Noch ein bisschen Pause

Freitag, 31. August 2012
Hallo meine Lieben,
der August ist schon wieder vorbei. Eigentlich würden meine monatlichen Favoriten und der kulinarische Monatsrückblick anstehen, aber diese müssen für diesen Monat leider ausfallen. Ich merke, dass ich doch noch ein paar Tage mehr Pause von der Blogwelt brauche.
Obwohl ich gerade Urlaub hatte und meine letzten Wochen bei der Arbeit alles andere als stressig waren, fühle ich mich ausgelaugt und mein Stresspegel steigt schon wegen Kleinigkeiten an. Ich kann das leider nicht mehr nur auf die Müdigkeit durch den Jetlag schieben, denn ich merke, dass bei mir einfach ein paar mehr Dinge nicht so sind, wie sie sein sollten.

Ich hoffe, dass ich übers Wochenende mich zumindest wieder so fangen kann, dass ich mich ab nächster Woche wieder mit ein bisschen mehr Energie an neue Blogposts setzen kann. Ggf. brauche ich aber noch ein bisschen mehr Pause – das würde ich euch aber wissen lassen.

Mir fällt es wirklich sehr, sehr schwer, mir diese bewusste Blog-Pause zu setzen. Doch ich spüre, dass es aktuell das beste ist.

Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis.

Ich wünsche euch ein ganz tolles und erholsames Wochenende!
Julia
Pin It

Home Sweet Home plus Gewinner der imogti-Verlosung

Dienstag, 28. August 2012
Hallo meine Lieben!

Ich melde mich offiziell aus NYC zurück.
Ich hoffe, die letzten 2 Wochen waren bei euch auch so toll wie bei mir. NYC war einfach überwältigend! Aber ich bin auch wieder froh, zuhause zu sein, wo ich etwas mehr Ruhe genießen kann. Mehr zu unserem Urlaub erfahrt ihr in der nächsten Zeit, da ich natürlich darüber berichten werde. Dazu muss ich mich aber erst mal durch die ganzen Fotos arbeiten. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

20120828_HomeSweetHome

Diese Woche werde ich noch als Urlaub genießen (den ich ja offiziell habe) und mich wieder zuhause einleben. Kämpfe gerade noch ein bisschen mit dem Jetlag, womit ich bislang noch nie mehrere Tage lang Probleme hatte. Aber auch das hat Zeit, sich diese Woche noch vollends einzupendeln.
Trotzdem stehen natürlich ein paar Sachen auf dem Programm: Wir möchten die Theke in unserer Küche montieren, ich habe noch eine Überraschung für den den Blog vorzubereiten, ich treffe mich mit Sue und habe ein Videochat-Date mit Mimi. Außerdem will ich wieder in mein normales Ernährungs- und Sportprogramm zurückfinden – obwohl ich es mit Sport etwas langsamer angehen lasse, da ich mal schauen muss, was mein Fersensporn dazu sagt. Meine Beschwerden sind in NYC trotz des vielen Laufens durch die Stadt dank der Einlagen sehr viel besser geworden, aber sie waren eben nicht zu 100% verschwunden. Ein weiterer Besuch beim Arzt (z.B. für eine Strahlen-Therapie) ist demnach nicht auszuschließen.

Ich versuche aktuell nicht zu sehr an nächste Woche zu denken. Dann bin ich ja offiziell arbeitslos und muss schauen, dass ich mein Leben wieder auf die Reihe bekomme. Das erzeugt aktuell ein ziemlich mulmiges Gefühl bei mir. Das allerwichtigste Punkt dafür ist für mich aktuell, dass ich mir wirklich den notwendigen Freiraum schaffe – zeitlich und geistig. Ich bin jemand, der sich sehr leicht mit eher nebensächlichen Dingen beschäftigen kann und mir wird zuhause auch nie langweilig. Ich habe immer was zu tun, wenn ich will. Aber genau in diese “Ablenkungsfalle” darf ich nicht fallen, da ich sonst wieder keinen Kopf für die wichtigen Fragen habe.  Doch das ist erst nächste Woche. Ich versuche, mir erst dann darüber Gedanken zu machen, wenn es soweit ist.

So, und zu guter Letzt möchte ich noch den Gewinner der imogti-Matcha-Verlosung bekanntgeben.
Es gab 34 gültige Kommentare und random.org hat folgenden Kommentar gezogen (1 = der älteste Kommentar, 34 = der neueste Kommentar):

image

Die Nummer 26 gehört zu gabi mit folgendem Kommentar:

image

Herzlichen Glückwunsch!
Gabi, ich werde dich zusätzlich noch per E-Mail kontaktieren, damit du mir deine Adresse zukommen lassen kannst.
Vielen Dank an alle, die an der Verlosung teilgenommen haben. Und natürlich vielen Dank an das Team von imogti, die mir den Gewinn zur Verfügung gestellt haben.

Diejenigen, die nicht gewonnen haben, können ihr Glück bei der nächsten Verlosung probieren (kleiner Hinweis: Hat mit der oben erwähnten Überraschung zu tun).

