Favoriten des Monats – Februar 2012

Mittwoch, 29. Februar 2012
Oh, war es diesen Februar bitterkalt! Seid ihr gut durch die Kälte gekommen? Mir hat das ganz schön zu schaffen gemacht, v.a. weil ich abends häufig einfach nicht mehr aus dem Haus wollte. Aber Gott sei Dank ist es in den letzten Tagen deutlich milder geworden und der Frühling steht definitiv vor der Tür.

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Außerdem ist der Februar dieses Jahr mal wieder einen Tag länger. Und genau an diesem zusätzlichen Tag hat Doris von Vanillacocoberry Geburtstag. Daher schicke ich an dieser Stelle viele liebe Geburtstagswünsche ins schöne Wien! Geburtstagstorte

Folgende Dinge haben mir im Februar besonders gut gefallen:

>> Der Tee “Be Cool” von Kusmi Tea. Mein aktueller Lieblingstee, da er eine tolle Mischung aus Kräuterpflanzen, Verbene, Süßholz und Pfefferminze ist und wunderbar abends getrunken werden kann, da kein Koffein/Teein.

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>> Die händchenhaltenden Otter:



>> Dieser Artikel zum Thema Zucker.

>> Der erste Geburtstag meines Blogs!

>> Meine erste Bikram-Yoga-Stunde und das Mamaspa.
Jetzt am Wochenende gehe ich das nächste Mal zum Bikram-Yoga und freue mich schon sehr darauf. Smiley

>> Wieder im Lauftraining zu sein.

>> Der Fotograf Jason Lee, der seine beiden Töchter auf besondere Weise fotografisch in Szene setzt.
Und hier der Link zu seinem persönlichen Blog, mit noch mehr tollen Bildern: http://kristinandkayla.blogspot.com/

>> Der Nagellack Spruced Up von Catrice aus der Limited Edition “Expect The Unexpected”

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Diesen Nagellack habe ich seit über einem Jahr und jetzt im Februar habe ich ihn das erste Mal benutzt. Gott sei Dank wird Nagellack im Prinzip nicht schlecht, denn die Farbe (ein rauchiges Blaugrün) ist wirklich toll. Ja, mit solchen “Problemen” schlägt man sich nur rum, wenn man ein Nagellacke-Junkie ist so wie ich. Zwinkerndes Smiley


>> Das Interview mit diesem charmanten Herr:


Oh Mann, die arme Reporterin. Vor Lachen auf dem Boden wälzen

>> Die neue Intensiv-Aufbau Spülung Amaranth und das neue Mandel-Argan-Haaröl von Alverde haben meine Haar diesen Monat verwöhnt. Unschlagbar sind beide Produkte auch in Sachen Preis: Die Spülung kostet 2,25 € und das Haaröl, welches in einem schönen Pumpspender daherkommt, kostet 2,95 €.

>> Die aktuelle Limited Edition “Cerisier Princesse” von L’Occitane, die so herrlich nach süßem Frühling riecht. Ich bin schon total süchtig nach diesem Duft!!! Zwinkerndes Smiley

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Ich habe mir das Set mit den kleinen Größen plus Täschchen (siehe Bild) und das Cremeparfum gekauft – alles sehr praktisch für unterwegs!

>>  Mein Debüt als Fitnesstrainer.

>>  Und dieser Artikel über die Ernährung 2032.

Was hat euch im Februar besonders gut gefallen?
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Protein-Power-Müsliriegel

Dienstag, 28. Februar 2012
Als ich mich dazu entschieden hatte, das Eat-Clean-Stripped-Programm zu machen, da wusste ich, dass schon in der ersten Woche eine Geburtstagsfeier anstehen würde. Zunächst hatte ich mir vorgenommen, diesen Tag als Ausnahme zu sehen, ein kleines Stück Kuchen zu essen und es dabei zu belassen. Als ich dann den Tofu-Schokopudding aus dem Eat-Clean-Stripped-Buch ausprobiert hatte (natürlich leicht abgewandelt – wie auch sonst), habe ich mir gedacht, dass doch das zusammen mit Ofenäpfeln schon eine gute Kuchen-Alternative wäre, auch wenn ich wusste, dass mich das ggf. eine nicht lange satt halten würde (an diesem Tag hatte ich ja auch kein Mittagessen oder so).
Ich war also nicht wirklich auf der Suche nach noch einer Alternative. Doch als ich die Sarah Fit Granola Bars auf sarahfit.com entdeckt habe, die bis auf ein paar Kleinigkeiten wirklich super in meinen aktuellen Ernährungsplan passen, da wusste ich, dass diese auch ein tolle Ergänzung zu meinem “Kaffee-und-Kuchen-Paket” sein würden. Das war alles natürlich eine ganz kurzfristige Angelegenheit, denn die Müsliriegel habe ich erst am Samstagvormittag nach dem Frühstück (noch im Schlafanzug) gebacken.

