Favoriten des Monats – Juni 2012

Samstag, 30. Juni 2012
Nicht nur in Sachen Wetter hat mir der Juni ein großes Hin und Her beschert, auch emotional war ich in diesem Monat wieder auf Achterbahnfahrt. Aber ich behalte diesen Juni so in Erinnerung, wie er aufgehört hat: mit schönem, heißem Sommerwetter und einem immer größer werdenden Gefühl von innerem Frieden.

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Bild aufgenommen von Luc Viatour

Folgende Dinge haben mir im Juni besonders gut gefallen:

>> In diesem Artikel ist ein schönes Ritual für den Sonntagabend beschrieben. Gut um die vergangene Woche ausklingen zu lassen und sich auf die neue Woche einzustimmen.

>> Meine Treffen mit Nancy und Sue waren mit das größte Highlight in diesem Monat!

>> Dieses Video:


Jetzt muss ich nur noch meinen Schatz dazu bringen, dass er das auch morgens macht. Zwinkerndes Smiley

>> Sommeranfang!!! Endlich können wieder die Shorts, Trägertops, Sommerkleider und Sandalen aus dem Schrank geholt werden.

>> Mein erster roher “Backversuch”.

>> Maru. Wenn ich nicht schon eine Katze hätte, dann wöllte ich unbedingt Maru.


>> Meine morgendlichen Meditationen.

>> Der Nagellack “Trout Pout” von Butter London war diesen Monat meine unangefochtene Lieblingsfarbe.

 ButterLondon


>> Bei diesem Video weiß ich nicht, ob ich lachen oder schreien soll.


>> Meine persönlichen Lieblingsposts aus dem Juni 2011 sind die zu unserer Küchenrenovierung.
Ha, das war vielleicht ein Erlebnis! Und ich liebe unsere “neue” Küche immer noch sehr. Wir haben meiner Meinung nach wirklich das beste aus dem uns zur Verfügung stehenden Platz rausgeholt. Außerdem hat das Projekt wieder gezeigt, dass mein Schatz und ich erstens ein richtig gutes Team sind und wir zweitens keine 2 linken Hände haben. Zwinkerndes Smiley

Wie war euer Sommeranfang?
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Roher Käsekuchen mit Erdbeerguss

Freitag, 29. Juni 2012
Am letzten Wochenende stand bei mir eine Premiere an: Ich habe das erste mal einen rohen, also ungebackenen Kuchen gemacht, wie man ihn auch für eine rohköstlichen Ernährungsweise machen würde.
Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass der Kuchen rohköstlich ist, da z.B. die verwendeten Rosinen und das Kakaopulver nicht rohköstlich sind. Aber vom Prinzip her ist das ein rohköstlicher bzw. roher Kuchen.

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Ich habe den Kuchen anlässlich des Geburtstags meiner Mama gemacht. Ich war froh, dass sie sich bereit erklärt hat, zu ihrem Geburtstag Versuchskaninchen zu spielen – irgendjemand ist bei mir immer Versuchskaninchen. Zwinkerndes Smiley

Ich habe dann für das Rezept etwas recherchiert und eine tolle Ausgangsbasis in dem Kochbuch Eat Awsome (E-Book) gefunden. Natürlich wollte ich dann noch etwas Fruchtiges dazu machen. Daher hatte ich mir anfangs überlegt, ein Erdbeerpüree zu machen, wenn wir bei meiner Mama sind. Doch dann hatte ich die Idee: Warum das Erdbeerpüree erst später machen, wenn man es doch als Guss auf den Kuchen geben  und miteinfrieren kann? Und so hat der Käsekuchen einen Erdbeerguss bekommen, der sich natürlich wunderbar auch durch einen Blaubeer-, Himbeer-, Aprikose-, Mango- oder Pfirsichguss ersetzen lässt. Oder man macht einen Multifruchtguss. Das wäre bestimmt auch lecker. Beim nächsten Mal dann – denn es wird auf jeden Fall ein nächstes Mal geben!

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Roher Käsekuchen mit Erdbeerguss
Für eine 24cm-Springform
Basierend auf dem Raw cheesecake gefunden in Eat Awsome

Zutaten:

Für den Boden:
  • 1 Becher Mandeln
  • 3/4 Becher Trockenfrüchte, z.B. Rosinen oder kleingeschnittene Datteln
  • 1 El Kakao

Für die Füllung:
  • 2 Becher Cashewkerne, eingeweicht in Wasser für min. 4 Stunden
  • 1 Becher Kokosraspel
  • 1 Zitrone, Saft und Schale
  • 1/4 Becher Ahornsirup
  • 1/4 Becher Wasser (optional)
  • 1 Pr. Salz

