Favoriten des Monats – Januar 2012

Dienstag, 31. Januar 2012
Neues Jahr, neues Glück – oder neue Post-Serie. Zwinkerndes Smiley
Nachdem ich ja letztes Jahr wöchentlich einen Song der Woche und ein Video zur Aufheiterung gepostet habe, habe ich mich für dieses Jahr dazu entschieden, das Intervall zu verlängern und einen monatlichen Post mit Favoriten zu erstellen. In diesem Post werde ich dann alles möglich zusammenstellen, was mir im jeweiligen Monat gefallen hat: von Musik über Videos bis hin zu Artikeln, Dekoideen oder Kosmetikprodukten. Ich habe einfach festgestellt, dass der wöchentliche Rhythmus oft nicht gepasst hat und ich mir dann z.B. für den Song der Woche sonntags was aus den Fingern gesaugt habe (zur Weihnachtszeit war das natürlich kein Problem *hehe*).
Ich hoffe, ihr habt Spaß damit – und vielleicht ist für den einen oder anderen ja etwas interessantes dabei!

Und jetzt geht’s los mit den Favoriten aus dem ersten Monat 2012:

  • Die Cover-Version des Hits “Somebody That I Used To Know” von Walk Off The Earth:




    Ich meine, das Original von Gotye ist schon super und dieses Cover ist wunderbar gelungen, auch wenn es nicht groß vom Original abweicht. Was aber das Außergewöhnliche daran ist, dass 5 Leute an einer einzigen Gitarre spielen. Habt ihr so was schon mal gesehen? Ich nicht. Und es hat etwas total Beruhigendes und Meditatives, den vielen Händen zuzuschauen. Außerdem finde ich es genial, wie die Sängerin bis zu ihrem Einsatz wie in Trance zu sein scheint und dann plötzlich “aufwacht”.
  • Endlich einen großen Schritt weiter in Sachen Hochzeitsvorbereitungen zu sein.
  • Das Blog-Event “Mit Power ins neue Jahr”, veranstaltet von Ulli. Da sind viele tolle Rezepte dabei, die ihr euch mal anschauen könnt.
  • Das Video des schuldigen Hundes - ich bekomm nur beim Gedanken an diese Hundemimik einen Lachkrampf!!!

  • Das aktuelle Coldplay-Album “Mylo Xyloto”.

    Mylo Xyloto
    (Quelle)

    Ich habe das gerade erst für mich entdeckt und bin total begeistert! Absolut empfehlenswert.
  • Kokosnussöl als Nachtcreme fürs Gesicht.
    Die Haut meiner Wangenpartie ist gerade unglaublich trocken, schuppig und empfindlich. Das Kokosnussöl ist nicht nur als Körpercreme toll, sondern auch als Gesichtscreme. Abends mache ich zur Zeit auf trockene Stellen eine dickere Schicht und morgens ist wieder alles schön weich!
  • In diesem Artikel erklärt Foodwatch, warum in der Massentierhaltung systematisch gegen Tierrecht verstoßen wird.
  • Der Nagellack “Black Pearl” von Chanel – die Farbe ist echt gigantisch und wird dem Namen voll gerecht! Ausnahmsweise lohnt sich hier der hohe Preis, den man für einen Chanel-Lack hinlegen muss, da es keine Probleme mit der Haltbarkeit oder Trocknung gibt.
    CHANEL 'Black Pearl' - 513
    (Quelle)

Was waren eure Favoriten diesen Monat?
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Mittagessen zum Mitnehmen: Falafel mit Ofengemüse und Joghurt-Dip

Montag, 30. Januar 2012
Für Tage, an denen es mit dem Essenmachen ganz schnell gehen muss, ist Ofengemüse mein Favorit. Es ist einfach und ohne viel Aufwand zuzubereiten. Außerdem liebe ich den Geschmack und dass ich es je nach Kühlschrankinhalt variieren kann (ok, ich gebe zu, dass mein Kühlschrank gerade gar nichts hergibt, aus dem man Ofengemüse machen könnte – das Gemüsefach enthält nur Spinat und Gurke). Die Frage ist dann nur noch: Was gibt’s dazu? Das kann dann z.B. gebackener Tofu sein, Bohnen-Burger oder, so wie im heutigen Rezept, Falafel. Falafel von Grund auf zuzubereiten ist an sich kein Hexenwerk. Solange man Kichererbsen, gekocht oder aus der Dose, da hat und dich Küchenmaschine einsatzbereit ist, ist der Falafel-Teig schnell gemacht. Aber selbst das kann einem abends manchmal schon zu viel sein. Daher habe ich immer eine Falafel-Mischung im Vorratsschrank, zu der man nur noch Wasser hinzugeben muss. Bislang habe ich nur diese hier von der Marke Bohlsener Mühle probiert, war damit aber immer zufrieden.

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Ich mache in der Regel immer die ganze Packung auf ein Mal, auch wenn das für 1 Essen für 2 Personen zu viel ist. Die restlichen Falafel friere ich entweder ein oder es gibt sie an einem anderen Tag in einem Sandwich oder zu einem Salat.

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Falafel mit Ofengemüse und Joghurt-Dip

Zutaten:
  • Falafel-Mischung
  • Wasser für Falafel-Mischung
  • Gemischtes Gemüse, z.B. Paprika, Zucchini, Karotten, Pilze, Kartoffel, Brokkoli, grüne Bohnen, Oliven
  • Öl zum Braten
  • Joghurt oder Joghurtalternative eurer Wahl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Kreuzkümmel

Zubereitung:
  • Falafel-Mischung mit Wasser mischen und wie auf der Packung angegeben quellen lassen.
  • Ofengemüse wie hier beschrieben zubereiten.
  • Aus dem Falafel-Teig Burger oder Kugeln formen.
    Ich bevorzuge die Burger-Form, da sie leichter zum Anbraten sind.
  • Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und die Falafel von beiden Seiten anbraten.
  • Für den Dip Joghurt mit den Gewürzen verrühren.