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Eines möchte ich vorweg sagen: Diese Riegel sind nicht sehr süß. Im Original-Rezept werden 2 El Honig verwendet, welche ich durch 1 El Aprikosencreme ersetzt habe. Aber auch mit 2 El Honig wären sie nicht besonders süß – v.a. wenn ich das mit meinen anderen Müsliriegel-Rezepten vergleiche (auch wenn ich in diesen immer nur 1/4 Becher Zucker verwende). Das ist aber gut so, dass diese Müsliriegel nicht so süß sind, denn so eigenen sie sich z.B. perfekt als Snack nach dem Training oder auch für zwischendurch, speziell wenn man seinen Zuckerkonsum reduzieren möchte. Zusammen mit dem Schokopudding und den Ofenäpfeln hatte ich einen für mich idealen Kuchenersatz (wenn es so etwas überhaupt geben kann).

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Protein-Power-Müsliriegel
Für eine 24x24cm-Backform
Basierend auf den Sarah Fit Granola Bars gefunden auf sarahfit.com

Zutaten:
  • 1 Banane
  • 1 Becher Milch oder Milchalternative eurer Wahl
  • 1 El Aprikosencreme
  • 2 El gemahlene Leinsamen
  • 1 1/2 Becher Haferflocken
  • 2/3 Becher gemahlene Mandeln
  • 3 El Kokosraspel
  • 2 Tl Zimt
  • 1/2 Becher Eiweißpulver
  • 1/4 Becher Mandelblättchen
  • 1/4 Becher Goji-Beeren oder Rosinen

Hinweis: 1 Becher = 225 ml 

* Für glutenfreie Pancakes glutenfreie Haferflocken verwenden.

Zubereitung:
  1. Die Banane in einer großen Schüssel mit einer Gabel fein zerdrücken.
  2. Milch und Aprikosencreme dazugeben und alles miteinander verrühren.
  3. Danach alle anderen Zutaten in die Schüssel geben und alles gut vermischen. Darauf achten, dass die Haferflocken richtig gut angefeuchtet sind und das Eiweißpulver gleichmäßig verteilt ist.
  4. Den Teig in die Backform füllen, gut andrücken und glatt streichen.
  5. Für ca. 25-30 Minuten backen.
  6. Nach dem Backen für 10 Minuten auskühlen lassen.
  7. Zum Schluss in Stücke schneiden und in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.

Ich schneide meine Müsliriegel immer in 12 Stücke. So sind sie für mich nicht zu groß und nicht zu klein.
Man kann sie vor dem Essen z.B. auch mit Nussbutter bestreichen, sodass man noch eine Portion gesunde Fette dabei hat.

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Wenn ich die Riegel mitnehme, dann packe ich sie in der Regel in eine kleine Tupper- oder Brotdose (wie ihr das in meinem Post vom Wochenende schon gesehen habt), da ich vermeiden möchte, dass sie zu sehr zerdrücken. Ihr könnt sie aber natürlich auch einzeln in Frischhaltefolie einwickeln und mitnehmen.

Diese Müsliriegel werden auf jeden Fall wieder gemacht!
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Protein-Power-Pancakes

Montag, 27. Februar 2012
Gestern gab es ja schon mal einen kleinen Vorgeschmack und heute folgt das Rezept zu den Protein-Power-Pancakes.

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Als ich mir überlegt hatte, was es denn am Wochenende zum Frühstück geben könnte, da kamen mir natürlich gleich wieder Pancakes in den Sinn. Ich könnte wirklich jedes Wochenende Pancakes essen, v.a. seit ich dieses tolle Basisrezept dafür habe. Ausgehend von diesem Rezept habe ich mir überlegt, wie ich die Pancakes v.a. in Sachen Proteingehalt noch etwas aufpeppeln kann. Ich habe dafür unter anderem Eiweißpulver verwendet, das man aber auch weglassen kann und trotzdem Pancakes mit viel pflanzlichem Eiweiß bekommt. Die Hauptakteure sind Hafer und Amaranth: Hafer in Form von Hafermehl, Amaranth in der gepufften Variante.