Ich wünsche euch noch eine tolle Woche!
Pin It

Auf was ich mich am meisten freue…

Sonntag, 26. August 2012
… wenn ich wieder zuhause bin (Reihenfolge = wie es mir gerade in den Sinn kam):
  • Unser Bett
  • Meine eigene Bettdecke (im Hotel hatten wir nur eine große Decke, was bei uns immer im nächtlichen Deckenkrieg ausartet)
  • Die Katzi!
  • Der Katzi beim Putzen zuzuschauen (das ist so entspannend)
  • Die Küche, speziell natürlich auf den Vitamix
  • Grüne Smoothies
  • Tee
  • Body Pump
  • Eine lange Yoga-Session
  • Meine Nagellack-Auswahl
  • Telefonate mit meinen Eltern
  • Neue Blogposts zu schreiben
  • Meinen neuen Cookie-Scoop auszuprobieren
  • Sex and the City zu schauen und sagen zu können “Da war ich.”, “Das habe ich gesehen.”, “Das sieht in Echt ganz anders aus.”
  • Nicht so viel Geld beim Lebensmitteleinkauf im Supermarkt auszugeben (das ist echt übel teuer hier!)

So schön es ist, wenn man in den Urlaub geht, so schön ist es doch auch, wenn man sich dann wieder auf zuhause freut. Wäre schlimm, wenn man das nicht tun würde, oder?

Ihr hört bald wieder mehr von mir, wenn ich wieder auf schwäbischem Boden bin!
Pin It

Gastpost von vanillacocoberry: Das ewige Streben nach einem "gesunden" Lebensstil & wann genug auch mal genug ist

Samstag, 25. August 2012
Hallo meine Lieben!
Der heutige Gastpost kommt von Doris.
Viel Spaß beim Lesen!

Hey Leute,
ich bin Doris von vanillacocoberry und habe heute die große Ehre einen Gastpost für euch zu schreiben. Thanks for having me, Julia!

DSC0333611

Ich möchte heute ein Thema ansprechen, dass mich in den letzten Wochen bzw. Monaten selbst stark betroffen hat und ich kann mir gut vorstellen dass es einigen von euch ähnlich ergeht.
Uns ist natürlich allen ein gesunder, aktiver Lebensstil wichtig (davon gehe ich aus, denn sonst wärt ihr ja nicht hier). Aber manchmal kann es wirklich verdammt schwer sein, primär mal den eigenen (hohen!) Erwartungen zu entsprechen und dabei dann noch Arbeit, soziale Kontakte, gesunde Ernährung & Sport unter einen Hut zu bringen. Immerhin hat der Tag ja nur 24 Stunden und es kostet einem ganz schön Überwindung, sich nach einem anstrengenden Tag auf der Uni/Arbeit noch ins Fitnessstudio zu schleppen, obwohl man sich in Wahrheit eigentlich nur auf die Couch werfen und mit köstlichen Fressalien vollmampfen möchte.

Wenn man es jedoch schafft, dem inneren Schweinehund rotzfrech ins Gesicht zu lachen und sich dann doch noch auf dem Stepper im Fitnessstudio wiederfindet, fühlt man sich wie ein wahrer Sieger. Aber es kann natürlich auch anders laufen und dieses Szenario kenne ich – zugegebenermaßen – selbst nur zu gut. Hundemüde und ausgehungert kommt man nach Hause, der erste Blick fällt in den Kühlschrank, ganz klar, und nun steht man vor der Wahl: ein leichter Snack um den knurrenden Herrn Magen zu besänftigen und dann ab zum Sport (aber pronto!) ODER aber man wirft all seine guten Vorsätze über Bord, lagert die Beine hoch und mampft sich erst mal voll während man in aller Ruhe die neueste Episode der Lieblingsserie guckt. Dass man es bei letzterer Version letztendlich dann nicht mehr schafft, ein Workout durchzuziehen, vom schlechten Gewissen geplagt wird und sich vielmehr als Versager als Sieger fühlt, brauche ich hoffentlich nicht extra zu betonen.
Bei mir ist es prinzipiell so, wenn ich’s mir zu Hause erst mal gemütlich gemacht habe und in meine Cookie-Pants geschlüpft bin, dann habe ich quasi schon verloren.


Und genau hier, meine lieben Balance-Akt-Leser, gilt es die richtige Balance zu finden.
Es ist okay sich Zeit für sich zu nehmen und es ist okay nicht jeden Tag Sport zu machen. Wenn die Muskeln eh noch vom letzten Training schmerzen und man eigentlich so gar keine Lust hat, sich physisch zu betätigen, dann muss man das nicht und braucht auch auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen zu haben.
Selbst wenn man sich noch so sehr vorgenommen hat, sich „ab jetzt“ regelmäßig zu ertüchtigen, und man abertausende Male gehört hat, dass jeden Tag Sport zu einem „healthy lifestyle“ gehört wie das Amen im Gebet, GERADE DANN ist es wichtig auf seinen eigenen Körper zu hören und ihm auch die nötige Ruhe zu gönnen.
Mir ist es deswegen so ein großes Anliegen darüber zu schreiben, weil ich gemerkt habe, dass genau in der „healthy living Szene“ oftmals ein Zuviel an Sport propagiert und manchmal ein vollkommen falscher Eindruck vermittelt wird. Overexercising ist mehr schlecht als Recht und wenn der Körper repetitiv solchen immensen Stressoren ausgesetzt ist (z.B.: HIIT – high intensity interval training), spielt er irgendwann nicht mehr mit. Warum sonst klagen auch viele Hobby-Sportler über Schmerzen aller Art oder Frauen über ein Ungleichgewicht im Hormonaushalt??

