Favoriten des Monats–Juli 2012

Dienstag, 31. Juli 2012
Ach, Juli.
Ich liebe dich, denn du bist mein Geburtstagsmonat. Aber was ist denn bitte los mit dir? Solltest du uns nicht hochsommerliches Wetter bringen? Stattdessen war es die meiste Zeit regnerisch und kühl. Naja, ich verzeihe es dir nochmal, da du mir das erste Mal seit Jahren (man mag es kaum glauben) wieder schönes Wetter zu meinem Geburtstag beschert hast. Und mal abgesehen vom Wetter, hast du ja noch einige andere schöne Dinge für mich bereit gehalten.
Vielen dank dafür!

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[Bild aufgenommen im Sardinien-Urlaub 2011]

>> Dieser Artikel schreibt über ein Unternehmen, dass seine Mitarbeiter als Mit-Schöpfer betrachtet und sie als erwachsene gleichberechtigte Menschen behandelt. So sieht für mich ein zukunftsfähiges Unternehmen aus: weniger Kontrolle und mehr Freiheit – um Nährboden von Innovation und Kreativität zu schaffen.

>> Der Crazy Sexy Detox.

>> Der Beginn der Olympischen Spiele in London. Besonders das Entzünden der olympischen Flamme war toll inszeniert.

>> Passend dazu die aktuelle Nike Werbung.


Ich find sie einfach super!

>> Der Tee “Sencha Schlaflos” von Tee Gschwendner.

Tee

>> Mein Geburtstag – darauf freue ich mich immer noch wie ein kleines Kind.

>> Meine neue Uhr.

Uhr

>> Das Theaterstück “Gut gegen Nordwind”. Dank Sue kann ich jetzt auch das Buch dazu lesen.

>> Was Neues für die Lippen. Sheabutter ist wirklich die allerbeste Lippenpflege!

Lipgloss Sheabutter

>> Und die Nagellack-Favoriten dürfen natürlich auch nicht fehlen. Zwinkerndes Smiley

Nagellack1 Nagellack2
Nagellack4 Nagellack3

Was waren eure Favoriten im Juli?
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Mein Fazit zum Crazy Sexy Detox

Montag, 30. Juli 2012
Wie versprochen kommt heute mein Fazit zum Crazy Sexy Detox.

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Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich mir nach dem Detox noch eine Woche Zeit geben möchte, um Gluten wieder in meine Ernährung zu integrieren, sodass ich eine Aussage dazu treffen kann, ob ich ggf. sensibel auf Gluten reagiere. Da dies nun geschafft ist, möchte ich euch mein abschließendes Resümee nicht länger vorenthalten.

Alles in allem war der Crazy Sexy Detox für mich ein tolles Experiment. Ich habe doch so einiges dazu gelernt, was ich auch nach dem Detox beibehalten möchte. Aber ich habe auch gemerkt, dass es ein paar Dinge gibt, die ich so nicht komplett übernehmen möchte, sondern dass ich eher darin bestätigt wurde, dass es für mich schon richtig ist, wie ich es bislang gemacht habe.

Natürlich ist das Programm in Summe ein große Herausforderung – v.a. wenn man die umzusetzenden Dinge so noch gar nicht macht oder noch keine großen Berührungspunkte damit hatte. Es handelt sich zudem nicht nur um ein reines Entgiftungsprogramm in Sachen Ernährung. Es ist ein ganzheitliches Programm, dass viele Aspekte rund um Körper und Geist umfasst. Genau das war es aber, was mich so daran gereizt hat – und weswegen es auch einige Monate, seit ich das erste Mal vom Crazy Sexy Detox gehört hatte, gedauert hat, dass ich mich selbst wirklich dazu bereit gefühlt habe, ihn so umfassend wie möglich umzusetzen.
Ich glaube, das war wirklich das Schlüsselelement, warum mir der Detox so viel Freude gemacht hat und ich ihn relativ problemlos durchstehen konnte: Ich habe mich zu 100% dazu bereit gefühlt. Keine der möglichen Herausforderungen, wie z.B. die glutenfreie Ernährung, haben bei mir Stress ausgelöst. Ich dachte einfach: “Hey, ich probier’s einfach! Ich tu das, was im Rahmen des Möglichen ist – und wenn ich dann doch mal was nicht auf die Reihe bekomme, dann ist das eben so.” Für mich ist diese Einstellung eine ganz neue Erfahrung! Ich nenne sie meinen “Perfektionismus 2.0”. Denn natürlich habe ich mich gut vorbereitet, informiert und Alternativen zu Hand gehabt. Aber ich habe mich nicht davon stressen lassen, dass ich zu Beginn noch nicht auf alles eine Antwort hatte. Ich konnte ja auch gar nicht alles absehen, was sich innerhalb der drei Wochen für mich ergeben könnte. Fragen wie “Was ist, wenn wir zum Essen eingeladen werden?” oder “Was ist, wenn ich das tägliche Nasenspülen total widerlich finde?” hätten mich sonst wahnsinnig gemacht. Jetzt konnte ich solche Dinge viel besser auf mich zukommen lassen und habe sie nicht schon zu Problemen gemacht, bevor sie überhaupt problematisch wurden. Ich sage euch, das ist ganz schön befreiend! Gleichzeitig gibt das einem wahnsinnig viele Energie und lässt Raum für Kreativität.

Eine tolle Unterstützung waren für mich der Tagesplan und die Rezepte im Buchselbst.

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Ich habe mich immer darauf gefreut, wenn ich morgens den Eintrag zum jeweiligen Tag gelesen habe. Das hat mich noch besser auf den Tag eingestimmt und es war fast so, als ob man einen persönlichen Coach hätte. Speziell die täglichen Gebete und Affirmationen waren neu für mich, sodass ich froh war, schon etwas “fertiges” zur Hand zu haben.
Die Rezepte haben mich v.a. an den ersten Tagen inspiriert, da ich teilweise doch ganz schön hilflos war, wie ich denn so viel Rohkost essen sollte. Da bin ich aber Gott sei Dank schnell reingekommen, sodass ich wegen Rezeptideen kaum noch ins Buch schauen musste.

