Blog-Urlaub zwischen den Jahren

Mittwoch, 28. Dezember 2011
Hallo meine Lieben!

Ich hoffe, ihr habt Weihnachten gut überstanden und konntet die Zeit mit Familie und Freunden genießen.
Ich bin leider seit Weihnachten gesundheitlich außer Gefecht gesetzt und immer noch nicht wieder richtig auf den Beinen. Ich werde die restlichen Tage in diesem Jahr dazu nutzen, mich auszukurieren, sodass ich gesund ins neue Jahr starten kann. Eigentlich hatte ich vor, auch während der freien Tage dem Blog ein bisschen mehr Zeit zu widmen. Da ich aber aktuell weder ans Kochen, Backen, Sport machen und auch nicht groß ans Essen denken möchte, wird es auf Balance-Akt erst wieder im nächsten Jahr weitergehen.

Ich wünsche euch allen ein schönes restliches 2011 und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebe Grüße
Julia
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Ingwerkekse

Samstag, 24. Dezember 2011
Ja, ich weiß, ich bin mit diesem Rezept etwas spät dran, aber ich war die letzten Tage – und heute auch noch ein bisschen – außer Gefecht gesetzt. Pünktlich zu Weihnachten eben.

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Wem aber einfällt, dass er für das Essen an Hl. Abend oder über Weihnachten doch noch selber gemachte Weihnachtsplätzchen braucht, für den ist dieses Rezept super, denn die Kekse sind ganz schnell zubereitet.
Ich habe diese Kekse dieses Jahr auch zum ersten Mal gemacht und war total überrascht, wie lecker sie schmecken! Sie sind nicht zu süß und haben eine schöne würzige Note. Eine willkommene Abwechslung zu den sonstigen Keksen, die es auf meinen Keksteller schaffen.

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Ingwerkekse
Für ca. 40 Kekse
Basierend auf den Wedded Bliss Soft Ginger Cookies gefunden auf ohsheglows.

Zutaten:
  • 1 El Leinsamen
  • 4 El Milch oder Milchalternative eurer Wahl
  • 175 g Margarine
  • 1/2 Becher Rohrrohzucker
  • 1/4 Becher Ahronsirup
  • 1/4 Becher Melasse
  • Vanillextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl Zimt
  • 2 Tl Ingwer
  • 1/2 Tl Nelken
  • 1 Tl Natron
  • 1 Becher Vollkorn-Weizenmehl
  • 1,5 Becher Weizenmehl, Typ 405
  • Brauner Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:
  1. Leinsamen und Milch in einer kleinen Schüssel vermischen und min. 5 Minuten aufquellen lassen.
  2. Backofen auf 175°C vorheizen und Backbleche mit Backpapier auslegen.
  3. In einer großen Schüssel oder mit der Küchenmaschine Margarine und Butter miteinander aufschlagen, bis eine cremige Masse entsteht.
  4. Ahornsirup, Melasse, Leinsamen-Ei und Vanilleextrakt hinzugeben und ca. 1 Minuten mit der Butter-Zucker-Creme verrühren.
  5. Mehl, Gewürze, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermischen, portionsweise in die Rührschüssel sieben und unterrühren.
  6. Wenn der Teig noch zu feucht ist (er darf nicht zu sehr an den Händen kleben), nochmals etwas Mehl hinzugeben.
  7. Mit feuchten Händen den Teig zu kleinen Kugeln formen (ca. etwas mehr als einen Tl Teig) und auf das Backblech setzen.
  8. Die Teigkugeln flach drücken. Das geht ganz gut mit einem Glas. Damit der Glasboden nicht am Teig kleben bleibt, tunkt man ihn in für jeden Keks erneut in Mehl.
  9. Die Kekse mit braunem Zucker bestreuen.
  10. Für ca. 10 Minuten backen.

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Ich wünsche euch allen ein wundervolles Weihnachtsfest!
Ich hoffe, ihr könnt die freien Tage mit Familie und Freunden genießen. Smiley

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Würziges Cranberry-Orangen-Chutney

Mittwoch, 21. Dezember 2011
Wollt ihr mal etwas anderes als die normalen Preiselbeeren aus dem Glas zum Weihnachtsessen reichen?

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Da ich ein großer Fan von Cranberrys bin, habe ich mich sehr gefreut, als ich frische Cranberrys in meinem Supermarkt entdeckt hatte. Mir war sofort klar, dass ich unbedingt ausprobieren musste, eine Cranberry-Soße selbst zu machen. Den ersten Versuch gab es, als uns meine Mama besucht hatte und wir ein leckeres Essen aufgetischt hatten.
Auch wenn die Soße von damals schon eine Abwandlung des amerikanischen Klassikers war, wollte ich mit dem Rezept noch weiter experimentieren. Zum Einen war es mir immer noch etwas zu süß, zum anderen wollte ich es geschmacklich noch etwas interessanter machen.

Würziges Cranberry-Orangen-Chutney
Basierend auf der Cranberry Orange Ginger Sauce gefunden auf edibleperspective

Zutaten:
  • 200 g Cranberrys
  • 1 Orange
  • 1/2 Becher Orangensaft
  • 1/4 Becher Apfelmus, ungesüßt
  • 1/8-1/4 Becher Vollrohrzucker
  • 1 El Apfelessig
  • 1 El Melasse
  • 1 Tl Kürbiskuchengewürz (oder 1/2 Tl Zimt und 1/2 Tl Ingwer)
  • Salz

Zubereitung:
  1. Die Cranberrys waschen und in einen kleinen bis mittelgroßen Topf geben.
  2. Die Orangen schälen, so gut es geht von der weißen Haut befreien und in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Orangenwürfel mit allen restlichen Zutaten zu den Cranberrys in den Topf geben und alles miteinander verrühren.
    Beim Zucker würde ich zunächst mal nur mit 1/8 Becher beginnen und später mehr hinzugeben, wenn es nicht süß genug ist.
  4. Das Chutney zum Kochen bringen.
  5. Anschließend die Temperatur runterdrehen und 10-15 Minuten köcheln lassen.
    Das Chutney wird beim Kochen bereits etwas eindicken und beim Abkühlen noch dicker werden.
  6. Sollte euch das Chutney noch nicht süß genug sein, einfach noch Zucker hinzugeben (Cranberrys selber schmecken eher sauer).
  7. Nach Belieben nachwürzen.
  8. Vor dem Verzehr, das Chutney vollständig abkühlen lassen. Am besten ist es, wenn es einige Stunden im Kühlschrank war.