Hier ist es essentiell mal tief in sich hineinzuhören und dem Körper das zu geben was er braucht. Und wenn das ein Tag Pause ist oder ein gemütlicher Spaziergang im Grünen, dann ist das so und man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben und sich mies zu fühlen.

487360_10150966324848124_684030363_n

Ich bin sehr froh dass ich auf einigen Blogs immer mehr einen Shift in diese Richtung sehe, denn that’s what healthy living is really all about!

In diesem Sinne, meine Lieben, haltet die Ohren steif und schaut auf eure Gesundheit, schließlich hat der Mensch ja nur eine!
Euer Körper wird’s euch danken.

Mit lieben Gruß aus Wien
Doris
Pin It

Gastpost von HappyIch: Die Macht der Gedanken

Donnerstag, 23. August 2012
Hallo zusammen!
Heute gibt es einen Gastpost von Sue.
Viel Spaß beim Lesen!

Liebe Balanceakt-Leser!
Sommerzeit. Urlaubszeit. Auszeit. Drei Worte, die den aktuellen Verbleib der lieben Julia beschreiben. Daher darf ich heute als Gastbloggerin einspringen und Euch die Zeit bis zu Julias nächstem Blogpost verkürzen. Damit wir uns nicht ganz fremd sind, hier ein paar Kleinigkeiten zu meiner Wenigkeit: ich bin Yogalover, Clean Eater, Smoothiefee, Lebensentdecker, USA-Liebhaber, Teegenießer, Schwabengirl, Farbenliebhaber und natürlich die Person hinter dem Blog HappyIch.  

Die Macht der Gedanken

Das Denken ist die Basis von allem. Es ist wichtig, dass wir jeden unserer Gedanken mit dem Auge der Achtsamkeit erfassen.
Thich Nhat Hanh, Die fünf Pfeiler der Weisheit

Gedanken begleiten uns Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute und auch jede Sekunde. Gedanken können wundervoll sein. „Wie herrlich doch heute die Sonne scheint“, „wie schlank ich doch in diesem Kleid aussehe“, „wie nett mich dieser Fremde gerade angelächelt hat“, „wie reibungslos das Personalgespräch doch lief“. Diese Art von Gedanken schmeicheln uns. Sie streicheln unsere Seele. Sie machen uns glücklich.
Aber sie können noch so viel mehr. Es gibt Zeiten, da werden sie zu unserem größten Feind. „War ja klar, dass ich das wieder nicht hinbekomme“, „wie doof kann man eigentlich sein“, „warum reagiere ich immer so sensibel und bin nicht einfach tougher“, „warum habe ich immer noch kein Kilo abgenommen“. Wir fühlen uns sofort mies, wertlos und ernennen uns selbst zu einem Versager.

Stopschild

Meist ist es leider so, dass die positiven Gedanken nur einen Bruchteil einer Sekunde von unserem Bewusstsein wahrgenommen werden, die negativen bleiben jedoch wie eingebrannt in uns. Und sobald sie sich wiederholen, erinnern wir uns daran, dass es bereits in der Vergangenheit diesen Gedanken gab und wir sehen uns in seiner Wahrheit bestätigt. Mal ganz ehrlich: die Sonne scheint hunderte Male im Jahr. Und jedes Mal freuen sich die meisten, wenn gutes Wetter ist. Aber wir nehmen es nicht als oft-wiederkehrend war. Wir denken es nur ganz kurz und schwupps wird der Gedanken schon von einem anderen abgelöst (z.B. von dem, dass wir jetzt so gerne die Sonnenstrahlen auf unserer Haut genießen würden, wir aber im Büro sitzen müssen und sowieso nie rauskommen so lange die Sonne noch scheint). Boom! Da war er wieder. Der Feind namens „negativer Gedanke“. Aber wenn wir seit Wochen täglich auf die Waage steigen und sich nichts tut, bestrafen wir uns mit Gedanken wie „ich bin einfach fett und werde nie abnehmen“, „ich bin nicht diszipliniert genug mich gesund zu ernähren“, und so weiter (ich bin mir sicher jeder hat sein ganz eigenes Beispiel der ständig wiederholenden negativen Gedanken).

Diese fiesen kleinen Biester. Woher kommen sie nur? Wie so oft ist es auch bei vielen wiederkehrenden negativen Gedanken so, dass ihr Samen irgendwann in unserer Kindheit gepflanzt wurde und über die Jahre Früchte getragen hat. Meist sind sie die Basis von Angst und Unsicherheit. Doch sie können auch in einer jüngeren Vergangenheit ihren Ursprung haben. Haben wir von einem bestimmten Menschen immer die gleichen Vorwürfe gehört, die wir irgendwann als wahrhaftig angenommen haben? Wenn sich das nächste Mal so ein fieses Biest im Geist bemerkbar macht, halten wir kurz inne und fragen uns „wo kommst Du her“? Ist das wirklich mein Gedanke? Oder war es ein Gedanke in unserer Familie? Oder hat das mein Chef/Ex-Partner/Elternteil immer zu mir gesagt? Ist der Gedanke neu oder ist es einer, den ich schon gut kenne, weil ich ihn oft gehört habe?
Das Gute an den fiesen Biestern: man kann sie entwaffnen! Nämlich genau dann, wenn man sich mit Ihnen beschäftigt. Wenn man sie nicht einfach kommen und siegen lässt. Sondern kurz innehält, sie anschaut und nachfragt, woher sie kommen. Indem man ihnen kurz (!) Raum gibt und sie entweder annimmt oder ersetzt (z.B.: Sobald mein Körper bereit dazu ist, wird er die Kilos loslassen. Bis dahin ernähre ich mich gesund und tue alles um ihm eine gute Ausgangssituation zu bieten). Wichtig ist, dass man diesen Gedanken akzeptiert. Denn nur wenn man akzeptiert, kann man loslassen.

