Favoriten des Monats – März 2012

Samstag, 31. März 2012
Veronika, der Lenz ist da….

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Hach, endlich haben wir den Winter überstanden: Die Tage werden länger, die Uhr ist umgestellt und auch in Sachen Wetter hatten wir schon ein paar tolle Frühlingstage. Der Frühlingsbeginn hat jedes Jahr etwas Magisches für mich – und auch, wenn ich den Winter nicht besonders mag, ohne ihn hätten wir auch kein Frühlingserwachen. Smiley

Folgende Dinge haben mir im März besonders gut gefallen:


>> Das Album “All Night” von Houses – wunderschön chillige Musik, wie z.B. der Song “Endless Spring” (wie passend zum März!)


>> Dieser Artikel zum Thema Tierprodukte in Medikamenten.

>> Im Endspurt der Hochzeitsvorbereitungen zu sein: Wir haben alle Rückmeldungen zu unserer Einladung, die Eheringe sind besorgt, die Brautfrisur wurde durchgesprochen, das Brautkleid wurde abgesteckt etc. Aber trotzdem ist immer noch nicht alles fertig. Zwinkerndes Smiley

>>  Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen: “Gutes Essen schmeckt gut, schlechtes Essen schmeckt scheußlich.”

>> Das Eat-Clean-Stripped-Programm, mit dem ich nicht nur meiner Figur, sondern auch meiner Ernährung nochmals einen Feinschliff gegeben habe.

>> Nagellacke in schönen hellen Frühjahrsfarben, wie z.B. diese hier:

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>> Habt ihr gewusst, dass wir Deutschen im Schnitt knapp 82 kg Lebensmittel im Jahr wegwerfen? Das ist echt eine ganz schöne Menge. Daran sollte und kann jeder etwas ändern

>> Nach der Zeitumstellung unter der Woche morgens nach dem Weckerklingeln wieder die Amseln singen zu hören (zumindest solange es um 6 Uhr morgens noch nicht zu hell ist).


>> Nach der Zeitumstellung unter der Woche abends wieder bei Tageslicht laufen gehen zu können.

>> Der Film “Hungry for Change”, den ich mir öfter angeschaut habe, als ich zugeben möchte. Aber er ist auch einfach so toll!

>> Ein Tier selber zu schlachten hat den Autor Moritz Honert zum Nachdenken angeregt – auch wenn er danach nicht dauerhaft Vegetarier wurde.

Und zu guter Letzt gibt es noch was Neues bzw. Altes:
Da ich jetzt schon auf ein Post-Repertoire von über einem Jahr zurückgreifen kann, gibt es jetzt immer noch meinen Lieblingspost aus dem jeweiligen Monat des Vorjahres. Es ist für mich echt schön, mir nochmal anzuschauen, was ich schon alles geschrieben habe! Da sind einige gute Sachen dabei. Zwinkerndes Smiley

Wie war euer Frühlingserwachen?

>> Mein persönlicher Lieblingspost aus dem März 2011 ist dieser hier.
Veränderung passiert häufig nicht über Nacht – vor allem nicht die großen Veränderungen. Dieser Post erinnert mich daran, dass ich konstant dranbleiben muss, damit sich etwas verändert - auch wenn dies nur in kleinen Schritten passiert.
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Filmkritik: Hungry for Change

Freitag, 30. März 2012
Ich weiß, ich weiß, ihr habt diese Woche bestimmt schon an ganz vielen Stellen von dem Film “Hungry for Change” gelesen oder gehört. Aber, es ist auch einfach eine tolle Sache, dass der Film bis zum 31.03. kostenlos online zu sehen ist.

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Ich habe mir den Film natürlich auch angeschaut (nicht nur ein Mal… *ups*) und finde ihn ganz super!
Es werden genau die Themen angesprochen, die auch ich unheimlich wichtig für einen gesunden Lebensstil finde. Natürlich geht es in erster Linie um das Thema Ernährung, warum temporäre Diäten nicht funktionieren, welche Rolle Lebensmittel- und Werbeindustrie spielen usw. Was den Film aber für mich so besonders gemacht hat, war zum Einen, die Geschichten der interviewten Personen zu hören, zu erfahren, wie ihr Weg war, warum Diäten für sie früher nie funktioniert haben und warum sie es jetzt geschafft haben, ihren Lebensstil zu ändern sowie gesund und fit zu bleiben.
Zum Anderen wird im letzten Teil des Films aber auch auf einen weiteren sehr wichtigen Aspekt eines gesunden Lebensstils eingegangen: Der psychische und mentale Aspekt. Das fand ich ganz wunderbar, denn unser Seelenleben hat einen massiven Einfluss auf unser Wohlbefinden. Dies habe ich selbst im letzten Jahr gelernt, weswegen mein Blog auch den Untertitel “Körper und Seele im Einklang für einen gesünderen Lebensstil und ein zufriedeneres Leben” trägt.
Der Film hat mir einen weiteren Motivationsschub gegeben, meinen bisherigen Weg weiterzugehen und auch weiter an mir persönlich zu arbeiten.

Da der eine oder andere von euch vielleicht nicht die Möglichkeit hat, den Film zu schauen, sei es aus zeitlichen Gründen oder da der Film nur auf Englisch und ohne Untertitel zu sehen ist, möchte ich die für mich wichtigsten Erkenntnisse hier zusammenfassen.

Temporäre Diäten funktionieren nicht .
Befristeten Diäten ist der Misserfolg von vorne herein eingebaut, da es dabei nicht um eine generelle, sondern nur um befristete Ernährungsumstellung geht. Meistens sind diese Diäten durch eine sehr einseitige Ernährung oder einen extremen Verzicht geprägt, was einen solchen krassen Gegensatz zur sonstigen Ernährung darstellt, dass diese Veränderungen nie langfristig durchgehalten werden können. Es ist eher so, dass man sich das Ende herbeisehnt. Außerdem wird dabei oft versucht, den Körper mit Gewalt zum Abnehmen zu zwingen, was für den Körper einer Hungersnot gleichkommt. Da wir darauf programmiert sind, Fettspeicher anzulegen, sobald Essen verfügbar ist, holt sich der Körper dann alles (und noch mehr) wieder zurück, wenn die Diät bzw. “Hungersnot” überstanden ist. In früheren Zeiten war dies natürlich eine notwendige Strategie für den Überlebenskampf! Man hätte sonst den Winter nicht überstanden, wenn man sich davor keine Reserven angelegt hätte. Aber heutzutage ist es bei uns leider so, dass dieser Winter aus einem natürlichen Zyklus heraus eben nicht kommt und die angelegten Fettspeicher nie gebraucht werden.
Die meisten Menschen gehen das Thema Gewichtsverlust zudem aus einer falschen Richtung an, da immer schnelle Ergebnisse erzielt werden sollen (“5 kg in 5 Tagen”) und dafür Methoden angewendet werden, die einem dies mit scheinbar einfachen Mitteln ermöglichen. Dabei ist der Aufwand, der betrieben wird, um schnell abzunehmen, ohne wirklich die Ernährung umzustellen, gewaltig – sowohl in Bezug auf den Stress, dem der Körper dabei ausgesetzt wird, als auch in finanzieller Hinsicht: Crash-Diäten, Diät-Drinks, Diät-Fertiggerichte, Hypnose, Akkupunktur, exzessiver Sport, eine stark kalorienreduzierte Ernährung, “Low Carb”, “Low Fat” usw. Das alles sind Methoden, die einfach keiner adäquaten natürlichen Ernährungs- und Lebensweise entsprechen. Außerdem wird während dieser Zeit häufig nur gesehen, auf was man alles verzichten muss: Eiscreme, Schokolade, Pommes, Chips etc. Das Motto ist dann “Ich will es, aber ich DARF es nicht essen.” Viel wichtiger sollte aber sein, dass man sich darauf fokussiert, was man essen kann, von was man sogar mehr essen kann und was es alles Neues zu entdecken, um dann sagen zu können: “Ich KANN es essen, aber ich WILL nicht.”