Wenn ihr es ganz heiß in Einmachgläser füllt, sodass die Gläser Vakuum ziehen können, dann eignet es sich super als Weihnachts- oder Gastgeschenk, da es so länger haltbar ist.
Wenn ihr eine klassischere Cranberry-Soße haben möchtet, dann lasst Melasse, Apfelessig und die Gewürze (bis vielleicht auf etwas Zimt) weg.

Das Chutney ist lecker als Soße/Dip zu Gemüse oder Linsenbraten bzw. Fleisch. Es schmeckt aber auch sehr lecker in Joghurt eingerührt oder als Brotaufstrich (wie Marmelade).

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Ich hoffe, ihr kommt noch gut durch diese Woche und seid vor Weihnachten nicht allzu gestresst!
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Eine kleine Aufheiterung zu Wochenmitte KW 51/2011

Auch unsere Haustiere freuen sich auf den Weihnachtsmann!

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10 Tipps, wie man gesund durch die Feiertage kommt

Montag, 19. Dezember 2011
Seid ihr auch schon im Weihnachtsfieber? Oder eher im Weihnachtsstress? Bei mir ist es – so wie immer – eine Mischung aus beidem. Ich freue mich immer sehr auf Weihnachten und die Weihnachtszeit. Der Stress kommt dann aber nicht wegen Weihnachten selber, sondern eher, dass drum herum so viel zu tun ist: Bei der Arbeit gibt es auf einmal mehr zu tun als erwartet, Weihnachtsfeiern stehen an und durch den nahenden Urlaub melden sich die Batterien wieder, dass sie eigentlich auch schon fast leer sind.

In Sachen Ernährung und Gesundheit stellen uns die Weihnachtszeit und speziell die Feiertage selber ja vor große Herausforderungen. Es fällt einem nur allzu leicht, in diesen Wochen die eine oder andere gesunde Gewohnheit etwas schleifen zu lassen, wenn es überall leckeres Weihnachtsgebäck gibt und bei den Weihnachtsessen reichhaltige Speisen aufgetischt werden. Wenn dann auch noch das Wetter so richtig mies ist, wie das z.B. bei uns mit Schmuddelwetter und Dauerregen der Fall war, dann fällt auch eher mal die eine oder andere Trainingseinheit weg.
Ich muss sagen, dass mir speziell der letzte Punkt zu schaffen gemacht hat. Ich war in den ganzen letzten Monaten nie so unmotiviert und kraftlos beim Training wie in den letzten 4 Wochen – wobei ich mir glaube ich immer wieder vor Augen führen muss, dass ich noch nie so viel Sport gemacht habe wie dieses Jahr und mein Sportpensum immer noch ok ist, auch wenn es nicht so intensiv war.

Trotzdem ist die Weihnachtszeit natürlich keine Ausrede, einen gesunden Lebensstill völlig über Bord zu werfen. Im Gegenteil! Meiner Meinung nach ist gerade jetzt umso wichtiger, dass man trotz der vielen “Störfaktoren” versucht, eine gesunde Balance zu halten. Am Ende ärgert sich doch jeder, wenn man im neuen Jahr feststellen muss, dass mehr auf der Waage steht oder die Hosen etwas kneifen. Daher habe ich heute für euch ein paar Tipps, wie ihr gesünder durch die Feiertage kommen könnt, ohne dass ihr das Gefühl habt, etwas vom Spaß zu verpassen oder euch beim Essen etwas verbieten zu müssen.



1. Die Feiertage als Ausnahme sehen
Ich glaube, es hilft nichts, sich einzureden, dass die Feiertage doch nichts besonderes seien und so sind, wie jeder andere Tag auch. Am Ende erzeugt das zumindest bei mir noch mehr Stress. Wenn man die Feiertag als das akzeptiert, was sie sind, nämlich eine Ausnahme von der Norm, ist es viel einfacher, sich nicht so schuldig zu fühlen, wenn man nicht gesund genug gegessen oder nicht so viel Sport gemacht hat. Das Essen wird im Großen und Ganzen eben ungesünder sein als sonst, man wird eben nicht sein normales Fitnessprogramm durchziehen können. Das ist völlig in Ordnung und macht nicht gleich die ganzen Ergebnisse, die man sich das Jahr über erarbeitet hat, zunichte. Wenn man sozusagen mit sich selber Frieden geschlossen hat und sich deswegen nicht ständig niedermacht, nimmt man den Druck von sich selber. Man sollte sich vielmehr auf die Dinge konzentrieren, die neben zu vielem Essen und zu wenig Bewegung an diesen Tagen auch wichtig sind: Die Zeit, die man mit Familie und Freunden hat oder dass man sich mal vom Alltagstrubel ausklinken kann.

2. Den Rest des Tages extra gesund essen
Das ist ein Tipp, den ich nicht nur an Weihnachten verfolge, sondern immer dann, wenn ein größeres und vielleicht nicht so gesundes Essen ansteht: Ich versuche, den Rest des Tages extra gesund und leicht zu essen. D.h. ich lasse die Süßigkeiten in Form von Schokolade und Keksen weg, ich esse noch mehr Obst und Gemüse (das geht ja mit grünen Smoothies noch einfacher!), ich achte noch mehr auf meine Portionsgrößen (das ist immer eine große Herausforderung für mich), ich bevorzuge leichte, fettarme, aber sättigende Mahlzeiten, wie Salate oder Gemüsesuppen. Dabei geht es nicht nur darum, die Kalorienzufuhr zu reduzieren, damit die Energiebilanz ausgeglichener ist, sondern auch darum, sich besser mit Nährstoffen zu versorgen.
An Weihnachten versuche ich, diesen Tipp schon in den Tagen davor umzusetzen und mir sozusagen ein “Gesundheitspolster” aufzubauen. Außerdem versuche ich, bei den Mahlzeiten außerhalb der großen Festessen wirklich auf meinen Appetit zu achten. Natürlich sollte man z.B. am 1. Weihnachtsfeiertag das Frühstück nicht ganz weglassen, trotz der Völlerei an Hl. Abend, denn der Körper braucht wieder was, um in Gang zu kommen. Aber vielleicht reicht ja auch ein Obstsalat oder kleingeschnittenes Obst mit etwas Joghurt oder ein Smoothie.

