Ein Festtagsgericht in 3 Teilen – Teil 3: Vegetarische “Braten”-Soße

Freitag, 30. September 2011
Was wäre ich für ein Schwabe, wenn Soße für mich nicht (fast) der wichtigste Teil des Essen wäre.
Ja, wenn alles so richtig schön schwimmt, dann ist es genug. Smiley mit geöffnetem Mund

Nudeln mit Soße ist doch eine vollwertige Mahlzeit, oder? Zwinkerndes Smiley

Ich habe Soßen schon immer gemocht.
Schon als Kind bin ich mit dem Probierlöffel neben dem Topf am Herd gestanden und habe löffelweise die Soße probiert – und diese Angewohnheit habe ich bis heute behalten.
Wenn ich koche und es gibt eine gute Soße, dann bin ich eigentlich schon vor dem Essen satt, weil ich die Soße in mich reingelöffelt habe.

Aber eine Soße muss auch bestimmten Anforderungen gerecht werden:
Sie muss schon cremig sein, nicht zu dick- aber auch nicht zu dünnflüssig. Sie darf nicht zu fettig und schwer sein. Sie muss einen feinen, aber dennoch würzigen Geschmack haben.
Soßen auf Fleischbasis bringen v.a. geschmacklich gute Voraussetzungen mit, auch wenn man in Sachen Fettgehalt schon etwas aufpassen muss.
Aber rein vegetarische Soßen???? Das waren bei mir bislang immer in der Regel Tomatensoße oder ein Soße auf Basis von gebratenen Pilzen.
Aber ich hatte auch nicht nach anderen Alternativen gesucht oder suchen müssen.

Bis jetzt.
Jetzt musste ich nach einer Alternative suchen, damit Nudeln mit Soße nicht nur Nudeln mit Tomatensoßen sein müssen.

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Vegetarische “Braten”-Soße
Basierend auf diesem und diesem Vegan Gravy-Rezept gefunden auf ohsheglows.com und dailygarnish.com
Zutaten:
  • 1 Becher Gemüsebrühe
  • 1/2 Becher Rotwein
  • 1/4 Becher Nährhefe
  • 1 El Senf
  • 1 El Sojasoße
  • 1 Tl Knoblauchpulver
  • 1 El Stärkemehl
  • 2 El Tahini
  • 2 El Balsamico
  • 1 El Melasse
  • 1 Tl Agavendicksaft
  • 1 El Olivenöl
Zubereitung:
  1. Alle Zutaten in einem Topf glattrühren oder zunächst in einem Shaker mixen und dann in einen Topf gießen
  2. Zum Kochen bringen.
  3. Die Temperatur runterdrehen und die Soße köcheln lassen, bis sie eingedickt ist.
  4. Wer möchte, kann noch mit Salz, Pfeffer, Paprika und Kräutern nachwürzen
  5. Falls die Soße zu dick wird, einfach Wasser nachgießen.

Geht’s noch einfacher???
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Ein Festtagsgericht in 3 Teilen – Teil 2: Falscher “Hackbraten” oder Linsenbraten

Donnerstag, 29. September 2011
Die Hauptrolle dieses Festtagsgericht wurde neu vergeben: Anstelle eines Schweinebratens oder Rouladen, habe ich zum ersten Mal daran getraut, ein vegetarisches/veganes Äquivalent auszuprobieren.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich ganz schön aufgeregt war, als ich so in der Küche gewerkelt hatte, da ich überhaupt nicht wusste, was ich vom Endergebnis erwarten konnte.
Oder hat von euch jemand schon mal einen falschen “Hackbraten” auf Linsenbasis gemacht oder einen gegessen? Ich zumindest noch nicht.

Ich bin über diese Art von “Hackbraten” schon ein paar Mal auf den amerikanischen Blogs und Rezeptseiten gestoßen, die ich so lese.
Entweder werden Bohnen oder Linsen als Basis verwendet, wie das auch bei vegetarischen Burgern der Fall ist. Das hat zum Einen den Vorteil, dass die Eiweißzufuhr gesichert ist. Zum anderen sind weich gekochte Hülsenfrüchte sehr leicht in eine Konsistenz zu verarbeiten, die dem Hackfleisch sehr nahe kommt.

Ich habe mich dann für ein Rezept entschieden, bei dem neben Linsen auch Walnüsse, Karotten, Äpfel und Rosinen verwendet werden.
Die Kombination der Zutaten an sich hat mich schon sehr angesprochen.
Aber ob sie mich und meinen Nicht-Vegetarier-Freund auch in Hackbraten-Form überzeugen können????
Das war die große Frage…..

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Ich bin sehr froh, dass ich diese Frage mit einem klaren JA beantworten kann!!!
Konsistenz und Geschmack sind wirklich einmalig.
Und wenn ich mir die tollen Zutaten anschauen, dann werde ich wieder aufs Neue überzeugt, dass vegetarische und gesunde Gerichte keine Synonym für Verzicht sein müssen.