So, dann lasst uns mal im Detail schauen, was ich von den Dingen, die ich mir vorgenommen hatte, umsetzen konnte, was ich beibehalten möchte und was ich nicht übernehmen werde.

Ernährung
Für mich war der Bereich Ernährung die größte Herausforderung des Detox-Programms.
Ich konnte mir zunächst überhaupt nicht vorstellen, dass ich Gefallen daran finden könnte, direkt zum Frühstück einen grünen Smoothie zu trinken. Außerdem hatte ich ja in den ersten Tagen doch ein paar Probleme mit der Verdauung, was ich der Erhöhung des Rohkostanteils zuschreibe. Das war aber Gott sei Dank nur von kurzer Dauer, sodass ich nach wenigen Tagen recht gut reingefunden hatte. Und jetzt ist es sogar so, dass ich das Konzept total super finde! Ich möchte weiterhin mehr Rohkost essen, denn ich habe gemerkt, wie gut mir das tut: ich war nach kleineren Portionen als sonst schon satt, habe mich nie vollgestopft gefühlt und auch mein Hungergefühl hat sich positiv verändert. In Sachen Ernährung ist das für mich das größte Highlight des Detox.

Den Verzicht habe ich, soweit ich das Beurteilen kann, komplett durchgehalten. Es kann natürlich sein, dass sich doch noch irgendwo was versteckt hatte, z.B. Zucker in der Salatsoße beim Sommerfest der Firma meines Mannes. Aber für mich war es in Ordnung, nicht im Detail immer alles zu erfragen. Außerdem habe ich beim Obst nicht speziell auf den glykämischen Index geachtet, sondern einfach in Summe weniger Obst gegessen.

Am schwierigsten war für mich der Verzicht auf Kaffee – und das, obwohl ich keine große Kaffeetrinkerin bin. Ich würde mich eher als Genusstrinker bezeichnen und habe manchmal einfach Lust auf Kaffee. Das werde ich mir auch in Zukunft nicht nehmen lassen. Ich habe aber nochmals gemerkt, dass es mir sehr gut tut, mit grünem Tee in den Tag zu starten. Meine Neuentdeckung war hier der “Sencha Schlaflos” von Tee Gschwendner, der sich innerhalb kürzester Zeit zu meinem Frühstückskaffee gemausert hat.
Die vegane Ernährung hat mich vor keine weiteren Probleme gestellt, da ich mich in diesem Bereich ja schon sehr gut auskenne. Ich werdet euch deswegen aber vielleicht wundern, dass ich mich dennoch nicht dazu entschieden habe, mich auch in Zukunft komplett vegan zu ernähren. Ich bleibe weiterhin ein Vegetarier, der sich zum größten Teil vegan ernährt, aber eben nicht ganz. Ich mag Eier und Käse einfach zu sehr, als dass ich ganz strikt darauf verzichten möchte, nur um mir das Etikett “vegan” anhängen zu können. Ich habe meinen Konsum wirklich schon sehr stark reduziert, sodass ich ein Level erreicht habe, welches für mich in Ordnung ist.

Die glutenfreie Ernährung war die größte Herausforderung für mich und hat mich auch vor die meisten “Probleme” gestellt. Da ich nicht bereit war, 3 oder 4€ für 5 Scheiben fertiges glutenfreies Brot auszugeben, musste ich dieses selber backen oder auf Reis-/Maiswaffeln zurückgreifen. Das war auf Dauer schon nervig, v.a. wenn ich unterwegs war und nicht mal eben beim Bäcker ein Vollkornbrötchen holen konnte. Ich kann daher nur ansatzweise nachvollziehen, wie schwierig es sein muss, wenn man Gluten nicht verträgt. Trotzdem war es ja Teil des Experiments, genau dies für mich herauszufinden. Es hätte mir also schon passieren können, das ich am Ende des Experiments zu dem Schluss komme, dass ich Gluten wirklich nicht gut vertrage. Doch ich habe mir gesagt, dass ich mich dann nochmal ganz neu mit der Thematik befassen würde, wenn es soweit ist. Für die drei Wochen war meine Übergangslösung schon ok, wenn auch nicht immer komplett durchdacht.
Letzte Woche habe ich dann langsam angefangen, glutenhaltige Lebensmittel wieder in meine Ernährung zu integrieren. Das Resultat: Ich komme mit Gluten wunderbar zurecht! Darüber bin ich sehr froh. Meine “Einschränkungen” in Sachen Ernährung habe ich mir bislang ja immer selbst auferlegt, was es natürlich viel einfacher macht, damit zurecht zu kommen. Da einem Verzicht auf Gluten, wenn man keine Intoleranz oder Sensibilität hat, eigentlich keine weiteren gesundheitlichen Vorteile zugeschrieben werden können, werde ich mir nicht noch etwas auferlegen. Wenn man auf Vollkornprodukte setzt, so sehe ich kein Problem dabei, wenn diese Gluten enthalten.

Körperpflege
Vorgenommen hatte ich mir hier jeden  Morgen eine Trockenbürsten-Massage zu machen, täglich die Nase zu spülen, mindestens 5 Mal pro Woche Bewegung oder Sport á 35 Minuten zu machen und 8 Stunden zu schlafen.

Trockenbürsten und Sport mache ich ja schon lange, sodass das für mich während des Detox keine Erneuerung war.
Die Nasenspülung habe ich relativ schnell wieder sein gelassen, da ich keine nennenswerten Verbesserungen dadurch gespürt habe (wie hier beschrieben). Es war einen Versuch wert, denn ich kenne viele, die darauf schwören. Ich werde das weiterhin nur bei akutem Schnupfen oder Heuschnupfen machen.
Die 8 Stunden Schlaf haben bei mir auch keine Wunder gewirkt. Ich war über den Tag nicht fitter als sonst und bin auch nicht besser aus dem Bett gekommen. Dazu sei gesagt, dass ich sonst auch unter der Woche nicht wenig schlafe. Im Normalfall schlafe ich 7 Stunden und am Wochenende ein bisschen mehr. Ich hatte echt gedacht, dass die eine Stunde mehr Schlaf was bringen würde – zumindest im Laufe von drei Wochen hat sie das jedoch nicht getan.