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Protein-Power-Pancakes
Für 2 Personen, ca. 9 Pancakes von jeweils 10 cm Durchmesser

Zutaten:
  • 1 Becher Hafermehl, z.B. gemahlen aus Haferflocken*
  • 1/2 Becher gepuffter Amaranth
  • 1 El gemahlene Leinsamen
  • 1 Tl Zimt
  • 2 Tl Backpulver
  • 2 El Eiweißpulver (neutral oder Vanille)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Banane
  • 1 Becher Milch oder Milchalternative eurer Wahl

Hinweis: 1 Becher = 225 ml 

* Für glutenfreie Pancakes glutenfreie Haferflocken verwenden.

Zubereitung:
  1. Eine beschichtete Pfanne auf dem Herd heiß werden lassen.
  2. Währenddessen alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mit einem Schneebesen mischen.
  3. In einer weiteren, kleinen Schüssel die Banane mit einer Gabel zerdrücken und mit der Milch mischen.
  4. Die Bananenmilch zu den trockenen Zutaten geben und alles gut mit dem Schneebesen verrühren.
    Ggf. benötigt man noch etwas mehr Milch, damit der Teig schön glatt wird. Er darf aber nicht zu flüssig werden!
  5. Etwas Öl (1 Tl reicht schon) in die Pfanne geben und heiß werden lassen.
  6. Nun den Pancake-Teig portionsweise in die Pfanne geben und die Temperatur der Herdplatte auf niedrig bis mittel zurückstellen.
  7. Wenn sich auf der Oberseite der Pancakes kleine Bläschen gebildet haben, ist es Zeit, sie zu wenden.
  8. Auf der anderen Seite backen lassen.
  9. Um die erste Ladung Pancakes warm zu halten, während ihr die nächste Ladung macht, einfach auf einen Teller im Backofen bei 100°C legen.

Der gepuffte Amaranth ist wirklich super in Pancakes, da er sie schön fluffig macht.
Die Pancakes schmecken wie immer lecker zusammen mit Nussbutter, Ahornsirup, Marmelade, Quark etc. Bei mir gab es dieses Mal Sojajoghurt, Erdnussbutter, Aprikosencreme und etwas ungesüßtes Apfelmus. Die Ofenäpfel wäre natürlich auch total lecker dazu.

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Warum kann nicht jeden Tag Sonntag sein??? Zwinkerndes Smiley
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Domain-Provider-Wechsel

Hallo zusammen,

ich habe meine Domain balance-akt.de zu einem neuen Provider umgezogen.
Bis die ganzen neuen Einstellungen greifen, kann es in den nächsten Tagen sein, dass mein Blog weder über balance-akt.de noch über balance-akt.blogspot.com erreichbar sein wird.

Sollte es also Probleme beim Seitenaufruf geben, so versucht es einfach später noch einmal.

Ich werde natürlich auf Twitter, Facebook und dann auch auf dem Blog Bescheid geben, wenn wieder alles läuft.

Ich hoffe, dass alles so schnell wie möglich über die Bühne geht, und bitte in der Zwischenzeit um euer Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Julia
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Ofenäpfel

Sonntag, 26. Februar 2012
Heute gibt es von mir noch einen zweiten Post, denn ich möchte euch noch eines der Rezepte zeigen, die ich in meinem Beitrag von vorhin genannt hatte. Es ist zwar etwas ganz triviales und vielleicht kennen/machen es viele von euch schon. Aber für all diejenigen, die es noch nicht kennen, habe ich hier eine ganz einfache Möglichkeit, aus Äpfeln einen gesunden Snack zu zaubern, der schon fast etwas von einem Nachtisch hat. Es geht einfach nur um im Ofen gebackene Äpfel.

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Das ist so einfach, dass es schon wieder total genial ist. Ihr könnt die Ofenäpfel pur essen oder mit Joghurt oder im Müsli oder aufs Brot. Vor allen Dingen könnt ihr euch gleich eine größere Menge machen, das ganze um Kühlschrank aufbewahren und habt die ganze Woche eine leckere Snack-Option.