Wenn ihr dieses Gericht mitnehmen möchtet, dann würde ich den Joghurt-Dip in eine separate Schüssel geben, sodass ihr den Rest problemlos aufwärmen könnt – warmer Joghurt-Dip ist nicht so lecker. Zwinkerndes Smiley

Und das war’s schon. Super einfach. Super lecker. Und nur gesunde Sachen. Smiley

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Diese Woche bin ich ausnahmsweise schon relativ gut versorgt mit Mittagessen: Vom Wochenende gibt es noch Pasta, Gemüse-Lasagne und Linsenbraten mit Klößen (welche ich zu einer Gemüse-Linsenbraten-Klöße-Pfanne verarbeiten werden). Es ist richtig entspannend, wenn sich der Essensplan von selber ergibt. Von der Lasagne ist sogar noch so viel übrig, dass ich 2 Portionen eingefroren habe! Lasagne machen wir immer in der extra großen Auflaufform. *hehe*

Am Wochenende habe ich auch noch ein ganz tolle Neuentdeckung gemacht, die nichts mit Essen zu tun hat. In der kostenlosen, wöchentlichen Zeitung “GOOD NEWS – Gute Nachrichten aus Stuttgart” habe ich die Werbung für das Mamaspa entdeckt, in dem neben Wellness auch Yoga und Pilates angeboten werden. Als ich im Yoga-Angebot gestöbert habe, war ich ganz aus dem Häuschen, als ich gesehen habe, das dort aktuell Bikram-Yoga angeboten wird. Beim  Bikram-Yoga, welches auch als Hot Yoga bezeichnet wird, wird eine Serie von 26 festen Asanas in einem auf 38°C erhitzen Raum durchgeführt. Bikram-Yoga erfreut sich mittlerweile schon großer Beliebtheit und ich wollte es schon lange mal ausprobieren. Nicht, weil ich es per se toll finde, bei 38°C Sport zu machen, sondern weil ich einfach neugierig bin, wie sich das Ganze anfühlt. Ich mache Yoga ansonsten hauptsächlich zuhause, was auch problemlos geht. Aber Bikram lässt sich zuhause nicht so leicht machen. Bislang habe ich in Stuttgart noch kein Yoga-Studio gefunden, in dem das angeboten wird. Daher war meine Freude groß, als ich das Angebot bei Mamaspa entdeckt habe. Ich habe mich für den 90-minütigen Kurs am kommenden Samstag angemeldet und bin gespannt, ob er die 24 € wert ist, die ich dafür berappen muss (ja, das ich ganz schön teuer!). Ich bin außerdem neugierig auf das Mamaspa an sich – auf den Bildern sieht es sehr schön aus und das Konzept hört sich auch gut an. Ich werde euch auf jeden Fall berichten, wie es war und wie es mir gefallen hat.

So, jetzt wird es aber Zeit für eine kurze Body Rock-Einheit gefolgt von einer Runde Yoga. Draußen ist es mir heute viiiiieeeeel zu kalt! Da gehe ich nicht raus. Frierend

Wünsche euch noch einen schönen Abend. Smiley
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Apfel-Amaranth-Pancakes

Sonntag, 29. Januar 2012
Ach, was war das heute für ein schöner Sonntag! Smiley
Da das Wetter heute eine richtig eklige Suppe war, war ich heute so richtig faul: Ich habe einige aufgenommene Serien angeschaut, meine Nägel lackiert und Zeitung gelesen. In der Sonntagszeitung kam übrigens ein interessanter Artikel über das Übergewichtsproblem bei Kindern und Jugendlichen. Ich muss sagen, dass mich es mich immer wieder schockiert zu hören, auf was wir als Gesellschaft da zusteuern. Die langfristigen Auswirkungen will ich mir gar nicht ausmahlen…. Ich hoffe, dass ich meinen Kindern mal den Spaß an gesunder Ernährung und Bewegung vermitteln kann.

Und wie beginnt ein so schöner Sonntag? Natürlich mit einem leckeren Frühstück. Heute waren mal wieder Pancakes angesagt. In der Regel gibt es bei uns Bananen- oder Bananen-Schoko-Pancakes nach diesem Rezept. Irgendwie sind wir das nicht so experimentierfreudig (ich weiß, das ist unvorstellbar!!!). Heute wollte ich aber mal etwas anderes ausprobieren und hatte anstelle von Banane Lust auf Apfel in den Pancakes. Ich habe das Basisrezept einfach etwas abgewandelt und schon hatte ich leckere Apfel-Amaranth-Pancakes zum Frühstück! Das beste daran: Es gibt noch Reste fürs morgige Frühstück. Smiley

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Apfel-Amaranth-Pancakes
Für 2 Personen, ca. 9 Pancakes von jeweils 10 cm Durchmesser

Zutaten:
  • 1 Becher Milch oder Milchalternative eurer Wahl
  • 1 El Apfelessig
  • 1/3 Becher Apfelmus, ungesüßt
  • 1 Becher Vollkorn-Weizenmehl
  • 1 Tl Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 Tl Backpulver
  • 1 El gemahlene Leinsamen
  • 1 El Eiweißpulver
  • 1/4 Becher gepuffter Amaranth
  • 1/2 Apfel
  • 1 Tl Kokosöl



Hinweis: 1 Becher = 225 ml 


Zubereitung:
  1. Die Milch mit dem Apfelessig in einer kleinen Schüssel mischen und einige Minuten stehen lassen. Die Milch gerinnt dadurch und ihr bekommt vegane Buttermilch.
  2. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mit einem Schneebesen mischen.
  3. De Buttermilch mit dem Apfelmus mischen, zu den trockenen Zutaten geben und alles gut mit dem Schneebesen verrühren.
    Ggf. benötigt man noch etwas mehr Milch, damit der Teig schön glatt wird. Er darf aber nicht zu flüssig werden!
  4. Den Apfel in ganz kleine Würfel schneiden.
  5. Eine beschichtete Pfanne mit etwas Öl heiß werden lassen.
  6. Nun den Pancake-Teig portionsweise in die Pfanne geben und die Temperatur der Herdplatte auf niedrig bis mittel zurückstellen.
  7. Wenn sich auf der Oberseite der Pancakes kleine Bläschen gebildet haben, ist es Zeit, sie zu wenden.
  8. Auf der anderen Seite backen lassen.
  9. Um die erste Ladung Pancakes warm zu halten, während ihr die nächste macht, einfach auf einen Teller im Backofen bei 100°C legen.

Die Pancakes schmecken wie immer lecker zusammen mit Nussbutter, Ahornsirup, Marmelade, Quark etc.
Ich finde die Apfelstücke in diesen Pancakes besonders lecker!

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Ah, und so faul war ich heute gar nicht. Wir haben heute die Einladungen für unsere Hochzeit auf den Postweg gebracht. Alle Adressen wurden von Hand geschrieben – es gab keine Adressaufkleber. Das war Schwerstarbeit! Engel Aber wir konnten jetzt auch wieder einen Haken auf unserer großen Aufgabenliste machen – ein gutes Gefühl.

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Wie habt ihr euren Sonntag verbracht?
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Radicchio-Mangold-Risotto mit feiner Orangennote

Samstag, 28. Januar 2012
Ach, Wochenende, ich hab dich so gern! Smiley
Vor allem, wenn man bereits am Samstag schon so einiges geschafft hat: Briefmarken für die Hochzeitseinladungen gekauft (leider brauchen wir 1,45 €-Briefmarken statt 55 Ct-Briefmarken, da wir nicht auf das Format der Karten geachtet haben), ein erstes Treffen mit dem Floristen gehabt und erste Ideen für Strauß, Deko und Blumenschmuck entwickelt, gebügelt (endlich steht mal wieder für 2 Tage kein Korb Bügelwäsche im Wohnzimmer!!!!) und beim Sport gewesen.
Das Sportprogramm vom letzten Sonntag hat mir so gut gefallen, dass ich es heute gleich wiederholt habe. Ich war also bei einem 75-minütigen Spinning-Kurs und habe danach die selbe HIIT-Einheit gemacht (es gab nur eine Veränderung: anstelle von Trizeps-Liegestütze habe ich Trizeps-Dips mit gestreckten Beinen gemacht). Für die HIIT-Einheit habe ich heute nur noch 13:11 Minuten gebraucht, also 1,5 Minuten weniger als letzte Woche – das nenn ich mal eine Steigerung! Jetzt bin ich mächtig ausgepowert und freue mich schon sehr aufs Abendessen, denn es gibt leckeren Linsenbraten mit Rotkraut und Klößen. Linsenbraten und Rotkraut kommen aus der Tiefkühltruhe, da es Reste von früheren Essen sind. Wir müssen also nur noch die Klöße machen, den Rest aufwärmen und haben trotzdem ein tolles Abendessen. Ich liebe Reste!!!