Pflege für Seele und Geist
Auch wenn ich hier immer am wenigsten berichtet hatte, so war das der Aspekt, der mir am besten gefallen hat.
Ich habe ja erst vor Kurzem mit Meditation begonnen. Tägliche Affirmationen und Gebete waren ganz neu für mich. Da hat es natürlich gut gepasst, dass in der letzten Woche des Detox eine weitere Meditation Challenge von Deepak Chopra begann. Das Thema “Free to Love” passt wunderbar zu meiner aktuellen Situation und ich bin sehr dankbar, dass diese Meditationen kostenlos zur Verfügung stehen. Die Ruhe und das In-sich-gehen während der Meditation sind einfach toll – auch wenn meine Gedanken natürlich nicht immer still sind. Ich meditieren gleich morgens nach dem Aufwachen im Bett. Ich setze mich dafür einfach auf, lehne mich hinten an und bringe die Beine in eine für mich bequem Position. Danach fühle ich mich einfach gut und es ist für mich ein schöner Übergang zwischen Schlafen und Aufstehen.
Auch meine Rituale vor dem Schlafengehen (Lesen und in mein Dankbarkeitstagebuch schreiben) haben mir sehr gut gefallen. So wie man den Tag beginnt, so sollte man ihn auch beenden: bewusst und entspannt. Das sind nur ein paar Minuten jeden Tag, die einen aber mit so viel Energie und Ruhe versorgen, dass man die zusätzlich “verbrauchte” Zeit schnell wieder drin hat.

Ich hoffe, ihr hattet genauso viel Spaß daran, mich beim Crazy Sexy Detox zu begleiten, wie ich bei der Durchführung hatte!
Ich kann mir gut vorstellen, dass ich das Programm (ohne den Verzicht auf Gluten) so nochmals durchziehen werde, wenn ich mal wieder das Gefühl habe, zu weit vom Weg abgekommen zu sein. Es war für mich eine tolle Möglichkeit, mich in vielen Bereichen an neue Dinge heranzuwagen und sowohl meinem Körper als auch meinem Geist etwas Gutes zu tun.
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Schnelles Buchweizen-Hirsebrot

Sonntag, 29. Juli 2012
Auch wenn der Crazy Sexy Detox und somit auch meine glutenfreie Zeit vorbei sind, so habe ich doch noch das eine oder andere glutenfreie Rezept in der Hinterhand.

Das heutige Rezept ist eine leichte Abwandlung des schnellen glutenfreien Brots. Dieses habe ich gleich zu Anfang des Detox gebacken, da ich wusste, das es auf jeden Fall ein leckeres Brot ergibt. Zu viele Experimente wollte ich am Anfang der glutenfreien Zeit nicht eingehen.
Da das aber leider viel zu schnell gegessen war, musste ich Nachschub backen, wobei ich etwas experimentierfreudiger war. Ok, so wahnsinnig experimentierfreudig nun auch wieder nicht. Aber immerhin habe ich Amaranth- durch Hirsemehl ersetzt. Der Grund: Ich mag Hirse einfach lieber als Amaranth, auch wenn Amaranth durch der hohen Eiweißgehalt eine gute Wahl ist. Das nächste Mal könnte ich es mit Quinoamehl probieren, womit ich bislang noch nie gebacken habe. In diesem Rezept sollte das Austauschen der glutenfreien Mehlsorten problemlos funktionieren, sodass ihr einfach die Mehlsorten nehmen könnt, die euch schmecken. Außerdem habe ich für dieses Brot das erste Mal ein Brotgewürz verwendet. In meinem sind Kümmel, Koriander und Fenchel. Das war wirklich eine gute Entscheidung, da das Brot so noch aromatischer schmeckt.

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Schnelles Buchweizen-Hirsebrot
Für eine 24x24cm-Backform

Zutaten:
Trocken
  • 2/3 Becher Buchweizenmehl (frisch gemahlen in der Küchenmaschine)
  • 2/3 Becher Hirsemehl (frisch gemahlen in der Küchenmaschine)
  • 4 El gemahlene Leinsamen
  • 1/2 Tl Backpulver
  • 1/2 Tl Salz
  • 1 Tl Brotgewürz
Flüssig:
  • 2/3 Milch oder Milchalternative eurer Wahl
  • 3/4 Becher Wasser
  • 1 El Apfelmus, ungesüßt
  • 1 El Olivenöl

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
    1. Ofen auf 200°C vorheizen und die Backform entweder einfetten oder mit Backpapier auslegen.
    2. In einer mittelgroßen Schüssel die trockenen Zutaten mischen.
    3. Die flüssigen Zutaten dazugeben und nur solange mischen, bis der Teig gerade so zusammenhält.
    4. Teig in die Backform gießen und gleichmäßig verteilen.
    5. Für ca. 45 Minuten backen bis die Oberfläche goldbraun ist und leichte Risse hat.
    6. Nach dem Abkühlen kann man das Brot in gleichmäßige Stücke schneiden (1 Stück = 1 Scheibe) und in einer Plastiktüten im Kühlschrank aufbewahren.

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    Und wenn ihr euch denkt “Moment mal, die Bilder kenne ich doch noch von diesem Rezept.”, dann gestehe ich, dass ich dieses Brot nicht nochmals fotografiert habe, da es wirklich genauso aussah, wie die erste Version des Rezepts. Ich hoffe, ihr könnt mir meine Faulheit verzeihen. Aber so wisst ihr trotzdem, was euch bei diesem Rezept erwartet. Zwinkerndes Smiley

    Die Integration von Gluten diese Woche hat sehr gut funktioniert, sodass ihr morgen mit meinem endgültigen Fazit zum Crazy Sexy Detox rechnen könnt.
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    Aprikosen-Zitronen-Knuspermüsli

    Donnerstag, 26. Juli 2012
    Wow, ist das wieder heiß!
    Es ist echt schade, dass es nur entweder mörderheißes Sommer- oder kaltes Regenwetter gibt. Wo sind die angenehmen 25°C/Sonnenschein hin?
    Natürlich freue ich mich, dass es warm und sonnig ist – nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht. Und ich muss ja Gott sei Dank zur Zeit nicht im Business Look rumlaufen (Home Office und so), sodass ich mich bei dem warmen Wetter luftig anziehen kann. Was mit dem Sommerwetter auch sofort wieder zurückgekommen ist, ist meine Lust auf knallige Nagellackfarben. Letzte Woche hatte ich mich noch beschwert, dass das Wetter gar keine Lust auf die ganzen schönen Sommerfarben macht. Da ich hier eine große Auswahl habe, will ich natürlich, dass die Farben auch zum Einsatz kommen: Erdbeerpink, Korallrot und leuchtendes Grün wollen getragen werden. Aber ich muss mich damit glaube ich auch schon wieder beeilen, denn allzu lange wird sich das Wetter bestimmt nicht so halten.

