Einfaches Dinkel-“Risotto” mit Spinat und Pilzen

Montag, 28. Februar 2011
Kennt ihr das auch? Es ist Wochenende, also eigentlich Zeit für den wöchentlichen Lebensmitteleinkauf. Nach einem Blick in den Kühlschrank wird aber schnell klar, dass man gar nicht zwingend gehen müsste, da die notwendigsten Dinge wie Milch, Eier oder Tomatenmark noch nicht aus sind. Ihr müsstet also nur gehen, da man fürs Wochenende ein spezielles Essen geplant hatte, für welches noch Zutaten benötigt werden. Aber eigentlich habt ihr so was von gar keine Lust euch in das Einkaufsgetümmel zu stürzen? Tja, so geht’s mir auch oft. Nur bleibt dann folgendes Problem: Was wird aus dem geplanten Essen? Ich wühle mich dann durch Kühl-, Gefrier- und Vorratsschrank in der Hoffnung, dass ich aus dem Vorhandenen noch etwas zaubern und wirklich auf den Einkauf verzichten kann.

Erstaunlicher Weise entstehen dann häufig neue Kreationen, die einfach sind, aber auch total lecker.

So wie dieses einfache Dinkel-Risotto. Streng genommen ist es ja kein Risotto, da es weder mit Reis gemacht, noch nach der Risotto-Kochweise zubereitet wurde. Ich persönlich fasse die Definition von “Risotto” sowieso recht weit und verstehe darunter ganz einfach ein gekochtes Getreide – sei es nun Reis, Dinkel, Weizen oder Hirse – mit einer Gemüseeinlage. Das ganze muss schön cremig sein, aber nicht flüssig.

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Um dem Ganzen noch einen leichten Käsegeschmack zu geben, ohne Käse beim Kochen hinzuzufügen, habe ich Nährhefe-Pulver verwendet. Trotzdem durfte auf dem fertigen Gericht der geriebene Parmesan nicht fehlen Laut lachen

Einfaches Dinkel-“Risotto” mit Spinat und Pilzen
Für 2 Personen

Zutaten:
  • 125 g Dinkel, schnellkochend (von Alnatura)
  • 125 ml Wasser
  • 125 ml Milch oder pflanzliche Milchalternative eurer Wahl
  • 1 Tl Gemüsebrühe (Pulver)
  • 10 g Nährhefe
  • 4 Tiefkühl-Spinattaler (Bio-TK-Spinat von Aldi Süd)
  • 1 Dose Champignons (oder Pilze nach Wahl)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • Worcester-Sauce
  • Kräuter der Provence
  • Frisch geriebener Parmesan oder Nährhefe (optional) (mit Nährhefe vegan)

Zubereitung:
  1. Wasser und Milch in einem mittelgroßen Topf mischen und aufkochen (aufpassen, das nichts anbrennt!).
  2. Wenn es kocht, den Dinkel, das Gemüsebrühenpulver und die Nährhefe hinzugeben und umrühren. 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen.
  3. Anschließend den TK-Spinat und die Pilze hinzugeben und ca. weitere 10 Minuten köcheln lassen. Ggf. muss die Kochtemperatur zunächst leicht erhöht werden, bis der TK-Spinat etwa aufgetaut ist. Immer wieder umrühren.
  4. Das Risotto ist fertig gegart, wenn der Dinkel weich, aber noch bissfest ist sowie Spinat und Pilze aufgewärmt sind.
  5. Zum Schluss noch mit Salz, Pfeffer, Muskat, Worcester-Sauce und Kräuter der Provence nach Belieben abschmecken.
  6. Wer möchte, macht noch frisch geriebenen Parmesan oder Nährhefe auf seine Portion.
  7. Fertig!

Bei uns gab es dazu noch ein gedünstetes Fischfilet, aber es schmeckt auch ohne Fleisch-/Fischbeilage.

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!