Wir leben im Überfluss und doch in einem Zustand des Mangels.
Der Großteil der Lebensmittel, die im Supermarkt und auch sonst wo verfügbar sind, sind eigentlich keine Lebensmittel mehr, sondern lebensmittelähnliche Produkte. Sie wurden so entwickelt, dass wir immer mehr davon essen wollen, denn sie enthalten genau von den Inhaltsstoffen viel, auf die wir extrem gut ansprechen: Fett und Zucker. Aber nicht die guten Fette und natürlichen Zucker, sondern industriell hergestellte Substanzen und nicht in natürlichen Mengen. Darüber hinaus fehlen diesen Lebensmitteln auf eine natürliche Art und Weise die Nährstoffe, die wir brauchen. Vieles wird künstlich zugesetzt, speziell Vitamine und Mineralstoffe, womit der Körper häufig nicht so viel anzufangen weiß. Zudem sind bestimmte Instinkte immer noch bei uns einprogrammiert, z.B. dass unser Körper bei bestimmten Geschmacksrichtungen bestimmte Nährstoffe erwartet. Da aber so viele Lebensmittel künstlich aromatisiert sind, fehlen dem Körper die Nährstoffe, die er eigentlich erwartet, wodurch wir uns nie richtig zufrieden gestellt fühlen.
Neben diesem Nährstoffmangel in den Lebensmitteln ist aber v.a. auch der hohe Zuckergehalt gefährlich. Zucker bzw. Inhaltsstoffe, die im Körper sofort zu einfachem Zucker umgewandelt werden, sind einfach überall enthalten: In Joghurt, in Milchgetränken, in Salatdressings, in Soßen, in Cerealien, in Backwaren. Die Menge an Zucker, die man mit der heute gängigen Ernährungsweise und den Lebensmitteln zu sich nimmt, ist immens! Und es geht dabei nicht nur um den weißen, kristallinen Zucker, sondern grundsätzlich um stark verarbeitete, hoch konzentrierte, chemisch veränderte und extrahierte Lebensmittel. Das ist natürlich der weißer Zucker, aber auch weißes Mehl oder Maissirup (Glucose-Fruktose-Sirup bzw. Fruktose-Glucose-Sirup). Danach wird man süchtig. Zucker ist das Kokain unserer Zeit. Und Zucker ist das, was uns macht dick macht. Denn der überschüssige Zuckergehalt im Blut wird in die Fettdepots gespeichert.

Natürlich gesund und schön.
Wie sieht also der “richtige” Weg aus? Was sind die “richtigen” Lebensmittel, die wir essen sollen? Die Antwort ist ganz einfach, sie ist uns eigentlich auch allen klar und scheinbar ist sie doch so schwierig umzusetzen: Je einfacher und simpler – sprich: naturbelassener – Lebensmittel sind, desto gesünder sind sie.
Doch muss man dem Körper auch eine gewissen Umstellungszeit zugestehen, bevor sich erste Erfolge einstellen. Doch bereits nach  2 Wochen wird man erste Veränderungen sehen und spüren: Gewichtsverlust, schönere Haare und schönere Haut, mehr Energie. Durch die richtige Ernährung kehren also Glanz und Strahlen wieder in den Körper zurück. Wenn wir genügend Nährstoffe aufnehmen und der Körper gut versorgt ist, dann schaffen es die Nährstoffe bis in die “äußere Schicht” (Haut, Haare, Nägel) und sorgen dort für ein gesundes Aussehen.
Außerdem geben wir dem Körper mit der Rückkehr zu einer naturbelasseneren Ernährung auch die Möglichkeit, sich zu entgiften. Wir sind voll von Giftstoffen, die wir durch die Umwelt, aber auch mit der Nahrung aufnehmen. Diese Giftstoffe tragen dazu bei, dass Gewichtsverlust erschwert wird. Daher kann es sinnvoll sein, eine Entgiftungskur zum Einstieg in eine Ernährungsumstellung zu machen, um diesen Heilungs- und Reinigungsprozess zu unterstützen. Der Körper will sich sogar entgiften, denn er will gesund sein!

Selbstliebe macht uns gesund.
Natürlich entsteht Übergewicht dadurch, dass man zu viel und das Falsche isst. Aber Übergewicht ist oft gar nicht das eigentliche Problem, sondern die Lösung für andere Probleme wie z.B. Stress, Druck, negative Erfahrungen (siehe auch meinen Post zum Thema “Warum Stress dick macht”). Dabei geht es oft auch darum, dass man das Gefühl hat, nicht geliebt zu werden, und sich auch selbst nicht liebt.
Liebe ist ein Urbedürfnis. Wenn ein Baby nicht von seiner Mutter geliebt wird und sie sich daher nicht um das Baby kümmert, dann stirbt es. Liebe ist Sicherheit. Wenn man also das Gefühl hat, nicht geliebt zu werden, dann wird das Sicherheitsbedürfnis aktiviert, welches wiederum Stress auslöst. Wenn man jedoch damit anfängt, sich wieder um sich selbst zu kümmern, indem man seinen Körper und seine Seele gut behandelt, dann fühlt man sich wieder wertvoll und fängt an, sich selbst wieder zu lieben.
Bei diesem Prozess der Veränderung von Innen heraus kann es hilfreich sein, Visualisierung als Kommunikationsmittel zu nutzen, um das Unterbewusstsein anzusprechen. Denn das Unterbewusstsein spricht nicht in unserer “Sprache”, sondern spricht in Bildern. Es muss dabei aber nicht nur um die Visualisierung eines tollen Körpers gehen, sondern man kann auch visualisieren, wie man sich fühlen möchte, wo man sein möchte, was man erreichen möchte. Dafür kann man sich z.B. einen Platz einrichten, den man jeden Tag sieht (z.B. einen Spiegel), an dem man Fotos von schönen Erlebnissen und Erinnerungen, Bildern, motivierenden Notizen und Sprüchen aufhängt, um die Visualisierung zu unterstützen. Dies lässt man täglich auf sich wirken, beobachtet die Reaktionen, die das in einem bewirkt, und versucht, diese einfach zu akzeptieren, auch wenn sie negativ sind (“Das schaffst du doch eh nicht, mal so auszusehen.”, “Du wirst eh nie zufrieden sein.”, “Dich mag doch eh niemand.”). Nach kurzer Zeit werden die positiven Reaktionen die negativen ablösen und man hat eine kleine Affirmation in sich “eingepflanzt”, die wachsen und Früchte tragen wird.

