Schnelles Mittagessen - Schneller Nudelsalat

Donnerstag, 30. Juni 2011
Oh, war es die letzten Tage heiß!!!

Für Abkühlung hat unter anderem dieser Song gesorgt:


Das wird wirklich nie alt! Smiley mit geöffnetem Mund
Danke, SWR3!!!

Und bei einer solchen Hitze will man natürlich nur im äußersten Notfall den Herd anschmeißen.
Es stehen also vermehrt Salate auf meinem Speiseplan diese Woche.
Und die heutige Kreation ist auch wieder eher per Zufall entstanden: Ich hatte noch einen Rest Pasta mit gebratenem Gemüse und einer Tomaten-Pesto-Soße im Kühlschrank stehen. Aufwärmen kam nicht in Frage (bitte nicht auch noch Hitze von innen!!!), also musste eine neue Lösung her. Und somit habe ich das ganze in einen leckeren Nudelsalat verwandelt. Smiley

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Schneller Nudelsalat
Für 1 Person

Zutaten:
  • 1 Portion “Pasta-Rest”, am besten mit einer vegetarischen Tomatensoße
  • 1 Tomate
  • 1 Stück Gurke
  • 1 Karotte
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1/2 Dose Thunfisch, abgetropft
  • Ein paar Salatblätter für das Salatbett (optional)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1-2 El dunkler Balsamico

Zubereitung:
  1. Pasta-Rest und Thunfisch in eine Salatschüssel geben.
  2. Tomate, Gurke, Karotte und Lauchzwiebel nach Belieben kleinschneiden (z.B. in Würfel oder Scheiben) und zur Pasta in die Schüssel geben.
  3. Alles untereinander mischen.
  4. Balsamico zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.
    Nochmals mischen.
  5. Mit den Salatblättern ein Salatbett auf einem Teller garnieren. Nudelsalat darauf anrichten.
  6. Wer möchte, kann noch etwas Balsamicocreme und einen Körnermix darüber geben.
  7. Fertig!

Das war wirklich die ideale Resteverwertung für einen heißen Tag! Smiley
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Training für den Geist

Mittwoch, 29. Juni 2011
Wenn es darum geht, unseren Körper schön und fit zu bekommen, dann sind wir bereit, vieles auf uns zu nehmen und eine Menge Zeit zu investieren. Wir achten darauf, was wir essen, machen im Extremfall irgendwelche komischen Diäten, schleppen uns ins Fitnessstudio oder schnallen uns den Bauchweggürtel um.
Natürlich ist es wichtig, sich körperlich gesund zu halten – auch wenn man dadurch vielleicht nicht den gewünschten Luxusbody bekommt. Und wie ihr bislang auf meinem Blog lesen konntet, haben Ernährung und Sport in meinem Leben einen hohen Stellenwert. Und ich legen Wert darauf, dass es nicht vorrangig um das Erreichen oder die Einhaltung von gängigen Schönheitsidealen geht.

Was nützt einem der ganze Aufwand aber, wenn man dabei vergisst, auch etwas für seinen Geist zu tun?
Wenn man bei all dem Diät- und Fitnessstress, den man vielleicht eh nur als Zwang und lästige Bürde versteht, keine Zeit mehr hat, sich mental fit und gesund zu halten?
Ich meine damit weniger das Gehirnjogging im Sinne von Denksportaufgaben, sondern viel mehr das In-Sich-Hinein-Hören, die Erkundung des eigenen Geistes mit dem Ziel einer bewussteren Selbstwahrnehmung.

Seit mir vor ein paar Monaten bewusst geworden ist, dass ich in meinem Leben Veränderung brauche, habe ich auch erkannt, dass der erste Schritt auf dem Pfad der Veränderung es sein muss, dass ich mich selbst besser kennenlerne. Man könnte auch sagen, dass ich mir selbst bewusster werden möchte.
Ich möchte verstehen, warum mir bestimmte Dinge Unbehagen bereiten, warum ich z.B. Panikattacken bekomme, wenn ich der Meinung bin, dass ich es jemand anderem nicht recht mache, oder warum ab und zu meine Gedanken nicht zur Ruhe kommen, obwohl ich eigentlich todmüde bin. Ich möchte aber auch erfahren, welche Dinge in mir Zufriedenheit auslösen und warum mir manche Dinge wichtig sind, andere aber nicht. Denn nur, wenn ich Kopf und Herz in Einklang bringe, kann ich meinen Weg beschreiten, ohne ständig besorgt zu sein, ob ich jetzt die richtige Entscheidung gefällt, den richtigen Weg eingeschlagen habe.