Wo wir gerade beim Thema Essen sind. Bei Wo geht’s zum Gemüseregal? findet aktuell ein tolles Blog-Event statt: Winter – vegetarisch - Und da dies mein erster vegetarischer Winter ist, dachte ich mir, dass ich da auf jeden Fall mitmachen muss (außerdem gibt es etwas zu gewinnen, aber das war natürlich nur ein zusätzlicher Anreiz *husthust*).
Die Herausforderung ist, ein vegetarisches Wintergericht in Form eines Hauptgerichts zu kochen. Wintergericht heißt also, dass die Zutaten zur Saison passen sollten. Mir kam zuerst ein winterlicher Salat in den Sinn, mit Radicchio, Ackersalat, Orangen, Walnüssen und einem feinen Dressing. Obwohl das eine  ganz leckere Angelegenheit ist, so ist es aber dennoch kein Hauptgericht. Meine Gedanken gingen also weiter und ich habe überlegt, ob ich die Zutaten, die ich für den Salat verwenden würde, nicht auch in ein Hauptgericht bringen kann. Da viel mir ein, dass ich in Lissabon ein sehr leckeres Radicchio-Risotto gegessen hatte. Von Ackersalat, der sich in einem Risotto nicht so gut machen würde, bin ich dann auf Mangold umgestiegen. Und schon war die Rezeptidee für das Event geboren.
Jetzt musste es nur noch schmecken. Daran hatte ich aber gar keine Zweifel. Mir war klar, dass das eine köstliche Risotto-Variation sein wird, die an so nasskalten Tagen wie heute besonders gut schmecken würde.

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Radicchio-Mangold-Risotto mit feiner Orangennote
Für 3-4 Personen

Zutaten:
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 El Margarine
  • 300 g Risotto-Reis (Arborio)
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Orangensaft
  • 1 Bio-Orange
  • 100 g Walnüsse
  • 1 kleiner Kopf Radicchio
  • 1 Staude Mangold
  • 2-3 El Balsamico
  • 1 Tl Rohrrohzucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • Thymian

Zubereitung:
  1. Die Gemüsebrühe erhitzen.
  2. Die Margarine in einem Topf heiß werden lassen.
  3. Anschließend den Reis hinzugeben und unter Rühren glasig dünsten.
  4. Die Orange abreiben und die Schale zum Reis geben.
  5. Mit dem Weißwein und Orangensaft ablöschen und köcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr da ist.
  6. Jetzt wiederholt ihr das mit der Brühe: Brühe zum Reis geben, bis dieser knapp damit bedeckt ist und unter Rühren köcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr da ist.
  7. Solang damit weitermachen, bis der Reis fertig gegart ist. Das dauert ca. 30 Minuten.
  8. Den Radicchio vierteln, vom Strunk befreien und in Streifen schneiden.
  9. In eine Schüssel mit warmem Wasser geben und 10 Minuten einweichen lassen. Dies nimmt dem Radicchio den bitteren Geschmack.
  10. Die Walnüsse grob hacken und bei 150°C 15 Minuten im Backofen rösten.
  11. Den Mangold in Streifen schneiden. Ich verwende auch immer den weißen Blattstrunk mit, schneide diesen aber etwas feiner.
  12. In einer großen Pfanne mit Deckel eine Kelle der Gemüsebrühe, die ihr für den Reis vorbereitet habt, erhitzen.
  13. Zuerst kommen die Blattstrunke zum Dünsten in die Pfanne.
  14. Nach ein paar Minuten kann das Blattgrün folgen.
  15. Jetzt kommt der Deckel auf die Pfanne, damit der Mangold schön dampfgaren kann.
  16. Wenn der Radicchio fertig eingeweicht ist, abseihen und zum Mangold in die Pfanne geben.
  17. Die Orange, deren Schale ihr abgerieben habt, vollständig schälen, so gut wie möglich von der weißen Haut befreien und in kleine Würfel schneiden.
  18. Orangenwürfel in die Pfanne geben, sobald Mangold und Radicchio durch das Garen zusammengefallen sind.
  19. Wenn das Gemüse gar ist, mit Balsamico ablöschen und einköcheln lassen.
  20. Mit Zucker, Salz, Pfeffer und Thymian würzen.
  21. Habt ihr euren Reis auch weiterhin im Auge behalten?
  22. Wenn Reis und Gemüse fertig sind, dann gebt ihr den Reis zum Gemüse in die Pfanne.
  23. Alles miteinander vermischen und ggf. nochmals nachwürzen.
  24. Vor dem Servieren jede Portion noch mit den gehackten und gerösteten Walnüssen bestreuen.

Ja, ich gebe es zu: Ein Risotto bereitet man nicht mal so nebenher zu. Ein Risotto braucht eure volle Aufmerksamkeit. Aber glaubt mir, es lohnt sich. Smiley

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High Intensity Interval Training und Body Rock

Freitag, 27. Januar 2012
Um wieder ein bisschen mehr Abwechslung in mein Training zu bekommen, habe ich vor einigen Wochen wieder damit angefangen, High Intensity Interval Training (HIIT) in meine Trainingsroutine zu integrieren. Das Tolle an HIIT ist, dass man mit relativ wenig Zeitaufwand schon einen tollen Trainingseffekt erzielen kann.

HIIT ist, wie der Name schon sagt, ein Intervalltraining, d.h. man wechselt zwischen Belastungs- und Erholungsphasen ab. Beim HIIT werden die Belastungsphasen mit maximaler Trainingsintensität absolviert (daher auch High Intensity), die Erholungsphasen sind aber so kurz, dass der Körper sich nicht vollständig erholen kann. Dadurch kommt der Körper in die sogenannte Sauerstoffschuld, d.h. die Muskeln brauchen während des Trainings mehr Sauerstoff, als aktuell verfügbar ist. Diese Sauerstoffschuld wird nach dem Training durch den sogenannten Nachbrenneffekt wieder ausgeglichen. Während des Nachbrennens verbraucht der Körper für den Ausgleich der Sauerstoffschuld Energie, ohne dass man dafür etwas tun muss. Diesen Effekt hat man im Prinzip bei jedem intensiven Training. Der Vorteil beim HIIT ist jedoch, dass dieser Effekt schon nach einer kurzen Trainingsdauer erreicht wird und sogar bis zu 48 Stunden nach dem Training andauern kann.