Guss:
  • 500 g Erdbeeren

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
  1. Die Springform mit Backpapier auslegen und im Gefrierschrank Platz für die Form machen.
  2. Für den Boden gebt ihr die Mandeln in die Küchenmaschine mit Messereinsatz und mahlt sie grob.
  3. Anschließend gebt ihr die Trockenfrüchte und den Kakao dazu und lasst die Küchenmaschine so lange laufen, bis Mandeln, Kakao und Trockenfrüchte so richtig schön miteinander verarbeitet wurden.
  4. Den “Teig für den Boden in die Springform geben, gleichmäßig verteilen und gut festdrücken. Es ist nicht notwendig einen Rand zu formen, wie man das sonst bei einem Kuchenboden macht.
  5. Die Form zum “Backen” in den Gefrierschrank stellen, während die Füllung zubereitet wird.
  6. Für die Füllung die eingeweichten Cashewkerne gut abspülen und zusammen mit allen anderen Zutaten in die Küchenmaschine geben (einfach die Schüssel vom Boden weiterverwenden).
  7. Die Küchenmaschine laufen lassen bis eine cremige Masse entsteht. Wenn die Masse zu fest ist, noch etwas Wasser hinzugeben. Ich habe 1/4 Becher Wasser benötigt.
  8. Bevor ihr die Füllung auf den Boden gebt, solltet ihr sie nochmals abschmecken und ggf. mehr Zitronensaft oder Ahornsirup dazugeben.
  9. Kuchenform aus dem Gefrierschrank holen, Füllung auf den Boden geben, gleichmäßig verteilen und glatt streichen.
  10. Dann geht das ganze wieder zum “Backen” in den Gefrierschrank stellen, während der Guss zubereitet wird.
  11. Für den Guss die Erdbeeren vom Strunk befreien und pürieren. Wer möchte, kann noch Zitronensaft oder Ahornsirup dazugeben – das fand ich aber nicht notwendig.
  12. Kuchenform wieder aus dem Gefrierschrank holen, Guss auf die Füllung geben, gleichmäßig verteilen und glatt streichen.
  13. Jetzt geht der Kuchen ein letztes Mal in den Gefrierschrank und bleibt dort für mehrere Stunden, bis der Kuchen durchgefrostet ist, oder über Nacht.
  14. Den Kuchen ca. 2 Stunden vor dem Essen zum Antauen in den Kühlschrank stellen und kühl bzw. leicht angefrostet genießen – der Kuchen darf nicht vollständig aufgetaut werden, sonst zerläuft euch alles.

Ich fand die Zubereitung wirklich super einfach und habe sie für euch auch in Bildern dokumentiert.

 
 
 
 

Die meiste Arbeit erledigt die Küchenmaschine – und da der Ofen aus bleibt, kommt man kaum ins Schwitzen. Perfekt für den Sommer!

Wir waren alle total begeistert von diesem rohen Kuchen. Speziell im Sommer ist das eine super Alternative, da der Kuchen herrlichen erfrischend schmeckt und man für die Zubereitung den Backofen nicht einheizen muss.

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Einziger Nachteil: Man muss den Kuchen schon auf einmal essen, da er nicht nochmal eingefroren werden sollte. Wir hatten als er leicht angetaut war mit einem scharfen Messer den Teil des Kuchens aufgeschnitten, den wir essen wollten. Der Rest ging wieder in den Gefrierschrank. Daher ist es auch nicht die Art von Kuchen, die man ewig auf dem Tisch stehen lassen kann.
Meine Überlegung ist daher, nächste Mal die Muffinform zu verwenden und kleine Mini-Kuchen zu machen. Ich hoffe, dass das klapp!


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Viel Spaß beim “Nachbacken”!
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Glutenfrei während des Crazy Sexy Detox

Mittwoch, 27. Juni 2012
Wie ich gestern schon angekündigt hatte, gibt es einen separaten Post zur ganzen Glutenfrei-Thematik während des Crazy Sexy Detox.
Eines möchte ich gleich vorwegnehmen: Ich bin hier kein Experte! Ich habe mich zwar informiert und mich für eine Richtung, wie ich das umsetzen möchte, entschieden, aber es kann natürlich schon sein, dass ich noch das eine oder andere übersehen habe. Der Teufel liegt ja bekannter Maßen im Detail.

Ich habe letzten Jahr schon einmal etwas zum Thema Glutenfreie Ernährung geschrieben.
Es gibt zu diesem Post glaube ich nur eine Sachen, die ich jetzt etwas anders sehe: Ich würde unterscheiden zwischen der Glutenunverträglichkeit als Krankheit, der Zöliakie, und der Glutenunverträglichkeit bzw. Glutensensibilität, die nicht als Krankheit nachgewiesen werden kann. Ich höre von immer mehr Menschen, bei denen mit Tests keine Unverträglichkeit nachgewiesen werden konnte, die aber durch den Verzicht auf bzw. die Reduktion von glutenhaltigen Lebensmitteln festgestellt haben, dass sich ihr Wohlbefinden gesteigert hat und frühere Symptome wie Blähungen oder Bauchschmerzen verschwunden sind. Und genau hier liegt eben die Krux: Wenn man es nicht nachweisen kann, wie soll man dann auf die Idee kommen, dass man Gluten nicht oder nicht so gut verträgt?

Genau das ist auch der Ansatz, den Kris Carr in ihrem Buch Crazy Sexy Dietbeschreibt: Gluten sind für viele Menschen ein Problem, obwohl sie es gar nicht wissen. Also lässt man sie einfach mal weg und schaut, was passiert. Der Crazy Sexy Detox bietet hierfür die perfekte Gelegenheit.

Ich werde die glutenfreie Ernährung wie folgt umsetzen:
  • Ich werde auf offensichtlich glutenhaltige Lebensmittel wie Weizen, Dinkel etc. und Lebensmittel, die glutenhaltige Inhaltsstoffe haben, verzichten.
  • Ich werde aber in Sachen glutenfreie Produkte nicht spitzfindig werden.
    Es gibt viele, von Natur aus glutenfreie Lebensmittel, wie z.B. Reis, Buchweizen, Hirse, Quinoa, Mais oder Amaranth, die aber durch den Verarbeitungsprozess mit Gluten verunreinigt werden können (z.B. durch die Verarbeitung in selben Räumen oder Anlagen). Sie können dann Spuren von Gluten enthalten (das ist auf der Verpackung entsprechend angegeben) und sind nicht zertifiziert glutenfrei. Das ist für Menschen mit Zölliakie natürlich sehr wichtig zu wissen, denn sie sollten ja nicht mal Spuren von Gluten zu sich nehmen.
    Ich werde mich jetzt also nicht nur auf die zertifiziert glutenfreien Produkte stürzen, denn diese sind i.d.R. ganz schön teuer. Ich werde von Natur aus glutenfreie Lebensmittel verwenden, auch wenn diese Spuren von Gluten enthalten können.