Gibt es bei euch auch überraschende Kreationen, wenn ihr einfach mal was zusammenwürfelt?
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Song der Woche KW8/2011

Sonntag, 27. Februar 2011
Mein Song der Woche ist “Feelin’ The Same Way” von Norah Jones.
Das Lied ist schon seit langem eines meiner Lieblingslieder. Und wenn es draußen kalt ist und ich mich nach Sommer sehne, höre ich es ganz besonders gerne.
Es ruft bei mir immer einen ganz bestimmten Tagtraum hervor:
Ein warmer Sommernachmittag, ich liege in einer Hängematte, die zwischen zwei großen Bäumen hängt, welche in einem schönen Garten stehen. Ich liege dort und döse vor mich hin. Die Sonne scheint durch die Baumkronen, ich höre die Vögel zwitschern und es geht eine ganz leichter Wind. Einfach perfekt!
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Ein Hauch von Frühling – er war schon kurz da

Donnerstag, 24. Februar 2011
Als ich diese Woche die Fotos durchgeschaut habe, die ich in letzter Zeit gemacht hatte, habe ich Bilder von einem Strauß Tulpen entdeckt, die vor 2 Wochen entstanden sind. Ich hatte zwischenzeitlich völlig vergessen, dass ich sie gemacht habe – das Sieb lässt grüßen Zwinkerndes Smiley

Da es jetzt wieder so winterlich geworden ist, sind diese Bilder für mich ein regelrechter Stimmungsaufheller, die mich daran erinnern, dass der Frühling schon einmal kurz da war (es war so schön warm und sonnig Sonne) und es bestimmt nicht mehr lange dauert, bis er den Winter ganz ablöst.

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Hoffentlich müssen wir nicht mehr allzu lange warten!
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Rach getestet

Dienstag, 22. Februar 2011

Beim Zappen durch das abendliche Fernsehprogramm bin ich gestern zufälliger Weise bei Extra auf RTL hängen geblieben. Warum? Es fielen die Worte “Ernährung” und “Gesundheit” – logisch, dass ich wissen wollte, worum es genau geht.

Der Beitrag handelte von einer Initiative, die vom TV- und Sternekoch Christian Rach ins Leben gerufen wurde. Er möchte in Zukunft ausgewählten und geprüften Lebensmitteln das Gütesiegel “Rach getestet” verleihen. Doch sollen das keine exotischen oder exquisiten Lebensmittel sein, sondern solche, die man problemlos im Supermarkt erstehen kann.

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Quelle

Als Beweggründe nennt Rach die Verunsicherung in der Bevölkerung bei der Wahl der richtigen – also gesunden, Chemie-freien, natürlichen – Lebensmitteln und dass er selbst beim Einkaufen beobachtet wird nach dem Motto: „Der Rach wird schon wissen, was gut ist.“

Doch welche Lebensmittel erhalten nun das Siegel?

Auf seiner Webseite schreibt Rach dazu:

“[…] wann immer ich ein Produkt entdecke, das mir schmeckt, dann schreibe ich es hier nieder. Und ich will mich an dieser Stelle nicht nur für Bio-Produkte einsetzen, sondern es geht um ganz normale, überall zu kaufende Lebensmittel. Klar ist auch mal etwas mit dem Bio-Siegel dabei, aber das Wichtigste ist: Dass es schmeckt! Und dass es gut ist! Und damit ich nicht selbst Opfer der kreativen Chemiebaukästen mancher Lebensmittelhersteller werde, habe ich mir die Unterstützung des SGS INSTITUT FRESENIUS geholt, das jedes der hier vorgestellten Lebensmittel für uns einmal prüft, so dass ich sie an dieser Stelle mit bestem Gewissen weiterempfehlen kann.”

Ich denke, das ist doch ein guter Ansatz! Aber es zeigt eben auch, dass es leider nicht normal ist, dass Nahrungsmittel aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen, und die Lebensmittelindustrie uns häufig reine Chemie vorsetzt, die v.a. unseren Geschmackssinn völlig verhunzt. Würde man konsequent alle Lebensmittel von seinem Speiseplan streichen, die künstliche Stoffe beinhalten, dann würde man nicht drum herum kommen, alles von Grund auf selber zu machen. Auch Essen gehen wäre da nicht drin. Ich finde das echt tragisch! Daher sollte man es sich doch zur Gewohnheit machen, zumindest die Inhaltsstoffe von denjenigen Lebensmitteln zu studieren, die man regelmäßig isst und dort möglichst auf künstliche Zusatzstoffe und sonstige Mogeleien zu verzichten.