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann sich die Gedanken auch aufschreiben. Es reicht schon, dies nur einen Tag oder eine Woche auszuprobieren. Den negativen Gedankengang aufschreiben, ihn mit einem passenden Gegensatz „entwaffnen“ und weiter machen. Vermutlich werden einige der bösen Biester mehrfach auftauchen. Und voilá: sie haben nicht mehr die Kontrolle über einen selbst, sondern wir haben die Kontrolle. Wir können frei entscheiden ob wir diese Biester an uns ranlassen oder ob wir sie abwehren.

IMG_1189

Wer noch mehr über die Kraft der Gedanken wissen möchte, kann sich mit dem Gesetz der Resonanz auseinander setzen. Jeder schlechte Gedanken ist reversibel. Und sobald wir die schlechten Gedanken enttarnt haben, werden sie immer weniger. Als Nebeneffekt werden wir gelassener, ausgeglichener und vielleicht dadurch auch ein Stück glücklicher!

Ich freue mich auf eure Antworten und euren Besuch meines Blogs HappyIch!

Liebe Grüße
Sue
Pin It

Gastpost von imogti: Matcha – das grüne Wunderpulver (mit Verlosung von imogti-Matcha)

Montag, 20. August 2012
Heute habe ich nicht nur einen Gastpost der Firma imogti für euch, sondern auch eine tolle Verlosung, die ihr am Ende des Posts findet.

imogti picture blog

Imogti ist ein kleines Münchener Unternehmen, das ausschließlich Premium Matcha Tee anbietet und sein „Markenbotschafter“ ist der Matcha-trinkende rosa Elefant. Imogti hat bayerische Wurzeln und bedeutet „ich mag Tee“!

Und ihr wisst ja bestimmt, dass ich wahnsinnig gerne Matcha trinke, v.a. als Matcha Latte oder Matcha Frappé.

 MatchaLatte3MatchaLatte1MatchaLatte2  MatchaLatte4

Daher freut es mich umso mehr, dass das Team von imogti heute nicht nur ein paar interessante Informationen zu Matcha für euch hat, sondern auch den Preis für die Verlosung gestellt hat. Vielen lieben Dank dafür!

Alle sprechen drüber, aber was ist Matcha eigentlich? Handelt es sich dabei um einen Trend, eine Modeerscheinung des 21. Jahrhunderts?
Bei Matcha, was übersetzt „gemahlener Tee“ bedeutet, handelt es sich um einen zu sehr feinem Pulver vermahlenen grünen Tee höchster Qualität. Matcha hat in vielen Ländern Asiens, insbesondere in China und Japan, eine mehr als 1000 jährige Tradition und ist fester Bestandteil der Teekultur und Teezeremonie. Matcha ist also bestimmt keine Erfindung des 21. Jahrhunderts, sondern vielmehr die Wiederentdeckung einer fast vergessenen Kostbarkeit, die nicht nur gesund ist, sondern auch alle Sinne durch ihren besonderen Geschmack und die intensive grüne Farbe anspricht!

Was ist das Besondere an Matcha?
In China ist gemahlener grüner Tee schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt und wird für seine positiven Wirkungen auf die Gesundheit besonders geschätzt. Matcha wird nur von wenigen Teebauern in einem sehr aufwendigen Prozess angebaut. Die Teepflanzen werden die letzten Wochen vor der Ernte beschattet, die getrockneten Teeblätter werden anschließend in Steinmühlen zu dem charakteristischen grünen Pulver vermahlen. Hierbei braucht eine traditionelle Steinmühle etwa eine Stunde um gerade einmal 30g dieses exquisiten Tees herzustellen. Der Preis des Matcha Tees ist also schon durch den aufwendigen Herstellungsprozess begründet… und dann gibt es da ja auch noch die besonderen Inhaltsstoffe!
Die Zubereitung des Matcha Tees unterscheidet sich ebenfalls von der Zubereitung gewöhnlicher Tees. Das Matcha Pulver wird zum Trinken mit 80° heißem Wasser übergossen und mit einem Bambusbesen (Chasen) aufgeschlagen. In der westlichen Welt kann man auch einen ganz normalen Milchaufschäumer verwenden – jeder  wie es ihm beliebt!
Beim Trinken des Matcha Tees konsumiert man das ganze Teeblatt und zwar in Form des gemahlenen Pulvers! Das ist ein bedeutender Unterschied zu den anderen Teesorten, bei denen der Tee lediglich aufgegossen wird und das Blatt im Teesieb verbleibt. 

Warum ist Matcha Tee so gesund?
Matcha Tee enthält eine Reihe von Inhaltsstoffen, die eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus haben können. Zu nennen sind z.B. Katechine, die als Antioxidantien eine Rolle bei der
Vermeidung von Zell-und genauer DNA Schäden durch das Abfangen freier Radikale im Körper spielen. Außerdem enthält Matcha Aminosäuren, Vitamine, Mineralien und Teein, das einen belebenden Effekt hat. Wie schon erwähnt, ist das besondere an Matcha im Vergleich zu normalen Tees, dass man durch den Konsum des ganzen Teeblattes auch diese Inhaltsstoffe, die zudem nur bedingt wasserlöslich sind, in einer höheren Konzentration zu sich nimmt.