Natürlich habe ich mir für den Detox ein paar glutenfreie Lebensmittel zugelegt, die ich davor noch nicht hatte. Anderes hatte ich aber schon zuhause, wie z.B. die oben angesprochenen Getreide-/Pseudo-Getreidesorten.

Folgende Dinge kamen neu hinzu bzw. ich habe mir für den Detox einen Extra-Vorrat angelegt:

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  • Glutenfreie Nudeln Wenn man “normale” Nudeln/Pasta haben möchte muss man leider auf zertifiziert glutenfreie Produkte setzen, denn Nudeln aus Reis oder Mais gibt es für den Standardverbraucher nicht. Die 500g-Packung, die ich gekauft hatte, kostet 3 € und war schon eher die günstige Alternative. Ich bin wirklich gespannt, wie die schmecken. Ich esse mittlerweile generell nicht mehr so viel Nudeln wie früher, aber für den Fall, dass es doch mal ein Nudelgericht geben soll, wollte ich vorgesorgt haben.
  • Tamari-Sojasoße
    Ich liebe Sojasoße! Ob für warme Gerichte, in Dips oder Salatsoßen, Sojasoße kommt bei mir sehr oft zum Einsatz. Ich verwende normaler Weise Shoyu-Sojasoße, da das i.d.R. die günstigere Variante ist. Sie enthält aber Weizen und fällt somit für den Detox aus. Die glutenfreie und leider auch etwas teurere Variante ist Tamari-Sojasoße, von der ich mir gleich eine große Flasche gekauft habe – die lebt bei uns eh nicht lange. Zwinkerndes Smiley
  • Hirseflocken
    Anstelle von Haferflocken werde ich Hirseflocken verwenden. Bei Hafer blicke ich ehrlich gesagt nicht ganz durch, ob er nur durch Cross-Kontamination mit Gluten verunreinigt werden kann oder ob es bestimmte Sorten gibt, die glutenfrei sind. Es gibt auf jeden Fall zertifiziert glutenfreie Haferflocken (sind dann extra teuer). Wenn ich mir aber z.B. die Allergiehinweise von Alnatura anschaue, dann ist Hafer als glutenhaltiges Getreide genannt. Da ich mir hier unsicher bin, lass ich Hafer erst mal weg. Vielleicht weiß von euch jemand mehr dazu?
    Hirseflocken (nicht zertifiziert glutenfrei) sind zwar etwas teurer als die Haferflocken aus dem Supermarkt, aber für die Zeit des Detox auf jeden Fall eine Alternative. Es wird ja wahrscheinlich eh nicht so häufig einen Frühstücksbrei geben, aber für den Fall der Fälle bin ich ausgerüstet.
  • Maiswaffeln
    Solche Waffeln habe ich in unregelmäßigen Abständen zuhause. Ich gehe da immer durch Phasen, in denen ich sie häufig esse, und dann wieder gar nicht. Ihr könnt auch Reiswaffeln nehmen, aber ich mag die Maiswaffeln lieber.
  • Cerealien & Co.
    Hier habe ich z.B. gepufften Amaranth und normale, ungesüßte Cornflakes auf Vorrat. Aus Neugier habe ich mir auch mal Quinoa-Pops gekauft, die lecker, aber auch teuer sind. Ich muss mal probieren, ob man die wie gepufften Amaranth selber machen kann. Gepufften Amaranth mache ich nicht selber, da der von Alnatura echt günstig ist.

Wenn ihr jetzt denkt “Aber was ist denn mir Brot????”, so kann ich euch beruhigen. Es wird Brot geben, aber ich werde mir keines kaufen, da schweineteuer. Ich werde es selber backen und habe das auch schon mal gemacht (das Rezept findet ihr hier). Weitere Rezepte für einfache, glutenfreie Brote habe ich z.B. bei edibleperspective.com gefunden (den Blog lese ich schon eine ganze Weile – da ich sonst noch nicht das Bedürfnis nach mehr deutschen Blogs mit glutenfreien Rezepten hatte, habe ich aktuell nur diesen englischen Blog als Inspiration).
Außerdem werde ich glutenfreie Cracker nach diesem Rezept von Angela machen. Die habe ich schon ein paar Mal gemacht und die sind echt super! Ich werde aber noch probieren, ob man sie auch mit gemahlenen Leinsamen anstelle von Chia-Samen machen kann, da ich weiß, dass nicht alle von euch Chia-Samen zuhause haben, Leinsamen aber in vielen Supermärkten zu haben sind.

So, habe ich sonst noch was vergessen? Zumindest fällt mir gerade nichts mehr ein. Zwinkerndes Smiley
Ich hoffe, dass dieser Beitrag denjenigen unter euch, die sich während des Detox glutenfrei ernähren wollen, weiterhilft und ihr mit gutem Gefühl durch den Detox kommt.

Ich freue mich aber auf jeden Fall über mehr Tipps und Tricks von denjenigen unter euch, die schon mehr Erfahrung mit glutenfreier Ernährung haben (z.B. zum Thema Hafer).
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Mein Plan für den Crazy Sexy Detox

Dienstag, 26. Juni 2012
So, meine Lieben, in nicht mal mehr einer Woche geht es los mit dem Crazy Sexy Detox!

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Ich freue mich schon sehr auf die kommenden 3 Wochen. Ich freue mich auf die Herausforderung, auf neue Erkenntnisse und am meisten freue ich mich darauf, dass sich doch ein paar von euch mir anschließen werden.