Mehr Infos dazu findet ihr unter http://christianrach.de/rach-getestet oder http://www.qualitaetssiegel.net/de/verbraucher/rach_getestet/index.shtml.
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Mit Ernährung die richtige Basis schaffen

Freitag, 18. Februar 2011
Ernährung ist der wichtigste Baustein für einen gesunden Körper. Natürlich spielen Sport/Bewegung und die genetischen Veranlagungen auch eine Rolle für die Gesundheit, aber die Ernährung trägt den größten Anteil.

Betrachtet man Ernährung ganz nüchtern und rational, dann ist sie reiner Energie- und Nährstofflieferant – so wie Benzin und Öl für einen Motor. Nahrung gehört zu den Grundbedürfnissen eines Menschen wie z.B. Atmen, Trinken oder Schlafen (siehe Bedürfnispyramide nach Maslow). Prinzipiell würde es also ausreichen, wenn wir Nahrungsmittel zu uns nehmen würden, die eine optimale Energie- und Nährstoffversorgung sicherstellen – unabhängig vom Geschmack.

Aber aus irgendeinem Grund ist Essen für uns Menschen so viel mehr als das. Essen ist zum Einen Genuss. Es muss uns schmecken. Der Geschmack von Nahrungsmitteln hilft dabei herauszufinden, ob etwas giftig (bitterer Geschmack) oder nährstoffreich (süßer und salziger Geschmack) ist. Und das Stillen des Hungers ist natürlich auch äußerst befriedigend. Zum Anderen hat Essen für uns aber auch einen starken sozialen Aspekt: das gemeinsame Frühstück der Familie am Morgen, ein gemeinsames Abendessen mit Freunden – über einem guten Essen lässt sich so einiges besprechen und erzählen. Wer weiß, welche evolutionären Vorteile noch damit verbunden waren, dass Essen für uns mehr ist, als reiner “Treibstoff”.

Doch vor allem in den letzten Jahrzehnten ist das Verhältnis zum Essen in der westlichen Gesellschaft immer kontroverser geworden: Auf der einen Seite gibt es immer mehr, teils auch stark übergewichtige Menschen, auf der anderen Seite ist ein extremer Schlankheitswahn vorhanden, was aber nicht zwingend dazu führt, dass die Mehrheit der Menschen schlank ist.

Das Problem mit dem Übergewicht hat natürlich viele Ursachen, z.B.:
  • Überangebot:
    Es ist wohl das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass Nahrung über das ganze Jahr hinweg uneingeschränkt zur Verfügung steht und das in einer solchen Vielfalt. Damit kommt der Mensch nicht zurecht, das Überangebot überfordert uns. Und wenn man sich nicht entscheiden kann, dann nimmt man einfach von allem etwas (das beste Beispiel ist das wohl das Buffet). Da sind wir wohl immer noch auf einem “Steinzeitniveau” hängen geblieben: So viel wie möglich nehmen, solange es noch was gibt.
  • Der Mensch ist bequem:
    Wenn es einfache und schnelle Alternativen gibt, wie z.B. Fertigpizza und Junk Food, warum sollte man sich also “anstrengen” und eine Mahlzeit von Grund auf selber zubereiten? Bequemlichkeit liegt wohl in der Natur des Menschen.
  • Der Mensch ist ein Gewohnheitstier:
    Wenn in der Kindheit die Eltern keine gesunde und bewusste Ernährung vorgelebt haben, dann wird das in der Regel so weitergelebt. Außerdem schleichen sich Gewohnheiten ja häufig unbewusst nach und nach ein. Und wir wissen ja alle, wie schwer es ist unliebsame Gewohnheiten los zu werden.
  • Weniger Bewegung im täglichen Leben:
    Vor allem die Veränderungen in der Berufswelt haben dazu geführt, dass im man sich im täglichen Leben immer weniger bewegt. Ich sitze z.B. 8-10 Stunden täglich vor meinem Laptop und fahre mit dem Auto zur Arbeit. Und so geht es immer mehr Menschen! Bewegung ist dann nicht mehr selbstverständlicher Teil des Alltags und muss in der Freizeit extra “absolviert” werden, um den Körper gesund zu halten. Denn unser Körper ist auf Bewegung ausgelegt.
Es gibt also viel Faktoren, die dazu führen, dass immer mehr Menschen mit Übergewicht zu kämpfen haben und es mittlerweile zu einem Problem für unsere Gesellschaft geworden ist, dessen zukünftige Konsequenzen sich wohl keiner ausmalen kann.