Das Rezept kommt ursprünglich aus dem (super) Kochbuch Clean Food.
Doch habe ich noch ein paar hilfreiche Zubereitungshinweise zu diesem Rezept auf ohsheglows.com gefunden.

Falscher “Hackbraten”
Für 4 Personen
Basierend auf dem Lentil Apple Walnut Loaf gefunden in Clean Food und dem Ultimate Vegan Lentil Walnut Loaf gefunden auf ohsheglows.com

Zutaten:

Für den Hackbraten:
  • 1 Becher getrocknete Linsen, z.B. Tellerlinsen
  • 3 Becher Gemüsebrühe
  • 3 El gemahlene Leinsamen
  • 1/2 Becher warmes Wasser
  • 1 El Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Karotten
  • 1 kleiner-mittelgroßer Apfel
  • 1/4 Becher Rosinen
  • 3/4 Becher gehackte Walnüsse
  • Salz
  • Pfeffer
  • Thymian
  • 1/2 Becher Vollkorn-Dinkelmehl
  • 1 El gemahlene Leinsamen
  • 3/4 Becher Paniermehl

Für die Glasur:
  • 2 El Tomatenmark
  • 1 El Balsamico
  • 1 El Ahornsirup
  • 1 El Apfelbutter

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
  1. Zuerst werden die Linsen gekocht.
    Dafür 3 Becher Gemüsebrühe zum Kochen bringen.
    Die Linsen hinzugeben und bei niedriger Temperatur kochen lassen, bis sie weich sind.
    Anschließend etwas abkühlen lassen.
    Die Linsen kann man auch gut im Vorfeld zubereiten. Ich hatte meine einen Tag vorher gekocht.
  2. Backofen auf 175°C vorheizen und eine Backform (z.B. eine Kasten- oder Brownieform) mit Backpapier auslegen.
  3. Als erstes muss man das “Leinsamen-Ei” zubereiten, da dies ca. 5-10 Minuten zum Aufquellen braucht.
    Dafür 3 El gemahlene Leinsamen mit 1/2 Becher warmem Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren und zur Seite stelle.
  4. Wer gerne den Geschmack von gerösteten Nüssen mag, der kann die Walnüsse für ein paar Minuten auf einem Backblech in den Backofen schieben.
  5. Jetzt das Gemüse zubereiten:
    Den Knoblauch fein hacken, Karotten und den Apfel raspeln und zusammen mit dem Olivenöl den Rosinen und den Walnüssen in eine Schüssel geben.
  6. Jetzt kommt der entscheidende Schritt, der garantiert, dass der “Hackbraten” nachher nicht auseinander fällt:
    Man nimmt gut 2/3 der gekochten Linsen und püriert sie in der Küchenmaschine, bis sie fast komplett zu Mus verarbeitet sind.
  7. Nun alle restlichen Zutaten in die Schüssel zum Gemüse geben: pürierte Linsen, unpürierte Linsen, das Leinsamen-Ei, die Gewürze, Mehl, Leinsamen, Paniermehl.
  8. Alles gut vermischen. Das geht am besten mit den Händen.
  9. Wenn man das Gefühl hat, dass die Mischung zu feucht ist, dann kann man noch etwas mehr Paniermehl hinzugeben.
  10. Nochmals abschmecken. Die Hackbratenmischung muss gut gewürzt sein.
  11. Nun gebt ihr das Ganze in eure Form, verteilt es gleichmäßig und drückt die Masse richtig fest in die Form.
  12. Für Glasur die Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren und auf der “Hackbraten”-Oberfläche verteilen.
  13. Für 45 Minuten im Ofen backen lassen.
    Danach ca. 10 Minuten auskühlen lassen. Dadurch wird der “Hackbraten” etwas fester.

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Ja, ich gebe zu: Von der Zubereitung ist das nicht das allerschnellste Essen.
Aber das ist bei Fleischgerichten ja auch nicht immer der Fall. Zwinkerndes Smiley
Außerdem darf es ab und an auch mal etwas länger dauern, v.a. wenn es dann so gut schmeckt!!!

Der “Hackbraten” war auch aufgewärmt am nächsten Tag noch super lecker.
Und wisst ihr, wie ihr ihn noch verwenden könnt? Kalt, in Scheiben geschnitten auf einem Brot als Sandwich.
Einfach nur der Wahnsinn.

Mir spuken auch schon weitere Variationen im Kopf herum, z.B. italienisch inspiriert mit Tomaten, Pilzen und Zucchini.
Was meint ihr dazu???
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Ein Festtagsgericht in 3 Teilen – Teil 1: Apfel-Rotkraut

Mittwoch, 28. September 2011
Beginnen wir unser Festtagsgericht mit dem Apfel-Rotkraut.
Ihr fragt, warum? Weil man das Apfel-Rotkraut am besten vorbereiten kann, da es umso besser schmeckt, je länger es kocht. Daher kann man das Rotkraut auch schon am Vortag machen.