Da ich gerade in den letzten “Vorbereitungen” für den Detox bin (sowohl mental, als auch z.B. in Sachen Lebensmittel), möchte ich euch meinen Plan für den Detox vorstellen.
Natürlich ist es immer das Ziel, dass man sich möglichst nah an die Vorgaben solcher Pläne hält, aber ich denke auch, dass es die Freiheit zur individuellen Anpassung geben muss: Wer sich z.B. noch nie vegetarisch oder vegan ernährt hat, den wird das ganze ggf. schon überwältigen, und wer bislang noch nicht so oft Sport macht, der wird vielleicht seine Schwierigkeiten haben, gleich min. 5 Sporteinheiten pro Woche unterzukriegen. Jeder muss das Maß an Herausforderung für sich finden, bei dem man auch das Gefühl hat, das man das für 3 Wochen durchhalten kann. Wer schon am Anfang das Gefühl hat, dass das eh nicht zu schaffen ist, dem wird der Detox keinen Spaß machen und ihn wahrscheinlich auch nicht bis zum Schluss durchziehen.
Das heißt aber auch, dass die 3 Wochen – in welcher Hinsicht auch immer – schon eine Herausforderung darstellen sollen. Es geht ja darum, Neues und Unbekanntes zu entdecken, ob das nun grüne Smoothies sind oder tägliches Meditieren. Vielleicht habt ihr jetzt noch das Gefühl, dass euch manche Dinge, die ihr euch vorgenommen habt, Unbehagen bereiten oder ihr nicht wisst, ob ihr das auch wirklich durchziehen könnt. Das ist aber gut so und darauf kommt es auch an! Wenn wir immer in unserer Komfortzone bleiben, dann werden wir uns nie weiterentwickeln. Außerdem: Wenn ihr während der 3 Wochen merkt, dass ihr mit einer Sache wirklich nicht zurecht kommt, dann hört einfach damit auf oder passt es für euch an. Es geht nicht darum, irgendetwas auf Gedeih und Verderb bis zum Ende durchzuziehen, wenn ihr euch dabei unwohl fühlt. Es geht darum, neuen Dingen eine Chance zu geben. Und wenn es nur deswegen ist, dass ihr am Ende wisst, dass das aktuell nichts für euch ist – auch das ist ein Erfolgserlebnis, welches ihr nur dann habt, wenn ihr es probiert.

So, jetzt aber genug der motivierenden Worte und zurück zu “meinem” Crazy-Sexy-Detox-Plan.
Meine größte Herausforderung wird die glutenfreie Ernährung sein, denn ich habe mich noch nie bewusst über einen längeren Zeitraum glutenfrei ernährt. Daher werde auf dieses Thema in einem separaten Post eingehen und euch zeigen, wie ich das für mich umsetzen werde.

Ernährung
Den Ernährungspart aus dem Detox werde ich versuchen, zu 100% umzusetzen.
D.h. folgendes wird aus meiner Ernährung gestrichen:
  • Kaffee und schwarzer Tee
  • Alkohol
  • Glutenhaltige Lebensmittel
  • Tierische Lebensmittel
  • Zucker
  • Stark verarbeitete Lebensmittel
Dafür wird es hiervon mehr geben:
  • Grüne Säfte und grüne Smoothies
  • 60-80% Rohkostanteil auf dem Teller
  • Obst mit niedrigem glykämischen Index
  • Viel Wasser und Kräutertees trinken

Folgendes habe ich mir für die Umsetzung vorgenommen:
  • Ich werde morgens nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser mit Zitrone trinken, wobei ich schauen muss, ob mein Magen da mitmacht. Wenn nicht, dann bleibt es beim Glas Wasser ohne Zitrone.
  • Ich werde versuchen, über den Vormittag nur grüne Säfte oder grüne Smoothies zu trinken. Ich kann aber noch nicht mit Sicherheit sagen, ob ich das auch komplett durchhalte, da ich noch nicht weiß, wie mir das bekommt. Was ich aber schon festgestellt habe, ist, dass ich grüne Smoothies am Morgen besser vertrage, wenn sie etwas Fett enthalten, z.B. durch Avocado. Dann fühle ich mich auch nicht so schnell wieder hungrig.
    Ich werde aber immer gewappnet sein, falls mir die Flüssignahrung nicht reicht und z.B. Reiswaffeln und Nussbutter griffbereit haben. Außerdem habe ich mir überlegt, ob ich mir ggf. als Frühstückssmoothie einen Smoothie auf Milchbasis mit Mandelmilch, Spinat, gefrorenem Obst und Hanf-Proteinpulver mache.
  • Ich werde morgens eine Tasse grünen oder weißen Tee trinken und dann für den Rest des Tages auf Wasser und Kräutertee umsteigen. Hierfür habe ich mir diesen basischen Tee besorgt, den ich bislang wirklich sehr lecker finde.

Basentee

  • Ich werde den 60% Rohkostanteil auf dem Teller anpeilen. Zu mehr möchte ich mich aktuell nicht verpflichten.
  • Wie ich die glutenfreie Ernährung werde umsetzen werden, habe ich in diesem Post beschrieben.
  • Sollte ich doch etwas süßen wollen, verwende ich Agavendicksaft oder Aprikosencreme.
  • Ich nehme mir vor, mein Essen min. 20 Mal zu kauen und langsamer zu essen.
  • Zum Saftfasten werde ich mich spontan entscheiden.

Körperpflege
In diesem Bereich werde ich alles umsetzen, bis auf eine Sache: die Darmreinigung.
Sorry, aber das ist mir aktuell noch etwas zu viel – zumindest, was die Durchführung zuhause betrifft.
Natürlich muss ich eingestehen, dass mich das Thema schon ein wenig reizt. Kris Carr hat es auch geschafft, das Thema und auch die Durchführung so zu beschreiben, dass es schon wieder gar nicht mehr so abwegig klingt. Vielleicht werde ich das mal mit professioneller Unterstützung machen, aber dazu muss ich mich noch mehr darüber informieren.