Im Prinzip geht es darum, dass ich mit Hilfe der Selbstreflexion und den Erkenntnissen, die sich daraus für mich ergeben, eine selbstbestimmtere und aktivere Lebensführung erreichen kann.

Aber wie komme ich jetzt bitte zu dieser bewussteren Selbstwahrnehmung?
Ohne ein Experte auf diesem Gebiet zu sein, behaupte ich mal, dass es viele Möglichkeiten der Selbstreflexion gibt. Was sie aber alle gemein haben, ist, dass man sich die Zeit nehmen muss, den Lärm der Außenwelt abzuschalten und in sich zu gehen.
Und das muss nicht mal lange dauern! Es reicht schon, wenn man abends, z.B. bevor man schlafen geht, den Tag in 5 Minuten Revue passieren lässt. Dabei kann man sich z.B. folgende Fragen stellen:
  • Was ist heute für mich gut gelaufen? Was ist schlecht gelaufen?
    –> Warum?
  • Was hat mir Freude bereitet? Was hat mir Unbehagen bereitet?
    –> Warum?
  • Was hat mir am heutigen Tag gefallen? Was hat mir nicht gefallen?
    –> Warum?
  • Was hätte ich rückblickend anders gemacht?
  • Was hätte ich heute am liebsten gemacht, wenn es keine Einschränkungen (Geld, Beruf, Familie, Verpflichtungen etc.) geben würde?

Wichtig ist dabei, zumindest für mich, dass ich versuche, mich nicht niederzumachen oder mir Schuldgefühle einzureden, wenn etwas nicht so gut gelaufen ist bzw. ich der Meinung bin, ich hätte etwas besser machen können. Es geht vielmehr darum, das Geschehene zu verstehen, zu akzeptieren und eine Erkenntnis daraus zu ziehen.
Wenn man sich die Gedanken, die man sich bei der Selbstreflexion macht, niederschreibt, dann unterstützt man den Gedankenprozess sogar noch, da man sich dazu zwingt, seine Gedanken konkreter zu formulieren. Außerdem hat das den Vorteil, dass man sich seine Gedanken später noch einmal anschauen kann.

Wer es ganz kurz und knapp mag, der kann z.B. versuchen, den Tag in einem Satz zusammenzufassen. Das muss keine literarische Meisterleistung sein. Die letzten beiden Tage hatten bei mir z.B. die Einträge “Es ist viel zu heiß.” und “Es ist immer noch viel zu heiß.” Und gerade bei solchen “Der Tag in einem Satz”-Notizen ist es total lustig, wenn man zurückschauen kann, was man vor einem Jahr am selben Tag geschrieben hat.

Es muss wirklich nicht viel Aufwand betrieben werden, um seinen Geist zu trainieren.
Aber ich habe in den letzten Monaten gemerkt, dass es mir wirklich sehr dabei hilft, zu mir zu kommen und mehr in mir zu ruhen.

Habt ihr Erfahrung mit Selbstreflexion? Welches Vorgehen hilft euch dabei? Schreibt ihr z.B. auch eure Gedanken nieder?
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Banane-Kokos-Knuspermüsli

Dienstag, 28. Juni 2011
Und mal wieder war die Müslidose leer.
Naja, nicht ganz. Müsli gibt es bei uns immer in irgendeiner Form.
Aber durch den Küchenstress kam ich nicht dazu, eine neue Ration Knuspermüsli selber zu machen, sondern habe ausnahmsweise was im Supermarkt gekauft.

Doch das Warten hat ein Ende!
Heute habe ich wieder ein neues Müsli gemacht – und natürlich mal wieder einen neuen Mix kreiert.
Ich sag nur: Lecker, lecker, lecker…. Zwinkerndes Smiley

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Banane-Kokos-Knuspermüsli
Für 1 große Müslidose

Zutaten:

Trocken
  • 2 Becher Haferflocken
  • 1/2 Becher Kokosraspel
  • 2 El ungeschälte Hanfsamen
  • 4 El Chia-Samen
  • 2 El Kürbiskerne
  • 2 El Sonnenblumenkern
  • 1/2 Tl Salz
  • Bananenchips*, zerkleinert
  • Kokoschips, geröstet
Flüssig
  • 1 mittelgroße Banane
  • 1/2 Becher Reissirup
  • 1 El Melasse
  • 2 El Kokosfett