Rotkraut selber zu machen ist wirklich total simpel.
Aber, ich gebe zu, dass ich das auch noch nicht allzu lange mache und davor immer Rotkraut aus dem Glas gekauft habe.
Natürlich ist es noch einfacher, ein Glas aufzumachen, als es selber zuzubereiten. Ich finde jedoch, dass es sich wirklich lohnt, den bei den fertigen Rotkrauts gab es immer etwas, was mich gestört hat: zu wenig gewürzt, total überwürzt, zu klein geschnittenes Rotkraut und die üblichen Verdächtigen auf der Zutatenliste, wie z.B. natürliche Aromen, Glukose-Fruktose-Sirup oder künstliche Süßstoffe.

Und für den Fall, dass es doch mal schnell gehen soll, kann man auch ganz einfach vorsorgen:
Man macht kocht einfach die doppelte Menge, als man eigentlich braucht, bzw. man kocht so viel mehr, bis der größte Topf voll ist, und friert den Rest ein.
Ihr seht, auf Vorrat kochen ist meine Devise. Zwinkerndes Smiley

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Apfel-Rotkraut
Für 4 Personen

Zutaten:
  • 1 kg Rotkohl
  • 50 g Margarine oder Butter
  • 2 El brauner Zucker
  • 1 Apfel
  • 4 Nelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Wachholderbeeren
  • 100 ml Rotwein (ggf. auf ein veganes Produkt achten)
  • 100 ml Apfelsaft (ggf. auf ein veganes Produkt achten)
  • 1 El Rotweinessig
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung:
  1. Den Rotkohl vom Struck befreien und klein schneiden oder hobeln.
    Ich schneide es am liebsten mit dem Messer, da ich es nicht zu klein geschnitten haben möchte.
  2. Die Butter in einem großen Topf zerlassen.
  3. Anschließend den Zucker in Butter karamellisieren lassen.
  4. Den Apfel klein würfeln und im karamellisierten Zucker leicht bräunen.
  5. Den Rotkohl nach und nach zugeben und andünsten lassen.
  6. Wenn der gesamte  Rotkohl im Topf und etwas zusammengefallen ist, die Gewürze (Nelken, Lorbeerblätter, Wachholderbeeren) zugeben – wenn man ein kleines Gewürzsäckchen hat, dann kann man die Gewürze auch dort hineintun und das Säckchen in den Topf geben.
  7. Nun die Flüssigkeit angießen und nochmal kurz aufkochen lassen.
  8. Nun Deckel auf den Topf, Temperatur runterstellen und min. 1 Stunde kochen lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
    Ggf. muss man noch etwas Flüssigkeit nachgießen.
  9. Zum Schluss die Gewürze (Nelken, Lorbeerblätter, Wachholderbeeren) bzw. das Gewürzsäckchen aus dem Rotkraut fischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Optional mit etwas Stärke die Flüssigkeit des Rotkrauts abbinden.

Wenn ihr das Rotkraut am Vortag zubereiten, nach Schritt 8 über Nacht kühl stellen.
Am nächsten Tag einfach wieder auf den Herd stellen und so lange wie möglich weiterkochen lassen.
Schritt 9 macht ihr erst kurz vor dem Essen.
Reste portionsweise in entsprechende Behälter (Plastikdosen oder Gefrierbeutel) abpacken und nach vollständigem Abkühlen einfrieren.

Gewürze könnt ihr natürlich nach Belieben anpassen. Lecker ist z.B. auch, wenn man eine Zimtstange hinzugibt. Oder man lässt diese Gewürze einfach weg und verwendet nur Salz und Pfeffer.

Wie ihr sehr, macht sich das Apfel-Rotkraut fast von selber. Smiley
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Eine kleine Aufheiterung zur Wochenmitte KW 39/2011

Ich finde diese modernen Bauchredner ja total super.
Obwohl ich mich schon manchmal frage, ob man nicht irgendwann etwas ballaballa wird, wenn man die ganze Zeit mit sich selber spricht. Zwinkerndes Smiley

Das soll uns aber nicht weiter stören.
Denn Josie, der Schildkröten-Geldautomat, ist so drollig, dass man auch gerne einen verrückten Bauchredner in Kauf nimmt, oder?

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Ein Festtagsgericht in 3 Teilen

Dienstag, 27. September 2011
Als ich mich im August dazu entschieden habe, einer vegetarischen Ernährungsweise zu folgen, da wusste ich, dass es Situationen geben würde, in denen ich bestimmte Fleischgerichte vermissen würde.
Weniger um des Fleisches Willen, sondern wegen des bestimmten Geschmackes eines Gerichts.
Ich wusste auch, dass ich spätestens, wenn der Sommer vorbei und es draußen kühler werden würde, in eine solche Situation kommen würde.