Folgendes habe ich mir für die Umsetzung vorgenommen:
  • Jeden  Morgen Trockenbürsten
    Das mache ich aktuell schon fast jeden Morgen und finde es super! Aber ich habe es in letzter Zeit etwas schleifen lassen. Da muss also wieder mehr Regelmäßigkeit rein.
  • Tägliche Nasenspülungen
    Nasenspülungen mache ich bislang nur, wenn ich Schnupfen habe – das aber schon seit vielen Jahren. Ich weiß also, was mich erwartet und ich empfinde es nicht als unangenehm. Hat aber auch etwas gedauert, bis ich den Bogen raus hatte. Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob sich hier etwas verbessert, wenn man das täglich macht.
  • Mindestens 5 Mal pro Woche Bewegung oder Sport á 35 Minuten
    Dazu muss ich glaub nix sagen, oder? Dass ich das jetzt schon mache, wisst ihr ja.
  • 8 Stunden Schlaf
    Das ist in diesem Bereich wirklich die größte Herausforderung für mich, denn speziell unter der Woche bekomme ich keine 8 Stunden Schlaf. Ich weiß, dass das wirklich wichtig ist und ich merke ja auch, dass ich morgens, wenn der Wecker klingelt, noch nicht ganz ausgeruht bin. Daher nehme ich mir das ganz fest vor und werde in Abhängigkeit meiner Aufstehzeit (die variiert, je nachdem, wohin ich am nächsten Tag zur Arbeit muss) ins Bett gehen.

Pflege für Seele und Geist
Auch hier möchte ich versuchen, alles umzusetzen, wie es der Plan “vorgibt”.

Folgendes habe ich mir für die Umsetzung vorgenommen:
  • Tägliches Meditieren
    Ich habe schon vor etwas mehr als 2 Wochen angefangen, morgens nach dem Aufwachen zu meditieren, da das für mich neu ist. So habe ich da schon etwas mehr Übung, wenn es in den Detox geht.
  • Tägliche Gebete und Affirmationen
    Hier finden sich ja im Buch Crazy Sexy Diet für jeden Tag des Detox Gebete und Affirmationen, mit denen ich mich dem Thema annähern möchte. Außerdem habe ich mir überlegt, die Affirmationen aus dem Buch jeden Tag auf Deutsch mit euch zu teilen (via Twitter/Facebook), da ja nicht alle das Buch haben bzw. nicht alles Englisch so leicht fällt. Ich lasse mir dann aber auch künstlerische Übersetzungsfreiheit.
  • Täglich raus in die Natur – und wenn es nur für 5 Minuten ist. Das ist gut für Körper (frische Luft) und Geist!
    Das würde natürlich viel einfacher gehen, wenn ich wieder richtig laufen gehen könnte (aktuell halte ich mich ja damit noch wegen meiner Hüfte zurück), aber es gehen ja auch kurze Spaziergänge nach dem Mittagessen, die sowieso immer gut sind!
  • Abends vor dem Schlafengehen in mein Dankbarkeitstagebuch schreiben
    Ich schreibe schon seit einer Weile die Dinge, für die ich am jeweiligen Tag dankbar war, in ein kleines Büchlein. Das können auch Kleinigkeiten sein wie schönes Wetter oder Vogelgezwitscher. Das ist eine wunderbare Möglichkeit, sich in Dankbarkeit zu üben und hat einen wahnsinnig positiven Einfluss auf mein seelisches Wohlbefinden.
  • Vor dem Schlafengehen noch etwas lesen
    Ich habe festgestellt, dass ich schlechter schlafe, wenn ich direkt vom Fernsehschauen oder vom Laptop schlafen gehe. Noch etwas zu lesen, auch wenn nur für ein paar Minuten, hilft mir, mich zu entspannen und besser zu schlafen.
  • Ich möchte bewusst jeden Tag lachen und einem Menschen etwas Liebes sagen (auch wenn ich das jetzt auch schon mache).
  • Ich möchte ein paar Erkenntnisse aus dem Buch Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs von Deepak Chopra in die Tat umsetzen.

So, und das war’s auch schon für meinen Crazy-Sexy-Detox-Plan.
Sieht jetzt doch nach ganz schön viel aus, wenn man es mal aufgeschrieben hat. Aber ich denke, dass ich das schon gut schaffen werde, v.a. da wir uns ja gegenseitig unterstützen können. Ich werde mir meinen Plan vielleicht auch ausdrucken und an die Kühlschranktür und/oder an meinen Schreibtisch hängen. Dann habe ich immer alles im Blick. Außerdem habe ich immer noch das Buch zur Hand, falls ich nochmal etwas nachschlagen möchte, und die Checkliste.

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Und wenn mal was nicht nach Plan läuft, dann ist das auch ok. Es geht ja auch nicht um Perfektion, sondern darum, dass man es immer wieder aufs Neue versucht, sich bewusst für die Punkte zu entscheiden, die man sich vorgenommen hat.
Ich bin schon gespannt, was wir alles erleben werden!

Wie sehen denn eure Crazy-Sexy-Detox-Pläne aus?
Habt ihr sonst noch Fragen zum Detox, die ihr im Vorfeld klären möchtet? 
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Schoko-Kokosbutter

Montag, 25. Juni 2012
Wie viele von euch bestimmt wissen, liebe ich Nussbutter bzw. Nussmus in sämtlichen Sorten, Varianten und Kombinationen. Da es eigentlich keine Nusssorte gibt, die ich nicht mag, gibt es auch eigentlich keine Nussbutter, die ich nicht mag. Das ist ganz schön gefährlich, v.a. da es so einfach ist, Nussbutter selber zu machen (man braucht nur eine leistungsstarke Küchenmaschine). Das heißt aber auch, das man sich ganz tolle eigene Nussbuttersorten kreieren kann.