Ihr seht, der Film ist wirklich sehr facettenreich gestaltet. Es wird noch viel mehr erzählt und es ist so schön zu sehen, wie begeistert die mitwirkenden Personen von ihrem gesunden Lebensstil sind. Das ist richtig ansteckend! Smiley
Wenn euch diese Themen interessieren, solltet ihr den Film auf jeden Fall anschauen, sofern ihr noch die Zeit findet (wie gesagt: noch bis einschließlich morgen kostenlos!).

Natürlich interessiert es mich, auch von euch zu hören, ob euch der Film gefallen hat, welche Botschaften besonders auf euch gewirkt haben und welche Erkenntnisse ihr für euch mitgenommen habt. Ich freue mich schon auf eure Kommentare!
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Pretty-In-Pink-Smoothie

Mittwoch, 28. März 2012
Bei mir ist ja das ganze Jahr Smoothie-Zeit. Ich muss nicht erst auf die ersten Sonnenstrahlen warten, bis ich mir diese leckeren Drinks im Unverstand runterkippe. Zugegeben, im Winter saß ich schon manchmal mit Eiszapfen an den Händen da, wenn ich abends nach dem Sport noch meinen Smoothie getrunken habe. Mit den wärmeren Temperaturen draußen geht so ein Smoothie aber natürlich viel schneller die Kehle runter und bringt die notwendige Abkühlung nach einem anstrengenden Training oder einem ausgiebigen Sonnenbad (für mich gibt es aber nur Schattenbäder mit LSF 50+).

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Ich versuch ja auch bei den Smoothies auf Milch-Basis, neben dem Obst noch Gemüse unterzubringen. Meistens verwende ich dafür Spinat. Doch seit Kurzem steht auch rote Beete ganz hoch im Kurs dafür. Das Tolle daran ist, dass die Smoothies dann eine ganz tolle pinke Farbe bekommen, sodass ich sie Pretty-In-Pink-Smoothies getauft habe. Ich finde, das passt super! Smiley

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Ich verwende die rote Beete dann am liebsten in Kombination mit gefrorenen Beeren. Das passt nicht nur farblich, sondern auch geschmacklich. Apropos Geschmack: Natürlich schmeckt man die rote Beete ein bisschen. Wer also keine rote Beete mag, der sollte sich lieber einen meiner anderen Smoothie-Rezepte anschauen. Wie wäre es z.B. mit dem Piña-Colada-Smoothie? Der bringt euch auch in Frühjahrlaune.

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Pretty-In-Pink-Smoothie
Für ca. 700 ml Smoothie, das reicht für 1 Person als komplette Mahlzeit oder für 2 Personen als “Snack”

Zutaten:
  • 1,5 Becher Milch oder Milchalternative eurer Wahl
  • 1 El Chia-Samen oder gemahlene Leinsamen
  • 2 El Eiweißpulver (neutral oder Vanille)
  • 1 kleine gekochte rote Beete (mein hat ca. 80g gewogen)
  • 1/2 gefrorene Banane
  • 1 Becher gefrorene Beeren
  • 1 El Nussbutter
  • Kokosflocken zum Kokosraspel (optional)

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
  1. Alle Zutaten in einen leistungsstarken Mixer, z.B. den Vitamix, geben und mixen.

Wenn ihr weniger Flüssigkeit verwendet (max. 1 Becher), dann bekommt ihr eine tolle Creme, die ihr auch als Dessert verwenden könnt. Das Tolle daran ist, dass ich nichts vorbereiten, sondern nur die Zutaten im Haus haben müsst! Nach dem Essen alles in den Mixer geben und auf Schüsselchen verteilen – fertig ist der Nachtisch. Das könnt ihr natürlich auch mit den anderen Milch-Smoothie-Rezepten machen.

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Jetzt hatte ich erst gestern einen Pretty-in-Pink-Smoothie, aber heute muss ich mir glaube ich nochmal einen machen. Brauche ja was Kaltes, wenn ich vom Body Pump zurückkomme. Zwinkerndes Smiley
Viel Spaß beim Mixen!
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Der Saftpressen-Test geht in die nächste Runde

Dienstag, 27. März 2012
Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei euch für die tollen Kommentare zu meinem letzten Post “Freiraum schaffen” bedanken. Es bedeutet mir sehr viel, diese Unterstützung zu bekommen und es hat mich richtig aufgebaut, dass nicht nur ich dazu neige,mir zu viel aufzubürden, und auch von euch einige speziell mit den Tücken, die das Bloggen und soziale Netzwerke bringen, zu kämpfen haben.
Gerade beim Bloggen ist es mir in den letzten Wochen schwer gefallen, das Pensum zurückzufahren. Ich habe einfach so viele Ideen und Themen im Kopf, über die ich gerne schreiben möchte! Ich hatte mal vor ein paar Monaten die Befürchtung, dass mir der Stoff mal ausgehen könnte, aber das Gegenteil ist der Fall. Ich finde das auf der einen Seite total schön, da es mich darin bestätigt, dass die Themen, über die ich hier schreibe, die richtigen für mich sind. Auf der anderen Seite birgt das natürlich auch die Gefahr, dass es auf Dauer zu viel wird. Ich werde auf jeden Fall weiter an der richtigen Balance arbeiten und hoffe natürlich, dass ihr genauso gerne bei mir vorbeischaut, auch wenn mal ein paar mehr Tage ohne Neuigkeiten von mir dabei sind.

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema:
Nach dem ersten Testlauf mit der Saftpresse habe ich letzte Woche noch weiter experimentiert. Was ich natürlich neben eher Obst-lastigen Säften unbedingt ausprobieren musste, sind grüne Säfte, also Säfte aus Grünzeug mit etwas Obst.



Ihr wisst ja, wie sehr ich meine grünen Smoothies liebe! Seit ich den Vitamix habe, gibt es fast täglich (an 6 von 7 Tagen) einen grünen Smoothie. Im Urlaub (z.B in Lissabon) auf meinen grünen Powerdrink zu verzichten, war schon fast eine Qual. Daher war ich sehr gespannt, wie mir denn das grüne Saftäquivalent schmecken würde. Ich habe mit einem Mix begonnen, der mir relativ häufig untergekommen ist und auch von Kris Carr (der Autorin von Crazy Sexy Diet , für welche ich aktuell eine winzig kleine Obsession habe) als Frühstückssaft empfohlen wird: Sellerie, Gurke, Romana-Salat, Spinat und als Obst eine Birne sowie etwas Zitrone.