Ich finde, das ist eine super Sache! Außerdem kann man HIIT-Einheiten auch nur mit Übungen machen, bei denen man lediglich mit dem eigenen Körpergewicht arbeitet. Aber glaubt mir, wenn man es richtig macht, dann sind Zusatzgewichte auch nicht unbedingt notwendig. Ihr werdet auch so mächtig ins Schwitzen kommen. Zwinkerndes Smiley Das hat den Vorteil, dass man eigentlich immer und überall eine HIIT-Einheit machen kann: Wenn man wenig Platz zur Verfügung hat, wenn man bei jemandem zu Besuch ist, wenn man auf Reisen ist, wenn man nur ganz wenig Zeit hat. Und so kam ich im Prinzip auch zum HIIT, denn während meiner Zeit in Wolfsburg habe ich nach Trainingsalternativen gesucht, die ich auch im Hotel gut machen konnte und bei denen ich trotzdem das Gefühl hatte, dass ich einen guten Trainingseffekt erzielen kann.

Eine Form des HIIT ist die Tabata-Methode, welche nach dem Japaner Dr. Izumi Tabata benannt ist. Dieser hat herausgefunden, dass ein Training mit hoher Intensität im Vergleich zu einem Training mit moderater Intensität nicht nur die aeroben Kapazitäten steigert, sondern auch die anaeroben Kapazitäten (Quelle). Das nach ihm benannte Training ist folgender Maßen aufgebaut: 8 Runden, die aus einem Intervall aus 20 Sekunden Belastung und 10 Sekunden Erholung bestehen. Man kann 2 x 4 Übungen oder 1 x 8 Übungen machen. Das eigentliche Training dauert in Summe also nur 4 Minuten. Natürlich sollte man aber auch ein Warm-Up und ein Cool-Down machen.
Ich selber mache eine Tabata-Einheit z.B. gerne, nachdem ich laufen war. Ich bin durchs Laufen schon aufgewärmt und ein Cool-Down mit Dehnen mache ich auch immer. Es sind also nur 4 Minuten, die ich dranhängen muss, um meinen Trainingseffekt nochmals zu steigern.

Eine weitere Möglichkeit des HIIT sind die Trainingseinheiten von Body Rock.


Das Body Rock-Team entwickelt kurze und abwechslungsreiche Trainingseinheiten inkl. eines Videos, die kostenfrei über die Homepage zugänglich sind. Sie dauern meistens nur so zwischen 12 und 20 Minuten und sind speziell als Heim-Workouts ausgelegt (es wird also wenig bis kein Equipment benötigt). Die Übungen sind teilweise sehr anspruchsvoll, aber es werden auch immer einfachere Alternativen gezeigt. Ich habe während meiner Wolfsburg-Zeit sehr oft Body Rock-Einheiten gemacht, bin dann aber, als die Pendelei ein Ende hatte, wieder verstärkt ins Fitnessstudio gegangen. Als Ulli Anfang des Monats von der 30-Tage-Challenge von Body Rock berichtet hat, bin ich auch mal wieder auf die Seite gegangen und habe in den Workouts der Challenge gestöbert. Und jetzt bin ich wieder total angefixt. Zwinkerndes Smiley

Das einzige Equipment, dass ihr auf jeden Fall für ein solches Intervalltraining braucht, sind eine Gymnastik-/Yogamatte und ein Intervalltimer. Beim Intervalltimer könnt ihr euch entweder eine entsprechende App aufs Smartphone laden (da gibt es auch einige, die kostenlos sind) oder ihr besorgt euch z.B. den Gymboss-Intervalltimer, der auch bei Body Rock verwendet wird. Ich habe zunächst auch nur eine App fürs Handy verwendet, aber das war mir dann irgendwann zu umständlich, sodass ich mir das Gerät von Gymboss gekauft habe. Den bekommt ihr für knapp 18 € + 3 € Versand über Amazon.

Das Gerät hat hinten einen Klipp, sodass es ganz einfach an der Sportkleidung befestigt werden kann und fest sitzt. Er ist leicht zu bedienen und kann sowohl als Intervalltimer als auch als normale Stoppuhr verwendet werden. Ich denke, wenn man häufig Intervalltrainings machen möchte, dann ist das eine gute und auch nicht zu kostspielige Investition.

Auch wenn ich weiterhin längere Trainingseinheiten machen werde, wie z.B. Body Pump, Spinning und – natürlich – mein heißgeliebtes Laufen, so ist HIIT für mich eine gute Ergänzung, die ohne viel Aufwand integriert werden kann. Und gerade jetzt im Winter, wo es mich abends öfter mal Überwindung kostet, mich zum Sport aufzuraffen, finde ich speziell die Body Rock-Einheiten super. Wenn ich eh schon wenig Lust habe, dann ist die Tatsache, dass ich auch in 30 Minuten (mit Warm-Up und Cool-Down) ein gutes Training absolvieren kann, auf jeden Fall ein Motivationshelfer – im Sinne von kurz und schmerzvoll. Smiley

Wie findet ihr High Intensity Interval Training? Habt ihr das schon ausprobiert? Wer von euch ist sonst noch ein Body Rocker?
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Lebensmittellieblinge

Mittwoch, 25. Januar 2012
So, heute gibt es nur einen kurzen Beitrag von mir. Leider wartet heute Abend die Bügelwäsche unerbittlich auf mich und ich möcht noch gerne ins Body Pump gehen.

Auf einigen anderen Blogs habe ich in letzter Zeit eine Liste mit Lieblingslebensmitteln entdeckt (z.B. bei Kathrin und Zombiekatze, ursprünglich kommt sie glaube ich von Sophie). Da dachte ich mir, dass heute, wo ich nicht so viel Zeit habe, eine gute Gelegenheit ist, die Liste mit meinen eigenen (aktuellen) Lieblingen zu füllen.