Als Gegenpart zum Übergewicht hat sich auch das gängige Schönheitsideal verändert. Schönheitsideale spiegeln häufig das wider, was nicht einfach zu erreichen ist. Früher waren vollleibige Menschen schön (siehe z.B. die Bilder von Rubens), da dies bedeutete, dass man reich war, sich genug zu essen leisten konnte und nicht selber schwer körperlich arbeiten musste. Heute ist es das Ideal dünn, wenn nicht sogar dürr zu sein, da dies mit dem Überangebot und der “Über”-Präsenz von Essen für die meisten nur mit viel “Arbeit” und Disziplin zu erreichen ist. Von Menschen, die dieses Ideal erfüllen, sind wir die ganze Zeit umgeben: in der Werbung, im Film, in Zeitschriften, im Fernsehen. Es sind die scheinbar Schönen und Reichen wie Victoria Backham oder Nicole Richie, die in früheren Tagen auch mal etwas mehr auf den Rippen hatten und jetzt durch ihre knochige Figur zu Idealen geworden sind. Sie zeigen uns: “Hey, es ist doch ganz easy dünn und schön zu sein. Und schau dir doch auch mein tolles Leben an, dass ich habe, weil ich so schön und dünn bin.” Das will man natürlich auch und am besten schnell! 5 Kilo in 1 Woche mit der Kohlsuppendiät. Einfach mal dem Körper die Nahrungsgrundlage zu entziehen hat aber leider ungewünschte Nebenwirkungen: Dem Körper wird vorgegaukelt, es wäre gerade eine Hungersnot ausgebrochen. Der berühmte Jo-Jo-Effekt setzt nach der Diät ein, weil der Körper wieder alles einbunkert, um auf die nächste Hungersnot alias Crash-Diät vorbereitet zu sein – ganz so, wie das auch notwendig war, als es nicht ausreichend zu essen gab. Für diejenigen, die dem Dürrheitswahn (mit “schlank” hat das ja nichts mehr zu tun), ist Essen der Staatsfeind Nr. 1. Für sie spielt Essen eine furchtbar wichtige Rolle – im negativen Sinne. Wenn man dann bei jedem Bissen ein schlechtes Gewissen hat und sich überlegt, ob das jetzt ansetzen könnte, dann wird es das auch.

Als Kind hatte war ich nie dünn, zwar auch nicht richtig dick, aber immer etwas pummelig. In frühen Teenagerjahren hat mich dann das Abnehmfieber gepackt und ich war glaube ich kurz davor, mir eine richtig ernsthafte Essstörung zuzulegen. Gott sei Dank ist es nicht so weit gekommen.