    Was man bei so heißem Wetter noch braucht außer schöne Farbe auf den Nägeln? Abkühlung und Erfrischung natürlich.
    Ein erfrischendes Gesichtsspray (wie z.B. das von Evian), ein kühlendes Spray für Füße und Beine (das Pfefferminzspray von Body Shop ist mein Favorit) und eine Flasche Wasser dürfen daher in meiner Handtasche nicht fehlen.
    Und da es viel zu heiß zum Kochen ist, wird einfach kalt gegessen: Salate, frisches Sommerobst, Smoothies, Eis, Joghurt, kaltes Übernacht-Müsli etc. – es gibt ja genügend Auswahl. Hauptsache ist, dass es leicht ist und erfrischend schmeckt. Genau das ging mir durch den Kopf, als ich das heutige Knuspermüsli-Rezept kreiert habe.

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    Wenn ich an “erfrischend” denke, kommt mir sofort Zitrone in den Sinn. Egal ob Zitronensorbet, eine Zitronenscheibe im Wasser oder ein Schuss Zitronensaft im Salatdressing – es schmeckt einfach immer erfrischend, sobald Zitrone im Spiel ist. Daher habe ich sie einfach in das Knuspermüsli integriert. Ich war mir wirklich nicht sicher, ob das am Ende dann auch schmeckt. Aber ich finde den leicht säuerlich-zitronigen Geschmack sehr lecker und perfekt für den Sommer.

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    Aprikosen-Zitronen-Knuspermüsli
    Für 1 große Müslidose
    Zutaten:

    Trocken
    • 2 Becher Haferflocken
    • 1 Becher gepuffter Amaranth
    • 1/2 Becher Kokosraspel
    • 4 El ungeschälte Hanfsamen
    • 4 El Sonnenblumenkern
    • 4 El Sesam
    • 1/2 Tl Salz
    • 1 Msp. Vanillepulver oder einige Tropfen Vanillearoma
    • 1 Becher getrocknete Aprikosen, kleingekackt

    Flüssig
    • 1 mittelgroße Banane
    • 1/2 Becher Reissirup
    • 1/4 Becher Apfelmus
    • 2 El Kokosfett
    • 1 unbehandelte Zitrone, Schale und Saft

    Hinweis: 1 Becher = 225 ml

    Zubereitung:
    1. Den Backofen auf 175°C vorheizen.
    2. Alle trockenen Zutaten (bis auf die Aprikosen) in einer großen Schüssel mischen.
    3. Die Schale der Zitrone abreiben, den Saft auspressen und zusammen mit den restlichen flüssigen Zutaten in einer kleinen, mikrowellenfesten Schüssel vermischen.
      Ca. 1 Minute in der Mikrowelle erwärmen. Das macht alles noch flüssiger.
    4. Die flüssige Mischung zur trockenen Mischung geben und alles gut miteinander verrühren, bis alle trockenen Zutaten von der Flüssigkeit überzogen sind.
    5. Die Müslimischung gleichmäßig auf einem Backblech verteilen und etwas andrücken.
    6. In den Backofen geben und 30 Minuten backen, wobei man alle 10 Minuten die Mischung auf dem Backblech wenden sollte, um ein gleichmäßiges Backen zu gewährleisten.
    7. Anschließend das fertiggebacken Müsli aus dem Ofen holen und auf dem Backblech auskühlen lassen.
      Das Müsli wird beim Auskühlen fest. Man kann hier schon immer wieder das Müsli auf dem Backblech durchmischen, sodass sich die typischen “Klumpen” bilden.
    8. Die kleingehackten getrockneten Aprikosen unters Müsli mischen.
    9. Ab damit in eine Müslidose – fertig!

    Für eine ausführlich Anleitung mit Fotos könnt ihr zum Post mit dem Knuspermüsli-Basisrezept gehen.

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    Für das Abreiben von Zitronenschale und für alles, was ganz fein gerieben werden muss, kann ich euch nur die Microplane Reibe CLASSIC empfehlen, die ich mir auf der Slowfood-Messe dieses Jahr gekauft habe. Sie ist einfach perfekt dafür und ich möchte sie nicht mehr missen. Ein Muss für jeden, der viel kocht und backt, da sie einem das Leben so wunderbar erleichtert.

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    Ich hoffe, ihr habt auch viele schöne Abkühlungsmöglichkeiten, die den heißen Alltag erträglicher machen!
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    Ein neues Lebensjahr – ein neuer Lebensabschnitt

    Mittwoch, 25. Juli 2012
    Gestern war mein 29. Geburtstag.
    Ich habe die letzten Wochen immer gescherzt, dass das jetzt mein erster 29. Geburtstag sein wird und ich die nächsten Jahren einfach bei der 29 bleibe. Ihr wisst ja, Frauen und ihr Alter – und dann steht auch noch die große 3 vor der Tür!

    Natürlich mache ich das nicht. Ich bin auf dem Papier eben so alt wie ich bin. Dass ich 1983 geboren bin, lässt sich nicht leugnen.
    Aber die Zeit, die es dauert, bis man sich nach dem Geburtstag an das neue “offizielle Alter” gewöhnt hat, wird bei mir seit ein paar Jahren immer länger. Gefühlsmäßig bin ich bei 25 hängen geblieben. 29 hört sich schon so “alt” an im Sinne von “dann sollte man wissen, wo man im Leben hin will”. Aber vielleicht war das auch nur eine unbewusste Erwartungshaltung von mir: Man ging zu Schule, hat studiert oder eine sonstige Berufsausbildung gemacht, hat schon ein paar Jahre gearbeitet, vielleicht einen Partner gefunden, mit dem viele Jahre seines Lebens verbringen wird und mit dem man vielleicht auch das Thema Familienplanung angeht. In meiner Vorstellung ging es immer nur geradeaus.