Viel Spaß dabei! Smiley

Lieblings…
  • …Pflanzendrink: Reismilch oder Soja-Reis-Milch (z.B. von Rossmann)
  • Brot: Ein richtig schön saftiges und körniges Vollkornbrot, nach einem längeren Urlaub im Ausland freue ich mich meistens auf eine frische Brezel
  • Aufstrich: Nussmus/-butter, Tomatenmark, Senf, Pesto
  • Öl: Olivenöl, Kokosöl
  • Salz: Fleur de sel.
  • Hülsenfrucht: Kichererbsen, Linsen.
  • Lieblingsgemüse: Spinat, Brokkoli, Paprika, Karotten (am liebsten roh zum Knabbern)
  • Lieblingsobst: Erdbeeren, Äpfel, Bananen
  • Saft: Maracujasaft
  • Sahne: Oatly Hafersahne
  • Kräuter: Rosmarin, Oregano
  • Gewürz: Zimt – am liebsten in allem
  • Nüsse/Samen: Cashews, Mandeln
  • Extras: Chia-Samen
  • …Fertiggericht: das Pesto Arrabbiata von Alnatura Origin
  • Tofu: Räucher-Tofu, Nuss-Mandel-Tofu, Paprika-Tofu
  • Yofu: Konnte mich bislang nicht so richtig mit Soja-Joghurt anfreunden
  • Fastfood: Falafel, Pommes
  • Heißgetränk: Café Latte, heiße Schokolade
  • Tee: Grüner Tee, Chai Tee
  • …Dessert: solange was Schokoladiges involviert ist, ist alles gut
  • Kuchen: Apple Pie
  • Naschzeug:  Kekse und Schokolade
  • Hauptmahlzeit: Ofengemüse, Currys, Pasta mit einer leckeren Soße, ganz neu dazugekommen: Linsenbraten 
  • Wurst: Esse ich zu selten, um eine Aussage treffen zu können
  • Salat:  am liebsten mit ganz viel unterschiedlichen Zutaten drin.
  • Soße: Vegetarische Bratensoße, vegetarische Bolognese
  • Veggie Aufschnitt: siehe Wurst
  • …Müsli/Cereals: selbstgemachtes Knuspermüsli, Hafer- oder Multikornfleks, gepuffter Amaranth
  • Suppe: Kokos-Curry-Kürbissuppe
  • …Brotaufstrich, süß: Nussmus/-butter, selbstgemachte Marmelade
  • Vleischalternative: Soja-Schnetzel

Was sind eure Lieblinge?
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Gemüse-Kokos-Curry

Dienstag, 24. Januar 2012
Am Wochenende war ich so richtig fleißig in der Küche. Ich hatte auch (fast) keine andere Wahl, denn das Wetter war ja richtig widerlich. Daher hatte ich nach dem Samstagseinkauf entschieden, dass ich erst mal nicht mehr aus dem Haus gehen möchte.
Das war auch gut so, denn ich hatte mir ein paar „Küchen“-Aufgaben vorgenommen, welche da wären: Nussbutter machen (Mandel-Cashew und Sonnenblumenkern), Dattelpaste machen (eine Neuentdeckung), ein „altes“ Rezept kochen und ein neues Rezept (für einen Blog-Event – folgt in Kürze) ausprobieren sowie das erste Probebacken für die Keksauswahl unserer Hochzeitsgastgeschenke. Ich war also sowohl am Samstag- als auch am Sonntagnachmittag/-abend hauptsächlich in der Küche zugange. So mag ich das! Smiley

Als ich dann am Samstagabend folgendes getwittert habe…

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… kam von Kathrin folgende Reaktion:

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Ich habe dann zunächst mal auf dem Blog geschaut, ob ich das Rezept nicht schon längst drin habe. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass es dieses Curry schon auf den Blog geschafft hat, denn ich habe es schon so oft gekocht und es schmeckt einfach super lecker. Ihr könnt euch meine Verwunderung vorstellen, als ich es nicht auf dem Blog gefunden habe.

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Daher war klar, dass ich das unbedingt nachholen muss. Bildmaterial konnte ja noch erstellt werden.

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Hier nun also endlich mein Rezept für das Gemüse-Kokos-Curry!
Ob es authentisch ist? Keine Ahnung. Ob es lecker ist? Auch jeden Fall. Zwinkerndes Smiley

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Gemüse-Kokos-Curry
Für 3-4 Personen

Zutaten:
Für die Soße
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 El Kokosöl
  • 1 Tl Currypaste (grün, gelb, oder rot – je nach dem, welche euch am besten schmeckt – ich wechsle da immer durch)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Dose Tomatenstücke
  • 2 Tl Gemüsebrühenpulver
  • 50-75 ml Ananassaft (Saft von den Dosen-Ananas, s.u.) (optional)
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 El Stärkemehl oder Soßenbinder (optional)

Für das Gemüse:
  • 1 El Kokosöl
  • 1 Tl Kreuzkümmel, ganz (optional auch gemahlen)
  • 2 Karotten
  • 1 Paprika
  • 1 Zucchini
  • 200 g Zuckererbsen
  • 1 Glas Bambussprossen
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1/2 Dose Ananasstücke (optional)
  • Currypulver
  • Garam Masala
  • Kurkuma
  • Cayenne-Pfeffer
  • gemahlener Koriander
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:
  1. Ihr beginnt mit der Zubereitung der Soße, da sie mindestens 20 Minuten köcheln sollte, bevor ihr sie zum Gemüse gebt.
  2. Die beiden Knoblauchzehen pressen oder fein würfeln.
  3. In einem Topf das Kokosöl erhitzen und den Knoblauch dazugeben. Kurz anrösten.
  4. Dann gebt ihr die Currypaste dazu und schmort diese auch kurz an. Dadurch wird das Aroma intensiver.
  5. Mit Kokosmilch ablöschen.
  6. Die Tomaten, das Gemüsebrühenpulver und den Ananassaft dazugeben und aufkochen lassen.
  7. Das Zitonengras dritteln und der Länge nach halbieren. Mit in die Soße geben.
  8. Die Soße bei niedriger Temperatur min. 20 Minuten köcheln lassen.
  9. Am Ende der Kochzeit das Zitronengras aus der Soße fischen – es schmeckt nicht so gut, wenn man draufbeißt.
  10. Wem die Soße zu dünnflüssig ist, kann sie mit Stärkemehl oder Soßenbinder eindicken.
  11. Für das Gemüse Kokosöl in einer großen Pfanne oder Wokpfanne heiß werden lassen.
  12. Wenn ihr ganzen Kreuzkümmel verwendet, gebt ihr ihn jetzt in das heiße Öl und röstet die Samen an.
    Wenn ihr gemahlenen Kreuzkümmel verwendet, gebt ihr ihn später zusammen mit den anderen Gewürzen zum Gemüse.
  13. Karotten, Paprika und Zucchini klein schneiden (Würfel, Stifte, Streifen – wie euch beliebt) und in dieser Reihenfolge nacheinander mit ein paar Minuten Versatz in die Pfanne geben und anbraten.
    Hintergrund dafür sind die unterschiedlichen Garzeiten: Karotten brauchen am längsten, Zucchini am kürzesten.
  14. Zuckererbsen, Bambussprossen, Kichererbsen und Ananas in die Pfanne geben und alles erhitzen.
  15. Nun gebt ihr die Gewürze (Menge nach Belieben – ich mache das immer nach Augenmaß) zum Gemüse.
  16. Wenn das Gemüse bissfest gegart und warm ist, gießt ihr die Soße zum Gemüse.

Dazu passt:
  • Als Beilage könnt ihr z.B. Reis, Quinoa, Hirse, Couscous oder Asianudeln machen.
  • Zusätzlich kann man z.B. noch gebackenen Tofu oder Tempeh zubereiten.
  • Das Gemüse könnt ihr natürlich nach Belieben austauschen: Brokkoli, Pilze, Aubergine, Erbsen, Bohnenkeimlinge etc. Damit am Ende aber alles noch schön bissfest ist, solltet ihr die unterschiedlichen Garzeiten beachten.