3. Niemals ausgehungert zum großen Festmahl
Das ist einer der Irrglauben, denen ich auch viel zu lange gefolgt bin: Sich den Appetit/Hunger bis zum großen Essen aufsparen, damit dann mehr reingeht. Wenn man den ganzen Tag hungert, dann ist man doch am Ende so ausgehungert, dass man kaum noch Kontrolle über sein Essverhalten hat und vor lauter Unterzuckerung völlig genussfrei über die Stränge schlägt. V.a. wenn ich auf eine Feier gehe, bei der ich nicht genau weiß, wann und was es genau essen geben wird und ich merke, dass ich eigentlich schon leicht Hunger bekomme, dann esse ich z.B. noch eine Banane oder ein paar getrocknete Feigen/Datteln, bevor ich aus dem Haus gehe. Am Ende spart man durch das kleine Plus an Kalorien durch das Obst einiges an Kalorien ein, da man “unausgehungert” viel eher bewusste Entscheidungen am Buffet trifft sowie langsam und mit Genuss essen kann.
Dieser Tipp ergänzt sich natürlich mit Tipp Nr. 2.

4. Jede Bewegung zählt
An Weihnachten ist der Tagesablauf bei mir immer völlig aus der Bahn geworfen, sodass es natürlich nicht so einfach ist, ein umfangreiches Training oder manchmal sogar überhaupt ein Training einzuplanen. Wie in Tipp Nr. 1 schon gesagt, ist das völlig ok, wenn es mal nicht zum 2-Stunden-Programm im Fitnessstudio reicht. Doch natürlich ist es keine Lösung, sich so gar nicht zu bewegen. Jedes bisschen an Bewegung ist besser als gar keine! Vielleicht hat man an Hl. Abend noch morgens oder im Lauf des Tages Zeit für eine etwas ausgiebigere Runde Sport oder man macht nach dem Essen mit der Familie einen Verdauungsspaziergang. Wunderbar für solche Tage sind auch die kurzen HIIT- bzw. Tabata-Trainings (HIIT = High Intensity Interval Training), bei denen man schon mit nur 15 Minuten Zeitaufwand einen ordentlichen Trainingseffekt erreichen kann.
Und beim Essen selber? Da kann man auch etwas aktiver sein! Man hilft beim Tischdecken und Dekorieren oder beim Tisch abräumen und Spülen. So versumpft man nicht am Tisch.

5. Prioritäten beim Essen setzen
Ja, in der Regel ist immer alles lecker. Aber jeder hat doch einen Lieblingsgang oder ein Lieblingsgericht beim Essen. Bei mir ist das definitiv der Nachtisch, speziell, wenn es ein Nachtischbuffet gibt. Da gibt es kein Halten mehr für mich!
Egal was es für euch ist, sei es nun der Gänsebraten, der Raclette-Käse oder die Knödel, man sollte sich im Vorfeld des Essens klar machen, auf was man sich am meisten freut, auf was man nicht verzichten möchte und von dem anderen entsprechend weniger essen.

6. Den Alkohol reduzieren oder ganz auf Alkohol verzichten
Dass Alkohol eine ziemliche Kalorienbombe ist, ist für euch bestimmt keine Neuigkeit. Doch ein leckerer Wein zum Essen, ein Schnaps zum Verdauen, Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt gehören bei vielen dazu. Ich sage zu dem einen oder anderen Glas Wein natürlich auch nicht Nein, aber leider sind es einfach nur leer Kalorien. 1/8 Liter Wein – das ist ein kleines Glas – hat immerhin knapp 100 Kalorien. D.h. an so einem netten Abend können so mal schnell 500 total unnötige Kalorien dazukommen.
Wenn ihr also euren Alkoholkonsum reduziert, z.B. auf ein Glas Wein zum Essen, dann spart ihr euch einen Haufen Kalorien. Außerdem solltet ihr den Alkohol nie als Durstlöscher verwenden. Wenn ihr beim Essen durstig seid, dann greift auf Wasser zurück, welches ihr immer zusätzlich zu eurem alkoholischen Getränk am Tisch stehen haben solltet. Und wer der Meinung ist, dass er sich schlecht bremsen kann, wenn der Alkohol mal fließt, der kann natürlich auch ganz darauf verzichten. Ich finde, dass es bei den Festessen an Weihnachten nicht unbedingt Alkohol braucht, damit die Stimmung schön wird.

7. Ein gesundes Gericht beisteuern
Wenn ihr die Befürchtung habt, dass es nichts Gesundes zu Essen gibt, dann steuert doch etwas Gesundes bei. Vielleicht ein leckerer Gemüseauflauf mit einer nicht ganz so reichhaltigen Soße oder ein Nachtisch, der auch ohne Kristallzucker auskommt. In der Regel sind die Gastgeber doch meistens froh, wenn man ihnen etwas abnimmt und sie sich um eine Sache weniger kümmern müssen.
Ich werde z.B. am 2. Weihnachtsfeiertag eine gesunde Version eines Süßkartoffelauflaufs zum Essen bei meinen zukünftigen Schwiegereltern beisteuern – dafür bekomme ich auch einen Linsenbraten als Alternative zur Pute. Smiley

8. Einen Tag Pause einplanen
Mein Freund und ich haben uns  über die Jahre angewöhnt, dass wir am 1. Feiertag nirgends zum Essen eingeladen sind und auch selber nicht zum Essen einladen. Ich finde, dass es besonders schlimm ist, wenn man an Hl. Abend erst abends gegessen hat und es am nächsten Tag zur Mittagszeit gleich weitergeht. Wir haben das glaube ich ein oder zwei Mal gemacht und ich fand es ganz furchtbar! Mit dem Tag Pause zwischendurch kann man sich wieder erholen, mit dem Essen etwas langsamer machen.
Aber es ist nicht nur eine Pause vom Essen. Es ist auch eine Pause vom ganzen Trubel. Manchmal treffen wir uns am 1. Weihnachtsfeiertag auch einfach abends mit Freunden – wenn sie auch eine Pause vom Weihnachtsstress brauchen. Zwinkerndes Smiley

9. Die Grundregeln im Kopf behalten
Dazu gehören unter anderem viel Wasser zu trinken, die Portionsgrößen zu beachten, langsam zu essen (auch das ist eine große Herausforderung für mich Zwinkerndes Smiley), viel Obst und Gemüse zu essen und genügend zu schlafen.

10. Spaß haben
Bei allem Balancehalten und Versuchen, nicht zu sehr über die Stränge zu schlagen, solltet ihr natürlich den Spaß nicht vergessen. Mit ein bisschen Gelassenheit und ein paar bewussteren Entscheidungen kann man die Feiertage “unbeschadet” überstehen, das Essen genießen und danach wieder zur Normalität zurückkehren – zumindest bis Silvester.