Hinweis: 1 Becher = 225 ml


Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 175°C vorheizen.
  2. Alle trockenen Zutaten bis auf die Bananenchips und Kokoschips in einer großen Schüssel mischen.
  3. Die Banane in einer kleinen, mikrowellenfesten Schüssel zerdrücken und mit den restlichen flüssigen Zutaten vermischen.
    Ca. 1 Minute in der Mikrowelle erwärmen. Das macht alles noch flüssiger.
  4. Die flüssige Mischung zur trockenen Mischung geben und alles gut miteinander verrühren, bis alle trockenen Zutaten von der Flüssigkeit überzogen sind.
  5. Die Müslimischung gleichmäßig auf einem Backblech verteilen und etwas andrücken.
  6. In den Backofen geben und 30 Minuten backen, wobei man alle 10 Minuten die Mischung auf dem Backblech wenden sollte, um ein gleichmäßiges Backen zu gewährleisten.
  7. Anschließend das fertiggebacken Müsli aus dem Ofen holen und auf dem Backblech auskühlen lassen.
    Das Müsli wird beim Auskühlen fest. Man kann hier schon immer wieder das Müsli auf dem Backblech durchmischen, sodass sich die typischen “Klumpen” bilden.
  8. Nach Belieben zerkleinerte Bananenchips und Kokoschips unters Müsli mischen.
  9. Ab damit in eine Müslidose – fertig!

* Um dieses Rezept vegan zu machen, Bananenchips verwenden, die ohne Honig hergestellt wurden!

Für die Anleitung mit Fotos könnt ihr zum Post mit dem Knuspermüsli-Basisrezept gehen.
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Kurztrip in den Bayrischen Wald

Montag, 27. Juni 2011
Am Wochenende haben mein Freund und ich einen Kurztrip in den Bayrischen Wald gemacht.
Es war eine schöne Gelegenheit, mal ein bisschen rauszukommen und zu entspannen.
Leider war das Wetter nicht ganz so schön: es war trüb und kühl. Das hat uns aber am Samstag nicht daran gehindert, eine große Wanderrunde zu machen.

Hier ein paar Eindrücke.

Wir sind freitags gegen 21 Uhr nach 4-stündiger Fahrt angekommen. Da war ich nicht mehr ganz so frisch. Zwinkerndes Smiley

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Wir hatten uns etwas fürs Abendessen eingepackt, da wir wussten, dass wir erst später angekommen werden und ggf. schon auf der Fahrt Hunger bekommen könnten.
Wie ich schon in der Reihe “Gesund auf Geschäftsreisen” betont habe, ist es immer ratsam, was zu essen einzupacken, wenn man unterwegs ist (so kann man böse Essensfallen vermeiden).

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Am Samstag haben wir dann eine schöne Wandertour gemacht.
Bevor es richtig losging, hatte man noch die Möglichkeit umzukehren.

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Unsere Route.

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Natürlich sind wir auch eingekehrt, aber zur Stärkung gab es kein Bier, sondern Kaffee. Smiley

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Und dann haben wir noch ein paar Tiere besucht.

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Trotz des wolkigen Himmels war das Wandern wunderschön!
Abends habe ich dann im Hotel noch ein bisschen Wellness gemacht und mir eine tolle Gesichtsbehandlung gegönnt.
Danach sind wir zu unserem Candle-Light-Dinner gegangen und haben den Abend schön ausklingen lassen.

Alles in allem ein perfekter Tag! Smiley

Sonntags ging es dann nach dem Frühstück wieder zurück nach Hause.
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Song der Woche KW 25/2011

Sonntag, 26. Juni 2011
Endlich ist es wieder schön warm! Sonne
Nach dem wechselhaften und doch teilweise kühlen Wetter in letzter Zeit war es so schön, heute mal wieder in der Sonne zu schwitzen.
Und passend dazu ist mein Song der Woche “Soak Up The Sun” von Sheryl Crow.


Ich hoffe, es bleibt jetzt eine Weile so schön. Smiley
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Grüne Smoothies der Woche KW 25/2011

In Anlehnung an meine wöchentliche Serie Songs der Woche dachte ich, es wäre doch eine gute Idee, meine grünen Smoothie-Variationen der Woche zu posten.
Ich habe bisher immer einen kleinen Smoothie-Vorrat zubereitet, der für ca. 2 Tage gereicht hat.