Wer steckt eigentlich hinter imogti?
Hinter imogti stehen Nico, Marian und Tom. Noch während des Studiums hatten wir die Idee,  den leckeren und sehr gesunden Matcha Tee in Deutschland bezahlbar zu machen und dabei eine sehr hohe Qualität anzubieten. Wir beziehen unseren Tee direkt und ohne Umwege beim Teebauern und gehen  ganz bewusst nicht den Weg über viele Zwischenhändler. Außerdem verzichten wir auf teure Metalldosen, die am Ende ohnehin nur im Mülleimer landen – unseren Matcha Tee verpacken wir in luftdicht verschlossenen, licht- und wassergeschützten, wiederverschließbaren Beuteln. Somit gibt man  bei imogti jeden Cent für hochwertigen Tee aus und nicht für ein Stück Metall.

Was ist uns wichtig?
Imogti Matcha ist ein Qualitätsprodukt!
Wir beziehen unseren Matcha Tee bewusst aus China und noch genauer aus Hangzhou, einem der berühmtesten und besten Matcha-Teeanbaugebiete der Welt. Wir haben uns anlässlich der Ereignisse in Japan
2011, die auf den Tsunami folgten, bewusst gegen den Bezug von japanischem Tee entschieden. Uns ist wichtig, dass sich die Verbraucher selbst ein Bild machen und dazu laden wir auf unserer Internetseite ein!
Denn Transparenz ist bei imogti oberstes Gebot. Deshalb erläutern wir alle Fragen rund um unseren Tee in der Rubrik Fragen (FAQ) und beantworten auch gerne alle E-Mails rund um das Thema Matcha. In der Rubrik FAQ nennen wir  seriöse Quellenangaben mit Links zu Artikeln von Spiegel Online, Foodwatch, Greenpeace und Süddeutsche.de, die interessante Beiträge zu den Themen Verbrauchersicherheit und Grenzwerterhöhung für Japanische Lebensmittel bezüglich der Radioaktivität liefern.
Unser Teebauer ist bio-zertifiziert (durch das schweizer IMO Institut) und verarbeitet den Tee nach den neuesten Qualitätsstandards und den europäischen Richtlinien des ökologischen Landbaus. Wir von imogti
befinden uns zurzeit im Zertifizierungsprozess und hoffen, sehr bald das Bio-Logo führen zu können! Alle Fragen zum Thema Bio-Qualität und Zertifizierung beantworten wir unter FAQs und halten euch auch im Blog auf dem neuesten Stand. 
Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, lassen wir den Tee auch noch durch ein unabhängiges Institut in Deutschland testen und veröffentlichen die aktuellen Testergebnisse auf unserer Internetseite (zu finden direkt beim Produkt und in den FAQs). Dort sieht man auch, dass die Grenzwerte der Bio-Verbände eingehalten werden.

Imogti Premium Matcha ist ein sehr hochwertiges Qualitätsprodukt, mit einem extrem guten Preis-Leistungsverhältnis. Wir bieten außerdem kostenlosen Versand in Deutschland, Österreich und der Schweiz und verkaufen unseren Tee nur in ausgewählten Teefachgeschäften. Mehr Infos auch dazu auf unserer Internetseite: www.imogti.com



Und jetzt kommen wir zur Verlosung:


Das Team von imogti hat einen 50g-Beutel ihres Premium Matcha Tees zur Verfügung gestellt, welchen einer meiner Leser gewinnen kann!



Was ihr dafür tun müsst?
Hinterlasst einfach einen Kommentar unter diesem Post, in dem ihr die beiden folgenden Fragen beantwortet:

Was gefällt dir besonders gut an imogti und warum möchtest du eine Packung imogti Matcha gewinnen?

Jeder Kommentar, in dem diese Fragen beantwortet sind, ist ein Los in der Lostrommel.
Jeder von euch kann auch mehrere Kommentare hinterlassen, wenn ihr eure Chancen erhöhen möchtet. Dafür müsst ihr aber jedes Mal unterschiedliche Antworten auf diese beiden Fragen nennen.

Folgende weitere Bedingungen gelten:
  • Ihr seid wohnhaft in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
  • Es zählen alle Kommentare, die bis einschließlich 26.08.2012 abgegeben wurden.
  • Bei der Abgabe eures Kommentars im Kommentarformular bitte euren Namen und eine gültige E-Mail-Adresse angeben – auch wenn ihr über Disqus (die Kommentarfunktion) einen Kommentar als Gast abgebt.
    Über diese E-Mail-Adresse werde ich den Gewinner/die Gewinnerin zusätzlich benachrichtigen.
    Kommentare, in denen keine E-Mail-Adresse angegeben ist, werden nicht berücksichtig.
  • Ich werde den Gewinner am 28.08.2012 verkünden.

Ich wünsch euch viel Glück bei der Verlosung!
Pin It

Gastpost von Selbstbewusstleben: Barfußlaufen

Sonntag, 19. August 2012
Hallo meine Lieben,
heute habe ich einen Gastpost von Kristin für euch.
Viel Spaß beim Lesen!