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Ofenäpfel

Zutaten:
  • So viele Äpfel, wie ihr gerne zubereiten möchtet. Ich mache meistens 2 oder 3
  • Pro mittelgroßem Apfel 1 Tl Zimt
  • Pro mittelgroßem Apfel 1 Tl Rohrrohzucker, Ahornsirup oder Honig (optional, ich verzichte meistens drauf - und jetzt sowieso)

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Die Äpfel in kleine Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben. Die Größe der Auflaufform hängt dabei natürlich von der Menge der Äpfel ab. Achtet darauf, dass die Äpfel einigermaßen flach in der Form liegen.
  3. Zimt, und wer möchte Süßungsmittel, dazugeben und mit den Äpfeln vermischen.
  4. Im Backofen ca. 10-15 Minuten backen, bis die Äpfel weich sind. Zwischendurch die Äpfel ein Mal wenden.

Das war’s schon. Super einfach. Super schnell. Super lecker. Smiley

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Die Äpfel schneide ich immer so:

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Dann sind sie schön mundgerecht. Smiley

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Die aufbewahrten Äpfel aus dem Kühlschrank könnt ihr auch problemlos kurz in der Mikrowelle aufwärmen, wenn ihr wieder warme Äpfel haben möchtet.
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Das Wochenende mit dem Eat-Clean-Stripped-Plan

Hallo meine Lieben!
Meine erste Woche mit dem Eat-Clean-Stripped-Programm ist nun fast vorbei. Beim bisheriges Fazit: Es geht mir ganz wunderbar und ich habe das erste Mal bei einer “Diät” bzw. einem strikteren Ernährungsplan nicht das Gefühl, dass ich mich zu Tode hungern muss. Auch bei den Dingen, auf die ich verzichte, habe ich weniger den Gedanken “Das DARF ich nicht.” im Kopf, sondern ich denken vielmehr “Das MÖCHTE ich aktuell nicht.”. Im Prinzip ist es so ähnlich, wie mit dem Verzicht auf Fleisch und Fisch: Ich habe die Entscheidung ganz bewusst selbst getroffen – sie wurde mir nicht aufgezwungen – und der Verzicht erschien mir von Anfang an als machbar.

Jetzt ist es natürlich so, dass es unter der Woche immer etwas einfacher ist, sich an ein bestimmtes, ggf. strikteres Ernährungsprogramm zu halten. Zumindest geht das mir so. Der Tagesablauf ist geregelter als am Wochenende und es steht in der Regel auch nichts Außergewöhnliches wie eine Feier auf dem Plan.
Ich habe mir bis auf ein Mittagessen, bei dem ich mit Kollegen beim Inder war, mein Mittagessen immer mit zur Arbeit genommen, was ich ja eh schon seit Langem mache. Es gab z.B. Vollkorn-Pasta mit Gemüse-Tomatensoße und einem grünen Salat oder einem Salat aus Quinoa, Weizen, Gurke, Paprika, Erbsen, Tomate mit Orange-Miso-Dressing. Wenn ihr sehen wollt, was ich sonst so gegessen haben, dann könnt ihr mein Essenstagebuch hier einsehen. Das, was ich esse, sieht nicht wirklich viel anders aus wie sonst, aber ich achte natürlich auf die Portionsgrößen der unterschiedlichen “Essenbestandteile”, was bei mir eigentlich nur bedeutet, dass ich bei den stärkehaltigen komplexen Kohlehydraten kleinere Portionen nehme. Und natürlich ist da der Verzicht auf zugesetzte Süßungsmittel. Das klappt soweit ganz gut, ist aber schon eine Herausforderung und ich bin da an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht 100% konsequent. Z.B. habe ich etwas von meiner neuen Knuspermüsli-Kreation gegessen, die mit Reissirup gemacht wird. Aber es ist auf jeden Fall nah dran an der Vorgabe und mein Zuckerkonsum ist deutlich auf ein Minimum reduziert. Für mich ist das schon ein kleiner Erfolg.