Habt ihr noch Tipps, um der Völlerei an Weihnachten zu begegnen? Seid ihr bislang trotz Plätzchen und Weihnachtsmärkten gut durch die Adventszeit gekommen?
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Song der Woche KW 50/2011 – Special Edition: Meine liebsten Weihnachtsmusikalben

Sonntag, 18. Dezember 2011
Ich wünsche euch einen wunderschönen 4. Advent!

Noch ein letztes Mal strapaziere ich das Thema Weihnachtsmusik. Zwinkerndes Smiley
Daher gehe ich heute nochmal in die Vollen und stelle euch meine liebsten Weihnachtsmusikalben vor.
Ein paar davon kennt ihr schon aus den Post aus den letzten Wochen, ein paar kommen neu dazu. Ihnen ist gemein, dass sie nicht nur neue Interpretationen von bekannten Klassikern beinhalten, sondern auch eigene Kreation dabei sind. Außerdem geht es nicht immer zwingend um Weihnachten, sondern auch um die Winterzeit an sich, deren Stimmung die Lieder wunderbar wiedergeben.

Vielleicht ist für den einen oder anderen ja etwas dabei, was er/sie sich noch vor Weihnachten zulegen möchte – meiner Meinung nach sollte man ja alle Alben haben. Smiley

Sarah McLachlan – Wintersong
Wintersong

Aus diesem Album ist das gleichnamige Lied “Wintersong”, welches ich euch in KW 46 vorgestellt habe. Das Album ist einfach nur schön – so wie fast alles von Sarah McLachlan. Was würde ich für diese Stimme geben….

Michael Bublé – Christmas

Christmas (inkl. Bonus Track)

Dieses Album kennt ihr aus KW 47. Wer Michael Bublé mag, für den ist dieses Album ein Muss.

The Hotel Café Presents… Winter Songs

The Hotel Cafe Presents...Winter Songs

Alles weitere dazu findet ihr in KW 48. Zwinkerndes Smiley

A Very Ally Christmas

A Very Ally Christmas

Dieses Album entstammt der TV-Serie “Ally McBeal”. Wer die Serie kennt, der weiß, dass Weihnachten für Ally McBeal immer sehr wichtig war. Daher sind die Weihnachtsfolgen auch immer besonders schön (speziell die mit dem Einhorn). Die Lieder auf diesem Album werden unter anderem von Vonda Shepard, Robert Downey, Jr. und Macy Gray gesungen.

Martin Sasse – Still Still Still

Still Still Still

Auf diesem Album findet ihr traumhaft schöne Klavierinterpretationen bekannter Weihnachtslieder. Ich finde, dass auf diesem Album die perfekte Musik fürs Weihnachtsessen ist!

So, jetzt hoffe ich, dass eure akustische Versorgung an Weihnachten gesichert ist!
Wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend. Smiley
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Getrocknete Bohnen frisch zubereiten und einfrieren

Freitag, 16. Dezember 2011
Heute nur ein kurzer Küchentipp von mir, denn heute Abend steht die Geschäftsweihnachtsfeier an.

Das Zubereiten von getrockneten Bohnen ist meiner Meinung nach die Mühe wert. Natürlich ist es praktisch, wenn man einfach nur eine Dose Kidney-Bohnen oder Kichererbsen aufmachen muss, v.a. da die Zubereitung von getrockneten Bohnen immer mit Vorausplanung verbunden ist (Einweichen, lange Kochzeit – v.a. wenn man keinen Schnellkochtop hat). Geschmacklich übertreffen sie die Dosen-Produkte aber bei weitem, sodass ich lieber auf die getrocknete Variante zurückgreife.

Ich habe daher vor einiger Zeit angefangen, mir immer einen Vorrat vorzukochen, den ich einfriere. D.h. ich bereite immer eine ganze Packung getrockneter Bohnen zu. In der Regel verwende ich einen Teil davon gleich und der Rest wird eingefroren.
Doch beim Einfrieren gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte, denn sonst hat man nur einen Eisklumpen Bohnen und kann die Bohnen nur schwer portionsweise verwenden.

Beim Kochen gehe ich folgendermaßen vor:
  1. Bohnen mit der doppelte Menge kaltes Wasser in einen entsprechend großen Topf geben.
  2. Für 500 g Kichererbsen rührt ihr
    2 El Mehl
    1 El Salz
    1 Tl Natron
    mit etwas Wasser an
  3. Die Mehl-Mixtur zu den Bohnen geben, unterrühren und einige Stunden, am besten über Nacht, einweichen lassen.
  4. Vor dem Kochen das Einweichwasser abgießen, die Bohnen abspülen.
  5. Bohnen wieder in den Topf geben, 2 Loorbeerblätter  und frisches Wasser  dazugeben (wieder ca. doppelt so viel). NOCH KEIN SALZ DAZUGEBEN!!!
  6. Aufkochen lassen und nach der angegebenen Kochzeit kochen lassen.
  7. Salz kommt erst in den letzten maximal 10 Minuten Kochzeit dazu! Dies verhindert, dass die Bohnen zu stark aufplatzen.
  8. Wenn die Bohnen weich sind, in einem Sieb abseihen.

So viel zur eigentlichen Zubereitung.
Wenn ich Bohnen nun einfrieren möchte, dann lege ich ein Backblech doppellagig mit Küchenpapier aus und gebe darauf die abgeseihten Bohnen. Die Bohnen verteile ich gleichmäßig auf dem Backblech, sodass sie möglichst einlagig liegen. Wenn ein Backblech nicht reicht, dann nehme ich ein zweites.

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Anschließend lege ich nochmals eine Lage Küchenpapier obendrauf.
das Küchenpapier hilft dabei, die Bohnen von restlichen Kochflüssigkeit zu befreien und “abzutrocknen”. Wenn die Bohnen beim Einfrieren noch zu nass sind, dann bildet sich natürlich mehr Eis.
Ich lasse die Bohnen auf dem Backblech so lange liegen, bis sie vollständig abgekühlt sind.
Vor dem Einfrieren tupfe ich mit der oberen Lage Küchenpapier nochmals über die Bohnen und fülle sie anschließend in einen großen Gefrierbeutel.
Hierbei ist wichtig, dass man die Bohnen möglichst flach im Beutel verteilt. Die Luft aus dem Beutel drücken und dann am besten den Beutel soweit oben wie möglich verschließen. Dann auf die Arbeitsplatte legen und die Bohnen in dem nun freien Raum flach verteilen. [Oje, ich hoffe, ihr versteht, was ich meine……]

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Nun flach in den Gefrierschrank legen.
Nach 1-2 Stunden sind die Bohnen angefroren. Wenn ich zu diesem Zeitpunkt dran denke, dann lockere ich die Bohnen im Beutel kurz auf, da sie jetzt meist schon etwas, aber nicht zu sehr zusammengefroren sind. Dies hat den Vorteil, dass man damit noch eher verhindern kann, dass sie beim kompletten Durchfrosten zu stark zusammenfrieren.