Sonntag, 19.06.

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Was drin war:
  • Spinat
  • Karottengrün
  • Kopfsalat
  • 1 Banane
  • 1 Apfel (Royal Gala)
  • Einige Stücke Honigmelone
  • Einige gefrorene Erdbeeren
  • Eiswürfel
  • Wasser
Ergab ca. 1.5 Liter.


Dienstag, 21.06.

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Was war drin:
  • Spinat
  • Kohlrabi-Grün
  • Karotten-Grün
  • 1 Avocado
  • 1/2 habe Zitrone (ohne Schale)
  • 1 Birne
  • 1 Banane
  • Einige gefrorene Erdbeeren
  • Eiswürfel
  • Wasser

Ergab ca. 2 Liter.


Freitag, 24.06.

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    Was war drin:
    • Spinat
    • Kohlrabi-Grün
    • 1/2 habe Zitrone (ohne Schale)
    • 1 Birne
    • 1 Banane
    • ca. 1/4 Mango
    • ca. 1/4 Ananas, eher etwas weniger
    • 1 1 cm-Stück Ingwer
    • 2 El gemahlene Leinsamen
    • Eiswürfel
    • Wasser
    Ergab ca. 2 Liter.
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    Auf Entdeckungsreise – Nächster Halt: Quinoa

    Freitag, 24. Juni 2011
    Auf der Packung Quinoa, die ich in meinem Vorratsschrank stehen habe, steht: “Kraftkorn der Inkas”
    Das ist doch mal eine Aussage! Aber entspricht sie auch der Wirklichkeit?

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    Quinoa als Pflanze gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen. Wenn ich hier von Quinoa als Lebensmittel spreche, dann meine ich die Samen dieser Pflanze, die zwar getreideähnlich, aber dennoch kein Getreide sind. Man spricht daher auch von einem Pseudogetreide.
    Quinoa ist deshalb ein sehr interessantes Lebensmittel, da es einen recht hohen Eiweißgehalt hat und alle für den Menschen essentiellen Aminosäuren enthält, was für ein pflanzliches Produkt eher ungewöhnlich ist. Quinoa ist daher v.a. für diejenigen, die sich hauptsächlich oder rein pflanzlich ernähren (also z.B. Vegetarier oder Veganer), eine sehr gute Eiweißquelle und kann natürlich auch den Speiseplan der Omnivoren (hört sich doch viel besser an als “Allesfresser”, oder? Zwinkerndes Smiley) unter uns erweitern. Zu erwähnen ist aber auch, dass Quinoa in den Samen kein Vitamin A oder C enthält. Man kann eben nicht alles haben.

    Quinoa stammt aus Südamerika und wurde hauptsächlich in den Hochebenen der Anden angebaut. Daher auch der Bezug zu den Inkas.
    Da es während der Eroberungszüge der Spanier und der damit verbundenen Kriege unter Strafe stand, Quinoa anzubauen, blieb es in Europa bis ins 20. Jahrhundert fast unbekannt.

    Bei uns kann man Quinoa z.B. im Naturkost- oder Bioladen bekommen. Am häufigsten und auch am günstigsten ist die weiße Sorte, wie z.B. von Alnatura. Ich mag jedoch die bunte Mischung von Rapunzel, die auch roten und schwarzen Quinoa enthält, lieber, da sie etwas mehr Aroma hat. Generell hat es aber keinen starken Eigengeschmack.

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    Die Zubereitung von Quinoa ist einfach, da es nur in Wasser gekocht werden muss.

    Doch es gibt einen wichtigen Schritt, der unbedingt beachtet werden muss: Quinoa muss vor dem Kochen gewaschen werden, da es viele Bitterstoffe enthält. Diese werden durch das Waschen ausgespült.
    Dafür die gewünschte Menge Quinoa in ein feinmaschiges Sieb geben und ca. 1 Minute unter fließend kaltem Wasser ausspülen und dann mit dem Wasser fürs Kochen und etwas Salz in einen Topf geben.
    Das Verhältnis von Wasser zu Quinoa für das Kochen ist ca. 2:1 oder 1,75:1. Beides im Topf zum Kochen bringen. Anschließend die Temperatur runterdrehen und ca. 10-15 Minuten simmern lassen. Auf den Packungen steht manchmal eine Kochzeit von 20-25 Minuten, was ich aber viel zu viel finde, da das Quinoa dann sehr matschig wird. Ich warte auch nicht unbedingt immer solange, bis das ganze Wasser aufgenommen wurde, sondern probiere nach 10 Minuten das erste Mal, ob es für mich schon fertig ist. Ich finde, die Dauer zwischen bissfest und verkocht ist sehr kurz, daher achte ich da etwas genauer drauf.