    Und jetzt bin ich diejenige, die sich auf einen kurvigen, ungewissen Weg begibt und sich darauf freut wie auf den ersten Schultag.
    Diese Vorfreude habe ich aber noch nicht lange. Wenn ich mir mein letztes Lebensjahr so anschaue, dann war das eine ziemliche Achterbahnfahrt: Die andauernde Unzufriedenheit mit meinem Beruf, eine anstehende Hochzeit, das Gefühl, völlig verloren zu sein, mein erster Halbmarathon,  die Kündigung etc. – und das ganze begleitet von einem emotionalen Auf und Ab. Rückblickend habe ich das Gefühl, als ob ich das erste halbe Jahr wahnsinnig gealtert und das zweite halbe Jahr wieder jünger geworden bin. Ich fühle mich jetzt ehrlich gesagt viel jünger als noch vor einem Jahr, weil ich endlich das Gefühl habe, dass ich auf meinem Weg angekommen bin. Diese Selbstfindungsreise kostet zwar einiges an Kraft, aber sie gibt mir so wahnsinnig viel Energie zurück, dass ich selber total erstaunt bin. Es ist, als ob ich eine Quelle unendlicher Energie angezapft hätte. Letztes Jahr war ich noch total verunsichert, hatte Angst und war verzweifelt, was glaube ich der Grund dafür war, warum ich mich so alt gefühlt habe.

    Ich bin so froh, dass ich da bin, wo ich jetzt bin. Ich bin froh über all die Dinge, dich ich im letzten Jahr über mich selbst gelernt habe, und über die Menschen, die mich virtuell, in Büchern oder “in Echt” auf diesem Weg begleiten. Ich bin froh und ich bin dankbar. Mein Leben ist so viel reichhaltiger geworden! Und das, obwohl ich immer noch nicht genau weiß, wie es konkret beruflich weitergeht oder mit was ich langfristig meine Brötchen verdienen werde.
    Aber eine Sache weiß ich ganz tief in meinem Herzen: Dass alles gut wird. Egal, wie es am Ende aussieht, es wird gut sein, weil ich meinem innersten Gefühl, meiner Intuition folge. Ich freue mich schon, mich mit ganzer Energie, meiner Leidenschaft und meinen Stärken an die Gestaltung meines “neuen” Lebens zu machen. Und ich weiß, dass sich Möglichkeiten für mich auftun werden , von denen ich nie im Leben geträumt hätte. Ich hoffe, dass ich diese Möglichkeiten auch erkennen und nutzen werde.

    Ich habe mich schon lange nicht mehr so auf ein neues Lebensjahr gefreut wie jetzt. Ich bin richtig aufgeregt!
    Auch wenn es natürlich Momente des Zweifelns geben wird und Phasen, in denen es nicht so läuft wie erwartet, so habe ich keine Angst mehr vor der Ungewissheit. So weit zu kommen war ein gutes Stück Arbeit für mich. Außerdem habe ich jetzt so viele Unterstützungsmöglichkeiten, wenn ich mal wieder das Gefühl habe, dass ich feststecke oder festgefahren bin. Auch wenn ich meinen Weg alleine gehen muss, so bin ich dennoch nicht alleine. Ich habe mich noch nie so sicher gefühlt.

    Und als ob das noch nicht genug wäre, so halten die ersten Wochen meines 30. Lebensjahrs viele schöne Erlebnisse für mich bereit: Am Wochenende feiere ich meinen Geburtstag mit Familie und Freunden, am 10.08. ist meinen letzten Arbeitstag (offiziell natürlich erst am 31.08., aber danach habe ich Urlaub) und ich habe um 10 Uhr meinen Übergabetermin bei der Personalabteilung. Gleich am darauffolgenden Tag geht es nach Köln zum Women’s Run und nur ein paar Tag später steht die Reise nach New York an. Ich finde, das kann sich sehen lassen, oder?

    Ich wünsche jedem von euch, dass ihr auch auf eurem eigenen Weg seid oder euren Weg findet.  Wenn es eine Sache gibt, die ihr in eurem Leben unbedingt tun solltet, dann das. Glaubt mir, es wird sich lohnen.


    PS: Ich möchte mich nochmals für die vielen lieben Glückwünsche bedanken, die mich gestern erreicht haben! Ich hoffe, ich kann sie auch alle einlösen.
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    Crazy Sexy Detox – Rückblick Woche 3

    Montag, 23. Juli 2012
    So, es ist geschafft! Der Crazy Sexy Detox ist vorbei!

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    Ich möchte heute berichten, wie es mir in der dritten und letzten Woche erging. Später in dieser Woche oder Anfang nächster Woche werde ich ein abschließendes Gesamtfazit machen.

    Wie die letzten beiden Wochen, folgt nun zu jedem der Bereiche, aus denen der Detox besteht, ein kleines Fazit.

    Ernährung
    Alles lief wie gehabt. Ich habe mich wirklich super an den hohen Rohkostanteil gewöhnt und merke, wie ich dadurch auch viel schneller satt bin. Außerdem ist das Hungergefühl, dass ich dann nach ein paar Stunden wieder bekomme, irgendwie etwas anders: Es fühlt sich “echter” an, so als ob es wirklich an der Zeit ist, auch rein physisch wieder was zu essen und eben nicht, weil der Blutzuckerspiegel gerade mal wieder abgesackt ist. Ich kann das schwer beschreiben und ich hoffe, ihr versteht einigermaßen, was ich meine. Ich glaube, dass durch den hohen Rohkostanteil und die noch größere Menge an Grünzeug, die ich jeden Tag verputze, mein Blutzuckerspiegel noch stabiler ist als davor. Das fühlt sich auf jeden Fall super an!