Ich hoffe, dass euch dieser Tipp weiterhilft und ihr öfter mal zu getrockneten Bohnen anstelle von Dosenbohnen greift!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Start ins Wochenende!
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Food, Inc.

Donnerstag, 15. Dezember 2011
Heute habe ich eine Filmempfehlung für euch.
“Food, Inc.” ist ein Dokumentarfilm, der die Lebensmittelindustrie und Nahrungsmittelproduktion (speziell die in der USA) kritisch beleuchtet und ist daher etwas für jeden, der sich für Ernährung und Gesundheit interessiert.
Ein Fokus des Films ist unter anderem die Darstellung der Monopolisierung dieser Industrie, welche trotz der scheinbaren Artikelvielfalt in den Supermärkten existiert. Es geht aber auch darum, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die Missstände, die in der Lebensmittelindustrie vorherrschen, dem Zuschauer vor Augen zu führen und zum Nachdenken anzuregen.

Für mich war klar, dass der Film auf jeden Fall auf jeden Fall gut und sehr informativ sein würde, denn es haben unter anderem Michael Pollan und Eric Schlosser mitgearbeitet, die sich beide als Journalisten und Autoren bereits ausgiebig mit dem Themengebiet beschäftigt hatten (von Michael Pollan sind z.B. “In Defense Of Food” und “The Omnivore's Dilemma”, von Eric Schlosser ist das Buch “Fast Food Nation”)
Ich muss aber auch sagen, dass mich der Film schockiert hat, denn es ist einfach krass, was wir von den Lebensmittelkonzernen so aufgetischt bekommen. Auch wenn einige kritische Stimmen in Europa über den Film sagen, dass dieser ja US-amerikanische Verhältnisse darstelle und dies nicht 1:1 auf die Situation hier übertragen werden könne, so denke ich schon, dass es viele Parallelen gibt. Denn die großen Lebensmittelkonzerne treiben ja auch bei uns ihr Unwesen und durch Globalisierung hängen wir auch in irgendeiner Weise an der Viehzucht oder Maisproduktion aus den USA. Besonders augenöffnend war für mich die Aufdeckung des Zusammenhangs der gängigen Methoden der Massentiermast und der Verbreitung bestimmter Krankheitserreger.
Wie auch schon in anderen Dokumentationen, die ich zum Thema Lebensmittelindustrie gesehen habe, waren auch bei “Food, Inc.” die großen Konzerne meist zu keinerlei Stellungnahme zu kritischen Fragen bereit. Da muss man sich schon fragen, warum das so ist, oder? Haben sie etwas zu verheimlichen? Warum wollen sie nicht, dass wir mehr über unser Essen wissen?

Ich denke, dass sich jeder diesen Film anschauen sollte, denn dieses Thema betrifft jeden von uns! Wir alle hängen in dieser Maschinerie drin. Ich würde mal behauptet, dass jeder, der diesen Film sieht, am Ende der Meinung sein wird, dass die Machenschaften der Lebensmittelindustrie so nicht in Ordnung sind. Man wird sich aber vielleicht auch etwas hilflos fühlen, da man vielleicht meint, als einzelner nicht so viel ausrichten zu können. Doch das sollte kein Grund zur Resignation sein. Wie ich schon oft gesagt habe: Wenn jeder ein bisschen was tut, dann kann man in Summe viel bewegen. Dazu sind auch keine radikalen Schritte notwendig. Es würde z.B. ausreichen, einfach mehr frisches Obst und Gemüse anstelle von stark verarbeiteten Lebensmitteln zu kaufen oder bei Fleisch- und Milchprodukten auf Bio-Qualität zu achten oder regionale und saisonale Produkte zu kaufen. Nur wir Konsumenten können was an dieser Situation ändern. Wir brauchen nicht darauf hoffen, dass die Lebensmittelkonzerne etwas ändern oder dass von der Politik etwas getan wird. Dazu sind die Konzerne einfach zu mächtig und haben zu viel Einfluss.

Der Film lief Anfang des Jahres auf 3Sat und einsfestival.
Die Ausstrahlung von einsfestival wurde in 6 Teilen auf YouTube verfügbar gemacht, die ich euch hier eingebunden habe. Die Bildqualität ist zwar nicht besonders gut, aber ich finde, dass das bei diesem Film nicht stört, denn die Inhalte kommen auch mit schlechter Bildqualität rüber.






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Eine kleine Aufheiterung zur Wochenmitte KW 50/2011

Mittwoch, 14. Dezember 2011
Wenn wir schon selbst keinen Schnee haben, dann müssen wir eben Schnee-Videos anschauen, oder?


Die beiden Schlappohren sind so knuffig!!! Und sie scheinen es auch toll zu finden, im Schnee rumzuwühlen – mal davon abgesehen, dass das Werfen in den Schnee vielleicht nicht die feine englische Art ist. Aber ansonsten finde ich das ganze schon sehr süß. Smiley
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Gebrannte-Mandelbutter

Dienstag, 13. Dezember 2011
Nussbutter wird mir irgendwann noch zum Verhängnis – oder ist das schon längt passiert????
Und nicht nur Nussbutter ist so super lecker, nein, auch gebrannte Nüsse, wie man sie jetzt auf den Weihnachtsmärkten bekommt, sind eine große Versuchung für mich. Alleine der Geruch, wenn man an diesen Buden vorbeiläuft ist einfach nur himmlisch!!! Am liebsten mag ich den Klassiker: gebrannte Mandeln. Ich versuche natürlich, meinen Gebrannte-Mandel-Konsum im Zaum zu halten, aber eine Tüte muss in der Weihnachtssaison schon drin sein. Außerdem gibt es mittlerweile ja auch Sorten mit weniger Zucker, was sie aber immer noch nicht zum gesunden Snack macht. Leider.

Wie wäre es also mit einer etwas gesünderen Alternative, da ohne viel Zucker, die sogar noch vielseitiger verwendet werden kann? Hört sich für mich echt gut an.
Ich präsentiere euch heute daher die Gebrannte-Mandelbutter, also eine Mandelbutter bzw. ein Mandelmus, das schmeckt wie gebrannte Mandeln.