Denn sobald die heißen Tage vorbei sind, bekomme ich Lust auf diese herzhaften, wunderbar gewürzten klassischen Gerichte, wie z.B. Rouladen mit Rotkraut und Kartoffelbrei.
Rotkraut hat dabei einen besonders hohen Stellenwert bei mir, da es für mich immer eine festliche Note hat. Und Gott sei Dank ist Rotkraut ja schon vegetarisch (vorausgesetzt man lässt das Gänseschmalz weg)! Genauso wie Kartoffelbrei, Klöße oder Nudeln.
Nein, darum habe ich mir keine Sorgen gemacht.

Ich habe mich eher gewundert, ob ich einen adäquaten Ersatz für die Rouladen und die wunderbare Soße, die man beim Rouladenkochen bekommt, finde.
Gerade bei einer klassischen “Braten”-Soße war ich immer davon überzeugt, dass man für eine gute Soße eben auch einen guten Fond braucht, denn dieser macht ja den Geschmack der Soße aus. Daher hatte ich mir auch nie Gedanken gemacht, wie ich eine gute Soße auf vegetarischer Basis machen könnte, denn wenn mir der Fond gefehlt hat, habe ich entweder einen aus dem Glas genommen oder ein Soßenpäckchen aufgemacht. Aber diese Zeiten sind natürlich vorbei.

Auch wenn ich wusste, dass ich durch meinen Entschluss, Vegetarier zu werden, in solchen Situationen auf neue Herausforderungen stoßen würde, habe ich mich nicht davon abschrecken lassen.
Mittlerweile weiß ich nämlich auch, dass man trotz des Verzichts auf Fleisch, Fisch & Co. geschmacklich auf gar nichts verzichten muss.
Man muss nur ab und an umdenken und sich einen “Ersatz” für Altbekanntes suchen.

Und genau diesen Ersatz habe ich gefunden: Einen wunderbar leckeren falschen “Hackbraten” auf Linsenbasis und eine vegetarische “Braten”-Soße, die ich am liebsten pur getrunken hätte.
Zusammen mit dem altbekannten, aber selber gemachten Apfel-Rotkraut weiß ich, dass ich auch an Festtagen auf nichts verzichten muss. Smiley

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In den kommenden Posts werde ich euch die einzelnen Rezepte vorstellen:
[Die Links zu den Rezepten werde ich an dieser Stelle auch einfügen.]
 
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Ob Vegetarier oder nicht, Nachkochen wird wie immer wärmstens empfohlen. Zwinkerndes Smiley
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Montag, 26. September 2011
Neuer Distanzrekord: 18 km

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Ich muss ja ganz ehrlich zugeben, dass ich mich schon auf Zeit nach dem Halbmarathon freue, da ich dann mein wöchentliches Trainingspensum wieder etwas runterfahren werde auf 4 Trainingseinheiten die Woche.
Ich merke so langsam, dass ich jetzt ziemlich an meine Grenzen gelange und mein Körper bald wieder etwas mehr Regeneration braucht.
Aber es ist ja bald geschafft! Smiley

Die letzte Trainingswoche habe ich mir ziemlich schweren Beinen und überstrapazierten Knien begonnen.
Der lange Lauf letzte Woche hat seinen Tribut gezollt, sodass ich auf den kurzen Lauf am Montag verzichtet und mich beim Pilates auf Oberkörper und Arme konzentriert habe. Meine Beine haben einfach noch einen Tag Ruhe gebraucht.
Am Dienstag ging es meinen Beinen schon wieder gut, sodass ich mit dem Tempotraining weitermachen konnte. Hätte ich noch ein ungutes Gefühl gerade in den Knien gehabt, hätte ich wohl eine andere Trainingseinheit gemacht, um so kurz vor dem Ziel nichts zu riskieren. Das Intervalltraining auf dem Laufband ist mittlerweile auch relativ erträglich geworden. Hätte ich ja nicht für möglich gehalten. Zwinkerndes Smiley
Am Freitagmorgen habe ich mich dann mal wieder direkt nach dem Aufstehen nach draußen gewagt, da ich wusste, dass ich im Verlauf des Tages keine Zeit mehr haben würde. Trotz meine Verschlafenheit war es wirklich ein super Lauf, bei dem ich ohne große Mühe über 1 Minute im Vergleich zur Vorwoche gutmachen konnte!