Hallo liebe Balanceakt-Leser!
Mein Name ist Kristin und dies ist schon mein zweiter Gastpost auf Julias Blog (den ersten findet ihr hier). Ich freue mich, heute wieder bei ihr posten zu dürfen. Mein eigener Blog heißt Selbstbewusstleben. Ich schreibe über 3 großen Themenbereiche: gesunde Ernährung (Clean Eating, Vegetarier werden etc.), Fitness (Bodyrock, Laufen, Klettern etc.) und Selbstfindung. Bloggen ist für mich ein Ausdruck meiner Lebendigkeit und Neugier auf das große Abenteuer „Leben“. Schaut doch mal vorbei!

Eine großartige Sportart, welche mich seit letztem Jahr infiziert hat, ist das Laufen. Im letzten Sommer war ich noch totaler Laufanfänger und habe es nicht mal geschafft, eine Viertelstunde am Stück in moderatem Tempo durchzulaufen. Ich hatte einfach keine Kondition. Jetzt sieht das anders aus. Unter anderem durch das Buch „Warum Laufen erfolgreich macht und Grünkernbratlinge nicht“ von Matthias Marquardt habe ich zum „Wohlfühl-Laufen“ gefunden und bin sogar am 11. August beim Women’s Run in Köln zum ersten Mal bei einer Laufveranstaltung an den Start gegangen. Es war so großartig (mehr dazu könnt ihr auf meinem Blog nachlesen).

Ich könnte jetzt sehr viel über das Laufen schreiben, aber ich möchte heute einen ganz speziellen Aspekt davon beleuchten: das Barfußlaufen.
Gibt es jemanden unter euch, der es nicht liebt, barfuß – mit nackten Füßen – über frisches Gras oder über weichen Sand zu schreiten? Ich finde, es ist ein wunderschönes Gefühl von Leichtigkeit, Freiheit und Entspannung! Trotz meiner ausgeprägten Neigung, barfuß zu gehen, bin ich bisher aber noch nicht auf die Idee gekommen, tatsächlich ohne Schuhe zu joggen. In letzter Zeit ist es mir jedoch vielfach zu Ohren gekommen, dass Barfußjoggen wahnsinnig toll sein soll. Der Sache bin ich auf den Grund gegangen.

Was steckt hinter dem Barfußlaufen?
Barfußlaufen ist keine neue Erscheinung. Bereits Kneipp empfahl das Barfußlaufen als heilsames Kurmittel. Barfußlaufen hat viele Vorteile. Die Füße müssen sich ohne schützende Schuhsohle permanent an die Unebenheiten des Bodens anpassen. Dadurch wird die Fußmuskulatur gestärkt und trainiert. Diese Muskeln tragen das Quer- und Längsgewölbe an der Fußunterseite. Verkümmern diese Muskeln, können sich die Gewölbe absenken und typische Fuß-Fehlstellungen wie Platt- oder Senkfüße resultieren. Barfußlaufern wirkt dem entgegen. Beim Barfußlaufen wird die Haut im Fuß besser durchblutet und die lästige Hornschaut sanft abgerieben. Gleichermaßen soll Barfußlaufen sehr entspannend wie eine Art Fußmassage sein, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat.
Sogar in wissenschaftlichen Studien wurde das Barfußlaufen im Vergleich zum Schuhlaufen untersucht. Beim Barfußlaufen wechselt der Läufer fast automatisch in den Vorfußlaufstil, da keine Schuhdämpfung den Schlag, den es beim Fersenlaufen auf den Fuß gibt, abfangen kann. Das für uns „normale“ Fersenlaufen ist daher wesentlich gefährlicher bzw. verletzungsanfälliger für den Fuß. Die Studie zeigt, dass die Unterschiede zwischen Vorfuß- und Fersenläufern evolutionsbiologisch durchaus Sinn machen.  Bereits vor der Erfindung moderner Laufschuhe war das Ausdauerlaufen ein wichtiger Bestandteil der Aktivitäten von Menschen, so dass die Natur sich das Vorfußlaufen ausgedacht hat, um einen möglichst Verletzungsrisiko freien und bequemen Laufstil zu entwickeln.

Aha, Barfußlaufen ist also gesund. Aber worauf sollten Barfußlauf-Anfänger achten?
Als Anfänger solltet ihr den eigenen Füßen nicht zu viel zuzumuten. Matthias Marquardt empfiehlt, sich am Ende seines normalen Lauftrainings die Schuhe auszuziehen und eine kleine Runde barfuß auf weichem Untergrund (Waldweg, Wiese, Sand) zu laufen. Die Füße müssen sich erst an das Barfußlaufen gewöhnen. Denn der Untergrund kommt einem anfangs doch etwas unangenehm vor. Kleine Äste und Steinchen können schnell wehtun. Wenn ihr als Frau des Öfteren unter Blasenentzündungen leidet, achtet bitte darauf, nicht auf zu kaltem Boden zu laufen, sonst kommt die nächste Verkühlung schneller als gedacht. In einigen Quellen wird sogar empfohlen, seine Tetanus-Impfung vor dem ersten Barfußlauf auffrischen zu lassen, falls ihr in irgendwelche „gefährlichen“ Materialien tretet. Dies muss natürlich jeder selber entscheiden. Wichtig ist auf jeden Fall, dass ihr das Barfußlaufen als Anfänger nicht übertreibt und euren Körper langsam daran gewöhnt.
Als Alternative zum kompletten Barfußlaufen gibt es noch die Möglichkeit mit einem sogenannten Fußtrainer zu laufen. Mit diesem Spezialschuh, der dem Barfußgefühl sehr nahe kommen soll, könnt ihr sogar in der kalten Jahreszeit draußen „barfuß“ laufen und die Vorteile genießen.

