Favoriten des Monats – April 2012

Montag, 30. April 2012
Der April stand ganz im Zeichen der letzten Vorbereitungen für meine heutige Hochzeit, sodass ich gar keinen großen Kopf für andere Dinge hatte

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Daher gibt es diesen Monat nur einen Favoriten:

>> Den wunderbaren Menschen an meiner Seite, den ich ab heute offiziell “meinen Mann” nennen darf. Smiley


>> Mein persönlicher Lieblingspost aus dem April 2011 erinnert mich daran, dass ich dieses Jahr das Frühlingserwachen völlig verpasst habe.
Gott sei Dank kann ich das letztjährige nochmals in Bildern anschauen.

PS: Falls ihr es noch nicht gesehen habt: Anlässlich meiner Hochzeit verlose ich ein Paket mit leckeren Keksen. Teilnehmen könnt ihr noch bis einschließlich 02.05.2012. Alles weitere dazu könnt ihr hier nachlesen.
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Mit der richtige Ernährung Wohlbefinden und Glücksgefühl steigern

Sonntag, 29. April 2012
Wie gestern angekündigt, habe ich heute einen Gastpost von der lieben Kristin für euch im Programm.
Vielen lieben Dank dafür, Kristin!

Hallo! Ich bin Kristin von selbstbewusstleben und schreibe unserer lieben Julia heute einen Gastbeitrag zu ihrer Hochzeit. Quasi als kleines Hochzeitsgeschenk!

Einer der wichtigsten Pfeiler einer guten, funktionierenden Beziehung bzw. Ehe ist das Miteinander-glücklich-sein. Das heißt nicht, dass man die vielen Jahre seines gemeinsamen Lebensweges aus dem Lächeln und Strahlen nicht mehr hinauskommt. Es bedeutet aus meiner Sicht vielmehr: sich miteinander in seinem gemeinsamen Leben wohlfühlen.
Eine ganz besonders entscheidende Voraussetzung dafür ist, dass man mit sich selbst glücklich und zufrieden ist. Sich mit sich selbst wohlfühlt, sowohl in seinem Körper als auch in seinem eigenen Geist. Denn wie soll man sonst jemand anderen lieben, wenn man sich selbst nicht mag?

Eine gesunde, natürliche Ernährung à la Clean Eating/ Natural Eating kann uns dabei helfen. Sie bewirkt, dass wir uns fitter, ausgeglichener, wacher und voller Energie fühlen. Ich habe mich mal mit diesem Thema etwas genauer beschäftigt, weil ich einfach wissen wollte, wie es funktioniert und welche Nahrungsmittel erwiesenermaßen auf unser Wohlbefinden und Glücksgefühl einwirken. Dabei habe ich diesen interessanten Artikel gefunden.

Dass es einen Zusammenhang zwischen Essen und Glück gibt, das wissen wir alle längst unbewusst. Nicht ohne Grund greifen wir zur Schokolade, wenn ein Tag so richtig mies ist, um uns zu belohnen. Doch es ist tatsächlich wissenschaftlich erwiesen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen unserer Nahrung und unserer Seele, unseren Glücksempfinden gibt. An der Universität von Kalifornien in Los Angeles wurde herausgefunden, dass man mit einer zielgerichteten Ernährung unser Seelenleben positiv beeinflussen kann. Es gibt sogar Überlegungen, durch bestimmte Ernährungskonzepte psychiatrische Probleme wie Depressionen etc. zu behandeln.
Die Bedeutung unserer Ernährung für unsere Stimmung hängt eng mit der Entdeckung des „zweiten Gehirns“ – unseres Darms – zusammen. Zwischen unserem Gehirn und dem Verdauungsapparat findet nämlich eine sehr rege Kommunikation über Nervenbahnen statt, bei der etwa 90 Prozent der Signale anders als erwartet vom Darm aus an das Gehirn gelangen. Der Darm sendet also ausgesprochen viele Signale und kommuniziert darüber mit unserem Gehirn.
Unser Seelenleben wird daher viel stärker von unserer Nahrung beeinflusst als bisher angenommen. Egal was wir essen, jede Nahrung wirkt sich auf unser Gemüt aus. Die Frage ist nur: positiv oder negativ. Es ist also in der Tat so, dass wir mit unserem Essen darüber mitentscheiden können, ob wir uns glücklich fühlen oder nicht. Dabei gibt es insbesondere einige natürliche Nahrungsmittel, die die Produktion von Glückshormonen (Serotonin und Dopamin) in unserem Körper ankurbeln. Diese
Lebensmittel enthalten die wichtige Aminosäure Tryptophan, die unser Körper nicht selber herstellen kann, sondern über die Nahrung aufgenommen werden muss. Durch eine ausreichende Menge Tryptophan sowie ein Enzym kann unser Körper ausreichend Serotonin – das wichtigste Hormon für das Glücklichsein – produzieren.