Zur Königsdisziplin habe ich mich dann wieder am Sonntag aufgemacht. Wie angekündigt habe ich wieder die Laufstrecke rund um das Bärenschlössle und die Bärenseen gewählt.
Da das Wetter traumhaft war, musste ich dieses Mal nicht mit Regen und Kälte, sondern mit Fußgänger- und Fahrradverkehr kämpfen. Es ist echt erstaunlich, was bei gutem Wetter da oben los ist! Ich glaube, alle wollten noch einmal die wahrscheinlich letzte Gelegenheit der sommerlichen Temperaturen ausnutzen. Und ich war im Laufschritt mittendrin.
Im Vergleich zur letzten Woche war der Lauf ein wenig besser. Aber es war jetzt nicht so, dass ich noch groß Luft für 3 Kilometer mehr gehabt hätte. Das Fiese an der Strecke, wie ich sie laufe ist, dass es auf den letzten Kilometern stetig bergauf geht. Die Steigung ist nicht sehr groß, aber es zieht sich. Und wenn man dann noch nach 14 gelaufenen Kilometern, direkt zu Beginn dieses letzten Stückes, sein Leistungstief hat, wird es auch nicht einfacher. Was hätte ich für ein bisschen mehr eben Strecke gegeben…. Zwinkerndes Smiley Es war wirklich hart und ich musste richtig beißen. Außerdem hat die Kombination aus einem Stück Kohlehydratriegel und anschließenden Kohlehydrat-Fruchtgummis zu einer unangenehmen Übelkeit geführt. Oh, das war nicht gut. Was ich daraus gelernt habe ist, dass ich keiner verschiedenen Kohlehydrat-Produkte mehr kombinieren werde, sondern bei einer Sache bleibe. Übelkeit beim Laufen macht keinen Spaß.

Das schöne Wetter habe ich auch dazu genutzt, mich direkt nach dem Lauf auf dem Parkplatz zu dehnen und das nicht erst zuhause zu machen.
Was kann es schöneres geben nach einem langen Lauf, wenn man sich auf weichem Moos und Sonnenstrahlen etwas entspannen kann?

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Dazu gab es einen Kokosnuss-Drink (also Kokosnusswasser), welches sich super als Ersatz für ein isotonisches Sportgetränk eignet. Sozusagen ein natürliches Sportgetränk, das super lecker schmeckt.

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Bis ich dann wieder zuhause angekommen war, hatte sich auf meinem Gesicht eine richtige Salzkruste vom Schweiß gebildet.
Ich habe eine ganze Weile unter der Dusche geschrubbt, bis ich das Gefühl hatte, dass sie wieder weg war. Zwinkerndes Smiley
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Song der Woche KW 38/2011

Sonntag, 25. September 2011
Mein Song der Woche ist “Awaken The Dawn” von Stanton Lanier.


Die Musik von Stanton Lanier ist unheimlich schön.
Ich höre sie gern zum Entspannen und Meditieren, aber auch, wenn ich arbeite und mal ein bisschen Hintergrundmusik haben möchte.
Ich mag besonders das Album “Unveiled”, auf welchem auch “Awaken The Dawn” ist.
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Brokkoli-Erbsen-Nudelauflauf

Samstag, 24. September 2011
Einer der Schlüssel zu einer gesunden Ernährung ist es, dass gesunde Lebensmittel und Mahlzeiten leicht zugänglich sind.
So kommt man nicht so leicht in die Versuchung, seine guten Vorsätze über Bord zu werfen und den Heißhunger mit einer Bestellung beim Pizzaservice zu stillen.

Voraussetzung ist dafür, dass man entsprechende Lebensmittel auf Vorrat hat, damit man daraus leckere, gesunde Mahlzeiten zubereiten kann.
Doch gerade unter der Woche kann die Zeit zum Kochen schon mal knapp werden.
Und wenn es abends mal wieder später wird, dann ist man froh, wenn im Kühlschrank noch was Leckeres auf einen wartet.
Oder man freut sich, wenn man sich mittags mal nichts in der Kantine, beim Bäcker oder der Frittenbude holen muss.

Ich versuche daher, dass mindestens eine der warmen Mahlzeiten, die ich am Wochenende koche, sich auch gut fürs Aufwärmen eignet.
Häufig ist es auch nicht mit viel mehr Aufwand verbunden, wenn man einfach eine größere Menge kocht. In der Regel beschränkt sich das darauf, dass man etwas mehr Gemüse vorbereiten muss (waschen, schneiden, schälen raspeln etc.). Bei Nudeln, Reis, Quinoa & Co. ist es wirklich egal, ob man nur eine oder zwei Ration kocht.