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Die ist so lecker, dass ich sie löffelweise pur in mich reinfuttern könnte, was ganze natürlich nicht besser ist, als eine Tüte gebrannte Mandeln zu vernichten. ABER (ja, es gibt ein Aber), da die Gebrannte-Mandelbutter im Gegensatz zu gebrannten Mandeln auch noch einige Tage später lecker ist, kann ich mich da etwas besser zügeln. Die gebrannten Mandeln schmecken ja eigentlich nur am selben Tag noch gut und eigentlich muss man sie gegessen haben, wenn sie noch warm sind.  Letzten Endes fahre ich mit der Gebrannten-Mandelbutter also viel besser. Außerdem kann ich sie schon zum Frühstück essen, was immer eine gute Sache ist. Smiley

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Gebrannte-Mandelbutter
Basierend auf der  Pumpkin Spiced Almond Butter gefunden auf edibleperspective.com

Zutaten:
  • 400 g Mandeln
  • 2 El Ahornsirup
  • 1 El Melasse
  • 2 Tl Zimt
  • 1/2 Tl Salz
  • ggf. etwas Rapsöl

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 150°C vorheizen.
  2. Die Mandeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
  3. Ahornsirup und Melasse auf die Mandeln gießen und mit den Händen so verteilen, dass alle Mandeln gleichmäßig davon überzogen sind.
  4. In den Backofen schieben und max. 30 Minuten rösten lassen, wobei man die Mandeln alle 10 Minuten wenden sollte.
  5. Die Mandeln nach dem Rösten ein paar Minuten abkühlen lassen.
  6. Anschließend die Mandeln mit Salz und Zimt in die Küchenmaschine mit Messereinsatz geben.
    Meine Küchenmaschine hat ein relativ großes Fassungsvermögen, sodass ich die 400 g Mandeln auf einmal verarbeiten kann. Solltet ihr euch nicht sicher sein, was eure Küchenmaschine packt, einfach mit der Hälfte oder weniger anfangen.
  7. Solange mahlen, bis das Nussmus entsteht.
    Das dauert einige Minuten.
  8. Falls es nicht richtig cremig wird, kann man mit etwas zusätzlichem Öl, z.B. Rapsöl, nachhelfen.
  9. Wenn die Nussbutter fertig ist, in ein Glas umfüllen.

Ich musste mich schon zusammenreißen, nicht alle Mandeln nach dem Rösten direkt zu essen. So lecker!

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Warmes kaltes Frühstück

Montag, 12. Dezember 2011
Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten, aber ich stehe mittlerweile total auf warmen Haferbrei zum Frühstück, v.a. jetzt, wo es draußen kälter ist. Aber, ganz ehrlich, ich frühstücke ja an den Tagen, an denen ich im Büro bin, nicht zuhause, und habe dann morgens auch keine Lust, noch einen Haferbrei zu kochen bevor ich gehe. Wenn ich zuhause arbeite (aktuell ist das immer montags, da im Projekt vor Ort beim Kunden akuter Platzmangel herrscht), dann freue ich mich immer richtig auf den frisch gekochten Haferbrei. Smiley

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Für die Bürotage gibt es fast immer ein Übernacht-Müsli zum Frühstück, denn das ist super praktisch zum Mitnehmen und es hält mich lange satt. Doch wer hat gesagt, dass man das Übernacht-Müsli nur kalt essen kann? Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, mein Müsli morgens einfach in der Mikrowelle warm zu machen. Dafür einfach in einer mikrowellenfesten Schüssel für ca. 2 Minuten auf höchster Stufe laufen lassen. Ggf. muss man 1-2 El mehr Flüssigkeit in das Müsli geben, da es beim Aufwärmen nochmals aufquellt. Es schmeckt natürlich nicht genau gleich, wie wenn ich einen frischen Haferbrei mache. Ich finde aber, dass es ein würdiger Ersatz ist.

Um den ganzen Prozess weiter zu vereinfachen, bereite ich mir das Müsli gleich in einer mikrowellenfesten Schüssel zu, die ich auch zum Transportieren verwenden kann. Dafür habe ich mir vor einiger Zeit dieses 3er-Set Plastikdosen bei Ikea gekauft.

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Für 1,49 € für 3 Dosen finde ich das echt super! Man kann die Dosen auch zum Einfrieren verwenden, was perfekt ist, da man für Einfrieren und Aufwärmen (wenn man die Mikrowelle nimmt) den selben Behälter verwenden kann. Ich habe es ja schon öfter gesagt: Wenn man eine gesunde Ernährung in einen stressigen Arbeitsalltag integrieren möchte, dann hilft jede Kleinigkeit, die einem Arbeit spart und das ganze etwas bequemer macht.

Da ich heute zuhause gearbeitet habe (es ist ja Montag), habe ich mir zum Frühstück einen Haferbrei gekocht. Natürlich habe ich gleich die doppelte Menge gemacht, damit das Frühstück für morgen schon gesichert ist. Den Rest habe ich in eine Ikea-Dose gefüllt und noch etwas Ahornsirup draufgegeben. Der Clou an diesem Haferbrei: Ich habe frische Cranberrys mitgekocht. Ist sehr lecker geworden! Smiley

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Wie mögt ihr euer Frühstück: lieber warm oder kalt? Was sind eure Tipps und Tricks, um schon mit dem Frühstück gesund in den Tag zu starten?
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Song der Woche KW 49/2011

Sonntag, 11. Dezember 2011
Mein Song der Woche ist “White Christmas” von Bing Crosby.


Bing Crosby White Christmas - MyVideo

In Sachen Weihnachtsmusik geht meiner Meinung nach nichts über die Klassiker des Swing. Egal ob Bing Crosby, Frank Sinatra oder Dean Martin – die Musik ist einfach traumhaft schön!
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Vom Blech

Ich wünsche euch allen einen schönen dritten Advent!

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Was mich an der Weihnachtsbäckerei immer etwas genervt hat, war die Koordination der Ei-Verwendung: Hier 3 Eiweiß, da 2 ganze Eier, hier 3 Eigelb, da 5 Eiweiß. Ich konnte es einfach nie übers Herz bringen, Eiweiß oder Eigelb wegzuschmeißen, nur weil ich sie für das aktuelle Rezept nicht benötigt hatte. Daher habe ich immer versucht, die Backreihenfolge zu zu optimieren, dass die Eier am Ende aufgingen, ohne dass ich etwas wegwerfen musste oder es schlecht wurde. Da ich in der Regel von Jahr zu Jahr nie das gleiche gebacken habe, musste ich daher jedes Jahr aufs Neue meine Ei-Verwendung planen.