Was sind tryptophanhaltige Lebensmittel, die glücklich machen können?
  • Meeresfisch
  • Bestimmte Käsesorten wie Parmesan und Emmentaler
  • Bestimmte Nüsse wie Cashew-Nüsse, Walnüsse, Haselnüsse und Erdnüsse
  • Sojabohnen
  • Weizenkeime und Weizenkleie
  • Haferflocken
  • Magerquark
  • Naturreis
  • Getrocknetes Obst wie Datteln und Feigen
  • Bananen
  • Avocados

Es wäre jedoch falsch zu denken, dass man, je mehr man von diesem Lebensmittel isst, sich umso länger glücklich fühlt. Der Regulationsmechanismus ist sehr feinfühlig. Es gilt die Regel, alles in Maßen und nicht in Massen zu essen. Dennoch sollten diese tryptophanhaltigen Lebensmittel in den täglichen Speiseplan neben viel (süßem) Obst und Gemüse sowie wenig Fleisch eingebaut werden, damit wir unsere Stimmung positiv beeinflussen.
Wenn ich das mit dem Clean Eating Konzept vergleiche, wonach ich mich ernähre, dann muss ich sagen, dass viele dieser glücklichmachenden Lebensmittel bereits zu meinem Speiseplan gehören. Vielleicht funktioniert es deswegen so gut! Ich kann euch nur empfehlen: Probiert es mal aus!

Ich hoffe, mein Gastbeitrag auf Julias Blog hat euch gefallen! Ich freue mich sehr über eure Kommentare. Ansonsten schaut doch einfach mal auf meinem Blog selbstbewusstleben vorbei. Ich beschäftige mich dort viel mit den spannenden Themen Ernährung, Fitness, Glücklichsein und Selbstfindung.
Und dir, liebe Julia, danke ich, dass ich diesen Gastpost schreiben durfte! Ich wünsche dir und deinem zukünftigen Mann an deiner Seite alles Liebe und Gute für euren gemeinsamen Lebensweg!
Bis bald, Kristin

PS: Falls ihr es noch nicht gesehen habt: Anlässlich meiner Hochzeit verlose ich ein Paket mit leckeren Keksen. Teilnehmen könnt ihr noch bis einschließlich 02.05.2012. Alles weitere dazu könnt ihr hier nachlesen.
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Hochzeitsbackmarathon und Verlosung

Samstag, 28. April 2012
In 2 Tagen werde ich um diese Uhrzeit schon offiziell, also standesamtlich verheiratet sein und mich für die Hochzeitszeremonie sowie anschließender Feier am Nachmittag fertig machen.
Ich werde schon geschminkt sein und gerade noch beim Friseur sitzen. Meine Haare sind dann vielleicht schon gemacht und meine liebe Freundin wird mir vielleicht gerade in mein Brautkleid helfen.
Und bestimmt wird mich zu diesem Zeitpunkt die Nervosität gepackt haben.

In den letzten Tagen war ich Gott sei Dank weder von Nervosität noch großer Panik geplagt. Wir haben den Plan, den wir uns für diese Woche gemacht haben, wunderbar eingehalten. Die einzige größere Aufgabe, die jetzt noch ansteht, ist die Dekoration unserer Location morgen – aber das könnten wir gar nicht früher machen.