Dieses Wochenende stand nun eine kleine Herausforderung an, die mich sonst immer mächtig ins Schwitzen gebracht hat, wenn ich gerade “auf Diät” war: Eine Familiengeburtstagsfeier. Meine Schwiegerpapa in Spe hatte unter der Woche Geburtstag und gestern wurde mit Kaffee und Kuchen sowie Abendessen gefeiert. Ich habe daher im Vorfeld abgeklärt, was es denn zum Essen gibt (zum Kaffee natürlich Kuchen – wer hätte das gedacht? Zwinkerndes Smiley). Das Abendessen hat sich dann schon als ganz unproblematisch herausgestellt, da es ein Gemüse-Ananas-Curry mit Reis und Salat gab (für die Fleischesser gab es noch Puten-Rouladen mit Frischkäse-Lauch-Füllung dazu). Der Kuchen war bis auf 2 Probiergabeln natürlich ein No-Go für mich. Trotzdem wollte ich nicht am Tisch sitzen und nichts zu essen haben. Nicht nur, weil das grundsätzlich schon blöd ist, sondern weil ich ja auch irgendetwas essen musste. Meine zukünftigen Schwiegereltern sind meiner Ernährungsweise gegenüber Gott sei Dank sehr aufgeschlossen, da sie selber auf eine gesunde Ernährung mit viel Salat und Gemüse achten. Als ich nachgefragt habe, ob es ok ist, wenn ich mir zum Kaffee etwas mitbringe, war das für sie in Ordnung. Ich habe mir also ein “Kaffee-und-Kuchen-Paket” aus Protein-Power-Müsliriegeln, Ofenäpfeln und einem Tofu-Schokopudding vorbereitet und auch Soja-Milch für den Kaffee eingepackt.

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Ich war mit meiner Verpflegung total zufrieden. Tosca Reno würde vielleicht sagen, dass das doch etwas zu viel Süßes aus Obst war, aber für mich war es ok. Und darauf kommt es doch an, oder?
Wichtig in einer solchen Situation ist glaube ich immer, dass man offen anspricht, wenn man einen bestimmten Ernährungsplan verfolgt oder in Sachen Essen auf etwas verzichtet sowie abklärt, was es zum Essen gibt und ob es ok ist, wenn man etwas mitbringt. Erstens kann der Gastgeber ja nicht wissen, was ihr aktuell esst oder nicht esst, zweitens beugt das eurer eigenen Unzufriedenheit vor – nichts ist schlimmer, als wenn man dann am Tisch sitzt und entweder aus Gefallen doch etwas isst, was man eigentlich nicht möchte, oder hungrig wieder nach Hause geht, weil man kaum was gegessen hat – , und drittens sind die Gastgeber meistens aufgeschlossen gegenüber dem Vorschlag, wenn ihr etwa mitbringen wollt. Ihr solltet aber vermeiden, etwas mitzubringen, ohne das vorher auch angekündigt zu haben. Das könnte bei dem einen oder anderen ziemlich unhöflich ankommen.

Bevor es zur Feier ging, habe ich einen Haferbrei gefrühstückt und etwas später noch einen grünen Smoothie getrunken, um schon eine gesunde Basis zu haben (einer der Tipps, wie man gesund durch die Feiertag kommt – gilt natürlich auch für alle anderen Feiern!).

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Nach dem leckeren Abendessen sind wir dann noch zu Freunden gefahren, die uns zum Feuerzangenbowle-Trinken eingeladen hatten.



Jetzt denkt ihr natürlich: “Wie, Feuerzangenbowle-Trinken? Da ist doch Alkohol drin und das ist nicht konform mit dem Eat-Clean-Stripped-Programm!” Ganz genau, das habt ihr richtig erkannt. Deswegen habe ich bis auf einen Probierschluck auch nichts getrunken und bin den ganzen Abend bei Wasser geblieben. Auch das habe ich vorher angekündigt. War das ein Problem? Nein, überhaupt nicht! Es war nicht mal eine weitere Nachfrage, warum ich denn gerade kein Alkohol trinke, wert – das mag aber auch daran liegen, dass ja gerade Fastenzeit ist. Aber vielleicht war es einfach wirklich nicht der Rede wert. Manchmal ist man ja eingeschüchtert, seinen Verzicht oder seine Veränderung in Sachen Ernährung “öffentlich” zu machen, weil man die (blöden) Fragen oder Diskussionen scheut. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es meistens nur bei einem kurzen Nachfragen bleibt und das Thema dann geklärt ist. Keine Diskussion, keine blöden Fragen. Und wenn es dann doch dazu kommt, dann sind wir doch alle informiert genug, um zu erklären, warum wir das machen und welches Ziel wir vor Augen haben – was aber nicht heißt, dass das immer einfach ist. Ich will nur sagen, dass es eben nicht immer gleich zur Riesendiskussion kommt und man sich nicht verstecken muss/soll. Das macht es nur noch schwieriger.

Und weil Wochenende ist und das Wochenende nicht komplett ist ohne ein tolles Frühstück, gab es heute Morgen Pancakes in einer neuen Variation. Ich nenne sie Protein-Power-Pancakes (passend zu den Protein-Power-Müsliriegeln).