Meine letzte Kreation möchte ich euch heute vorstellen: Schoko-Kokosbutter.

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Ich glaube, ich muss euch nicht sagen, wie unheimlich lecker die ist, oder? Und man könnte (kann) sie auch wie einen Pudding löffeln….

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Schoko-Kokosbutter

Zutaten:
  • 200 g (1 Päckchen) Kokosraspel
  • 2 El Kakaopulver
  • 1-2 El Ahornsirup
  • 1 Tl Salz

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
  1. Die Kokosraspel in eine leistungsstarke Küchenmaschine mit Messereinsatz geben.
  2. Die Küchenmaschine auf höchster Stufe solange laufen, bis aus den Kokosraspel das Öl austritt und die Kokosbutter entsteht.
  3. Nun gebt ihr Kakaopulver, Ahornsirup und Salz dazu und lasst die Küchenmaschine wieder laufen.
    Was jetzt passiert ist, dass die Kokosbutter durch die Hinzugabe des Kakaos erst wieder fest wird. Es entsteht ein krümeliger und fester Klumpen. Ich musste die Küchenmaschine doch nochmal einige Minuten laufen lassen, bevor sich das ganze wieder verflüssigt hat. Also: Falls es zunächst wieder fest wird, nicht verzagen und die Maschine einfach solange weiterlaufen lassen, bis die Nussbutter wieder flüssig ist.
  4. Falls es doch nicht richtig cremig wird, kann man mit etwas zusätzlichem Öl, z.B. Kokosöl, nachhelfen.
  5. Wenn die Nussbutter fertig ist, in ein Glas umfüllen.

Es fiel mir schon sehr schwer, nicht gleich alles auf einmal zu essen, denn die Schoko-Kokosbutter ist so unheimlich lecker – und wenn sie frisch zubereitet ist, dann ist sie auch noch ganz flüssig.

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Nach dem Abkühlen im Glas (die Nussbutter erwärmt sich ja bei der Zubereitung), wird die Schoko-Kokosbutter nämlich relativ fest. Im Sommer nicht ganz so extrem wie im Winter. Das liegt natürlich am Kokosöl, welches bei Zimmertemperatur fest ist.

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Wenn man die Nussbutter flüssig haben möchte, dann kann man das Glas (ohne Deckel) entweder in die Mikrowelle oder ins Wasserbad stellen.
Was ich aber besonders lecker finde, ist, wenn man die feste Kokosbutter auf etwas Warmes, z.B. einen warmen Haferbrei gibt. Sie beginnt dann, darauf zu schmelzen, sodass vorheriges Schmelzen nicht unbedingt notwendig ist.

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Hatte ich schon erwähnt, wie lecker die Nussbutter ist? Zwinkerndes Smiley
Ich hoffe, ich probiert sie mal aus!
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Mein Testbericht: Der feelglück Serotonizer

Samstag, 23. Juni 2012
Hallo meine Lieben!
Ich hoffe, ihr hattet einen tollen Start ins Wochenende. Mir geht es heute richtig gut: Ich habe ausgeschlafen, meditiert, meine morgendlichen Sonnengrüße gemacht und leckere Pancakes zum Frühstück gegessen (mit frischen Erdbeeren im Teig – einfach himmlisch!).
Außerdem steht heute wieder ein schönes Erlebnis an: Ich treffe mich mit Sue von Happy Ich. Nach dem schönen Treffen mit Nancy letztes Wochenende, werde ich heute wieder aus einer virtuellen Bekanntschaft eine reale machen. Ich kann mein Glück wirklich nicht fassen, denn es bedeutet mir sehr viel, dass ich über den Blog (inkl. Twitter und Facebook) neue Menschen kennengelernt habe, auch wenn man sich meist nur virtuell kennt. Dass ich jetzt einige dieser Menschen “in Echt” treffen kann, ist wirklich das Sahnehäubchen und ich freue mich sehr darauf!

Jetzt aber zum eigentlich Thema dieses Posts: Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, habe ich vor etwas mehr als 2 Wochen einige Fläschchen des Drinks der Firma feelglück, dem feelglück Serotonizer, zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen.

Feelglück

Ich hatte bereits berichtet, was sich hinter diesem Drink verbergen soll: Durch seine besondere Zusammensetzung und der “geheimen Zutat” L-Tryptophan, soll der Drink bei regelmäßigem Verzehr das Wohlbefinden steigern. Empfohlen wird ein mindestens 2-wöchiger täglicher Verzehr.
Der Drink wird in 3 Sorten Mango-Orange, Traube-Maracuja und Johannisbeere-Banane angeboten. In einem Fläschchen sind 110 ml enthalten.
Ich habe 3 Gebinde zu je 8 Fläschchen zur Verfügung gestellt bekommen (19 Mal Mango-Orange sowie je 1 Mal Traube-Maracuja und Johannisbeere-Banane).

So, jetzt sind also schon über 2 Wochen vorbei und ich habe jeden Tag morgens vor dem Frühstück ein Fläschchen getrunken, sodass ich euch heute mein “Testergebnis” vorstellen möchte.