Letztes Wochenende habe ich z.B. ein großen Brokkoli-Erbsen-Nudelauflauf gemacht, den ich unter der Woche dann noch zwei Mal zum Mittagessen hatte.
Das Besondere an diesem Auflauf ist, dass er eine wunderbar cremige Soße hat – und das ohne die Verwendung von fettigen Zutaten wie z.B. Sahne. Zudem ist er auch noch vegan, was immer ein Pluspunkt ist . Smiley

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Brokkoli-Erbsen-Nudelauflauf
Für 4-5 Personen

Zutaten:
  • 500 g kurze Nudeln (z.B. Penne, Fussili, Farfalle)
  • 500 g TK-Brokkoli
  • 150 g TK-Erbsen
  • 400 g Tofu
  • 120 ml Milch oder Milchalternative eurer Wahl
  • 3 El Nährhefe
  • 1 El Senf
  • 1 El Öl
  • 1 Dose Tomatenstücke oder passierte Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano
  • Basilikum
  • 220 ml Nudelkochwasser
  • 2 Tomaten
  • Geriebener Käse oder Käsealternative eurer Wahl

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen, bis sie noch gut bissfest sind.
  3. In den letzten 5 Kochminuten der Nudeln den TK-Brokkoli mit in den Topf geben.
    Man muss ggf. jetzt die Temperatur nochmals hochstellen, da der TK-Brokkoli das Kochwasser abkühlt.
  4. Wenn Nudeln und Brokkoli fertig sind, 220 ml des Kochwassers in eine Tasse abgießen.
    Dann Nudeln und Brokkoli in einen Sieb abgießen und die TK-Erbsen untermischen.
  5. Während die Nudeln kochen, beginnt man mit der Zubereitung der Soße.
    Hierfür den Tofu in eine Küchenmaschine mit Messereinsatz oder einen Mixer bröckeln. Die Milch dazugeben und zu einer feinen Creme pürieren.
  6. Nun die restlichen Zutaten der Soße (Nährhefe, Senf, Öl, Tomatenstücke, Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum und nach dem Nudelkochen noch das Kochwasser) dazugeben und weiter pürieren.
    Die Soße muss kräftig gewürzt werden, damit der Auflauf am Ende auch nach etwas schmeckt.
    In Summe hat man ca. 1,2 l Soße.
  7. Nudeln, Brokkoli und Erbsen in eine große Auflaufform geben. Die Soßen darüber gießen und untermischen.
  8. Die Tomaten in feine Scheiben schneiden und auf der Oberfläche verteilen.
  9. Den geriebenen Käse darüber streuen.
  10. Für ca. 20 Minuten im Ofen backen lassen, bis man eine schöne Kruste hat.

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Mir hat der Auflauf sehr gut geschmeckt!
Durch den Tofu hat man auch einen viel höheren Eiweißgehalt, als man das sonst bei einem Nudelauflauf hat.
Ich möchte aber auch anmerken, dass man den Tofu ggf. herausschmeckt – das kann aber je nach verwendeter Tofu-Marke unterschiedlich sein.
Mich persönlich stört das nicht. Aber wer den Geschmack von Tofu nicht so gerne mag, für den ist dieser Auflauf vielleicht nichts.

Ich habe aber schon eine Idee, wie man auch ohne Tofu eine cremige, vegane Soße machen kann.
Aber das muss warten, bis ich wieder Lust auf Nudelauflauf habe. Diese Woche hatte ich erst einmal genug. Zwinkerndes Smiley
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ASICS Running Insights

Mittwoch, 21. September 2011
Der Laufexperte Dr. med. Matthias Marquardt (bekannt durch sein Laufkonzept “natural running”) und ASICS sind jetzt eine Partnerschaft eingegangen.
Unter anderem erhofft sich ASICS von Marquardt Input für die Laufschuhentwicklung, denn das Prinzip, das Marquardt vermitteln möchte, ist, wie man in Schuhen läuft, sich aber wie barfuß bewegt.

Das erste gemeinsame Projekt ist 8-teilige Fernsehreihe “ASICS Running Insights”, welche auf n-tv ausgestrahlt wird, aber auch auf asics.de und natural-running.com verfügbar sein wird.

In der ersten Folge geht es um das Thema Dehnen:


In den weiteren Folgen sollen Fragestellungen wie „Macht Laufen wirklich schlank?“, „Was mache ich bei Muskelkater?“ und „Was ist eigentlich dran am Trend Barfußlaufen?“ behandelt.

Ich bin schon gespannt, was ich dort Interessantes erfahren werde. Smiley

Quelle: http://www.asics.de/running/knowledge/asics-running-insights-folge-1-dehnen-muss-sein-stimmt-das/
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Eine kleine Aufheiterung zur Wochenmitte KW 38/2011

Kennt ihr das auch:
Man hat einen nicht ganz so guten Tag, man ist müde, die Arbeit nervt, das Mittagessen war nicht gut – und dann reicht schon ein kleines Video aus dem Internet, sodass man ein bisschen bessere Laune hat?
Bei mir hilft das zumindest , auch wenn die Wirkung vielleicht nicht so lange anhält. Smiley

Daher habe ich mir gedacht, dass ich euch immer zur Wochenmitte (wenn man sich das Wochenende schon herbeisehnt) ein Video vorstelle, dass mich zum Lachen, Schmunzeln oder “Oooohhhhh!”-n bringt (letzteres hauptsächlich bei Tier-Videos der Fall), in der Hoffnung, dass es euch bei Bedarf auch etwas Aufheiterung bringt.