Mit der veganen Bäckerei erübrigt sich das natürlich, da man sowieso ohne Ei backt. Ein ganzes Ei lässt sich mit dem Leinsamen-Ei ja sehr gut ersetzen, aber wie soll man bloß Eiweiß ersetzten, wenn man Eischnee daraus machen möchte???? Ich hatte mir dieses Jahr ja zum Ziel gesetzt, einige nicht-vegane Weihnachtsplätzchen zu veganisieren. Gott sei Dank haben sich diese Frage auch schon andere gestellt, sodass ich im Internet ein paar Tipps gefunden habe. Wichtig war mir, dass ich mit “normalen” Lebensmitteln auskomme, die man relativ leicht im Supermarkt kaufen kann, und nicht auf vegane Ersatzprodukte zurückgreifen muss. In dem Rezept, das ich gefunden hatte, kam Weinstein-Backpulver zum Einsatz, welches ich zwar erst besorgen musste, aber problemlos bekommen habe. Natürlich ist das Ergebnis nicht 100 %ig identisch, wie wenn man Eischnee verwendet hätte, aber es war für mich schon so nah dran, dass es für mich eine super Alternative ist.

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Das Rezept, dass ich euch heute zeige, ist ein Rezept von meiner Oma. Ich weiß gar nicht, woher sie es hatte oder ob es eine Kreation von ihr war, denn ich habe noch nie etwas Vergleichbares in einem Backbuch oder bei jemand anderem gesehen. Die Plätzchen haben auch einen ganz einfachen Namen: Vom Blech. Denn genau das sind sie auch. Es sind Plätzchen, die mit einem Mürbteigboden sozusagen “am Stück” gebacken und anschließend klein geschnitten werden.
Leider lebt meine Oma schon viel zu lange nicht mehr. Nach ihrem Tod habe ich die Tradition übernommen und weitergeführt, sodass es jedes Jahr Vom Blech gibt – auch wenn ich sonst nichts anderes backe. Das Originalrezept benötigt 2 Eigelb für den Boden und 5 Eiweiß für den Belag. Die übrigen 3 Eigelb sind dann z.B. in Vanillekipferln weiterverwendet worden, welche ich aber relativ zeitnah machen musste, damit die Eigelb nicht schlecht wurden. Jetzt stört mich dieses ganze Hin und Her nicht mehr und ich kann einfach nur eine Sorte backen, ohne dass ich mir um nicht verwendete Eibestandteile Gedanken machen muss.

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Vom Blech
Für 1 Backblech
Eiweiß-Ersatz basiert auf den Rezepten, die ich hier gefunden habe.

Zutaten:

Für den Teigboden:
  • 200 g Weizenmehl, Typ 405
  • 100 g Vollkorn-Weizenmehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 80 g Rohrrohzucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 80 g Margarine
  • 8 El Milch oder Milchalternative eurer Wahl

Für den Belag:
  • 8 El Weizenmehl, Typ 405
  • 4 El Weinstein-Backpulver
  • 8 El Sonnenblumenöl
  • 12 El Wasser
  • 200 g Puderzucker
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Glas Aprikosenmarmelade
  • 1/2 – 1 Pck. gehobelte Mandeln

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 175°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Boden Mehl mit Backpulver und Zucker mischen.
  3. Die Margarine in Stücken sowie die Milch zur Mehlmischung geben und rasch zu einem Teig verkneten.
  4. Auf einer bemehlten Oberfläche den Teig auf Größe des Backblechs ausrollen und anschließend auf das Backblech legen.
  5. Für 15 Min. backen.
  6. Während der Boden im Backofen ist, wird die Haselnusscreme für den Belag zubereitet.
  7. Hierfür das Mehl mit dem Weinstein-Backpulver mischen.
  8. Öl und Wasser hinzugeben und kräftig aufschlagen.
  9. Puderzucker und Haselnüsse dazugeben und untermischen.
  10. Wenn der Teig fertig ist, das Backblech aus dem Ofen holen und den Boden mit der Aprikosenmarmelade bestreichen.
  11. Auf die Marmelade streicht man nun die Haselnusscreme.
  12. Zum Schluss streut man die Mandelblättchen auf die Creme.
  13. Das Ganze geht für ca. 20 Minuten oder bis der Belag hellbraun ist zurück in den Backofen.
  14. Nach dem Backen auskühlen lassen und dann in Rechtecke oder Rauten schneiden.

Liebe Oma,
ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich dein Rezept veganisiert habe. Ich kann die versprechen, dass die Plätzchen immer noch super lecker schmecken!

Deine Julia


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Wer braucht schon echte Models? H&M scheinbar nicht…

Donnerstag, 8. Dezember 2011
Ich bin diese Woche über eine Sache gestolpert, die ich euch auch gerne mitteilen möchte.

Schöne Models

Fällt euch am obigen Bild etwas auf? Könnte es sein, dass die Körper der Models erschreckend ähnlich aussehen?

Ich habe ja bereits in einem früheren Post das Thema der immer extremer werdenden Bildbearbeitung und Retuschierung behandelt. Ich hätte ja nicht gedacht, dass das noch steigerungsfähig ist. Aber H&M hat sich wohl gedacht, dass es doch viel zu aufwändig ist, Körper von echten Menschen solange bearbeiten zu müssen, bis sie ihren Vorstellungen entsprechen. Daher sind sie einfach hergegangen und haben für ihren Online-Shop komplett virtuelle Model-Körper erstellt. Ja, nur Körper. Weiblich und männlich. Die Köpfe kommen dann zwar noch von echten Models, aber sie werden nur auf die virtuelle Körper “draufgesetzt”. Anpassungen in Sachen Hautton am Körper können natürlich problemlos gemacht werden, damit es auch zum Gesicht passt.
Ist das nicht ein krasses Vorgehen?

Die Begründung von H&M zu diesem Vorgehen (laut der schwedischen Zeitung Aftonbladet) ist, dass dadurch der Fokus eher auf der Präsentation der Kleidung liegen würde. Die virtuellen Models seien zu vergleichen mit den Puppen, an denen im Laden Kleidung präsentiert würde. Diese Puppen seien ja auch nicht echt – mit dem Unterschied, dass das jedem klar ist, der eine Puppe im Laden sieht. Es ginge H&M nicht darum, ein bestimmtes Ideal oder einen perfekten Körper darzustellen.

Wie das am Ende dann aussieht, könnt ihr auf folgenden Kollagen sehen, die ich auf Dandy Diary gefunden habe:

Frauen
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Ich bin immer noch völlig baff, wenn ich mir das anschaue…..