Wovor ich ja etwas Bammel hatte, war das Backen der vielen Kekse, welche unsere Gäste als kleines Geschenk bekommen. 400 Kekse sollten es auf jeden Fall werden. Ich hatte schon befürchtet, dass wir dafür Nachtschichten einlegen müssen, um fertig zu werden, da ich überhaupt nicht einschätzen konnte, wie lange wir dafür brauchen.
Aber, siehe da, es hat in Summe nur 2 Tage gebraucht, um alle Zutaten einzukaufen, eine Riesenladung Mandelbutter zu machen, alles zu backen, einzutüten und mit Namenskärtchen zuzubinden (die Kekstüten dienen auch als Tischkärtchen). Wir haben also 1 Tag weniger gebraucht als geplant, sodass wir gestern Nachmittag und heute noch etwas ruhiger machen und uns ein bisschen um den Haushalt kümmern konnten – ich würde gerne mit einer einigermaßen aufgeräumten Wohnung in meine Ehe starten.

Kommen wir aber nun zu unserem Backmarathon. In Summe haben wir nicht nur 400, sondern sogar 500 Kekse gebacken. Das war eine eher kurzfristige Entscheidung: Da es mit dem Backen so gut lief, haben wir uns entschieden, dass die Gäste noch einen Keks mehr in die Tüte bekommen. Und trotzdem haben wir noch Kekse übrig. Was mit diesen geschieht – mal davon abgesehen, dass wir sie essen – erfahrt ihr weiter unten.

Was braucht man also, um eine so große Menge Kekse zu backen? Neben einem guten und getesteten Rezept natürlich ganz viele Zutaten.
Dafür bin ich am Mittwoch erst einmal einkaufen gegangen. Die Ikea-Einkaufstüte war auch hier wieder ein praktischer Helfer – nicht nur fürs Einkaufen, sondern auch, um die Zutaten griffbereit in der Küche stehen zu haben.



Für die Marmeladenfüllung der Kekse habe ich selbstgemacht Erdbeer- und Aprikosenmarmelade verwendet.



Dann braucht man natürlich noch ein paar Keksdosen, in denen man die Kekse bis zum Verpacken zwischenlagern kann.



Und wenn alles bereit ist, dann beginnt man mit der wichtigsten Zutat: Mandelbutter, welche ich aus 1,8 kg Mandeln hergestellt habe.
Zuerst habe ich die Mandeln leicht im Backofen geröstet, damit sie ein intensiveres Aroma bekommen.


Meine Küchenmaschine ist dann wirklich heiß gelaufen, da sie die Mandeln in 5 oder 6 Rationen nacheinander zu Mandelbutter verarbeitet hat.



Aufbewahrt habe ich die Nussbutter in einer großen Tupperschüssel.

 

Dass ich mich schwer zusammenreißen musste, von der Mandelbutter nicht zu viel zu naschen, versteht sich ja von selber, der? Zwinkerndes Smiley
Der Keksteig ist an sich ganz einfach in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät gemacht. Als besonderes Extra haben die Kekse aber noch eine Mandelkruste bekommen. Dafür wurde jede Keksteigkugel in Wasser getunkt und anschließend in gehackten Mandeln gewälzt.


 

Das ging viel besser als erwartet und hat die Kekse noch schöner gemacht!
Im nächsten Schritt mussten in die Teigkugeln…



… die Vertiefungen für die Marmelade gemacht werden. Das ging am besten mit einen angefeuchteten kleinen Finger.


Dann kam die Marmelade rein.


Nach 18-minütiger Backzeit war eine Backblechladung fertig, welche dann auf dem Balkontisch auskühlen durfte. Gott sei Dank hat es nicht geregnet, denn auf dem Balkontisch waren die Kekse im Nu ausgekühlt.


Da aber auch dort der Platz irgendwann knapp wurde, haben wir die Kekse in die Dosen getan.


Zwischendurch musste natürlich der einen oder andere Geschmackstest gemacht werden. Wir wollen unseren Gästen ja nur gute Kekse schenken – das musste sichergestellt werden. Zwinkerndes Smiley



Qualitätsurteil: Sehr gut!

Schon während dem Backen hat mein Schatz angefangen, die Kekse auf die Tüten zu verteilen.


Das sind eine ganze Menge Kekstüten! Erstauntes Smiley


Doch ich muss sagen, dass sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt hat. Ich finde, nichts ist schöner als ein selbstgemachtes Geschenk – auch wenn es nur eine Kleinigkeit für jeden einzelnen unserer Gäste ist.

Da ihr, meine Leser, meine Hochzeit nicht mit mir verbringen könnt, so möchte ich euch zumindest an meinen selbstgebackenen Keksen teilhaben lassen.