Heute habe ich Spaß am Essen und an der Ernährung. Ich esse einfach furchtbar gerne. Hinzu kommt, dass ich Kochen und Backen eher als Hobby und nicht als notwendiges Übel bezeichne. Aber ich versuche immer, bewusst zu essen, d.h. ich mache mir bewusst, was ich zu mir nehme und überlege, ob ich mit den Konsequenzen leben kann bzw. möchte. Dazu war es für mich wichtig, einen richtigen Bezug zum Essen herzustellen:
  • Essen ist notwendig. Ich brauch es zum Leben!
  • Auf abwechslungsreich Ernährung achten, um meinem Körper Nährstoffe aus den unterschiedlichsten Quellen zu geben.
  • Selber kochen und möglichst keine Fertigprodukte verwenden. So kann ich selber bestimmen, was drin ist.
  • Kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich mal über die Stränge schlage, wie z.B. an Feiertagen oder bei einem leckeren Abendessen. Ich gleiche dies dann in den darauffolgenden Tagen aus.
  • Viel auszuprobieren, damit es nicht langweilig wird.
  • Auch mal auf die Inhaltsstoffe zu achten. Es ist echt erschreckend, was die Lebensmittelindustrie einem so andrehen will…..
  • Fürs reine Abnehmen gilt immer noch: Weniger Energie zu sich nehmen als man verbraucht. ABER: Nicht auf Kosten der Gesundheit.
Ich hoffe wirklich, dass wir in unserer Gesellschaft dieses Problem bald in den Griff bekommen!

Wie ist euer Verhältnis zum Essen und zur Ernährung? Wie seht ihr die gesellschaftlichen Probleme mit Übergewicht? Und im Gegensatz dazu das gängige Schönheitsideal?
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Song der Woche KW7/2011

Mein Song der Woche ist “Let the Rain” von Sara Bareilles.
Er lief auf meinem iPod, als ich am Donnerstag in den Stuttgarter Bahnhof eingefahren bin und wusste, dass ich abgeholt und bald zuhause sein werde. In diesem Moment hat sich bei mir ein warmes Gefühl des Glücks im Körper ausgebreitet und ich hatte glaube ich ein ziemlich breites Grinsen im Gesicht Smiley mit geöffnetem Mund
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Neue Serie: Song der Woche

Musik ist ein ständiger Begleiter für mich: morgens im Bad läuft das Radio, beim Laufen oder im Fitnessstudio habe ich immer meinen iPod dabei und Auto- bzw. Zugfahren ist ohne Musik unmöglich.

Mit Musik sind für mich häufig Erinnerungen, Erlebnisse oder Stimmungen verbunden, die mir dann bewusst werden, wenn ich ein bestimmtes Lied höre. Z.B. verbinde ich "Use Somebody" von den Kings of Leon immer mit dem Südafrikaurlaub 2009 oder "Ode To My Family" von den Cranberries mit dem Tod meines Opas. Ich habe auch "Arbeitsmusik", also eine Musikauswahl, bei der ich besonders gut arbeiten kann. Manchmal fände ich es schön, wenn das Leben wie in Filmen mit Begleitmusik untermalt wäre - aber dafür habe ich ja dann meinen iPod und mache mir meinen eigenen Soundtrack.

Musik macht mich einfach glücklich und das will ich mit euch teilen Smiley
In dieser Serie möchte ich euch nun jede Woche einen Song vorstellen, der mir in dieser Woche - aus welchem Grund auch immer - besonders aufgefallen ist.


Welche Bedeutung hat Musik für euch? Was verbindet ihr damit?
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Gesund auf Geschäftsreisen – Tipp #1: Das richtige Hotel finden

Freitag, 11. Februar 2011
Nach einer arbeitsreichen Woche, die ich heute Abend durch einen Besuch im Fitnessstudio abgeschlossen habe, möchte ich gleich mit dem ersten Beitrag in der Serie “Gesund auf Geschäftsreisen” beginnen.

Bevor die Reise losgeht, muss zunächst einmal die passende Unterkunft gefunden werden. Wenn man regelmäßig unterwegs ist, kann die Wahl des Hotels entscheidenden Einfluss auf die Einhaltung eines gesunden Lebensstils haben. Noch wichtiger wird die Hotelwahl, wenn man über einen längeren Zeitraum an denselben Ort reisen muss.

Als mein Projekteinsatz in Wolfsburg anstand, habe ich ziemlich viel Zeit in die Hotelsuche investiert. Die Hotelempfehlungen, die ich bekommen habe, haben mir einfach nicht zugesagt. Und die Zahl der Hotels in Wolfsburg ist auch erschreckend gering.