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Ich sage nur: perfekt!

Gestern war mein Ruhetag in Sachen Lauftraining. Heute geht es also wieder nach draußen, worauf ich mich bei den milden Temperaturen besonders freue! Außerdem bin ich heute total energiegeladen, was ich sowohl auf das Wetter als auch meine gute Ernährung diese Woche schiebe. Smiley

Ich hoffe, ich konnte euch zeigen, dass es gar nicht so schwer sein muss, eine gesunde Ernährungsweise und sogar einen strikteren Ernährungsplan mit eurem Alltag und dem Wochenendprogramm zu vereinen. Ihr wachst da nach und nach hinein, werdet kreativer und einfallsreicher mit Alternativlösungen und es macht euch auch irgendwann nicht mehr so viel aus, das Thema offen bei anderen anzusprechen.
Rezepte für Müsliriegel, Pancakes und Ofenäpfel folgen in Kürze (vielleicht gibt’s heute sogar schon was dazu). Das Rezept für den Tofu-Schokopudding kommt, wenn ich den Pudding nochmal mache und ich schönere Fotos davon machen kann als in Plastikdöschen – da bin etwas eigen. Zwinkerndes Smiley

Ich wünsche euch noch einen tollen Sonntag!


Das Buch zum Eat-Clean-Diet-Stripped-Plan gibt es hier.


PS: Schaut mal bei Viki vorbei. Da gibt es einen Gastbeitrag von mir!
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Aprikosencreme

Freitag, 24. Februar 2012
Habt ihr schon von Dattelpaste bzw. Paste aus Trockenfrüchten gehört? Als ich das das erste Mal gesehen habe, habe ich mir gedacht: “Hm, klingt interessant.” So eine Paste kann nämlich relativ vielseitig eingesetzt werden mit dem primären Ziel, Süße zu liefern. Ihr könnt es z.B. in Joghurt oder in einen Smoothie geben, man kann es auch zum Backen verwenden oder als Brotaufstrich (wie Marmelade). Als ich dann noch gesehen habe, dass man das ganz leicht selber machen kann, war natürlich klar, dass ich das auch ausprobieren muss – wie sollte es auch anderes sein. Und weil ich finde, das “Paste” kein besonders schönes Wort ist, werde ich das ganze als “Creme” bezeichnen. Zwinkerndes Smiley
Der Vorteil an so einer Creme ist, dass die Süße nur aus den Trockenfrüchten selber kommt. Wenn man also Trockenfrüchte verwendet, die nicht zusätzlich gesüßt sind (z.B. kandiert), enthält die Creme nur Fruchtsüße – aber natürlich sehr konzentriert.

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Gerade jetzt, wo ich durch den Eat-Clean-Diet-Stripped-Plan in Sachen Zuckerkonsum sehr stark eingeschränkt bin, finde ich diese Creme eine sehr praktische Sache. Natürlich verwende ich sie nur eingeschränkt. Aber für ein bisschen Süße im Soja-Joghurt oder als Marmeladenersatz am Wochenende ist sie einfach super. Super ist auch, dass ihr die Creme aus verschiedenen Trockenfrüchten machen könnt. Probiert habe ich schon Datteln, heute zeige ich euch Aprikose und Feige werde ich auch noch testen. Bei Datteln und Aprikosen kann ich schon mal sagen, dass die Dattelcreme sehr süß ist und die Aprikosencreme einen leicht herberen Beigeschmack hat (was aber vielleicht auch an den Aprikosen liegen kann, die ich verwendet habe). Wer also solche Trockenfrüchte pur mag, der wird auch die daraus gemacht Creme mögen. Smiley

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Aprikosencreme
Basierend auf der Date Paste gefunden auf choosingraw.com

Zutaten:
  • 1 Becher getrocknete Aprikosen, gewürfelt
  • 2/3 Becher heißes Wasser


Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
  1. Die Aprikosen in einer Schüssel oder im Gefäß des Mixers mit dem heißen Wasser übergießen.
  2. Min. 1 Stunde einweichen lassen.
  3. Die eingeweichten Aprikosen mit dem Einweichwasser im Standmixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren.
  4. In einem verschließbaren Gefäß im Kühlschrank aufbewahren. Hält ca. 1-2 Wochen.

Das war’s schon. Einfach, oder?

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Und weil es schon so lange her ist, hier mal wieder ein Bild von der Katzi.