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Lücke ist hiermit offiziell geschlossen. Smiley
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Natürlich schön: Reinigungsöl und die Oil-Cleansing-Method

Montag, 23. Januar 2012
Ich war vor einigen Monaten auf der Suche nach einem neuen Produkt, mit dem ich abends die Schminke aus dem Gesicht bekomme. Ich habe bis dahin immer irgendwelche Reinigungslotionen verwendet und wollte nun auf etwas natürlicheres umsteigen. Ich hatte irgendwie im Sinn, dass ich ein Öl-basiertes Reinigungsprodukt haben möchte, und habe mich dementsprechend auf die Internetsuche gemacht. Ich staunte nicht schlecht, als ich über die sogenannten “Oil-Cleansing-Method” (OCM) gestolpert bin: Das dort verwendete Reinigungsöl kann zuhause hergestellt werden und die Anwendung ist denkbar einfach.

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Grundlage der OCM ist der Ansatz, dass die Öle/Fette, die sich auf unserer Haut bilden oder ablagern, am besten durch Öle/Fette gelöst werden können, ohne dabei die Balance der Haut aus dem Gleichgewicht zu bringen. Denn eines ist klar: Die Haut produziert Öle/Fette, um sich selbst zu schützen und braucht diese auch zur Pflege. Komischer Weise sind aber häufig konventionelle Gesichtsreinigungsprodukte ölfrei, sodass diese der Haut Öl/Fett entziehen, was zu einem unangenehmen  Trockenheits- und Spannungsgefühl führt. Die Haut ist aus in ein Ungleichgewicht gekommen. Das betrifft aber nicht nur trockene Haut. Auch ölige und Mischhaut kommt aus dem Gleichgewicht, was dazu führen kann, dass die sowieso schon öligen Partien noch mehr Öl produzieren.  Daher ist es naheliegend, das Gesicht mit Öl zu reinigen.
Das zur Reinigung eingesetzte Öl besteht aus einer Mischung verschiedener Öle, wobei die Basis immer Rizinusöl ist. Rizinusöl – was man natürlich auch als Abführmittel verwenden kann – ist äußerlich angewendet entzündungshemmend und hat reinigende sowie heilende Eigenschaften. Da speziell die reinigenden Eigenschaften sehr stark sind, sollte das Rizinusöl mit anderen pflegenden, pflanzlichen Ölen “verdünnt” werden. Hier können z.B. Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Distelöl verwendet werden (bitte auf hochwertiges Öl achten!). Und das war’s schon mit den Inhaltsstoffen! Keine Duftstoffe, keine Seife oder sonstige “Bösewichte”.
Das Verhältnis von Rizinusöl zum “Verdünnungsöl” ist abhängig vom Hauttyp. Folgende Mischungsverhältnisse werden empfohlen:
  • Ölige Haut: 30% Rizinusöl, 70% Verdünnungsöl
  • Normale Haut: 20% Rizinusöl, 80% Verdünnungsöl
  • Trockene Haut: 10% Rizinusöl, 90% Verdünnungsöl

Ich persönlich verwende ca. 25 % Rizinusöl und verwende als Verdünnungsöl zu gleichen Teilen Olivenöl und Sonnenblumenöl. Rizinusöl bekommt man ganz günstig in der Apotheke. Dort habe ich mir auch das Pipettenfläschchen gekauft, was glaube ich gerade mal 1 € gekostet hat.

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Die Anwendung des Reinigungsöls ist etwas anders, als ihr das vielleicht gewohnt seid. Da auch das Öl mit Wasser abgewaschen wird, das Öl selber aber keinen Emulgator enthält, der sich mit dem Wasser verbinden könnte, geht man hier einen anderen Weg. Ihr benötigt daher neben dem Reinigungsöl noch einen weichen Waschlappen und heißes Wasser. Und so wendet ihr die OCM an:
  1. Zunächst schüttelt ihr das Öl im Fläschchen, damit sich die unterschiedlichen Öl wieder vermischen.
  2. Dann gebt ihr eine haselnussgroße Menge des Öls in eine Handflächen und reibt es dann zwischen den Händen, um es aufzuwärmen.
  3. Nun massiert ihr das Öl in langsamen, kreisenden Bewegungen in die Gesichtshaut ein.
  4. Wenn ihr mit der Gesichtsmassagen, die übrigens total entspannend ist, fertig seid, nehmt ihr den Waschlappen und macht ihn mit dem heißesten Wasser, das aus eurem Wasserhahn kommt, nass. Keine Angst: Mit dem Dampf des heißen Wassers sollen die Poren geöffnet werden!
  5. Waschlappen auswringen und auf euer komplettes Gesicht legen, bis er ausgekühlt ist. Das ist wie eine heiße Kompresse.
  6. Danach den Waschlappen sanft über das Gesicht reiben, um so das Öl von der Haut zu lösen.
  7. Waschlappen auswaschen und Schritt 4-6 noch einmal wiederholen.
  8. Wer möchte, kann jetzt auf die noch feuchte Haut ein pflegendes Öl geben.

Klingt zunächst vielleicht nach einer aufwendigen Anwendung. Wenn man sich aber mal an die Routine gewöhnt hat, dann ist das eher entspannend als umständlich. Ich wende die OCM abends an, v.a. wenn ich das Gefühl habe, dass mein Gesicht so richtig dreckig ist. Natürlich bin ich auch ab und an zu faul und nehme nur ein Abschminktuch (ich mag die Tücher von Alverde). Aber speziell jetzt im Winter, wo meine Haut empfindlich ist und leicht gereizt reagiert, versuche ich wirklich, die OCM jeden Abend anzuwenden, da sich meine Haut danach einfach gut anfühlt und ausgeglichener ist.

Informationen zur Oil-Cleansing-Method (auch Quelle für diesen Post) findet ihr hier.
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Warum Stress dick macht