Daher verlose ich an einen glücklichen Leser ein Kekspaket!
Alles, was ihr dafür tun müsst, ist einen Kommentar unter diesem Post zu hinterlassen. Ein Kommentar ist ein Los in der Lostrommel, d.h. jeder von euch kann auch mehrere Kommentare hinterlassen, wenn ihr eure Chancen erhöhen möchtet.

Folgende Bedingungen gelten:
  • Ihr seid wohnhaft in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
  • Es zählen alle Kommentare, die bis einschließlich 02.05.2012 abgegeben wurden.
  • Bei der Abgabe eures Kommentars im Kommentarformular bitte euren Namen und eine gültige E-Mail-Adresse angeben – auch wenn ihr über Disqus (die Kommentarfunktion) einen Kommentar als Gast abgebt.
    Über diese E-Mail-Adresse werde ich den Gewinner/die Gewinnerin zusätzlich benachrichtigen.
    Kommentare, in denen keine E-Mail-Adresse angegeben ist, werden nicht berücksichtig.
  • Ich werde den Gewinner nächste Woche Donnerstag zusammen mit dem Rezept für die Kekse verkünden.

So, das hier wird mein letzter Post als unverheiratete Frau sein. Morgen könnt ihr euch schon auf einen tollen Gastpost von Kristin freuen.
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Cremiges Avocado-Salatdressing

Freitag, 27. April 2012
Falls ihr euch gefragt habt, was das für ein Salatdressing war, welches ich für das Salatbett bei den gefüllten Portobello-Pilzen verwendet habe…

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… dann habe ich heute die Antwort für euch: Es ist ein leckeres cremiges Avocado-Salatdressing.

Cremiges Avocado-Salatdressing
Für ca. 300 ml Salatdressing

Zutaten:
  • 1/2 Avocado
  • 1/8 Becher weißer Balsamico
  • 2 El Zitronensaft
  • 1 El Olivenöl
  • 1/2 Becher Milch oder Milchalternative eurer Wahl
  • Wasser nach Bedarf
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cayenne-Pfeffer
  • Knoblauchpulver

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
  1. Alle Zutaten in der Küchenmaschine, im Standmixer oder in einer Schüssel mit dem Pürierstab pürieren.
  2. Mit Wasser verdünnen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Das war’s schon? Ja, das war’s schon.

Bei mir geht’s jetzt ins letzte Wochenende als unverheiratete Frau. Bin schon gespannt, was mich erwartet – habe da so eine Vermutung. Zwinkerndes Smiley
Ich wünsch euch was!
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Das Coox & Candy - Stuttgarts erstes (und bislang einziges) veganes Restaurant

Donnerstag, 26. April 2012
Letztes Wochenende war es ENDLICH soweit: Nach vielen Versuchen haben es mein Schatz und ich geschafft, das Coox & Candy zu besuchen - Stuttgarts erstes (und bislang einziges) veganes Restaurant.


Darauf aufmerksam geworden bin ich, als ich letztes Jahr im Internet nach vegetarischen und veganen Restaurants in Stuttgart gesucht habe. Das Ergebnis: rein vegetarische bzw. vegane Restaurants gibt es bislang wirklich wenige. Gott sei Dank ist es aber mittlerweile zumindest als Vegetarier eher unproblematisch, in Restaurants etwas passendes zum Essen zu finden. Trotzdem ist es natürlich eine feine Angelegenheit, wenn sich die Auswahl auf der Speisekarte nicht auf 2 von 20 Gerichten beschränkt oder man sich in Abstimmung mit der Bedienung etwas zusammenstellen muss, sondern man aus der ganzen Karte wählen kann. Ha, das bin ich schon fast nicht mehr gewöhnt!