    Zu verwenden ist Quinoa dort, wo wir in der Regel Reis verwenden würden, also z.B. als Beilage zu einem Curry.

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    Lecker schmeckt es aber auch in süßen Speisen, z.B. in einem Obstsalat (das macht den eher kohlehydrathaltigen Obstsalat etwas ausgewogener!).

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    Wenn ich etwas Quinoa übrig habe, dann mache ich es auch gerne in einen Fruchtjoghurt oder in mein Übernacht-Müsli.

    Falls ihr Quinoa noch nicht kennt, dann wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren!

    Quellen:
    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/quinoa.html
    http://www.biologie.uni-hamburg.de/bzf/museum/nutzpfl_a_z/quinoa.htm
    http://www.fairtrade-deutschland.de/produzenten/quinoa/
    http://de.wikipedia.org/wiki/Quinoa
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    Neue Serie: Auf Entdeckungsreise

    Donnerstag, 23. Juni 2011
    Ich möchte euch gerne mitnehmen auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Lebensmittel.
    Ich möchte euch Lebensmittel vorstellen, die ich für mich neu entdeckt habe und die einen Platz in meinem alltäglichen Speiseplan eingenommen haben.

    Denn gerade im letzten Jahr hat sich da einiges bei mir getan.
    Ich bin viel neugieriger und experimentierfreudiger in Bezug auf Essen geworden, als ich das vorher war. Das hat natürlich auf der einen Seite damit zu tun, dass mein Interesse für Themen rund um die gesunde und ausgewogene Ernährung gewachsen ist und ich mich dazu sehr viel mehr informiere als früher. Auf der anderen Seite gibt es aber auch so viele tolle Seiten im Internet, auf denen Rezepte mit schönen Fotos und neuen Lebensmitteln gezeigt werden, dass einem das Ausprobieren sehr viel leichter fällt.
    Und mit neu entdeckten Lebensmitteln sind nicht zwingender Weise exotische, schwer aufzutreibende Dinge gemeint. Es sind primär Lebensmittel, die für mich neu sind, mit denen ich nicht aufgewachsen bin und die vielleicht auch in meinem persönlichen Umfeld nicht so bekannt sind. Das können ganz “alteingesessene” Lebensmittel sein, die vielleicht in Vergessenheit geraten sind. Obwohl natürlich auch das eine oder andere dabei sein kann, das manch einem “exotisch” erscheint.

    Ich werde euch zu jedem Lebensmittel, das ich euch vorstelle, ein paar Hintergrundinformationen, wie z.B. Herkunft, Nährstoffe und Bezugsquellen, geben und euch zeigen, wie man es zubereiten und verwenden kann.

    Ich hoffe, dass ihr Spaß haben werdet auf dieser Entdeckungsreise!
    Vielleicht bekommt ihr dadurch auch Lust darauf, etwas Neues auszuprobieren – es lohnt sich auf jeden Fall. Smiley

    Morgen mache ich den ersten Halt auf meiner Entdeckungsreise.
    Freut euch auf einen Post über Quinoa.
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    Schnelles Mittagessen – Gewürfelte Gemüse-Tofu-Pfanne

    Mittwoch, 22. Juni 2011
    Bevor ich zu dem im Titel angekündigten Rezept komme, möchte ich euch noch kurz meine Haferküchle-Variation von heute Morgen zeigen.

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    Wie ihr sehen könnt sind Aprikosen bei mir weiterhin eine beliebte Zutat in meinen Haferküchle.
    Dieses Mal habe ich sie aber nicht erst nach dem “Backen” in der Mikrowelle draufgemacht, sondern schon davor und habe sie mitbacken lassen.
    Sie sind dadurch schön weich, saftig und süß geworden. Seeeehr lecker!!!
    Abgerundet wurde mein Frühstück durch einen großen Klecks fettarmen Hüttenkäse, Johannisbeeren (oder Träuble – wie man bei uns im Schwabenland sagt), Zimt und Cashew-Kokos-Butter.
    Die leicht säuerlichen Johannisbeeren waren eine gute Kombination zu den sehr süßen Aprikosen. Süß und sauer – damit kann man nichts falsch machen! Smiley

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    Außerdem musste ich heute auch in meiner Verantwortung als “Retter der Tiere, die die Katze lebend auf den Balkon bringt” aktiv werden.
    Normaler Weise überlasse ich diese Aufgabe ja liebend gerne meinem Freund. Da er aber gerade nicht zuhause war, musste ich einspringen.