Folgende Faktoren haben für mich bei der Suche eine Rolle gespielt:
  • Ist ein Supermarkt in der Nähe, der gut zu erreichen ist?
    Das ist für mich wohl der wichtigste Aspekt, denn ein Supermarkt, der ohne große Umwege zu erreichen ist, stellt folgendes sicher: Versorgung mit frischem Obst, einem gesunden Abendessen oder gesunden Snacks. Die Lage kann deswegen entscheidend sein, da es nicht in allen Hotelzimmern einen Kühlschrank gibt und man ggf. jeden Abend kurz beim Supermarkt vorbeigehen muss, wenn man sich dort etwas zum Abend essen holen möchte. Wenn man dann jedes Mal einen riesen Umweg fahren muss, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man sich den Weg lieber sparen will und auf eine besser gelegene und vielleicht weniger gesündere Alternative fürs Essen zurückgreift.
    Wenn ich nur einmalig irgendwo bin, dann mache ich die Auswahl des Hotels nicht zwingend davon abhängig, ob ein Supermarkt in direkter Nähe ist. Aber ich informiere mich immer im Voraus, wo der nächste ist.
  • Gibt es die Möglichkeit, vom Hotel aus Laufen zu gehen?
    Ja, ich weiß, die Möglichkeit gibt es in der Regel immer. Wer aber nicht gerade an der Autobahn oder über Äcker laufen will – so wie ich –, für den ist das schon eine interessante Frage. Ich brauche nicht zwingend einen Wald und viel Natur, aber z.B. beleuchtete Wege, sodass ich bei jeder Tages- und Nachtzeit laufen gehen kann. Und ich bin auch nicht ein Fan davon, zuerst mit dem Auto irgendwohin zu fahren, um dann Laufen zu gehen. Das mache ich zuhause normaler Weise auch nicht. Im Vorfeld kann man sich auch schon im Internet anschauen, welche möglichen Laufstrecken es gibt, sodass man nicht ganz planlos losläuft.
  • Ist das Hotelzimmer groß genug, dass ich auch dort Sport machen kann?
    Sport kann man im Hotelzimmer natürlich nur eingeschränkt machen, z.B. im Vergleich zum Fitnessstudio. Aber es sollte zwischen Bett und Schrank zumindest ausreichend Platz sein, um Bauch-Beine-Po-Übungen, Yoga oder Thera-Band-Übungen zu machen, ohne dass man sich gleich an der Bettkante oder dem Regal anschlägt (mehr zu meinem Sportprogramm auf Geschäftsreisen gibt es in einem gesonderten Beitrag).
  • Könnte ich mich dort wohlfühlen?
    Ja, das ist hier die große Frage. Da kann man nur hoffen, dass es gute Bilder vom Hotel gibt, damit man sich einen ersten Eindruck über den Wohlfühlfaktor machen kann. Hilfreich sind auch Hotelbewertungen.
  • Diesen Faktor werde ich in Zukunft beachten: Gibt es eine Küchenzeile im Hotelzimmer?
    Warum ich das erst in Zukunft beachten werde? Mir war das nie so bewusst, dass es Hotels gibt, die Zimmer mit Küchenzeile (Kitchenette oder Pantry-Küche) anbieten. Darauf bin ich erst gestoßen, als ich mein jetziges Hotel gefunden habe. Aber mal ganz ehrlich: Das ist für mich sozusagen der Himmel auf Erden! Was besseres gibt’s doch gar nicht, als dass man einen Kühlschrank hat, einen kleinen Herd, vielleicht noch eine Mikrowelle und eine Kaffeemaschine. Glaubt mir, das fühlt sich dann nicht mehr so schlimm nach Hotel an. Einige solcher Hotels nennen sich auch Apartment-Hotels.