Geschmack und Konsistenz
Geschmacklich fand ich alle 3 Sorten sehr lecker! Ich war aber nach dem ersten Schluck etwas erstaunt über den Geschmack: Auch wenn der Drink viel Obst enthält, so schmeckt er eben nicht nur fruchtig, wie man das vielleicht von anderen fertigen Frucht-Smoothies aus dem Supermarkt kennt. Er hat einen Beigeschmack, den ich als leicht erdig bezeichnen würde, welcher von einem der zusätzlichen Inhaltsstoffe Topinambur (Knolle), Süß-Lupine (Hülsenfrucht) und Teff (Ur-Getreide) kommen muss. Da ich nicht weiß, wie diese für sich alleine schmecken, kann ich den Geschmack leider nicht eindeutig zuordnen. Mich hat dieser Geschmack nicht gestört, aber ich weiß nicht, ob es jedermanns Sache ist.
Die Sorten Sorten Mango-Orange und Traube-Maracuja haben für mich sehr ähnlich geschmeckt. Von der Sorte Johannisbeere-Banane hätte ich gern noch mehr Fläschchen gehabt, denn ich mag es beerig und bananig (falls ihr das noch nicht bemerkt habt Zwinkerndes Smiley).
Die Konsistenz ist die eines dickenflüssigen Saftes. Das fand ich sehr angenehm und ich hätte nicht gewollt, dass es dickflüssiger wäre oder dass z.B. Getreide- oder Fruchtstücken drin gewesen wären. Das hätte ich morgens direkt nach dem Aufstehen nicht runter bekommen.

Verpackung
Die Verpackung und das Design der Flaschen sind einfach gehalten, was ich völlig in Ordnung finde. Verschlossen sind die Fläschchen mit einer Folie zum Abziehen, die – Gott sein Dank – immer gut und vollständig abgezogen werden konnte. Ich könnte ja jedes Mal einen Anfall bekommen, wenn sich diese Folien auf z.B. Joghurt- oder Frischkäsebechern nicht vollständig abziehen lassen und einreißen. Das war hier kein Problem.
Einziger Minuspunkt an der Verpackung meines Erachtens: Der farbige Aufdruck der Sorten Mango-Orange (orange) und Traube-Maracuja (gelb) ist nicht so gut zu lesen, v.a. nicht die kleine Schrift. Ich weiß nicht, ob ich die Fläschchen im finalen Design und Druck bekommen habe. Wenn das aber so ist, dann sollte das meiner Meinung nach verbessert werden, denn alles, das auf das Etikett gedruckt wird, sollte gut lesbar sein, sonst braucht man es nicht aufdrucken.

Wirkung
Kommen wir nur zum eigentlich interessanten Punkt: Die glücklich machende Wirkung des Drinks.
Das Besondere an dem feelglück Serotonizer soll ja sein, dass er zur Steigerung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens beiträgt und die durch Stress und Hektik verloren gegangene Energien zurück bringt. Bereits nach drei- bis viermaligem Verzehr soll eine spürbare Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens einsetzen.
Hier muss ich leider sagen, dass ich nichts Auffälliges gemerkt habe. Mir ging es nicht anders als sonst. Ich hatte meine guten Tage und auch ein paar schlechte. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich z.B. einen Energieschub am Vormittag gehabt hätte, weil ich den Drink gleich morgens nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen getrunken habe. Ich habe in 90% der Fälle auch die empfohlene 30-minütige Wartezeit bis zur nächsten Mahlzeit (Frühstück) eingehalten. Das einzige, was ich in dieser Zwischenzeit zu mir genommen hatte, war mein übliches großes Glas Wasser. Aber ohne das komme ich morgens gar nicht in die Gänge, da ich immer schon richtig Durst habe nach dem Aufstehen. Ob ich dadurch vielleicht den Drink zu sehr “verdünnt” habe? Aber das sollte eigentlich nicht der Fall gewesen sein.
Vielleicht habe ich keine Veränderung gespürt, da ich durch meine sonst gute Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Grünzeug, guten Fetten und Ölen sowie viel Ballaststoffen sowieso schon viele Nährstoffe aufnehme, die einen positiven Einfluss auf mein Wohlbefinden haben. Es gibt ja genügend Leute, die eine solche positive Veränderung spüren, wenn sie ihre Ernährung weg von Fastfood, viel Zucker, viel Fett und vielen künstlichen/stark verarbeiteten Lebensmitteln hin zu einer gesünderen Ernährung mit vielen natürlichen/naturbelasseneren Lebensmitteln umstellen. So kann es vielleicht schon sein, dass jemand, der sonst eher der “Standardernährungsweise” folgt, durch so einen Drink schon eine Verbesserung fühlt.

Natürlich war es ganz angenehm, gleich morgens schon ein bisschen was Fruchtiges zu mir zu nehmen, aber das kann ich auch mit einem Glas Saft oder einem “normalen” Frucht-Smoothie erreichen. Da ich nicht das Gefühl hatte, dass sich mein allgemeines Wohlbefinden gesteigert hat, rechtfertigt sich für mich auch nicht der Preis von knapp 2,50 € pro Fläschchen und ich würde das Produkt selber nicht kaufen.
Ich bin aber schon sehr gespannt, was die anderen Tester dazu zu sagen haben. Ich weiß, dass Anni und Ulli den Drink auch testen. Wenn euch interessiert, ob sich bei anderen eine glücklich machende Wirkung eingestellt hat, dann schaut doch mal bei den beiden vorbei.

Ich möcht mich an dieser Stelle nochmals bei der Firma feelglück für die Möglichkeit bedanken, ihre Produkte zu testen!

Ich wünsch euch noch ein tolles – und glückliches – Wochenende!

Hinweis: Die Artikel wurden mir für den Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt.
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Meine Rezepte für den Alnatura-Rezeptwettbewerb 3erlei

Donnerstag, 21. Juni 2012
Ich hatte ja schon an der einen oder anderen Stelle erwähnt, dass ich mir ein paar Rezepte für den Alnatura-Rezeptwettbewerb 3erlei ausgedacht und diese auch eingereicht habe.