Ich werde das Barfußlaufen zukünftig auf jeden Fall in mein Lauftraining einbauen, weil ich es als sehr schönen Abschluss empfinde. Nach einem Lauf die Füße befreien und sie an der frischen Luft erholen lassen….das klingt toll! Vielleicht gehe ich am Anfang auch nur schnell und taste mich immer weiter ran….ich werde mal schauen!

Habt ihr Erfahrung mit Barfußlaufen? Welche Wirkung verspürt ihr?

Ich freue mich auf eure Antworten und euren Besuch meines Blogs Selbstbewusstleben unter www.selbstbewusstleben.com!

Liebe Grüße
Kristin

Quellen:
http://www.apotheken-umschau.de/Fuesse/Wie-gesund-ist-barfuss-laufen-108411.html
http://www.triathlon.de/studie-barfusslaufen-wissenschaftlich-betrachtet-16400.html
Pin It

Gastpost vom Ernährungsportal Yazio: Wozu ein Ernährungstagebuch sinnvoll ist

Freitag, 17. August 2012
Hallo meine Lieben,
heute habe ich einen Gastpost vom Ernährungsportal Yazio für euch.

Abnehmen mit gesunder Ernährung bei Yazio.de

Bei Yazio.de handelt es sich um ein Ernährungsportal, welche sich hauptsächlich um die Themen Ernährung, Gesundheit und Sport kümmert. Durch eine ausführliche, kostenlose Ernährungstabelle, das Ernährungstagebuch und vielen Lexika will Yazio.de dazu beitragen, dass seine Nutzer sich dauerhaft gesund ernähren und sich beim täglichen Sport wohlfühlen.

Eines der Werkzeuge, die das Portal zur Verfügung stellt, ist das Ernährungstagebuch, an welches eine umfassende Kalorientabelle angeschlossen ist.
Ihr wisst ja, dass ich gerne ein Ernährungstagebuch führe, auch wenn ich das nicht immer durchgängig mache. Aber ich habe z.B. während des Eat-Clean-Stripped-Programms ein Ernährungstagebuch in einer einfachen Tabelle geführt und während des Crazy Sexy Detox habe ich ein Essenstagebuch in Bildern gepostet. Zu dokumentieren, was ich esse, hilft mir dabei, den besseren Überblick zu behalten und besser zu nachvollziehen zu können, ob ich jetzt wirklich Hunger habe, weil ich den Tag über zu wenig gegessen habe oder weil es einfach nur Lust auf Essen ist. Oft vergisst man nämlich, dass man hier noch einen Snack und da noch was genascht hatte, sodass man leicht mal zu viel isst.

Das Ernährungstagebuch von Yazio ist aber sehr viel detaillierter als das, was ich für mich mache. Da ich keine Kalorien mehr zähle und auch nicht mehr ganz genau auf meine Portionsgrößen achten muss, ist ein solches Ernährungstagebuch zwar für mich aktuell nicht mehr das richtige Werkzeug, aber für diejenigen unter euch, die gerade ihre Ernährungsweise umstellen und Gewicht verlieren möchten, kann das ein super Hilfsmittel sein.

Wozu ein Ernährungstagebuch sinnvoll ist
Mit einem Ernährungstagebuch soll es einem einfach ermöglicht werden, seine Ernährungsweise simpel und regelmäßig zu dokumentieren. Durch das Aufschreiben der verzehrten Lebensmittel wird einem schnell bewusst, woraus die Nahrungsmittel bestehen. Damit ermöglicht das Ernährungstagebuch es, dass man schnell erkennt wie viele Mineralstoffe, Nährwerte und Vitamine am Tag dem Körper zugeführt worden sind. Darunter fallen beispielsweise Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß oder auch Zucker. Speziell Personen die ihre Essgewohnheit umstellen möchten, können so von einem Ernährungstagebuch profitieren. Vor allem Menschen die eine bestimmte Ernährungsweise verfolgen wollen, bietet es einen guten Einstieg in die Thematik.

image

Die Basis des Ernährungsprotokolls bietet eine Nährwerttabelle. Als Grundstein des Ernährungsprotokolls, bietet diese Angaben über Kalorien und Nährwerten von zigtausend Nahrungsmitteln an. Die Kalorientabelle lässt sich aber auch unabhängig vom Ernährungstagebuch verwenden. So kann man auch einfach mal schauen, wie viel Kalorien z.B. ein Eis oder Getränk hat, falls man sich dafür interessiert. Beide Tools bietet beispielsweise das Ernährungsportal Yazio.de an. Das Ernährungstagebuch, sowie die Kalorientabelle werden von Yazio kostenlos zur Verfügung gestellt. Natürlich besteht die Seite nicht nur aus den beiden Features, sondern bietet auch noch Content zu den Themen Abnehmen, Sport und Gesundheit an.

In das Ernährungsprotokoll können aber nicht nur die verzehrten Nahrungsmittel eingetragen werden. Wer Sport betreibt, kann seine sportliche Leistung ebenfalls damit dokumentieren und sehen wie viele Kalorien verbraucht wurden. Über viele Sportarten und deren Kalorienverbrauch kannst du dich im Sportlexikon bei Yazio.de informieren.