Und so sah der “Teufelstrank” dann aus. Sehr schön grün. So, wie ich es mag. Smiley



Ich habe natürlich gehofft, dass ich mit dem Entsaftungsprozess etwas besser zurecht komme als beim ersten Mal. Es hat auch ganz gut geklappt, bis auf die Tatsache, dass ich es geschafft habe, mit den Romana-Salatblättern die Walzen zu verstopfen. Hatte einfach zu viel oben reingemacht. Ich habe also gelernt, dass man immer schön warten sollte, bis die einzelnen Stücke/Blätter verarbeitet wurden, bevor man für Nachschub sorgt. Blöd war trotzdem, dass ich den Entsafter ein Mal komplett auseinanderbauen musste, um den “Salat-Stau” zu beheben.

Geschmacklich war der Saft auf jeden Fall lecker! Wer es grün mag, der mag auch solche Säfte. Ich muss aber dennoch zugeben, dass mir der Saft ein bisschen wenig war, im Sinne von zu dünner Konsistenz. Ich bin eben doch meine dicken Smoothies gewohnt, sodass ich kurzer Hand ein neues Getränk entworfen habe: den Smoothie-Saft. Zwinkerndes Smiley
Dazu habe ich den grünen Saft mit grünem Smoothie im Verhältnis 2:1 gemischt. Danach war ich sehr zufrieden mit der Konsistenz. Obwohl ich ein ähnliches Ergebnis auch bekommen hätte, wenn ich meine Smoothies einfach etwas dünner, also mit mehr Wasser machen würde.

Am Wochenende haben wir dann wieder einen Fruchtsaft gemacht. Im Unterschied zur Vorwoche haben wir noch Ananas reingemacht.



Wie ich schon gelernt hatte, ist es wohl besser, wenn man Obst und Gemüse nach und nach in die Saftpresse gibt, damit nichts verstopft. Außerdem hatte ich von der Vorwoche noch im Gedächtnis, dass es bei den Äpfeln Schwierigkeiten gab und mir das Fruchtmus, das die Presse zunächst produziert, durch das Einfüllloch entgegen kam. Die Orangen haben ganz wunderbar geklappt. Dann habe ich mit der Ananas weitergemacht und auch da immer schön langsam die Stück nachgeschoben. Ich war frohen Mutes, dass es dieses Mal problemlos klappt. Aber dann kam mir auf einmal Ananasschaum und –mus entgegen und es kam kein Trester mehr raus. Also wieder alles auseinanderbauen, freimachen, zusammenbauen, weitermachen. Bei den Äpfeln war es nicht viel besser. Erst die Karotten gingen wieder einwandfrei.
Ich bin echt frustriert! Ich habe ja nicht wirklich eine unfassbar große Menge verarbeitet. Ich hatte schon erwartet, dass ich so gut 1 Liter Saft am Stück machen kann, ohne irgendwas zwischendurch zu reinigen. Außerdem habe ich mit den beiden Stellschrauben für weiches und festes Saftgut variiert. Und trotzdem ist die Saftpresse wieder verstopft. Trauriges Smiley
Kann mir hier jemand weiterhelfen und hat noch einen Tipp für mich?

Der Saft war natürlich wieder ganz ausgezeichnet und super lecker! Nicht zu vergleichen mit einem gekauften Saft. Das ist ja schon mal was.



Nach dem Frühstück habe ich dann nach einer kurzen Zwischenreinigung der Presse nochmals einen grünen Saft gemacht. Anstatt Birne kam Orange rein, was ich aber nicht nochmal machen würde. Die Orange hat man geschmacklich kaum gemerkt – ein bisschen Süße sollte das Obst ja schon bringen. Toll aussehen tut es aber, oder? Wie ein Cocktail. Smiley



Nach dem großen Entsaftungsmarathon hatte ich ein ziemliches Schlachtfeld produziert.



Und von der Reinigung der Presse, speziell des Siebeinsatzes, fange ich erst gar nicht an. Das ist ein Thema für sich. Trauriges Smiley

Mein Saftausbeute sah wie folgt aus: Zusätzlich zu den 2 Gläsern Saft, die wir zum Frühstück hatten, ist noch ein Glas Fruchtsaft übrig geblieben. Außerdem gab es 3 Gläser grünen Saft…



… welche noch mit frisch gemachten grünen Smoothie aufgefüllt wurden.



Das “grüne Ensemble”: Im Thermosbecher ist der grüne Smoothie, den ich mit zu Arbeit nehme, in den großen Gurkengläsern ist auch Smoothie und in den kleinen ist Smoothie-Saft.



Die Smoothie-Säfte haben in den kleinen Gläsern schon die richtige Portionsgröße. Die gibt es gerade bei mir morgens vor dem Frühstück (ja, ich bin so verrückt und trinke das schon morgens nach dem Aufstehen Zwinkerndes Smiley).

Ich werde auf jeden Fall weiter experimentieren und ggf. auch noch ein Vergleichsprodukt des Apfel-Orange-Karotte-Saft im Vitamix machen.

Auch wenn ich noch nicht so ganz überzeugt bin von der Green Star Elite – Saftpresse, so denken wir (ja, WIR – mein Schatz findet’s auch ne gute Sache) schon schwer darüber nach, uns einen Entsafter zuzulegen. Meine Cousine hat sich eine ganz günstige Saftpresse für 30 € über Ebay zugelegt und ist total zufrieden damit. Da wir die Saftpressen wahrscheinlich nur 1-2 Mal die Woche nutzen würden, bin ich echt am Überlegen, was für ein Gerät für uns sinnvoll wäre. Ich habe ja immer so meine Zweifel, ob ein so günstiges Produkte mich von der Qualität her überzeugt.  Auf der anderen Seite macht man mit 30 € erst mal nicht viel Geld kaputt, wenn es dann doch nichts ist….

Wer von euch hat schon eine Saftpresse und ist super zufrieden damit? Immer her mit den Geräteempfehlungen!


Hinweis: Der Artikel wurde mir für die Dauer des Produkttests kostenlos zur Verfügung gestellt.
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Freiraum schaffen

Sonntag, 25. März 2012
Na, habt ihr schon alle eure Uhren um eine Stunde vorgestellt? Ich habe noch nicht alles durch, aber die wichtigsten Uhren (Wecker, Handy, Uhren in Bad, Wohnzimmer und Küche) stellen sich eh von selber um. Die Armbanduhren werden dann nach und nach umgestellt, wenn ich sie trage.
Macht euch die Zeitumstellung eigentlich was aus? Mir überhaupt nicht, egal ob im Frühjahr oder im Herbst. Es ist dann einfach so viel Uhr, wie es gerade ist, und ich mach mir keine Gedanken, ob es jetzt eigentlich 14 statt 15 Uhr wäre. Aber ich habe auch kein Problem mit Zeitumstellungen von mehreren Stunden. Ich bin eigentlich sofort im jeweiligen Rhythmus.
Die Umstellung auf Sommerzeit finde ich eh super, auch wenn uns eine Stunde “geklaut” wird. Es gibt nichts schöneres, als wenn es abends länger hell ist, und ich endlich meine Abendläufe unter der Woche noch bei Tageslicht machen kann. Der einzige Nachteil, wenn es abends länger hell ist: Ich muss länger durch meine dreckigen Fenster schauen. *hehe* Ich hasse Fensterputzen, aber da muss ich nächstes oder übernächstes Wochenende wohl durch.