Das Coox & Candy hat seit etwas mehr als einem Jahr geöffnet. Mit ein Grund, warum es mehrere Anläufe gedauert hat, bis wir endlich hingegangen sind, ist, dass es nicht zentral in Stuttgart liegt, sondern im Stuttgarter Stadtteil Bad Canstatt. Der ist jetzt zwar auch nicht aus der Welt, aber sonst verschlägt es uns eben nicht dorthin. Wenn wir abends essen gehen, dann verbinden wir das häufig mit einem Stadtbummel oder einem Kinobesuch in S-City und gehen daher eben auch in ein Restaurant, das in Laufnähe ist. Aber das ist wirklich das einzige Manko am Coox & Candy. Und wer weiß, vielleicht gibt es bald auch einen Ableger direkt in der City, denn der Laden scheint meiner Meinung nach gut zu laufen. Bei einigen unserer vorigen Versuche, dorthin zu gehen, haben wir nämlich keine Tischreservierung mehr bekommen. Für mich ein Zeichen, dass ein solches Restaurantkonzept Anklang findet. Ok, ich muss auch zugeben, dass das Restaurant schon recht klein ist. Aber auch am Sonntagabend, als wir dort waren, waren alle Tische besetzt.

Wer sich nicht sicher ist, ob er im Coox & Candy etwas zu essen findet, der kann sich einfach auf der Homepage umschauen. Dort stehen sowohl die feste Abendkarte als auch die Wochenkarte zur Ansicht zur Verfügung.



Was mir bei den Gerichten als allererstes aufgefallen ist, sind die vielen veganen Fleischalternativen: “Gyros”-Wrap, Veggie-”Hühnchen”, Fisch-Interpretation auf Soja-Basis etc. Davon bin ich persönlich kein so großer Fan, da diese Produkte häufig stark verarbeitete Lebensmittel sind, die ich beim Blick auf die Zutatenliste wirklich nur in Ausnahmefällen selber kaufe (eine solche Ausnahme sind z.B. vegane Bratwürstchen fürs Grillen). Ich versuche, bei den veganen Gerichten, die ihr auch hier auf dem Blog findet, möglichst natürlich Lebensmittel zu verwenden. Daher gibt es z.B. auch nicht so viele Rezepte mit Tofu. Mir ist es wichtig, dass man sieht, dass eine fleischlose Ernährung keine komischen Ersatzprodukte braucht. Aber vielleicht ist das auch ein Weg, um die Leute besser zu “locken” – wenn es funktioniert, dann ist das ja eine gute Sache. Ich hätte mir aber mehr Gerichte auf Basis von Hülsenfrüchten gewünscht.


Trotzdem war natürlich alles, was wir gegessen haben, super lecker und wir haben es uns auch nicht nehmen lassen, Gerichte mit veganen Käse- und Fleischalternativen zu probieren.
Zu Vorspeise gab es daher den leicht abgewandelten italienischen Klassiker: Caprese Mozzarisella, bei dem eine vegane Mozzarella-Variante auf Basis von gekeimtem Bio-Vollkornreis verwendet wird.


Der vegane Mozzarella hat sogar pur echt lecker geschmeckt! Ich hatte befürchtet, dass er vielleicht für sich alleine einen komischen Beigeschmack hat, und war froh, dass das nicht der Fall war.

Zum Hauptgang hatte mein Schatz den exotischen Chicken-Wrap gegessen.


Dieser war gefüllt mit einer vegetarischen Hühnchen-Alternative, Salat, Paprika, Tomaten, Gurken und Mango-Curry-Soße und wurde mit Hirse-Tabouleh serviert. Speziell die Mango-Soße war genial!

Ich habe mich für ein Gericht von der Wochenkarte entschieden: Bärlauch-Polenta auf einem großen gemischten Salat.


Es ist wirklich schade, dass mein Schatz keinen Bärlauch mag, denn das würde ich gerne zuhause nachkochen.

Natürlich gab es zum Schluss noch jeweils einen Cupcake zum Nachtisch. Da wir beide aber so gierig darauf waren, habe ich vergessen, sie zu fotografieren, und musste daher auf die Auswahl in der Vitrine fürs Foto zurückgreifen.

 

Die Basis war bei beiden ein Bananen-Cupcake. Der eine hatte eine Schoko-Nougat-Creme und der andere eine Beerencreme obendrauf. Lecker und lecker!

Zum Schluss habe ich noch die Gelegenheit genutzt, ein paar vegane Lebensmittel mitzunehmen, die im Restaurant verkauft werden und an die ich sonst nicht so leicht rankomme.
Mitgehen durfte eine Auswahl an veganen Käsealternativen.



Den Mozzarisella hatten wir ja in der Vorspeise schon probiert. Mittlerweile kam auch der  Vegourmet No Cheese Paradiso fürs Überbacken zum Einsatz, wo er super geschmeckt hat.
Außerdem konnte ich bei den veganen Reismilch-Schokolade nicht widerstehen. Bin schon gespannt, wie die beiden Sorten schmecken.