    Was mir in der letzten Woche eher einen Streich gespielt hat, das war der psychologische Effekt, den das nahende Ende auf einen haben kann. Bestimmte Gelüste (ja, ich meine v.a. die Kaffee-Gelüste) nehmen dann auf einmal zu, weil man ja weiß, dass es bald vorbei ist. Wenn der Detox noch ne Woche länger gedauert hätte, dann wäre dieser Effekt bestimmt erst in der vierten Wochen aufgetreten.
    Außerdem habe ich natürlich schon gemerkt, dass ich froh bin, wenn ich die eine oder andere Einschränkung wieder aufheben kann, v.a. bezogen auf glutenhaltige Lebensmittel. Da ich zunächst mal davon ausgegangen bin, dass die glutenfreie Ernährung ein Experiment sein wird (wir werden sehen, ob sich das diese Woche bestätigt), habe ich mich hauptsächlich auf eine glutenfreie Ernährung aus selbst zubereitetem Essen eingestellt (ob zuhause oder für die Arbeit). Wenn man aber mal unterwegs ist, z.B. in der Stadt zum Bummeln, dann nimmt man sich ja nicht immer die ganze Verpflegung in der Handtasche mit (meistens habe ich nur Snacks und Wasser dabei). Wenn man sich aber wirklich glutenfrei, vegan und ohne zugesetzten Zucker ernährt, ist es wirklich schwierig, sich unterwegs mal schnell was Kleines zu besorgen, was über Obst, Maiswaffeln und Nüsse hinausgeht – zumindest wenn man sich so wie ich nicht noch besser vorbereitet oder informiert hat. Aber manchmal will man doch einfach nicht alles, was man isst, zuhause vorbereiten müssen! Es gehört für mich schon dazu, dass ich auch mal was unterwegs essen kann. Klar, kann man z.B. einen Salat essen, aber da hätte ich doch auch gerne etwas Brot dazu, was es in Cafés/Restaurants/etc. glutenfrei ja so gut wie gar nicht gibt. Wenn ich feststelle, dass ich wirklich sensibel auf Gluten reagiere, dann muss ich das Thema natürlich nochmals anders angehen – für ein kurzes Experiment wollte ich aber nicht so viel Aufwand reinstecken.

    Körperpflege
    Ich habe in der letzten Woche das erste Mal auch gespürt, dass sich auch an meinem Körper etwas verändert hat. Ich habe mich “schlanker” gefühlt und die Klamotten saßen wieder etwas besser. Ob ich an Gewicht verloren habe, kann ich ja nicht nachprüfen, da ich mich nicht wiege. Aber das ist ja nicht so wichtig, wenn man sich auch so schon besser fühlt.
    Ich hatte zudem richtig viel Energie beim Sport! Dabei habe ich Gott sei Dank gar keine negativen Veränderungen durch die Umstellung meiner Ernährung bemerkt. Wenn man sich beim Sport gut fühlt und es gut läuft, dann ist das eine super Motivation. Das kam mir dann auch am Sonntag beim Kopfstand-Yogaworkshop zu gute, über den ich noch separat berichten werde.

    Die Änderungen, die ich im Rückblick zu Woche 2 angesprochen habe, habe ich auch so umgesetzt. Durch das Weglassen der Nasenspülung hat sich nichts verändert, sodass ich denke, dass ich das wirklich nur brauche, wenn ich erkältet bin oder mir der Heuschnupfen zu schaffen macht.

    Pflege für Seele und Geist
    Auch hier habe ich nichts Neues zu berichten: Meditation, Affirmationen (die ich täglich über Twitter/Facebook mit euch geteilt habe), mein Dankbarkeitstagebuch, tägliches Lachen und Rausgehen in die Natur gehören weiterhin zu meinem Tagesplan.
    Neu ist nur, dass letzte Woche die neue Meditation Challenge von Deepak Chopra losging, welche mich seit dem wieder begleitet. Das Thema ist dieses Mal “Free to Love” und die Meditationen sind bisher ganz wunderbar. Ich freue mich jeden Morgen darauf, sie durchzuführen.

    Ihr seht schon, so wahnsinnig viel Neues hatte ich aus der letzten Wochen nicht mehr zu berichten. Wenn’s läuft, dann läuft’s halt. Zwinkerndes Smiley

    Aber ich hatte ja angekündigt zu berichten, wie ich die Woche nach dem Detox gestalten werde.
    Mein Ziel für diese Woche ist es, zunächst den Fokus auf die Wiedereinführung von glutenhaltigen Lebensmitteln zu legen. Natürlich wird es diese Woche auch z.B. wieder Kaffee oder das eine oder andere Zuckrige geben (habe ja morgen Geburtstag – und ich will meinen Geburtstagskuchen/-muffin/-cupcake!), aber ich werde mich da erst einmal weiterhin zurückhalten, damit die Gluten-Wiedereinführung relativ isoliert ist. Ich hatte ja auf Gluten verzichtet, um herauszufinden, ob ich nicht doch sensibel darauf reagiere. Wenn ich jetzt alles, was auf meiner “Black List” stand, mit einem Mal wieder im vorherigen Umfang zu mir nehme, kann der Körper schon extrem drauf reagieren. Daher ist noch ein bisschen Geduld angesagt, was mir aber nicht so schwer fällt, da ich während des Detox ja nicht unter dem Verzicht gelitten habe.
    Und auch mit Gluten selber will ich es langsam angehen lassen, damit ich mögliche Reaktionen meines Körpers besser zuordnen kann. Daher möchte ich die nächsten Tage zunächst maximal ein Mal am Tag glutenhaltige Lebensmittel essen. Heute war das z.B. das Brot zum Mittagessen (was ich bislang gut vertrage). Wenn das 2 oder 3 Tage gut läuft, werde ich es langsam steigern und schauen, was passiert. Ich denke, dass ich bis Ende der Woche wissen sollte, ob ich Gluten ganz normal essen kann oder ob ich vorsichtiger sein muss.
    Da dieser Part für mich noch Teil des Gesamtexperiments ist, wird es das abschließende Fazit zum Detox erst geben, wenn ich in Sachen Gluten mehr weiß. D.h. ihr müsst euch dafür noch etwas gedulden.