Heute habe ich mal wieder einen wunderbaren Lauf absolviert. Anstelle meiner Haus-und-Hof-Runde, die ich direkt von der Haustür aus starte, bin ich hoch zum Schloss Solitude gefahren und bin von dort aus eine schöne 10km-Runde zum Bärenschlössle und um die 3 Bärenseen gelaufen. Es war natürlich wieder die HÖLLE los: viele Spaziergänger, Fahrradfahrer, alle Grillstellen waren belegt. Das einzige, was mich gewundert hat, war, dass relativ wenig Läufer unterwegs waren.

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Ach, ich hatte schon fast vergessen, wie schön es ist, dort zu laufen. Naja, vergessen hatte ich es nicht wirklich. Aber ich hatte auf jeden Fall verdrängt, wie profiliert die Strecke ist, speziell der Weg um die Seen. Das hält mich aber trotzdem nicht davon ab, dort laufen zu gehen. Es ist einfach meine Lieblingsstrecke!

Aber warum hat es dann so lange gedauert, bis ich wieder dorthin gegangen bin? In den letzten Wochen war das Wetter ja teilweise schon total super, sodass sich die kurze Autofahrt doch gelohnt hätte? Tja, es liegt einfach daran, dass ich mir für solche Sachen zur zeit zu wenig Freiraum gönne. Ein Lauf an den Bärenseen ist mit ca. einer halben Stunde Zusatzaufwand für An- und Abfahrt verbunden. Und da ich, wenn ich von zuhause loslaufe, auch ganz schöne Laufstrecken habe, kam mir der Zusatzaufwand einfach unnötig vor, da ich gerade so wahnsinnig viel an der Backe habe.

Ich lauf seit einigen Wochen wie im Hamsterrad:
  • Die Arbeit, die ich aktuell noch machen “muss”, auch wenn sie mir wenig Spaß macht und keine Erfüllung bringt (“muss” deswegen in Anführungszeichen, da ich bis ich den beruflichen Schnitt mache noch gerne monatlich Geld aufs Konto bekommen möchte).
  • Der Blog, der mir absolut Spaß macht, meine Leidenschaft ist und in den ich auch deswegen so viel Zeit und Fleiß investiere, da meine beruflich Veränderung in die Richtung der Themen gehen wird, die ich auch auf meinem Blog behandle. Daher sehe ich den Blog jetzt schon als entsprechendes “Aushängeschild” und habe hohe Ansprüche an die Qualität meiner Inhalte. Und ich habe ständig so viele neue Ideen für Dinge, die ich gerne schreiben bzw. für den Blog machen möchte.
  • Sport und Lauftraining sind wie eine Droge für mich. Ich will mich einfach bewegen und es ist so motivierend, sich auf eine Laufveranstaltung vorzubereiten.
  • Kochen, Backen, Küchenexperimente und die Essensfotografie sind nun einfach auch ein Teil von mir und ich möchte nichts davon missen.
  • Und zu guter Letzt sind wir im Endspurt der Hochzeitsvorbereitung und müssen gerade lauter “nervige” kleine Details klären: Welche Servietten wollen wir? Wie viele Teelichtgläser müssen wir besorgen? (kleiner Hinweis: zu viele Zwinkerndes Smiley) Wie viele Teelichter brauchen wir und wo bekommt man welche, mit einer langen Brenndauer? usw. usw.

Ich möchte mich auf keinen Fall beschweren oder jammern. Ich habe mir diese ganzen Dinge ja selber auf die Fahne geschrieben. Und aktuell ist es eben noch so, dass ich all die Dinge, die mir einen Riesenspaß machen, irgendwie in meine Freizeit packen muss, da ich sie eben noch nicht beruflich mache. Daran werde ich in naher Zukunft etwas ändern, aber auch das braucht Zeit und geschieht nicht über Nacht.
Ich möchte aber auch auf nichts bzw. wenig verzichten! Doch ich stelle immer mehr fest, dass ich einfach zu wenig Zeit habe, um immer alles unter einen Hut zubringen. Meistens klappt es ganz gut. Aber wenn es mal nicht klappt, dann ist das Chaos bei mir groß: ich bin gehetzt, gestresst und so am Ende, dass ich zu gar nichts mehr fähig bin, wenn ich mal aus dem Hamsterrad geflogen bin. Ich habe mir meine eigene Zeit, v.a. unter der Woche, so knapp durchgetaktet, dass ich kaum Spielraum für Planabweichungen habe. Wenn mich in dieser Zeit jemand anruft, habe ich mich in letzter Zeit häufig bei dem Gedanken “Muss das jetzt sein? Das passt mir jetzt aber gar nicht rein.” ertappt. Dabei sollte ich mich doch freuen, wenn mich Familie und Freunde anrufen, um zu hören, wie es mir geht! Dann versuche ich, das Telefonat parallel zu anderen Aufgaben zu führen, was ja auch nicht Sinn und Zwecke der Sache ist.
Ja, ich könnte weniger Sport machen, weniger Posts schreiben, weniger Blogs lesen, weniger mit Lesern und anderen Bloggern interagieren – aber mir fällt es hier so wahnsinnig schwer, die richtige Balance zu finden, da es bedeutet, dass ich genau auf die Dinge verzichten müsste, die mir doch so viel Spaß machen und bei denen ich 300% geben will. Es ist es richtig schwer für mich. Aber es muss sich dringend etwas ändern, denn nach der Hochzeit werden ich die Zeit, die ich jetzt für die Hochzeitsvorbereitungen aufbringe, für meine berufliche Neuorientierung brauchen, also von dieser Seite keine Entlastung bekomme.