Weitere Faktoren, die bei der Hotelsuche natürlich auch eine Rolle spielen, sind z.B. die Nähe zum Einsatzort, die Erreichbarkeit mit Auto bzw. Bahn, die Restaurantauswahl in der Nähe.

Vielleicht noch ein paar Worte dazu, wo man denn überall nach Hotels suchen kann: Naheliegend sind Reiseportale oder die einfach Internetsuche. Mein Hotel in Wolfsburg habe ich aber über Google Maps gefunden. Das war sonst nirgendwo gelistet. Google Maps ist auch sonst echt praktisch, da viele weitere Infos wie z.B. auch Supermärkte angezeigt werden. Über die Satellit-Funktion bekommt man einen noch besseren Eindruck von der Umgebung.

Ich bin sehr froh, dass ich die Hotelsuche in Wolfsburg relativ schnell abschließen konnte. Das Problem war dann eher, zeitnah ein Zimmer zu bekommen, da Wolfsburg nur so von Geschäftsreisenden verseucht ist Zwinkerndes Smiley. Ich habe aber wirklich das für mich perfekt Hotel gefunden, dass alle oben genannten Faktoren erfüllt und sogar noch übertrifft: Die Zimmer haben eine Küche; es gibt einen Penny-Markt 200 Meter weiter, der bis 22h offen hat; ich kann super Laufen gehen; die Zimmer sind zwar nicht topmodern ausgestattet, aber großzügig geschnitten, alles ist sauber, nicht abgewohnt und die Betten sind bequem. Für mich trägt das immens zu meiner Lebensqualität in Wolfsburg bei! Daher reserviere ich auch immer für einen langen Zeitraum – stornieren, auch kurzfristig, geht ja immer.

Ist für euch die Wahl des richtigen Hotels auch wichtig für die Einhaltung einen gesunden Lebensstils aus Geschäftsreisen? Wenn ja, welche Faktoren sind für euch relevant?
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Neue Serie: Gesund auf Geschäftsreisen

Donnerstag, 10. Februar 2011
Mein Beruf als Berater bringt häufiges Reisen mit sich – und Geschäftsreisen können für jemanden, der auf einen gesunden Lebensstil Wert legt, einige Fallen bereit halten:
  • Man kann nur eingeschränkt Dinge mit sich nehmen.
  • Man ist normaler Weise in einem Hotel, in dem man sich nicht selber etwas zu essen machen kann.
  • In Abhängigkeit von der Lage des Hotels ist ggf. kein Supermarkt in der Nähe, wo man sich mit frischem Obst oder einem gesunden Abendessen versorgen könnte.
  • Oft arbeitet man auch länger, wenn man nicht zuhause ist.
  • Abends essen gehen oder das Mittagessen in der Kantine sind nicht immer die gesündesten Optionen.
  • Am schlimmsten für mich ist jedoch die Tatsache, dass man nicht in seinem gewohnten Umfeld ist, was einen dazu zwingt, sich bei alltäglichen Dingen mit Alternativlösungen zufrieden zu geben, die nicht die erste Wahl darstellen

Ich bin nun schon seit einigen Monaten jede Woche für mehrere Nächte im “schönen” Wolfsburg, da der größte Automobilhersteller Europas meiner Dienste bedarf. In dieser Zeit habe ich so einiges ausprobiert, um meinen auf Gesundheit bedachten Lebensstil zu gut wie möglich fortführen zu können. Das ist zwar nicht immer der bequemste Weg, aber wenn es um meine Gesundheit geht, mag ich es auch gern mal umständlich und scheue keine Herausforderung. Wobei ich zugeben muss, dass viele Dinge für mich nicht wirklich umständlich sind, sondern völlig normal. Aber für andere mag es vielleicht umständlich wirken Zwinkerndes Smiley.
Daher habe ich mir überlegt, dass ich meine Erfahrungen in Form von verschiedenen Tipps und Tricks in dieser Serie zusammenfasse.