    Könnt ihr euch vorstellen, dass dieses Unschuldslamm ein richtig böses Raubtier ist???

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    Ich muss sagen, sie ist wirklich sehr jagdaktiv und bringt leider auch ab und an mal was mit nach Hause.
    Die gängigen “Mitbringsel” unserer Katze sind eigentlich Mäuse. Wenn sie noch leben, dann “spielt” sie mit ihnen auf dem Balkon.  Wenn wir es mitbekommen, bevor es zu spät ist für das Opfer, dann versuchen wir, die Tiere zu fangen und sie vor dem Haus wieder auszusetzen. Ist bei Mäusen immer eine ziemliche Herausforderung. Die kleinen Tierchen sind sowas von schnell!!! Erstauntes Smiley

    Heute wollte sie wohl etwas Abwechslung und hat einen Frosch mitgebracht.

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    Mit Kutterschaufel und Kehrwisch habe ich ihn nach draußen befördert.
    War relativ einfach, da er glaube ich die Totenstarre vorgetäuscht hat. Ich hatte schon befürchtet, dass er weg hüpft. Aber nada.

    Sooooo, nun aber zum eigentlichen Thema.
    Ich bin ja immer auf der Suche nach schnellen gesunden und leckeren Mittagessen, die man auch gut vorbereiten kann, falls man sie mit zur Arbeit nehmen möchte.
    Hier also eine weitere Kreation: eine gewürfelte Gemüse-Tofu-Pfanne

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    Gewürfelte Gemüse-Tofu-Pfanne
    Für 1 Person

    Zutaten:
    • ca. 250 g Kartoffeln, am besten vorwiegend festkochend
    • 1 Paprika
    • 1 kleine Zucchini oder 1/2 normale Zucchini
    • 1/2 Aubergine
    • 1/2 Block geräucherten Tofu (z.B. diese hier von Alnatura)
    • 1 El Tomatenmark
    • 1 El Wasser
    • Rosmarin
    • Salz
    • Pfeffer
    • 1 Tl Olivenöl zum Braten

    Zubereitung:
    1. Eine Pfanne (am besten eine, die auch einen Deckel hat) auf dem Herd heiß werden lassen.
    2. Währenddessen die Kartoffeln mit Schale in kleine Würfel schneiden (ca. 1 cm breit, hoch und tief).
    3. Wenn die Pfanne heiß ist, das Öl hinzufügen und heiß werden lassen. Temperatur zurückdrehen auf mittlere Hitze.
    4. Anschließend die Kartoffeln hinzugeben und gleichmäßig in der Pfanne verteilen.
      Den Deckel auf die Pfanne drauf, damit die Wärme in der Pfanne bleibt und die Kartoffeln schneller weich werden.
    5. Solange die Kartoffel in der Pfanne garen, das restliche Gemüse und den Tofu in Würfel schneiden.
    6. Wenn die Kartoffel fast weich sind, ca. nach 7-10 Minuten, Gemüse und Tofu in die Pfanne geben und alles zusammen anbraten.
    7. Damit das Gericht nicht zu trocken wird und ein lecker tomatiges Aroma erhält, das Tomatenmark in die Mitte der Pfanne geben und kurz anschmoren lassen.
      Anschließend alles untereinander mischen und 1 El Wasser hinzugeben, damit es sich besser verteilt.
    8. Zum Schluss mit Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen.

    Ruckzuck hat man ein leckeres ausgewogenes Essen, das gute Kohlehydrate, Eiweiß, gesunde Fette und Ballaststoffe enthält.
    Ein Salat würde als Beilage auch sehr gut dazu passen.

    Bei mir gab es dazu zum Nachtisch noch Joghurt mit Honig und Heidelbeeren.

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    Viel Spaß beim Ausprobieren!

    PS: “Schnelles Mittagessen” habe ich kurzer Hand als neue Kategorie/Serie ins Leben gerufen und werde mal meine bisherigen Rezepte nach möglichen weiteren Kandidaten für diese Kategorie durchsuchen.
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