Alles in allem war es ein ganz toller Restaurantbesuch! Das Essen war super, die Bedienungen waren sehr nett und das Ambiente war sehr angenehm.
Ich denke, dass uns das Coox & Candy jetzt häufiger sehen wird. Freue mich schon auf das nächste Ma(h)l!
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Cremig gefüllte Portobello-Pilze

Mittwoch, 25. April 2012
Kennt ihr Portobello-Pilze?
Das sind im Prinzip zu groß geratene braune Champignons. Sie können locker handtellergroß sein. Da sie nicht  nur vom Aussehen, sondern auch vom Geschmack her Champignons ähneln, eignen sie sich wunderbar zum Füllen.

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Ich habe Portobello-Pilze bei meinem Gemüsehändler entdeckt und war ob der Größe natürlich sofort sehr angetan. Ich meine, gefüllte Pilze sind doch einfach sehr lecker. Aber einigermaßen große Champignons, die man auch gut füllen kann, finde ich leider nicht so häufig. Lauter kleine Mini-Pilze zu füllen, ist meiner Meinung nach echt nervtötend. Daher sind Portobello-Pilze für mich ein Geschenk des Himmels – vor allem für die anstehenden Grillsaison.


Bei den Füllungen für Pilze (und Gemüse allgemein) gibt es ja auch die unterschiedlichsten Varianten: Mit Reis, mit Hackfleisch oder Sojaschnetzeln, mit einer Ei-Schmand-Creme etc. Aber diese “klassischen” Füllungen (“klassisch” im Sinne von “was mir bislang häufig über den Weg gelaufen ist”) überzeugen mich mittlerweile nicht mehr so sehr. Es musste also etwas neues her.
Immer häufiger greife ich in letzter Zeit bei neuen Rezeptideen auf Bohnen oder andere Hülsenfrüchte zurück. Das sind nicht nur vielseitig einsetzbare Lebensmittel, sie sind auch super gesund und speziell bei einer vegetarischen bzw. veganen Lebensweise unverzichtbar. Wenn ich Bohnen als cremige Basis für ein Gericht verwenden möchte, dann verwende ich meistens weiße Bohnen, da diese geschmacklich relativ neutral und damit sehr wandelbar sind. Im heutigen Rezept z.B. ergeben sie zusammen mit einem pflanzlichen Brotaufstrich eine herrliche Pilz-Füllung.
Der pflanzliche Brotaufstrich, den ich verwendet habe, ist dieser hier von Tartex.



Die Tartex-Pasteten habe ich erst vor kurzem entdeckt und verwende sie seither wie Frischkäse aufs Brot und zum Kochen. Es gibt ganz tolle Sorten, wie z.B. Olivera, Chili, oder Shiitake. Auch die Inhaltsstoffe sehen gut aus, sodass ich hier eine tolle pflanzliche Alternative zu Frischkäse gefunden habe.

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Cremig gefüllte Portobello-Pilze
Für 3 Portobello-Pilze

Zutaten:
  • 3 Portobello-Pilze
  • 1 Becher weiße Bohnen
  • 2 El Nährhefe
  • 3 El Milch oder Milchalternative eurer Wahl
  • 2 El Öl
  • 1 El weißer Balsamico
  • 1/2 125g-Dose Tartex-Pastete Champignon (oder ein vergleichbares Produkt)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Knoblauchpulver

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Die Portobello-Pilze säubern (z.B. mit einem feuchten Küchenkrepp).
  3. Den Stil ausschneiden und von innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Mit der Innenseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
  5. Für die Creme die restlichen Zutaten in der Küchenmaschine, im Standmixer oder in einer Schüssel mit dem Pürierstab pürieren.
  6. Falls die Creme zu fest ist, etwas mehr Milch verwenden.
  7. Die Creme gut würzig abschmecken und auf die 3 Pilze verteilen.
  8. Die Pilze im Backofen ca. 20 Minuten backen, bis sie weich sind.

Die Creme bekommt durch das Backen eine leichte Kruste, ist aber innen noch schön weich.