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Sie ist zur Zeit total im Energiesparmodus: schlafen, schlafen, fressen, schlafen, schmusen, schmusen, fressen. Ich könnt mich manchmal echt totlachen, wenn ich sehe, wie sie es sich bequem macht. Bin mal gespannt, wie lange es jetzt zum Frühling  hin braucht, bis sie wieder aktiver wird.

Wie sehen eure Pläne fürs Wochenende aus?
Bei mir steht morgen ein Familiengeburtstag an, für den ich in Sachen Kaffee und Kuchen noch was “für mich” vorbereiten werde (kein Zucker = kein Kuchen). Dann gibt es für die Hochzeit noch ein paar Dinge abzustimmen und wir sind gerade auch in der Planung für unseren diesjährigen Urlaub (das sind keine typischen Flitterwochen, sondern der Urlaub, den wir sowieso gemacht hätten – die typischen Flitterwochen wird es bei uns nicht geben). Klingt eigentlich ganz entspannt, oder?
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Maisbrot

Donnerstag, 23. Februar 2012
Wie kann es sein, dass eine GANZE Woche vergangen ist, seit ich das letzte Rezept gepostet habe??? Ein Ding der Unmöglichkeit. Zwinkerndes Smiley
Zumindest ist es nicht so, dass nichts auf dem Blog los gewesen wäre – im Gegenteil! Es gab aber einfach andere Dinge, über ich die zu berichten hatte, die für euch hoffentlich nicht weniger spannend waren. Die Rezepte mussten daher leider warten. Aber ich habe noch ein paar Dinge in der Pipeline, die es hoffentlich bald auf den Blog schaffen.

Für all diejenigen, die schon seit letzter Woche das rauchige Chili auf dem Herd stehen haben und nur noch darauf gewartet haben, dass der nächste Rezept-Post mit dem Maisbrot kommt, schaffe ich jetzt Abhilfe. Gott sei Dank macht es dem Chili ja nichts aus, so lange vor sich hinzukochen oder wieder aufgetaut zu werden. Und immerhin ist das Maisbrot ja wirklich das nächste Rezept nach dem Chili – da habe ich euch nichts Falsches versprochen. Zwinkerndes Smiley

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Maisbrot
Für eine 24x24cm-Backform
Basierend auf dem Cowgirl Cornbread gefunden in Peas and Thank You

Zutaten:
  • 1 El gemahlene Leinsamen
  • 3 El warmes Wasser
  • 1/2 Becher feines Maismehl
  • 1/2 Becher Maisgries (Polenta)
  • 1/2 Tl Salz
  • 1 El Rohrrohzucker
  • 1 El Backpulver
  • 1/2 Tl Natron
  • 1/2 Dose Maiskörner (140 g) (optional – die andere Hälfte, die beim rauchigen Chili nicht zum Einsatz kam)
  • 1/4 Becher Rapsöl
  • 1 Becher Milch oder Milchalternative eurer Wahl

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen und die Backform mit Backpapier auslegen.
  2. In einer kleinen Schüssel Leinsamen und Wasser vermischen. Einige Minuten zum Aufquellen zur Seite stellen.
  3. In einer großen Schüssel Maismehl, Maisgrieß, Salz, Zucker, Backpulver und Natron vermischen.
  4. Maiskörner, Öl, Milch und Leinsamen-Ei dazugeben und solange verrühren, bis gerade ein Teig entsteht.
  5. Teig in die Backform geben und gleichmäßig verteilen.
  6. Ca. 20 Minuten backen.

Mmmh, Maisbrot ist echt eine feine Sache. Aber man muss es relativ schnell essen. Zumindest meins wurde schnell bröselig.

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Wenn man die Maiskörner weglässt, dann kann man es auch mit Marmelade oder Honig essen. Auch sehr lecker.
Ansonsten gilt: Rein damit ins Chili. Smiley

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Ich hoffe, ihr könnt jetzt endlich euer Chili essen!
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Fastenzeit 2012

Mittwoch, 22. Februar 2012
Heute beginnt wieder die christliche Fastenzeit und daher möchte ich auch dieses Jahr diese Zeit wieder dazu nutzen, mich in Verzicht zu üben.

Es ist schon lustig, wie man sich immer wieder zu ähnlichen Zeiten im Jahr in einer ähnlichen Situation befindet, denn als ich den Beitrag zu meinem letztjährigen Fastenvorsatz geschrieben hatte, habe ich mich ganz ähnlich gefühlt wie jetzt. Es liegt wohl einfach daran, dass der Frühling in der Luft liegt und wir dadurch das Bedürfnis haben, Ballast abzuwerfen, auszumisten, aufzuräumen.