Sonntag, 22. Januar 2012
Hallo ihr Lieben!
Na, wie verbringt ihr euren Sonntag? Meiner ist bislang eher untypisch verlaufen – aber im positiven Sinn. Ich war heut schon relativ früh auf und habe eine super Sporteinheit absolviert. Das ist für mich deshalb untypisch, als dass ich erstens, es am Wochenende morgens lieber langsam angehen lasse, und ich zweitens, nicht so verrückt nach Frühsport bin (bin nicht der Frühsport-Typ, mache lieber nachmittags/abends Sport). Der Grund, dass ich heute schon so früh fleißig war, ist mein Schatz. Er hatte sich um 10 Uhr mit Freunden zum Fußballspielen in einer Fußballhalle verabredet. Nachdem ich ihn zunächst für verrückt erklärt hatte, habe ich gedacht, dass ich die Zeit ja auch zum Sport machen nutzen könnte, da ich heute eh was machen wollte. Nach einem kurzen Blick auf den Kursplan vom Fitnessstudio war die Entscheidung dann gefallen: Um 10:15 bin ich zu einem 75-minütigen Spinning-Kurs (das ist die lange Kursvariante).
Danach habe ich noch eine HIIT-Einheit gemacht (HIIT = High Intensity Interval Training), um noch etwas für den Oberkörper zu tun. Die heutige HIIT-Einheit habe ich auf Zeit gemacht, d.h. die Anzahl der Wiederholungen war vorgegeben und ich musste die Einheit so schnell wie möglich (bei korrekter Technik) ausführen. Die Einheit habe ich mir selbst zusammengestellt und sie sah folgendermaßen aus:
10 Runden mit folgenden Übungen
  • 10 Liegestütze, davon die ersten 5 Runden normale Liegestütze auf den Zehen, die zweiten 5 Runden Trizeps-Liegestütze auf den Knien
  • 10 gerade Crunches
  • Seitlicher Ellbogenstütz und 10 Mal den oberen Arm unten “durchfädeln”, links und rechts im Wechsel, also 5 Runden links und 5 Runden rechts
  • 10 Bicycle-Crunches

Ich habe zwischen den Runden kurz 2 Atemzüge in der Kindspose verweilt. Gebraucht habe ich 15:47 Minuten. Danach war ich dann völlig im Eimer (und bin es jetzt immer noch). Zwinkerndes Smiley Aber, es war auch ein super Training.

Ward ihr heute auch schon fleißig oder nutzt ihr den Sonntag zur Erholung?

So, nun komme ich zum eigentlichen Thema dieses Posts.
Dass Stress dick macht, ist glaube ich kein Geheimnis. Aber ich habe mich immer gefragt, warum das eigentlich so ist, und hatte bislang noch keine so richtig einleuchtende Erklärung gefunden. Mich hat dabei unter anderem immer gewundert, dass Menschen, die so wie ich zwar wenig Bewegung im Arbeitsalltag haben, aber viel Kopfarbeiten leisten, eher mit Übergewicht zu kämpfen haben, wo doch die Kopfarbeit scheinbar so viele Kalorien verbraucht.

Vor 2 Wochen kam in der Welt am Sonntag (Ausgabe Nr. 2, 8. Januar 2012) ein sehr interessanter Artikel zum Thema “Diät fängt im Kopf an”. Den Artikel findet ihr in (ich glaube) voller länge hier.
In diesem Artikel wird unter anderem die relativ neue Erklärung für Übergewicht des Adipositasforschers Joachim Peters behandelt. Er hat herausgefunden, dass sich das Gehirn bei der Regelung der Energieversorgung des Körpers sehr selbstsüchtig verhält und vorrangig den eigenen Bedarf deckt. Dieser Bedarf ist im Vergleich zu anderen Organen sehr hoch, sodass diese Opfer bringen müssen, damit das Gehirn als wichtigste Schaltzentrale ausreichend versorgt wird.
Wenn wir Stress haben, so wird das Gehirn stark belastet und der Energieverbrauch steigt rasant an. Nur unter größter Anstrengung ist es dem Gehirn in Stresssituationen und einhergehender Energienot möglich, dem Körper genügend Glukose zu entziehen. Dafür muss das Stresssystem mobilisiert werden, was dazu führt, dass sich die Stimmung verschlechtert. Dieses Phänomen kennt doch bestimmt jeder von uns, oder? Stress führt zu schlechter Laune. Das schnellste Gegenmittel ist der “Kalorien-Quickie” (super Begriff) in Form von viel Zucker und Fett (hallo Schokoriegel!). In Ausnahmesituationen ist es im Prinzip auch der richtige Weg, auf den Kalorien-Quickie zurückzugreifen, damit das Hirn weiterhin einwandfrei funktionieren kann. Aber, was ist, wenn die Ausnahmesituation zur Regel wird? Das Stresssystem, das ansonsten den Körper schützen soll, ist heutzutage oft überlastet und forciert dadurch die Anlage von Fettreserven im Körper. Dummer Weise haben wir in unserer Gesellschaft den Luxus, dass der Kalorien-Quickie immer zum Greifen nahe ist, da Essen immer und überall verfügbar ist. Der Körper lernt, dass diese Problemlösungsstrategie funktioniert und einfach ist. Die Gefahr besteht, dass sie bei jeder noch so kleinen problematischen Situation angewandt wird, sei es ein unangenehmes Gespräch oder ein nahender Abgabetermin. Für manche Menschen ist das Essen dann das primäre Gegenmittel, da es kurzfristig Linderung verschafft, aber gar nicht bewusst wahrgenommen wird. Daher spricht man in diesem Zusammenhang auch vom Emotionalen Essen oder von Emotionalen Essern.
Als ich das gelesen hatte, dachte ich mir nur: Wow, das ist total einleuchtend! Aber es blieb in dem Artikel nicht nur bei dieser Theorie, sondern es wurde auch beschrieben, wie man dem ganzen Schlamassel begegnen kann. Als “Gegenmaßnahme” werden achtsamkeitsbasierte Übungen genannt. Unter Achtsamkeit versteht man “Wertfreies Beobachten”: Man beobachtet einen Situation und versucht distanziert, ein Bewusstsein darüber zu erlangen, wo man ist und was in einem vorgeht. Das hilft z.B. dabei, Stressoren ausfindig zu machen. Außerdem ist es wichtig zu verstehen, dass es ganz normal ist, dass man in Stresssituation und auch sonst im Alltag Gelüste hat. Aber noch viel wichtiger ist, dass diese Gelüste auch wieder vergehen und wir diesen nicht hilflos ausgeliefert sind! Es geht also darum, den kurzen Augenblick des Verlangens zu überstehen, damit man nicht unbewusst etwas in sich reinschiebt. Es ist wichtig, dass man Essen nicht nur mit diesen negativen Situationen verbindet, sondern auch die positiven Gefühl, die das Essen mit sich bringt (z.B. Sättigung und Genuss), bewusst genießen kann.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, warum ich euch mit einem solchen Thema behellige. Das hat einen ganz einfachen Grund: Mir hilft es, solche Dinge zu verstehen, damit ich bewusst und angemessen darauf reagieren kann. Wenn ich mir z.B. bewusst mache, dass auch der menschliche Körper auf die Jahreszeitenwechsel reagiert und im Winter nicht so leistungsfähig ist, dann nehme ich das nicht als Ausrede, um im Winter faul auf dem Sofa zu hocken, sondern ich passe mein Training und meine Erwartungshaltung entsprechend an. Ich greife aber auch gern auf den Steinzeitmenschen als Erklärungshilfe zurück, da sich daran relativ einfach nachvollziehen lässt, warum wir z.B. süßes und salziges Essen bevorzugen (weil diese Geschmacksrichtungen auf eine hohe Kaloriendichte schließen lassen), warum das damals überlebensnotwendig war und warum das heute für uns eher ein Problem darstellt. Das alles hilft mir dabei, bewusste und gesündere Entscheidungen in Sachen Ernährung zu treffen. Genauso werden mir die hier vorgestellten Ansätze dabei helfen, mich in Stresssituation nicht gleich dem Schokoriegel hinzugeben – zumindest hoffe ich das.