Ich muss daher jetzt schauen, wie ich mir mehr Freiraum schaffe, damit ich meine Batterien immer wieder aufladen kann, bevor sie völlig leer sind. Der Freiraum ist notwendig für Entspannung und Erholung, für Zeit, die ich bewusst gemeinsam mit meinem Schatz verbringe, Zeit zum Lesen, Zeit für Freunde und Familie, Zeit für einen freien Kopf, Zeit für meine berufliche Neuorientierung.
Daher habe ich mir ein paar Maßnahmen überlegt:
  1. An einem Tag am Wochenende (wahrscheinlich immer samstags), an einem Abend unter der Woche und wenn ich irgendwo zu Besuch bin bzw. Besuch habe, ist Twitter- und Facebook-freie Zeit.
    Soziale Netzwerke sind echt toll, um mit anderen in Kontakt zu treten. Aber sie sind auch totale Zeitfresser. Nur mal 5 Minuten in Twitter reinschauen? Und schon ist eine halbe Stunde vorbei. Ich habe außerdem gemerkt, dass mich häufiger das Gefühl beschleicht, etwas zu verpassen. Man kann ja immer dabei sein, ohne körperlich anwesend sein zu müssen. Hier muss wieder etwas Abstand her.
  2. Ich muss akzeptieren, dass ich nur eine bestimmte Zeit zur Verfügung habe und nie und nimmer alles schaffe, was ich machen möchte. Das ist zwar deprimierend, aber so ist es nun mal.
  3. Wenn ich vor einer Trainingseinheit merke, dass ich sie so schnell wie möglich hinter mich bringen muss, damit ich noch all die anderen Sachen schaffe, die ich an diesem Abend vorhabe, dann muss ich sie ausfallen lassen. Ich würde dann die ganze Zeit eh nur an etwas anderes denken und hätte nicht den gewünschten Trainingseffekt. Das ist auch sehr schwer für mich und ich bekomme ein kleines schlechtes Gewissen. Schlimm, schlimm. Trauriges Smiley
  4. Wenn es in einer Woche mal weniger Posts gibt als sonst, dann ist das völlig in Ordnung. Qualität vor Quantität.
  5. Um 22 Uhr abends ist der PC spätestens aus.

So, mal schauen, ob ich das alles so hinbekomme.
Punkt 1 habe ich gestern schon ausprobiert. Es war schon echt ungewohnt, Twitter den Rücken zu kehren, und ich hatte oft den Gedanken “Ach, das würde ich jetzt auf Twitter mitteilen.” Verrückt. Früher wusste ich nicht, was man denn überhaupt auf Twitter schreiben soll. Aber es hat auch richtig gut getan und ich habe mich schon etwas entspannter gefühlt – und mehr Zeit für anderes gehabt! Auf die Tweets und FB-Nachrichten, die direkt an mich gingen, habe ich heute geantwortet. Die restlichen Meldungen habe ich unbeachtet gelassen.

Ich stelle wieder fest, dass ich meinem Blog den richtigen Namen gegeben habe. Es ist ein Balance-Akt. Smiley

Seid ihr auch “anfällig” für Überlastung oder findet ihr leicht die richtige Balance? Wie schafft ihr euch Freiraum, wenn euch die Dinge über den Kopf zu wachsen drohen?
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Frühstücksmuffins

Muffins zum Frühstück oder besser gesagt alles “Kuchenartige” zum Frühstück ist eine tolle Sache finde ich, da es einfach so unheimlich lecker schmeckt.. Blöd ist nur, dass man danach entweder ins Zuckerkoma fällt oder nach 1 Stunde schon wieder Hunger hat, da leider nicht immer die besten Zutaten für den Start in den Tag drin sind (zu viel Zucker, zu wenig Nährstoffe).

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Was ich während der 4 Wochen mit Eat-Clean-Diet-Stripped-Plan am meisten vermisst habe, waren Cookies, Muffins, Brownies & Co., denn meine “normalen” Rezepte haben einfach nicht den Vorgaben des Ernährungsplans entsprochen. Nicht nur, weil ich sie gern gegessen hätte, sondern weil mir das Backerlebnis gefehlt hat – ich backe einfach gerne. Smiley
Leider hatte ich auch zu wenig Zeit für viele Backexperimente, sonst hätte ich bestimmt noch mehr passende Rezepte gezaubert. Trotzdem hatte ich in Woche 3 so Lust auf Muffins, dass ich es dennoch versucht habe, ein einigermaßen konformes Rezept zu kreieren – aber auch das hat 2 Anläufe gebraucht. Versuch 1 war geschmacklich wunderbar, aber die Konsistenz war viel zu feucht. Nach ein paar Anpassungen im 2. Lauf habe ich gehofft, dass es dann ein zufriedenstellendes Ergebnis bringt. Und ich kann euch sagen, dass es das getan hat!

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Ich habe die Muffins deswegen Frühstücksmuffins getauft, da sie wirklich super zum Frühstück gegessen werden können. Sie sind voller guter Zutaten wie Vollkornmehl, Haferflocken, Nüsse, Leinsamen Bananen und Karotten, kommen nur mit Fruchtsüße aus und sind auch schnell für unterwegs eingepackt. Z.B. Noch einen Joghurt dazu und fertig ist ein ausgewogenes Frühstück. Da sie relativ feucht sind, halten sie sich auch gut ein paar Tage aufbewahrt im Kühlschrank, ohne alt zu werden. Natürlich kann man sie auch zu jeder anderen Tageszeit essen – nachmittags zu einer Tasse Kaffee oder Tee sind sie genau so lecker und geben euch Energie für den restlichen Tag. Smiley

Frühstücksmuffins
Für 12 Muffins

Zutaten:

Trocken:
  • 1 1/2 Becher Vollkorn-Dinkelmehl
  • 1/2 Becher Haferflocken
  • 1/2 Becher gemahlene Haselnüsse
  • 2 El gemahlene Leinsamen
  • 2 Tl Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 1 Pr. Salz
  • 1/2 Tl Zimt
  • 1/2 Tl Ingwerpulver

Flüssig:
  • 1 El gemahlene Leinsamen
  • 3 El warmes Wasser
  • 2 reife Bananen
  • 1 Karotte, fein geraspelt
  • 1/4 Becher Dattelcreme
  • 1 El Rapsöl
  • 1/2 Becher Milch oder Milchalternative eurer Wahl
  • 1 Tl Zitronensaft

Optional:
Kokosraspeln zum Garnieren

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
  1. Backofen auf 200°C vorheizen und eine Muffinform, wenn notwendig, einfetten (bei meiner Silikonbackform muss ich das nicht machen) oder mir Muffinförmchen auslegen.
  2. Als erstes bereitet ihr das Leinsamen-Ei vor: 1 El Leinsamen und 3 El warmes Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren und und min. 5 Minuten quellen lassen.
  3. Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen.
  4. Die beiden Bananen in die Schüssel mit dem Leinsamen-Ei geben und mit einer Gabel zerdrücken.
  5. Die restlichen flüssigen Zutaten dazugeben und gut verrühren.
  6. Jetzt gebt ihr die flüssigen Zutaten zu den trockenen in die große Schüssel und verrührt alles nur so lange, bis der Teige gerade zusammenhält.
  7. Den Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden der Muffinform verteilen, optional mit Kokosraspeln bestreuen und in den Backofen schieben.
  8. Für ca. 25 Minuten backen.
  9. Nach dem Backen die Muffins min. 10 Minuten auskühlen lassen, bevor ihr die Muffins aus der Form löst.