Den Anfang macht der Honey Badger. Smiley mit geöffnetem Mund


Was denkt ihr: Sollten wir nicht alle ein bisschen mehr Honey Badger sein????
Ich bin der Meinung: JA, auf jeden Fall!!! Vor Lachen auf dem Boden wälzen
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Kokos-Curry-Kürbissuppe mit roten Linsen

Dienstag, 20. September 2011
Könnt ihr euch noch an diesen Kollegen hier erinnern???

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Der Butternut-Kürbis war schnell gegessen (gewürfelt und im Backofen geröstet).
Doch den Hokkaido-Kürbis wollte ich aufheben, um Kürbissuppe zu machen.

Eine heiße Suppe ist einfach was Feines, wenn es draußen kälter wird.
Ich mag dann am liebsten pürierte, cremige Gemüsesuppen, die richtig satt machen und von innen wärmen.

Kürbissuppe ist da eine meiner Favoriten.
Ich mag den Geschmack von Kürbis und dass man ihn mit so vielen verschiedenen Geschmacksnoten kombinieren kann, von fruchtig bis scharf.

Als ich mich dann endlich letzte Woche daran gemacht habe, dem Hokkaido-Kürbis zu seiner letzten Bestimmung zu verhelfen, da hatte ich Lust auf eine Thai-inspirierte Kürbissuppe.
Thai-inspiriert bedeutet für mich die Kombination aus Kokosmilch, Currypaste, Ingwer und Zitronengras.
Zitronengras hatte ich aber leider nicht da, das musste also wegbleiben.
Trotzdem ist mir eine Kürbissuppe gelungen, die einzigartig lecker schmeckt und dank der Linsen schön cremig und sättigend ist.

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Kokos-Curry-Kürbissuppe mit roten Linsen
Für ca. 4 Personen

Zutaten:
  • 650 g Kürbisfleisch
  • 1 El Kokosöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 großes Stück Ingwer (min. 2 cm)
  • 1 El Currypaste
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 100 g rote Linsen, ungekocht
  • Salz
  • Cayenne-Pfeffer

Zubereitung:
  1. Den Kürbis von Strunk, Stiel und “Innereien” (Kerne und Fasern) befreien.
    Was danach übrig geblieben ist, habe ich gewogen, und es ergab 650 g.
    Beim Hokkaido-Kürbis kann die Schale gegessen werden, daher bleibt sie dran.
  2. Das Kürbisfleisch in kleine Würfel schneiden.
  3. Das Kokosöl in einem großen Topf heiß werden lassen.
  4. Knoblauchzehe und Ingwer fein hacken und in das heiße Öl geben und kurz anrösten.
  5. Anschließend die Currypaste dazugeben und anschwitzen lassen. Mit dem Öl, dem Knoblauch und dem Ingwer zu einer cremigen Paste verrühren.
  6. Die Kürbiswürfel dazugeben und diese ein paar Minuten unter stetigem Wenden anbraten.
  7. Kokosmilch und Gemüsebrühe angießen.
  8. Alles aufkochen und anschließend die Temperatur runterstellen, sodass die Flüssigkeit noch leicht köchelt.
  9. Ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Kürbisstücke richtig weich sind; sie können im Prinzip schon verkocht sein.
  10. Wenn der Kürbis weich ist, wird die Suppe püriert, z.B. im Topf mit dem Stabmixer.
    Die Suppe wird jetzt noch relativ flüssig sein, was aber gewollt ist.
  11. Nach dem Pürieren die Suppe nochmals zum Kochen bringen.
  12. Nun werden die Linsen hinzugegeben und in die Suppe eingerührt.
    Vorsicht, denn die Linsen können leicht am Topfboden festkleben, wenn man nicht gut durchrührt.
  13. Bei niedriger Temperatur solange weiterköcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Immer wieder umrühren.
    Durch das Kochen der Linsen wird die Suppe schon dickflüssig und cremig. Sollte sie zu dick werden, nochmals etwas Wasser oder Brühe angießen.
  14. Abschließend mit Salz und Cayenne-Pfeffer würzen.

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Auch hier kann ich nur empfehlen, dass ihr euch einen großen Vorrat kocht und Reste z.B. einfriert.
Es gibt doch nichts schöneres, als wenn man nach einem Herbst- oder Winterspaziergang eine leckere Suppe zum Aufwärmen griffbereit hat. Smiley
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Montag, 19. September 2011
Neuer Distanzrekord: 16,21 km