Natürlich lassen sich diese Tipps auch auf private Reisen anwenden. Doch stellen Geschäftsreise, besonders wenn diese regelmäßig stattfinden, eine Sondersituation dar. Warum ich das so sehe? Na, Geschäftsreisen macht man mehr oder weniger unfreiwillig und es kann sich – so wie bei mir aktuell – um einen Dauerzustand handeln. Außerdem findet ja trotzdem der normale (Arbeits-)Alltag statt.
Wenn ich privat auf Reisen bin, dann bin ich viel eher bereit, an der einen oder anderen Stelle Abstriche zu meinen sonstigen Gewohnheiten zu machen, da ich nur für einen absehbaren Zeitraum von i.d.R. nicht länger als 4 Wochen nicht zuhause bin.

Freut euch also schon auf eine Reihe von Beiträgen zu diesem Thema in naher Zukunft!

Steht ihr auch vor einer ähnlichen Herausforderung? Wenn ja, wie geht ihr damit um?
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Balance-Akt

Dienstag, 8. Februar 2011
Man sagt, das Leben besteht aus Kompromissen. Daran lässt sich wohl erst mal nicht rütteln. Doch ich finde, “Kompromiss” ist ein furchtbar hartes Wort. Für mich schwingt dabei immer die Aufgabe der eigenen Position mit – und ich gebe nur sehr ungern meine eigene Position auf Zwinkerndes Smiley.

Für mich geht es vielmehr darum, in allen Lebenslagen die für mich richtige Balance zu finden. Das betrifft neben der Work-Life-Balance auch die Balance in der Ernährung, meiner Freizeitgestaltung, in der Arbeit selber, zwischen Dingen, die man tun MUSS und Dingen, die man tun WILL, zwischen meinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen und den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen, die mich umgeben, etc. Wichtig ist mir dabei, dass ich soweit wie möglich selber (mit)bestimmen möchte, wie diese Balance aussieht. Allgemein gefasst kann man sagen, dass es mein Ziel ist, die richtige Balance zu finden, um gesund und zufrieden zu sein und dies in Zukunft auch zu bleiben. Diese beiden Aspekte – Gesundheit und Zufriedenheit – spiegeln sich für mich in Körper und Seele wider:
  • Ein gesunder Körper ermöglicht mir, mit viel Energie durch den Tag zu kommen und meine täglichen Aufgaben erledigen zu können. Dabei ist mir nicht nur mein aktueller Gesundheitszustand wichtig, sondern auch mein zukünftiger: So wie ich jetzt schon finanziell fürs Alter vorsorge, versuche ich dies auch für meinen Körper zu tun. Daher lege ich viel Wert auf eine gute und ausgewogene Ernährung sowie genügend Bewegung.
  • Eine gesunde Seele bedeutet für mich, mit mir selbst im Reinen zu sein, hinter meinen Entscheidungen stehen zu können, nicht ständig von Schuldgefühlen oder Selbstzweifeln geplagt zu sein, andere Menschen zu lieben und geliebt zu werden. Ausgangspunkt für eine gesunde Seele sind für mich Selbstreflexion und das Gespräch mit Vertrauenspersonen.
  • Diese beiden Aspekte bestimmen für mich maßgeblich meine Zufriedenheit. Sind sie für mich im Einklang, fällt es mir viel einfacher zufrieden und glücklich zu sein.
In diesem Blog möchte ich meinen eigenen Balance-Akt dokumentieren. Ich möchte festhalten, welchen Weg ich gehe, um einen gesunden Körper und eine gesunde Seele zu er- und behalten. Zudem hoffe ich auch, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, die ein ähnliches Ziel haben, um Erfahrungen auszutauschen und Neues zu lernen.

In wünsche jedem die Kraft, seinen eigenen Balance-Akt zu meistern und freue mich, euch auf meinen Weg mitnehmen zu können!

Julia

PS: Der Blog befindet sich aktuell noch im Aufbau, das heißt ich arbeite noch an Design und Layout. Außerdem steht noch die Umstellung auf meine eigene Domain (was sich mittlerweile leider als langwierige Geschichte herausstellt). Ich hoffe, dass ich mit diesen Arbeiten bald zu einem vorläufigen Ende komme!
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