Wenn ich die Muffins nicht im Rahmen des Eat-Clean-Diet-Stripped-Plansgemacht hätte, wo ich ja auch auf die Menge an Fruchtsüße geachtet habe, dann hätte ich auf jeden Fall noch Trockenobst, wie z.B. Rosinen oder getrocknete Aprikosen reingemacht. Wenn ich die Muffins das nächste Mal mache, dann werde ich wahrscheinlich so einen halben Becher kleingeschnittenes Trockenobst verwenden (Rosinen muss man natürlich nicht klein schneiden), was sie noch saftiger und aromatischer macht. Und Schokochips wären natürlich auch mal eine feine Extra-Zutat. Zwinkerndes Smiley

Zudem rate ich euch, die Muffins immer min. 1 Nacht durchziehen zu lassen, bevor ihr sie esst. Ganz frisch aus dem Ofen haben sie ihren Geschmack noch nicht voll entwickelt. Das ist aber häufig so, wenn man anstelle von Fett mit Obst (Bananen, Apfelmus) im Teig arbeitet. Daher lieber etwas im Voraus planen, damit sie auch richtig gut schmecken.

Aufbewahren tue ich sie in einer Plastik-Box im Kühlschrank. Unbedingt in den Kühlschrank stellen, denn durch den feuchten Teig fangen die Muffins bei Zimmertemperatur schneller an zu schimmeln!

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Also, schnell in die Küche und loslegen, damit ihr für die kommende Woche leckere Muffins zum Frühstück habt!

Ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende! Smiley
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Mein Fazit zum Eat-Clean-Diet-Stripped-Plan

Freitag, 23. März 2012
Am Montag war es “endlich” soweit: Ich habe die 4 Wochen mit dem Eat-Clean-Diet-Stripped-Plan”hinter mich gebracht”. “Hinter mich gebracht” deswegen in Anführungszeichen, da ich in der ganzen Zeit nie das Gefühl hatte, dass ich mir das Ender der Wochen herbeisehne. Aber dazu gleich mehr, denn ich möchte kurz berichten, wie es mir mit dem Ernährungsplan erging, wie ich mich gefühlt habe und welche Erfolge ich erzielen konnte.


Ich hatte in meinem ersten Post zu diesem Thema ja bereits berichtet, welche zusätzlichen Regeln zur “normalen” Eat-Clean-Diet im Stripped-Plan gelten. Daher hier nur eine kurze Zusammenfassung:
  • Keinerlei zugesetzte Süßungsmittel (außer die Süße, die z.B. von Obst in eine Mahlzeit kommt)
  • Die Menge von komplexe Kohlehydrate, die einen hohen Stärkegehalt haben, reduzieren
  • Alkohol und Milchprodukte sind Tabu
  • Streng auf Portionsgrößen achten

Im Großen und Ganzen kam ich wirklich super mit diesen Einschränkungen zurecht – auch wenn ich natürlich zugeben muss, dass es gut war zu wissen, dass ich diese Regeln in Summe nur für eine bestimmte Zeit einhalten werde. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, unter dem Verzicht zu leiden, wie das ja so oft bei Diäten der Fall ist. Die Einstellung “Das MÖCHTE ich aktuell nicht.” wurde eigentlich nie durch “Das DARF ich nicht.” ersetzt. Ich habe dabei aber auch ganz bewusst darauf geachtet, dass ich meinen Verzicht anderen gegenüber entsprechend kommuniziere und eben nicht sage “Ich DARF keinen Zucker essen.”. Es kam ein einfaches “Ich esse aktuell keinen Zucker/zugesetzte Süßungsmittel.”. Natürlich kam dann oft die Frage nach dem Warum, was ich auch entsprechend erklärt habe. Aber die Reaktion der anderen war nicht die sonstige Mischung auch Mitleid und Unverständnis. Viele haben sogar interessiert nachgefragt (speziell bei Milchprodukten), was ich stattdessen esse und ob der Verzicht schwer fällt. Wirklich nie passiert ist, dass mir jemand anderes etwas unter die Nase gehalten hat, auf das ich verzichtet hatte – so nach dem Motto: “Mmmhh, die Schokolade ist aber lecker! Willst nicht doch ein Stück?” Kennt ihr das? Ich finde das immer ganz schön fies und war positiv überrascht, dass ich nicht damit konfrontiert wurde. Nicht, dass ich dann schwach geworden wäre, sondern weil ich mich darüber ganz schön aufreget hätte. Aber vielleicht hat das auch jemand gemacht und ich habe es gar nicht gemerkt, weil ich dieses Mal drüber stand… Das kann natürlich auch sein. Aber ihr seht schon, dass das Wohlbefinden ganz stark vom Kopf gesteuert wird. Ich bin davon überzeugt, dass es mir während der 4 Wochen auch deswegen so gut ging, weil ich eine ganz andere Einstellung hatte.

Wenn ihr mein Ernährungstagebuch anschaut, dann seht ihr, dass sich meine Mahlzeiten und Gerichte nicht so sehr von dem unterscheiden, was ich sonst so esse. Ich habe mich auch nicht genau an den 2-Wochen-Essensplan aus dem Buch gehalten (den man dann 2 Mal durchlaufen soll). Erstens ist der Plan nicht vegetarisch und zweitens lasse ich mich bei der Essensauswahl nicht gerne so stark einschränken. Ich möchte dann doch relativ spontan von Woche zu Woche (und oft auch von Tag zu Tag) selbst entscheiden, welche Gerichte ich essen möchte. Ich habe vielmehr darauf geachtet, bei dem, was ich dann gegessen habe, die Eat-Clean-Regel und die Stripped-Zusatzregeln einzuhalten. Ich habe z.B. noch mehr Gemüse und v.a. Grünzeug gegessen. Wenn es VK-Pasta mit einer Gemüse-Tomatensoße gab, dann hätte ich es sonst vielleicht dabei belassen, da bei uns immer schon viel Gemüse in de Soße ist. Jetzt habe ich mir aber zusätzlich noch einen Salat, Spinat oder Brokkoli dazu gemacht. Auch bei meinen Snacks, speziell bei meinem ersten Nachmittagssnack, habe ich versucht, wieder mehr Gemüse unterzubringen, um so meinen Obstanteil zu reduzieren. Am häufigsten habe ich hier Karotten gegessen, die ich viel zu lange vernachlässigt habe. Speziell diese beiden Punkte (mehr Gemüse/Grünzeug bei Mittag-/Abendessen und Snacks) möchte ich mir beibehalten, denn das hat mir wirklich gut getan.