Auch wenn H&M mit der Verwendung von virtuellen Model-Körpern keine Propaganda für ein bestimmtes Schönheitsideal machen will, sondern vielleicht “nur” gängige Ideal weiterverwendet, so finde ich das doch eine grenzwertige Angelegenheit. Die Begründung, dass man im Laden ja auch mit unechten Körpern in Form von Puppen arbeitet und dieses Prinzip einfach übertragen hat (wahrscheinlich, um Kosten zu sparen), zieht für mich nicht, denn dann hätten sie ihr virtuellen Models ja auch wie eine Puppe aussehen lassen können. Ansonsten ist meiner Meinung nach nicht zu erkennen, dass es sich hier um nicht echte Körper handelt, denen nur ein Kopf aufgesetzt wurde. Da wir ja sowieso schon an aalglatte Fotos echter Menschen in Zeitschriften oder im Internet gewohnt sind, fällt doch hier kein Unterschied auf, oder?

Wo soll man aber die Grenze ziehen? Wie viel nachträgliche Bearbeitung ist in Ordnung? Was darf alles am PC nachgebaut werden?
Das sind wirklich schwierige Fragen, auf die man wahrscheinlich keine klaren Antworten findet. Daher ist es meiner Meinung nach umso wichtiger, dass man speziell Kinder und Jugendliche klar auf dieses Phänomen hinweist. Personen, die die scheinbare Irreführung, die durch solche Bilder hervorgerufen werden soll, abstreiten, kommen ja gerne mit dem Argument der Entmündigung des Konsumenten, so nach dem Motto, der Konsument würde den Unterschied erkennen. Ist das aber wirklich so? Erkennt ein 12-jähriges Mädchen, dass das Foto ihres Stars auf dem Cover einer Zeitschrift massiv bearbeitet wurde? Ich bezweifle das stark, da ich mich frage, woher Kinder/Jugendliche das denn wissen sollen, wenn es ihnen niemand explizit sagt.

Wie steht ihr zu der ganzen Thematik? Ist die Verwendung von virtuellen Models, die aussehen wie echte Menschen, für euch ok?
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Eine kleine Aufheiterung zur Wochenmitte KW 49/2011

Mittwoch, 7. Dezember 2011
Leute, dieses Video (und auch die restlichen Videos auf diesem YouTube-Kanal) ist der Brüller! Vor Lachen auf dem Boden wälzen


Ich habe echt Respekt davor, wie jemand aus solchen Tiervideos so was Lustiges machen kann.
Und bei diesem leidenden Blick des armen Hundes kann es doch nur ums Essen gehen, oder?
Ganz großartig!!!
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Auf Entdeckungsreise – nächster Halt: Melasse

Dienstag, 6. Dezember 2011
Ich wünsche euch einen schönen Nikolaus!
Waren eure Stiefel heute gut gefüllt oder lag eine Rute daneben?
Um nicht Gefahr zu laufen, eine Rute zu bekommen, habe ich einfach gar keine Stiefel rausgestellt. Zwinkerndes Smiley Die Strategie hat zumindest in sofern funktioniert, als das mir heute niemand eine Rute gegeben hat. Dafür gab es bei der Arbeit vom Projektleiter einen Lindt-Weihnachtsmann, worüber ich mich sehr gefreut habe.

(Wie bekomme ich jetzt einen schönen Übergang zum eigentlichen Post hin????? Gar nicht. Also geht’s unelegant gleicht damit weiter.)

Melasse ist auch Lebensmittel, das ich erst seit vielleicht einem Jahr kenne und selbst erst seit ein paar Monaten zum Kochen und Backen verwende.
Darauf aufmerksam geworden bin ich durch einige der amerikanischen/kanadischen Food bzw. Healthy Living Blogs, die ich lese, bei welchen “blackstrap molasses” häufig Verwendung findet. Natürlich wollte ich das schwarze Zeug auch ausprobieren, nachdem auf den Blogs immer davon geschwärmt wurde. Nach einer kurzer Internetsuche habe ich mit Freuden festgestellt, dass es “molasses” – oder im Deutschen Melasse – auch in Deutschland zu kaufen gibt. Ich bin also ins nächste Reformhaus gestürmt und habe einfach ein Glas mitgenommen, ohne wirklich zu wissen, auf was ich mich da genau einlasse. Aber, was hätte da schon schiefgehen sollen, außer, dass es mir am Ende nicht schmeckt?

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Melasse ist ein Nebenprodukt der Zuckerherstellung bzw. –raffination. Hier könnt ihr lesen, wie Melasse hergestellt wird.
Das Besondere an Melasse ist der relativ hohe Gehalt an Mineralstoffen, allen voran Eisen. Das macht es natürlich sehr interessant für Vegetarier und Veganer, die ihren Eisenbedarf nicht über den Verzehr von Fleisch decken können. Ich finde auch, dass man es schmecken kann, dass Melasse relativ viel Eisen enthält: Wenn man eine kleine Menge pur probiert, hat es einen leicht metallischen Beigeschmack.

Grundsätzlich würde ich Melasse aber niemals einfach so essen, sondern ich verwende es nur als Koch- und Backzutat. Diese schwarze, klebrige und zähflüssige Masse schmeckt mir pur einfach gar nicht. Ich könnte mir auch nicht vorstellen, sie in warmem Wasser aufgelöst zu trinken (das habe ich schon häufiger als Verzehrempfehlung gelesen). Als Zutat liefert sie aber einen ganz tollen malzigen Geschmack und passt daher gut zu herbstlich/winterlichen Gerichten. Ich verwende sie gerne in Soßen, Glasuren oder Marinaden. Aber auch beim Backen kommt sie immer häufiger zum Einsatz. Natürlich nicht bei feinem oder hellem Gebäck. Meine Faustregel ist hier: Wo ich Zimt verwenden würde, da passt auch Melasse gut dazu. Klingt sinnvoll, oder? Zwinkerndes Smiley Darunter fallen z.B. Apfelkuchen oder –muffins, Müsliriegel und Knuspermüslis (z.B. hier oder hier). Zu Lebkuchen oder Früchtebrot passt es bestimmt auch super – die Weihnachtszeit wäre also ideal, wenn man Melasse mal in Backwaren ausprobieren möchte.

Ein solches Glas Melasse, wie ihr auf dem Foto seht, reicht wirklich ewig, denn man braucht häufig nur 1 oder 2 Esslöffel. Fest verschlossen um Schrank aufbewahrt wird sie auch nicht schlecht, sodass man sich keine Gedanken machen muss, ob man das Glas schnell genug aufbraucht. Dem Ausprobieren steht also nichts mehr im Weg!
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