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Quelle, aufgenommen von Thomas Wolf

Wie letztes Jahr geht es bei mir weniger darum, in Sachen Ernährung und körperliche Gesundheit zu fasten, sondern darum, dass ich wieder meinen Konsum einschränken möchte. Ich hatte mir zum Ende der letzten Fastenzeit vorgenommen, dass ich mir weiterhin genauer überlege, was ich mir kaufe, zuerst nochmal zuhause schaue, ob ich es wirklich brauche, und öfter mal abwarte, ob ich eine Sache auch nach 1 oder 2 Wochen noch haben möchte. Das hat zu Teilen auch ganz gut funktioniert, aber in den letzten Monaten hat sich da wieder der Schlendrian eingeschlichen und ich habe öfter als mir lieb war Spontaneinkäufe gemacht. Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass ich NICHT kaufsüchtig bin oder mich durchs Shoppen finanziell ruiniere. Es ist alles im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten, aber dieser Rahmen muss ja auch nicht immer ausgeschöpft werden, oder?

Wie wird mein Konsumfasten also dieses Jahr aussehen:
  1. Es wird ein komplett striktes Kaufverbot geben. Dieses bezieht sich auf Kosmetikprodukte. Und zwar Kosmetikprodukte jeglicher Art: Dekorative Kosmetik wie Nagellack, Rouge oder Wimperntusche UND Körperpflegeprodukte wie Bodylotion, Haarpflege/-styling oder Duschgel. Ihr braucht euch nicht wundern, dass hier auch so etwas wie Duschgel dabei ist. Das liegt einfach daran, dass ich bestimmt noch min. 3 Flaschen im Schrank stehen habe. Ähnlich sieht es bei anderen Produkten aus wie Shampoo, Gesichtspflege, ja sogar Deo habe ich auf Vorrat. Soweit ich das aktuell einschätzen kann, ist das einzige, was ich in der Fastenzeit wahrscheinlich noch brauchen werde, Augen-Makeup-Entferner. Da ist keiner auf Vorrat da und die Flasche ist fast leer. Sollte sonst wider erwarten ein anderes Produkt der grundlegenden Körperhygiene leer werden, dann werde ich das natürlich kaufen. Und bei allen nicht grundlegenden Produkten ist wirklich mehr als genug da.
  2. In allen anderen Lebensbereichen werde ich versuchen, meinen Konsum wirklich auf ein Minimum zu beschränken. Ein striktes Kaufverbot hat letztes Jahr ja auch nicht wirklich funktioniert und ich weiß, dass ich z.B. ein neues Paar Laufschuhe brauche. Ansonsten gilt das, was ich oben schon geschrieben habe: wenn ich etwas sehe, das mir spontan gefällt, erst einmal abwarten, ob ich es nach ein paar Tagen immer noch haben möchte.
  3. Und um dem Ganzen aber doch noch einen stärkeren “Verzichtscharakter” zu geben, werde ich mein Ausgabenbudget für März (einfach, weil das ein voller Monat ist) reduzieren, was mich automatisch dazu zwingt, meinen Konsum einzuschränken – spätestens dann, wenn das Budget aufgebraucht ist. Dies ist eine Sache, die ich aus der letzten Fastenzeit dazugelernt habe, denn da hatte ich ja eigentlich erwartet, dass ich am Ende des Monats mehr Geld übrig haben würde, als es dann letzten Endes der Fall war. Für mich heißt das, dass ich für Verzicht mein Budget einschränken muss.

Zum Konsumfasten kommt natürlich noch mein aktueller Ernährungsplan, im Rahmen dessen ich z.B. auf Alkohol verzichte. Außerdem werde ich meinen Kaffeekonsum aufs Wochenende beschränken und unter der Woche morgens auf grünen Tee umsteigen (ich weiß, dass grüner Tee auch Koffein enthält, aber der Gehalt ist geringer, die Wirkungsweise ist anders und grüner Tee hat zusätzlich weitere gute Inhaltsstoffe).

So viel zu meinen Fastenplänen dieses Jahr. Smiley
Ich werde dann zum Ende der Fastenzeit wieder berichten.

Habt ihr euch vorgenommen zu Fasten? Wenn ja, auf was verzichtet ihr?
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