Der Verzicht auf zugesetzte Süßungsmittel war wohl der umständlichste. Nicht, dass es mir besonders schwer viel, denn ich hatte ja trotzdem noch durch Obst oder den Tofu-Schokopudding was Süßes in meinem Leben. Zwinkerndes Smiley Es waren eher die 2 Geburtstage, die in dieser Zeit waren, die mir etwas mehr Zusatzaufwand beschert hatten, da ich mir hier explizit Alternativen selber machen musste, wenn ich nicht ohne was zu essen am Kaffeetisch sitzen wollte. Und ganz ehrlich: Ich esse halt schon gern Kuchen und habe nur ungern auf mein Stück (oder auf mehrere kleine Stücke bei größerer Kuchenauswahl) verzichtet. Anstatt aber in Selbstmitleid zu zerfließen, habe ich die Gelegenheit genutzt, mir akzeptable Alternativen auszudenken. Die eine kennt ihr ja schon, die zweite – leckere Muffins – kommen im nächsten Post als Rezept (da könnt ihr auch also schon drauf freuen). Doch trotz der Alternativen war der Verzicht auf Kuchen der schwerste von allen und ich werde das auf keinen Fall weiter durchziehen! Smiley

Der Verzicht auf Alkohol war gar kein Problem. Und auch der Verzicht auf Milchprodukte lief viel besser als erwartet.
Bei Milch war ich ja eh schon fast komplett auf Pflanzenmilch umgestiegen. Kuhmilch gibt es schon lange nur noch im Kaffee, welche ich jetzt durch ungesüßte Sojamilch mit ganz wenig Agavendicksaft ersetzt habe. Mit anderen Pflanzenmilchs hat mir der Kaffee nicht geschmeckt. Das widerspricht zwar der Vorgabe, keinerlei zugesetzte Süßungsmittel zu verwenden, aber da ich Kaffee eigentlich nur noch an den Wochenenden trinke (unter der Woche gibt es morgens grünen Tee), war das für mich ein guter Kompromiss. Ganz auf Kaffee verzichten wollte ich nicht und die Menge an Agavendicksaft war auf jeden Fall weniger als das, was in einer gesüßten Sojamilch ist.
Bei Joghurt habe ich nun doch auch Soja-Naturjoghurt für mich entdeckt. Ich hatte mal letztes Jahr Soja-Natur- und –Fruchtjoghurt probiert und mochte es nicht so gerne. Aber jetzt LIEBE ich Soja-Naturjoghurt. Ich habe aber auch hier auf die ungesüßte Variante geachtet (der Naturjoghurt von Alpro ist z.B. gesüßt) und finde ich wirklich sehr lecker. Dabei werde ich auf jeden Fall bleiben, denn hier stelle ich keinen Unterschied fest und kann gut auf “normalen” Joghurt verzichten. Das einzige, was ich wieder reduziert essen werde, ist Quark und Frischkäse. Für beides habe ich in den Bioläden in meiner Nähe noch keine pflanzliche Alternative gefunden und speziell Quark esse ich total gerne am Wochenende zum Frühstück (auf Brötchen und Pancakes).
Kommen wir nun zum eigentlich “kritischen” Thema in Sachen Milchprodukten: Käse. Zwinkerndes Smiley Käse wegzulassen war komischer Weise auch nicht so das große Problem, aber ich habe ihn trotzdem vermisst. Es war jedoch eine gute Erfahrung, mal 4 Wochen ohne auszukommen und ich werde definitiv weiter versuchen, Käse nur noch reduziert zu essen und ihn auch mal ganz bewusst wegzulassen (z.B. bei Pasta, einem Auflauf oder auf Brot). Ganz verzichten möchte ich hier aber aktuell auch nicht, jedoch möchte ich ihn bewusster essen und nicht einfach überall draufhauen.

So viel also zu dem, was ich gegessen bzw. nicht gegessen habe. Kommen wir nun zu den Ergebnissen in Sache Gewichtsreduktion oder – besser gesagt – Körperumfangsreduktion. Da ich mich auch weiterhin nicht wiege bzw. nicht gewogen habe, kann ich euch natürlich nicht sagen, ob es wirklich möglich ist, mit dem Plan in 4 Wochen knapp 5 kg abzunehmen. Ich kann euch aber sagen, wie sich meine Körpermaße verändert haben:
  • Taille: –1,5 cm
  • Hüfte/Po: –1,5 cm
  • Oberschenkel links und rechts: jeweils –1cm

Ich finde, das ist ein super Ergebnis, denn ich habe in der Zeit, seit ich meine Körpermaße dokumentiere, noch nie so viel an allen “Messstellen” in einem so kurzen Zeitraum verloren. Der Verlust hat auch ausgereicht, dass eigentlich alle meine Hosen (sogar meinen Laufhosen) spürbar lockerer sitzen. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich mich von einer Zahl auf der Waage nicht habe stressen lassen oder ich mir bestimmtes Ziel bei den Maßen gesetzt habe. Denn dann hätte ich wahrscheinlich weniger gegessen, was wiederum zu Hunger geführt hätte, was wiederum bei mir zu schlechter Laune geführt hätte. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich hungrig bin, weil das Essen für mich zu wenig war und ich nicht hätte mehr essen dürfen. Ich hatte wie üblich nach 2-3 Stunden Hunger und habe dann entsprechend was gegessen. Ich habe v.a. auch (wie immer) vor und nach dem Sport darauf geachtet, dass ich entsprechend esse, da ich ja auch noch im Lauftraining bin und eine gute Versorgung das A und O für ein erfolgreiches Training ist. Wäre daher vielleicht noch mehr drin gewesen? Vielleicht. Aber das ist mir ehrlich gesagt egal, denn das Gesamtpaket hat für mich gestimmt: Ich habe verzichtet und bin dadurch etwas schlanker geworden, aber ich habe mich dabei super gut gefühlt und hatte nie den Eindruck, dass es eine Qual ist.

Was ich aus den 4 Wochen für meine jetzt wieder “normale” Ernährungsweise mitnehme?
  • Ich werde weiterhin versuchen, noch mehr Gemüse und Grünzeug unterzubringen und stärker auf die Portionsgröße der komplexe Kohlehydrate, die einen hohen Stärkegehalt haben, achten.
  • Ich werde weiterhin zumindest unter der Woche unnötiges Süßen bzw. Süßes weglassen. Am Wochenende will ich aber auf Marmelade, Ahornsirup und das Stück Kuchen nicht verzichten. Außerdem will ich wieder richtig backen!!! Ich muss immer noch einige Rezepte für unsere Hochzeitsgastgeschenk-Kekse ausprobieren (das lag ja auf Eis nach der Devise “Wenn ich es nicht esse, dann backe ich es auch nicht”).
  • Ich werde der Verzehr von Milchprodukten im Vergleich zu vor dem 4-Wochen-Plan weiter reduzieren und hier ggf. auch die Unter-der-Woche-weglassen-am-Wochenende-in-Maßen-erlaubt-Regel anwenden.
  • Alkohol gab es bei mir davor schon wenig und selten. Ich freue mich aber auf das nächste Glas Wein. Smiley

Sollte ich in Zukunft nochmal die Notwendigkeit verspüren, dass eine “Diät” notwendig ist, dann werde ich auf jeden Fall wieder auf Eat-Clean-Diet-Stripped-Plan zurückgreifen!

PS: Mein Brautkleid, dass ich ja am Montag zum Abstecktermin endlich wieder anziehen durfte, sitzt übrigens perfekt und ich finde es immer noch wunderschön! Konnte gar nicht aufhören, mich im Spiegel zu bestaunen – man darf ja auch mal ein bisschen eitel sein, oder? Zwinkerndes Smiley
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