    Wie war denn für meine Mitstreiter die letzte Woche des Detox?
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    Crazy Sexy Detox Essenstagebuch – Tag 21

    Es ist geschafft! Der Crazy Sexy Detox ist nun beendet.
    Ihr könnt euch also denken, mit was ich heute Morgen in den Tag gestartet bin, oder?

    Kaffee

    Genau: Mit einer Tasse Kaffee, die wahnsinnig gut geschmeckt hat. Smiley

    Der gestrige Tage war ein gelungener Abschluss des Detox.
    Unter anderem auch, weil ich den späten Nachmittag bei meinen Schwiegereltern verbringen durfte, die einen wunderschönes Gartenparadies haben und die für uns lecker gegrillt haben.

    Hummel in Action Paradies bei meinen Schwiegereltern

    Und natürlich, weil gestern auch der Kopfstand-Yogaworkshop im Mamaspa war. Der Workshop war super und ich werde noch eine separaten Beitrag dazu schreiben. Ich bin auf jeden Fall so weit, dass ich die zuhause gut weiterüben kann, damit ich sicher im freien Kopfstand stehen kann. Gestern hat es damit schon kurz geklappt. Ich sage euch, eine anstrengende Asana, aber natürlich auch sehr passende zum Detox, da Umkehrhaltungen immer entgiftend sind. Außerdem habe ich mit der Lehrerin einen ganz tollen neuen Kontakt geknüpft – nicht nur, weil wir uns nach dem Workshop noch ewig über leckeres Essen und gesunde Ernährung unterhalten haben. Sie ist glaube ich diese Art von Yogalehrer, bei der ich in Zukunft ab und an einen Kurs besuchen werde, weil sie genau so unterrichtet, dass es eine gute Ergänzung zu meiner eigenen Yoga-Praxis ist.

    Heute Abend folgt dann der letzte Detox-Wochenrückblick. Bis dahin wünsche ich euch einen schönen und (hoffentlich) sonnigen Tag!

    1 Frühstücksensemble 2 Verpflegung für den Yogaworkshop Smoothie (für danach), Wasser, Eistee
    3 Und das gibt's noch als Stärkung davor 4 Ein Grillfest zum Abschluss des #CrazySexyDetox
    5 Ich hab da noch ein spätes Hüngerchen
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    HIIT-Workout #4 (Trainingseinheit für die Basketball-Mannschaft vom 19.07.2012)

    Sonntag, 22. Juli 2012
    Auch diese Woche habe ich für die Basketball-Mannschaft ein schönes Training zusammengestellt.

    Da ich wusste, dass aus der Mannschaft alle ein Paar Fitnesshanteln haben, habe ich diese im Training integriert und den Fokus im zweiten Zirkel auf den oberen Rücken, Schultern und Arme gelegt, was ja für Basketballspieler ein sehr wichtiger Körperbereich ist. Das Besondere an diesem zweiten Zirkel war zudem, dass ich dieses Mal keine Pause zwischen den einzelnen Übungen eingeplant habe. Wir haben alle Übungen am Stück je 45 Sekunden lang durchgemacht, um diesen Körperbereich in allen Facetten zu ermüden. Nach einem solchen Set gab es dann eine Pause, in der genug Zeit war, um die Muskeln zu lockern und kurz anzudehnen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr die 3 Sets aber auch ohne Pause durchmachen – ihr müsst dafür nur ein entsprechendes Gewicht nehmen.

    Für euch habe ich wieder zusätzlich zu Übersicht eine kleine Fotodokumentation der Übungen gemacht, damit ihr das Training selbst nachmachen könnt.

    Training vom 19.07.2012

    Übersicht als PDF zum Download.

    image

    Intervallzirkel 1 – Ganzer Körper (50 Sek. Belastung/ 10 Sek. Erholung)

    1. Seitwärts-Kniebeuge, links und rechts im Wechsel
    Beine etwas weiter als hüftweit aufstellen. Ein Bein mit einem großen Schritt zur Seite nehmen. Beim Absetzen macht man mit diesem Bein eine Kniebeuge. Das Knie geht auch hier nie über die Fußspitze und der Oberkörper bleibt aufrecht. Das andere Bein bleibt gestreckt.

     

    Anschließen drückt ihr euch mit dem gebeugten Beim wieder zurück in den hüftweiten Stand und geht anschließend mit dem anderen Bein zur Seite.

      

    So sieht es von der Seite aus. Wie ihr seht, ist es wieder der Po, der nach hinten unten führt.


    2. Beckentwist im Ellbogenstütz
    Die Ausgangsposition ist der Ellbogenstütz.


    Nun kippt ihr das Beckenseite abwechselnd nach rechts und links in Richtung Boden ab. Das Becken kann, muss aber den Boden nicht berühren.


    3. Angewinkeltes Beinheben aus der Bauchlage
    Ihr liegt auf dem Bauch und legt euren Kopf auf euren Händen ab. Die Knie nehmt ihr weit nach außen, winkelt die Beine an und bringt die Fußspitzen oben zusammen.


    Nun hebt und senkt ihr die Beine. Dabei im Oberkörper, v.a. in den Schultern, Armen, dem Nacken und dem Gesicht entspannt bleiben.


    4. Gesprungene Kniebeuge, enger Stand und weiter Stand im Wechsel
    Ihr steht etwas weiter als hüftweit und macht eine Kniebeuge.

     

    Beim Hochgehen springt ihr nach oben, landet in einem weiteren Stand und macht wieder eine Kniebeuge.

     

    Beim Hochgehen springt ihr wieder nach oben, landet im engeren Stand, macht wieder eine Kniebeuge etc..

    5. Tippender Ellbogenstütz
    Die Ausgangsposition ist der Ellbogenstütz.

    Nun setzt ihr die rechte Hand nach außen auf und nehmt sie wieder zurück. Dann macht ihr das gleiche mit der linken Hand, dem linken Fuß und dem rechten Fuß.