Was sagt ihr zu diesen Erkenntnissen? Helfen euch solche Erklärungsansätze auch dabei, gesündere Entscheidungen zu treffen?
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Blogroll

Freitag, 20. Januar 2012
Ahhh, ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf dieses Wochenende freue!!!! Naja, eigentlich ist es das selbe Maß an Freude wie (fast) jedes Wochenende, aber diese Freude ist bei mir immer besonders groß (und manchmal sogar noch größer). Smiley mit geöffnetem Mund

Und da es Freitagabend ist, die Arbeitswoche gerade hinter mit liegt und ich irgendwie keine Lust bzw. nicht die Muße hatte, einen umfangreichen Post zu schreiben, habe ich mich dazu entschieden, endlich meinen Blogroll zu füllen. Das ist auch so eine Sache, die ich seit der ersten Blog-Stunde aufsetzen wollte und es nie gemacht habe. Keine Ahnung warum, da es ja eine total einfache Sache ist. Aber leider behandele ich meine Zusatz-Seiten immer etwas stiefmütterlich….

Wie dem auch sei. Ihr findet nun meinen Blogroll im Menüband ganz rechts (oder ihr klickt einfach auf den Screenshot unten):

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und ein wunderschönes Wochenende!
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Im Hochzeitsfieber

Donnerstag, 19. Januar 2012
Es ist offiziell: Ich bin komplett im Hochzeitsfieber!!!!
Man hätte ja meinen sollen, dass der Besuch der Hochzeitsmesse oder die Suche nach dem Brautkleid dazu führt, dass mich das Hochzeitsfieber packt, aber dem war (leider) nicht so. Ganz im Gegenteil. In den Wochen vor Weihnachten haben mein Schatz und ich die Hochzeitsvorbereitungen so gut wie gar nicht vorangetrieben. Und das, obwohl wir z.B. noch keinen Fotografen gebucht und uns noch nicht abschließend entschieden hatten, wie wir die Trauung (Standesamt und/oder Trauzeremonie) gestalten sollen.

Wir haben immer gesagt, dass wir uns dann in Ruhe darum kümmern, wenn wir an Weihnachten Urlaub haben. So ist es dann auch passiert: In der ersten Januarwoche haben wir unser schlaues Buch zur Hand genommen und sind die diversen Checklisten durchgegangen, um einen Überblick zu bekommen, was wir jetzt am dringendsten machen müssen.



Ich finde das Buch sehr hilfreich. Es kommt als Ordner im etwas breiteren DinA 5-Format daher, ist in verschiedene Abschnitte gegliedert, enthält ganz viele Listen, wie z.B. Checklisten, Adresslisten, Budgetübersicht etc. Ihr wisst ja, dass ich ein totaler Listen-Freak bin, daher hat mich dieser Hochzeitsplaner sofort angesprochen. Außerdem ist er sehr informativ und man bekommt eine gute Vorstellung von dem, was es im Rahmen einer Hochzeitsvorbereitung zu tun gibt.

Durch die Wahl unseres Hochzeitstages hatten wir den Vorteil, dass es nicht ganz so schlimm war, dass wir uns um manche Dinge noch nicht gekümmert hatten. Wir heiraten am 30.04., welcher dieses Jahr auf einen Montag fällt. Da der darauffolgende Tag ein Feiertag ist (Maifeiertag) und unsere Location im August letztes Jahr für 2012 bereits keine freien Samstage mehr zur Verfügung hatte, haben wir uns für diesen Brückentag entschieden. Die Alternative wäre ein Freitag gewesen. Uns hat der “Brücken”-Montag dann aber besser gefallen, da die Gäste dann erholt aus dem Wochenende zu unserer Hochzeit kommen können und sich nicht direkt nach der Arbeitswoche zu unserer Hochzeit stressen müssen (außerdem war die Miete der Location günstiger!). Frei nehmen muss man sich für beide Tage (zumindest nachmittags), aber ich denke, dass wir das unseren Gästen wert sind.
Die Sache mit dem Brückentag haben wohl noch nicht so viele andere Leute entdeckt, sodass wir das Glück hatten, dass die meisten Fotografen und Hochzeitsredner (für eine freie Trauung – mehr dazu gibt es in einem anderen Post), die wir Anfang Januar angeschrieben hatten, für diesen Termin noch frei waren. Ansonsten sollte man sich darum nicht erst knapp 4 Monate, sondern mindestens 6 Monate vor der Hochzeit kümmern. Das scheint zwar ganz schön früh, aber auch hier ist es leider so, dass die guten Dienstleister weit im Voraus für die Wochenenden ausgebucht sind. Wenn man also noch die Auswahl haben möchte und die wenigsten Kompromisse eingehen möchte, sollte man sich früh darum kümmern – irgendwann muss man es ja sowieso machen.

In den letzten 3 Wochen waren wir dann sehr aktiv. Geholfen hat natürlich, dass ich uns einen großen Aufgabenplan gemacht habe. Zwinkerndes Smiley



Das gute Stück hängt an der Tür zum Arbeitszimmer und ist immer gut sichtbar. Außerdem habe ich mir die Aufgaben noch in meinen Google-Kalender übertragen (bzw. in das Google-Aufgabentool). Die Liste war absolut notwendig!!! Nach nur ein paar Tagen, in denen wir uns intensiver mit den Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt hatten, sind uns so viele Dinge eingefallen, um die wir uns in nächster Zeit kümmern müssen, dass ich abends schon nicht mehr richtig einschlafen konnte, weil mir alles im Kopf rumgeschwirrt ist. Ich musste das dann zu Papier bringen, um mein Hirn davon zu befreien. Danach ging es mir viel besser. Und ich glaube, dass war dann auch offiziell der Moment, aber dem ich vom Hochzeitsfieber gepackt wurde – alles, was es dazu brauchte, war eine Liste! Vor Lachen auf dem Boden wälzen

Wie ihr seht, haben wir schon ganz schön was zustande gebracht, z.B.
  • einen Fotograf gebucht
  • eine Hochzeitsrednerin für die freie Trauung gebucht
  • Einladungen und weitere Drucksachen bestellt
  • ein Hotelzimmer für uns für die Hochzeitsnacht reserviert, welches in der Nähe der Location ist´

Viele weitere Themen sind darüberhinaus aktuell schon in Arbeit (Google-Docs ist dafür sehr praktisch, da mehrere Leute egal von welchem Rechner aus an den Dokumenten arbeiten können). Es vergeht gerade eigentlich kein Abend, an dem wir nicht etwas für die Hochzeit machen. Aber auch, wenn manche Aufgaben zeitintensiv sind, so macht es dennoch Spaß und ich freue mich riesig auf unsere Hochzeit! Erst jetzt ist es für mich so richtig real geworden: Wir werden in 3,5 Monaten heiraten!!!!
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