Ich hatte sogar noch ein paar mehr Ideen im Kopf, aber leider hat mir für die Umsetzung die Zeit gefehlt. So kann ich sie aber in nächster Zeit noch mit mehr als nur 3 Hauptzutaten machen - denn das war echt eine ganz schöne Herausforderung!

Natürlich würde ich mich freue, wenn ihr für meine Rezepte abstimmen würdet, denn es gibt ein paar tolle Preise zu gewinnen.

Gurke-Avocado-Dill-Dip










Die Abstimmung läuft bis zum 30.06.2012.

Ich freue mich über eure Unterstützung und bedanke mich hier schon mal für jede Stimme, die ich von euch bekomme!
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Rote-Linsen-Quinoa-Burger

Dienstag, 19. Juni 2012
Ich habe mir vor einiger Zeit das Kochbuch “Vegan grillen” zugelegt und bin seitdem total begeistert von den vielen tollen Rezepten. Der einzige Nachteil an diesem Buch: Es enthält keine Fotos von den Gerichten – und eigentlich ist das für mich sonst ein Grund, ein Kochbuch links liegen zu lassen. Aber leider ist die Auswahl an Büchern zum fleischlosen Grillen echt klein, v.a. wenn man nicht unbedingt auf Rezepte mit viel Käse aus ist. Und als ich mir die Rezeptübersicht von “Vegan grillen” angeschaut habe, musste ich dem Kochbuch einfach eine Chance geben, was ich bislang noch nicht bereut habe.

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Neben tollen Rezepten für Spieße, Salate und Nachspeisen gibt es ganz viele Burger-Rezepte. Ich liebe ja Burger auf Bohnen-Basis. Die gibt es bei uns recht häufig. Ich mache immer eine große Ladung, damit es Reste für die Folgetage oder zum Einfrieren gibt. Ich war schon oft froh, dass ich einen Burger-Vorrat im Gefrierschrank hatte.
Das heutige Rezept wurde inspiriert von den Rote-Linsen-Couscous-Burgern aus “Vegan grillen”. Ich habe das Rezept zuerst im Original gemacht, wo es schon wirklich lecker ist. Ich hatte aber schon 2 Ideen, wie ich es noch optimieren könnte:
  1. Anstelle von Couscous Quinoa verwenden, um dem ganzen ein etwas besseres “Protein-Profil” zu geben.
  2. Zusätzlich ein Leinsamen-Ei verwenden, da ich finde, dass die Burger dadurch eine bessere Konsistenz bekommen, v.a. wenn man sie nochmals aufwärmen möchte.
    Burgen ohne Leinsamen-Ei werden finde ich immer ziemlich trocken, wenn man sie nicht ganz frisch isst.
Und dann wird natürlich immer noch hier und da was an den Gewürzen angepasst. Wie das halt so ist. Zwinkerndes Smiley

DSC_1430

Rote-Linsen-Quinoa-Burger
Für 8-10 Burger
Basierend auf den Rote-Linsen-Couscous-Burgern gefunden in “Vegan grillen

Zutaten:
  • 1/2 Becher rote Linsen
  • 1/2 Becher Quinoa
  • 2 Becher Wasser
  • 1 Lorbeerblatt (optional)
  • 1 El gemahlene Leinsamen
  • 3 El warmes Wasser
  • 1/4 Becher Sonnenblumenkerne
  • 1 kleine Karotte
  • 1/2 Becher Hafer- oder Hirseflocken
  • 2 1/2 El Tomatenmark
  • 3 El gehackte Kräuter nach Wahl, z.B. italienische Kräutermischung oder Petersilie
  • 1,5 El Sojasoße
  • 1/2 El Tahini
  • 1 El Curry
  • 1/4 Tl Kreuzkümmel
  • 1/4 Tl gemahlener Koriander
  • 1 Msp. Piment

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
  1. Quinoa unter kaltem Wasser in einem Sieb abspülen.
  2. Ihr könnt Quinoa und rote Linsen mit dem Wasser und dem Lorbeerblatt gemeinsam in einem Topf kochen. Dabei müsst ihr nur die Kochzeiten koordinieren.
  3. Wenn Quinoa und Linsen weich gekocht sind, kurz zur Seite stellen und etwas auskühlen lassen.
  4. Währenddessen das Leinsamen-Ei zubereiten: In einer kleinen Schüssel Leinsamen und warmes Wasser vermischen und einige Minuten aufquellen lassen.
  5. Die Karotte in eine große Schüssel raspeln.
  6. Tomatenmark, Leinsamen-Ei, Sonnenblumenkerne, Hafer-/Hirseflocken, Linsen und Quinoa dazugeben und gut durchmischen. Das geht am besten mit den Händen.
  7. Die restlichen Zutaten dazugeben, durchmischen und bei Bedarf nachwürzen.
  8. Mit feuchten Händen ca. 8-10 Burger formen.
  9. Auf den heißen Grill legen und von beiden Seiten je ca. 12-15 Minuten grillen lassen. Ggf. die Grillschale, den Rost oder die Burger selber mit etwas Öl bestreichen, damit nichts anbackt.
    Wenn ihr die Burger im Backofen macht, den Backofen auf 200°C vorheizen und die Burger von beiden Seiten je ca. 15-20 Minuten backen.
    Wenn ihr die Burger in der Pfanne macht, die Pfanne heiß werden lassen und etwas Öl zum Braten hinzugeben. Wenn das Öl heiß ist, die Burger zugeben und von beiden Seiten je ca. 10 Minuten braten lassen.

Ich sage euch, das sind richtig leckere Burger! Leckere Zutaten, toll gewürzt und auch super vorzubereiten, denn ihr könnte den “Burger-Teig” auch einfach ein paar Stunden im Voraus machen und die Burger dann zur Grill-/Essenszeit formen.

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So macht veganes bzw. fleischfreies Grillen richtig Spaß!!!
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