    Das Wichtige dabei ist, dass ihr die Spannung im Rumpf behaltet und das Becken immer parallel zum Boden lasst, also z.B. nicht das rechte Becken anhebt, wenn ihr die rechte Hand nach außen aufsetzt. Wenn ihr etwas nach außen aufsetzt, bleibt der Rest des Körpers unbewegt.

    6. Brustöffnende Rückenkraft
    Ihr liegt auf dem Bauch, nehmt die Arme auf den Rücken (die Hände könnt ihr z.B. ineinander falten) und schließt die Beine komplett (wie wenn sie mit einem Reisverschluss zugemacht wären).


    Nun hebt und senkt ihr den Oberkörper (dabei könnt ihr die Arme für eine zusätzliche Öffnung in der Brust mitanheben) und die geschlossenen Beine.


    7. Burpees (Liegestütz-Strecksprung)
    Beschreibung siehe hier.


    Intervallzirkel 2 - Oberer Rücken, Schulter und Oberarme (3 Sets/ 45 Sek. Belastung/ 30 Sek. Erholung nach jedem Set)

    Wählt für die Übungen ein Gewicht, mit dem ihr ALLE Übungen machen könnt, d.h. ihr wählt das Gewicht so, dass ihr die für euch schwerste Übung 45 Sekunden lang machen könnt (für mich ist das z.B. Übung 3). Es wird Übungen geben, wo euch das Gewicht eigentlich zu wenig ist, aber da wir alle Übungen nacheinander durchmachen, solltet ihr trotzdem in Summe eine Ermüdung in allen Muskeln spüren.

    Wie ihr seht, verwende ich keine Hanteln, sondern Gewichtsscheiben. Das liegt einfach daran, dass ich aktuell noch keine Fitnesshanteln habe (Bestellung ist aber schon aufgegeben) und meine Kurzhanteln, auf die ich die Scheiben machen könnte, für diese Art der Übungen zu lang sind. Die Gewichtsscheiben gehen aber genauso gut!

    1. Bizepscurl + Schulterpresse
    Hüftweiter Stand, Arme ausgestreckt nach unten, Handflächen zeigen nach vorne.


    Ihr macht vom Bizepscurl die Bewegung nach oben, dann öffnet ihr die Arme zu Seite und macht eine Schulterpresse.

      

    Dann geht das Ganze den selben Weg wieder zurück: Arme gehen seitlich tief, zurück zum Bizepscurl, Arme gehen nach unten – bitte NICHT einfach die Arme aus der Schulterpresse von oben nach unten runterfallen lassen.

    Danach geht es mit dem Bizepscurl nach oben weiter.

    2. Kreuzheben + aufrechtes Rudern
    Hüftweiter Stand, die Arme hängen locker direkt über den Beinen vor euch, die Handflächen zeigen zum Körper.



    Nun kippt ihr mit geradem Oberkörper aus der Hüfte nach vorne ab. Die Arme führt ihr dabei eng am Körper an den Beinen entlang nach unten. Nur so weit tief gehen, wie der Oberkörper gerade bleibt.


    Ihr habt die Option, das Kreuzheben mit geraden Beinen zu machen, also beim Tiefgehen die Beine durchgestreckt zu lassen, oder ihr winkelt beim Tiefgehen die Beine die Beine leicht an.

      

    Anschließend richtet ihr auch wieder auf und führt ein aufrechtes Rudern durch. Die Hände bleiben dabei im selben Abstand wie beim Kreuzheben. Führend sind hier die Ellbogen, die ihr bis ca. Schulterhöhe anhebt.


    Danach wieder die Hände nach unten nehmen und mit dem Kreuzheben fortfahren.

    3. Frontheben + Seitheben
    Hüftweiter Stand, die Arme hängen locker direkt über den Beinen vor euch.


    Für das Frontheben hebt ihr die Arme gerade vor euch nach oben bis auf Schulterhöhe und senkt sie dann wieder ab.

     

    Für das Seitheben hebt ihr anschließen die Arme seitlich nach oben bis auf Schulterhöhe und senkt sie dann wieder ab. Hier habt ihr die Option, das Seitheben mit gerade Armen (schwieriger) oder angewinkelten Armen zu machen. Bei angewinkelten Armen darauf achten, dass die Bewegung aus der Schulter kommt, ihr also beim Heben des Oberarms den Unterarm auf selber Höhe mitnehmt.

     

    4. Vorgebeugte Trizeps-Extensions
    Ihr geht in eine vorgebeugte Position: Die Beine sind leicht angewinkelt, der Oberkörper kippt aus der Hüfte gerade nach vorne, die Handflächen zeigen zueinander.



    Für die Trizeps-Extensions nehmt ihr die Arm eng an den Oberkörper nach oben und winkelt sie in einem 90°-Winkel ab.


    Nun bewegt ihr nur den Unterarm, in dem ihr diesen nach hinten austreckt. Der Oberarm bewegt sich nicht, die Ellbogen bleiben eng.



    Dann winkelt ihr den Unterarm wieder nur bis auf 90° an, d.h. der Unterarm geht nicht vor bis zur Schulter.


    5. Vorgebeugtes Rudern + Seitheben (Reverse Fly)
    In der vorgebeugten Position lasst ihr die Arme nach unten hängen.

     

    Für der vorgebeugte Rudern zieht ihr nun die Arme seitlich eng am Oberkörper nach oben (ihr kommt im Prinzip in die Ausgangsposition der Trizeps-Extensions) und nehmt sie dann wieder nach unten.

     

    Für das anschließende Seitheben, welches aus dieser Position auch als “Reverse Fly” bezeichnet wird, hebt die Arme seitlich aus der vorgebeugten Position nach oben bis auf Schulterhöhe und senkt sie dann wieder ab. Auch hier habt ihr wieder die Option, das Seitheben mit gerade Armen (schwieriger) oder angewinkelten Armen zu machen. Bei angewinkelten Armen darauf achten, dass die Bewegung aus der Schulter kommt, ihr also beim Heben des Oberarms den Unterarm auf selber Höhe mitnehmt.

     

    6. Liegestütze
    Hier macht ihr Liegestütze in der weiten Armposition.

    Berichtet mal, ob euer Arm-/Schulter-/oberer Rückenbereich nach dem zweiten Zirkel auch so brennen wie bei mir!
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