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Und wieder ist eine weitere Trainingswoche vorüber, die v.a. durch eins geprägt war: Wetterumschwung.
Der nahende Herbst hat sich letzte Woche auf jeden Fall schon im Wetter gezeigt: Auch wenn es tagsüber häufig nochmal richtig warm wurde, so war es morgens und abends schon recht kühl.
D.h. es ist wieder eine Umstellung in Sachen Laufkleidung notwendig. Diese Übergangsphase finde ich immer etwas nervig, da einem die falsche Laufkleidung (v.a. wenn man zu wenig angezogen hat) schon mal einen Lauf vermiesen kann.
So passiert am Freitagmorgen, wo ich mich bereits um 6:30 zu einem 8 km-Lauf aufgemacht hatte. Draußen war es zwar noch nicht richtig hell, aber wolkenlos. Ich dachte, ich komme mit einer 3/4-Laufshorts und einem Halbarmshirt gut weg. Tja, da habe ich falsch gedacht. Denn ich hätte auf jeden Fall noch ein Unterhemd anziehen sollen, da es mir ganz schön kühl an den Bauch gezogen hat und mir dadurch während des ganzen Laufs nicht richtig warm wurde.
Außerdem habe ich erst im Nachgang festgestellt, dass ich Freitag etwas zu weit gelaufen bin, nämlich knapp 8 statt 7,2 km. Da habe ich wohl in der Trainingswoche eins weiter geschaut. Ups! Zwinkerndes Smiley

In den Trainingseinheiten von Montag bis Donnerstag habe ich letzte Woche richtig Gas gegeben. Ich hatte richtig viel Energie!
  • Am Montag haben mich meine Nike Free-Schuhe wieder fliegen lassen (so fühle ich mich wirklich, wenn ich in diesen Schuhen laufe), gefolgt von eine schweißtreibenden Pilates-Einheit.
  • Am Dienstag habe ich mich beim Renngeschwindigkeitstraining völlig auf dem Laufband verausgabt.
  • Am Mittwoch hatte ich eine super Body Pump-Stunde, bei der ich bei den Lunges wieder etwas mehr Gewicht genommen habe.
  • Am Donnerstag habe ich dann abends beim Yoga gemerkt, dass das Training am Vortag doch seine Spuren hinterlassen hatte, da ich wahnsinnig steife Muskeln hatte und die vielen Krieger-Positionen in der Yoga-Stunde ganz schön anstrengend waren. Trotzdem war das genau das, was ich gebraucht habe.

Der Sonntag brachte dann neben dem langen Lauf noch ein paar Veränderungen mit sich, die wahrscheinlich in Summe dazu geführt, dass der Lauf nicht ganz so euphorisch war wie in der Vorwoche.
  • Ich habe die kühleren Temperaturen ausgenutzt und bin nicht gleich nach dem Aufstehen laufen gegangen.
    Dies gab mir die Möglichkeit, mein Läuferfrühstück zu testen: Ein Laugenbrötchen mit Nussbutter und Banane plus Kaffee und Wasser.
    Ich weiß, dass ich dieses Essen vor kürzeren Läufen gut vertrage, aber nicht, ob es auch bei langen Läufen eine gute Wahl ist. Das ist aber wichtig, da ich vor dem Halbmarathon auch frühstücken muss.
    Fazit: Keine Bauchschmerzen, keine Übelkeit oder sonstige Probleme, aber es war schon eine Umstellung mit vollerem Magen zu laufen.
  • Ich bin eine andere Laufstrecke gelaufen als meine übliche Route, an die ich bisher immer nur hinten was drangehängt habe.
    Die Route am Sonntag hat mich zum Schloss Solitude, dem Bärenschlössle und den Bärenseen geführt. Wer dieses Gebiet kennt, der weiß, dass es wirklich super ist zum Laufen, Radfahren, Spazierengehen etc.
    Aber, eine andere Route bedeutet auch ein anderes Streckenprofil. Gerade der Weg um die Seen herum ist sehr wellig. Da geht es 5 Schritte bergauf, 4 Schritte bergan, ein Stück eben, 2 Schritte bergauf, 6 Schritte bergab usw.
    Ich bin dort nie in einen gleichmäßigen Lauftrott gekommen.
  • Es war kühl (11°C) und hat geregnet – im Vergleich zu über 20°C und Sonnenschein nur 7 Tage vorher.

Dennoch habe ich 16,21 km geschafft und einiges dazugelernt, z.B. dass ich beim nächsten langen Lauf wieder dort laufen gehen werde, um meinen Körper an dieses Streckenprofil zu gewöhnen. Denn das kann auf jeden Fall nicht schaden. Smiley

Zurück am Auto habe ich dann meine Beine inspiziert.
Auf den ersten Blick sahen sie ganz ok aus.

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Dann habe ich näher hingeschaut und festgestellt, dass Regen, Pfützen und Matsch doch Spuren hinterlassen haben.

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Naja, nichts, was eine heiße Dusche nicht wieder richten könnte. Smiley

Und wenn man sich nach einem langen und harten Lauf noch ein Lächeln abringen kann, dann ist doch alles in Ordnung.

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Den Rest des gestrigen Tages habe ich dann auf dem Sofa gelümmelt, denn ich war total platt. Smiley
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