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Wer möchte, der kann natürlich noch etwas Käse zum Überbacken auf die Creme geben oder z.B. Fetawürfel unter die Creme mischen.
Bei uns gab es die Pilze aber als Vorspeise auf einem Salatbett, daher wollte ich sie durch extra Käse nicht zu mächtig machen.

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Ich habe die Creme auch schon als Füllung für Paprika verwendet (mit der Paprika-Pastete) und das Ergebnis war genau so lecker.
Und natürlich kann man sie auch als Dip, Brotaufstrich oder als cremige Pastasoße verwenden – wenn es doch immer so einfach wäre!

Ich freue mich schon, das ganze auf dem Grill zu machen, sodass ihr hier schon das erste Grill-Rezept für diese Saison habt. Smiley
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Ein Nährstoff-Express auf Eis bitte!

Dienstag, 24. April 2012
Seit meinem ersten wirklich erfolgreichen Saftpressen-Erlebnis bin ich total im Saft-Fieber! Ich kann wirklich nicht genug davon bekommen!!!
Und natürlich musste dem sehr obstlastigen Saft, den ich erfolgreich gemacht hatte, ein grüner Saft folgen.



Denn grüne Säfte sind das, was mich bei dem ganzen Entsaftungsexperiment hauptsächlich interessiert. Obstsäfte kann ja jeder machen. Zwinkerndes Smiley

Als ich am Samstag beim Gemüsehändler war, habe ich ein Superschnäppchen beim Spinat gemacht. Ich wollte eigentlich nur 500 g Spinat. Die Verkäuferin meinte dann, dass der Spinat aber nicht mehr ganz so schön sei und ob sie mir einfach etwas mehr für den selben Preis mitgeben dürfte, damit ich den Spinat zuhause selber aussortiere (damit sie es nicht im Laden machen muss). Meine Antwort könnt ihr euch ja denken, oder? Wer sagt schon Nein zu mehr Spinat? Am Ende war es nicht nur “etwas mehr”, sondern der ganze Rest aus der Kiste. Das waren 1,3 kg für 1,50 €. Hach, ich liebe es, wenn das passiert! Und mal ganz ehrlich, zum Aussortieren gab es da nicht viel.

Meine erste Amtstat nach dem Obst- und Gemüsekauf war die Saftproduktion. Folgende Zutaten habe ich verwendet:
  • 3 Blumenkohlblätter (die sind ganz super im Saft und auch im Smoothie – also bitte nicht wegschmeißen!!!)
  • 1 Stange Sellerie
  • 1/8 Ananas
  • 1 Apfel
  • 1/4 Zitrone
  • 1 Stück Ingwer
… und natürlich Spinat. Viel Spinat.



So viel Spinat, dass er nicht mehr auf den Teller ging.



Und das Ergebnis?



Ein wunderschöner grüner Saft, der für mich die perfekte Balance aus Grünzeug und Obst hatte. Er hat also schon sehr grün geschmeckt, hatte aber noch genügend Süße. Der Ingwer hat dem Ganzen noch eine super Schärfe gegeben. (Hinweis: Das nächste Mal etwas weniger Ingwer zu verwenden kann nicht schaden.)



In einem Rutsch habe ich genug Saft für 2 Gläser grünen Saft gepresst.
Die Zugabe von Eiswürfeln hat das Ganze noch schmackhafter gemacht.



Keine Ahnung, warum ich bislang nie Eiswürfel reingemacht habe… Darauf gekommen bin ich durch die Videos von Jason Vale, dem selbsternannten Juice Master. Auch hier entwickelt sich gerade ein leichte Obsession – die habe ich ja gerade häufiger. Ups. Aber sein Buch zur 7-Tage-Saftkur hört sich wirklich gut an. Außerdem empfiehlt er die Entsafter von Phillips und dieses Gerät sieht wirklich toll aus in Sachen Handhabung, Design und Preis (Preis ist natürlich relativ, aber ich hatte bislang ein teureres Gerät im Auge).

Ihr könnt nach dem Test der Green Star Elite – Saftpresse davon ausgehen, dass über lang oder kurz dauerhaft ein Entsafter bei uns einziehen wird.
Zu einem wahren Nährstoff-Express kann man eben nicht Nein sagen – v.a. wenn er auf Eis serviert wird. Smiley

Hinweis: Der Artikel wurde mir für die Dauer des Produkttests kostenlos zur Verfügung gestellt.
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