Vielen Dank an das Team von Yazio für diesen Gastbeitrag!
Pin It

1 Jahr vegetarisch glücklich

Mittwoch, 15. August 2012
Vor fast genau einem Jahr habe ich hier auf dem Blog verkündet, dass ich fortan nichts vom toten Tier mehr essen möchte.
Auf der einen Seite kann ich kaum glauben, dass schon ein ganzes Jahr vergangen ist. Auf der anderen Seite kommt es mir vor, als ob ich schon viel länger so lebe.

Ich habe meine Entscheidung nie bereut und fühle mich damit einfach gut. Und ich kann zur Zeit auch sehr gut damit leben, dass ich mich zwar zu einem großen Teil, aber eben nicht ganz vegan ernähre. Ob sich das in Zukunft noch ändern wird, das kann ich jetzt nicht sagen und ich habe gelernt, dass es mir nicht gut tut, mich auf irgendwelche “Das muss jetzt für immer so sein”- bzw. “Ganz oder gar nicht”-Aussagen festnageln zu lassen. Ernährung muss Spaß machen und man muss sich dabei wohlfühlen!

Für mich ist “mein” Vegetarismus ganz unterschiedlich motiviert – und ich glaube, das geht vielen anderen genauso. Es stecken sowohl gesundheitliche als auch ethischen Aspekte dahinter. Ich bin davon überzeugt, dass es nicht gesund ist, so viele Produkte tierischen Ursprungs zu essen, wie es im Normalfall getan wird. Gleichzeitig denke ich aber auch, dass es nicht ungesund ist, wenn man ab und an Produkte tierischen Ursprungs isst, v.a. dann nicht, wenn sie qualitativ hochwertig erzeugt werden. Ich habe etwas gegen Massentierhaltung und der Massenabfertigung im Schlachthof und finde, dass die meisten Fisch- und Fleischprodukte, die man normal im Supermarkt kaufen kann, einfach nur Müll sind, da sie so viele Schad- und Zusatzstoffe enthalten, die man sonst nie im Leben essen würde. Ich bin auch der Meinung, dass die Massentierhaltung unseren Planet viel zu sehr belastet, was wir uns auf Dauer einfach nicht weiter leisten können. Und zum Schluss weiß ich mittlerweile einfach, dass es so viele bessere Alternativen gibt – dazu braucht ihr nur meine Rezepte anzuschauen.

Die Entscheidung, Vegetarier zu werden, war bei mir aber nur ein Schritt in einer andauernden Entwicklung und Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung – und diese Entwicklung ist seitdem nicht stillgestanden. Ich probiere ständig neue (und für manche von euch vielleicht auch verrückte) Dinge aus. Mir macht das unheimlich viel Spaß und ich habe so das Gefühl, mich besser um meinen Körper zu kümmern. Für mich geht es eben nicht nur um eine vegetarische Ernährung, denn auch ein Vegetarier kann sich ungesund ernähren. Mein Ziel ist eine gesunde, ausgewogene und möglichst naturbelassene Ernährung. Ich möchte durch meine Ernährung dazu beitragen, mich körperlich und seelisch gut zu fühlen. Das ist für mich die Hauptmotivation, die hinter all meinen Entscheidungen in Sachen Ernährung steht. Daher kann ich gar nicht genau sagen, dass ich dieses oder jenes nur deswegen neu für mich entdeckt habe, weil ich Vegetarier bin. Ja, ich esse viel mehr Grünzeug als früher, ich experimentiere mit sogenannten Superfoods (Spirulina, Chlorella, Maca etc.), ich habe Tee für mich entdeckt, einen 3-wöchigen Detox durchgezogen usw. – aber all das habe ich nicht gemacht, weil ich Vegetarier bin. Ich mache diese Dinge, um das Bestmögliche aus mir sowie meinem Körper herauszuholen und um möglichst lange gesund zu sein.
Vegetarisch zu leben hat für mich aber trotzdem einen besonderen Stellenwert – das muss ich schon zugeben. Es gibt wenig Lebensmittel, auf die ich so konsequent verzichte, und ich hänge mir auch sonst nicht so gerne ein Etikett um. Doch ich trage mein Vegetarier-Etikett sehr gerne. In 95% der Fälle hat es zu interessanten Gesprächen in Sachen Ernährung geführt. Die meisten Leute interessieren sich für die Beweggründe, werden zum Nachdenken angeregt und fragen mich nach Tipps. Die paar hitzigen Diskussion, die ich in diesem Jahr deswegen hatte, kann man im Vergleich dazu wirklich vernachlässigen.

Ob ich ab und an noch Gelüste habe? Ja, die habe ich. Aber eher, weil mit bestimmten Gerichten Erinnerungen oder bestimmte Anlässe verbunden sind. Und alles lässt sich eben nicht 1:1 vegetarisch nachempfinden. Aber das wird zum Einen immer seltener und zum Anderen schaffe ich einfach neue Erinnerungen/Verbindungen, sodass es immer mehr vegetarische und vegane Köstlichkeiten gibt, nach denen es mir gelüstet. Man muss diesen Umstellungsprozess akzeptieren, denn die wenigsten von uns sind vegetarisch oder vegan aufgewachsen. Wenn man 20, 30 oder mehr Jahre Fleisch gegessen hat, wie kann man dann erwarten, dass es vom einen auf den anderen Tag total problemlos sein soll, darauf zu verzichten? Wenn ihr gerade am Anfang seid, geht also etwas nachsichtiger mit euch um, wenn nicht gleich alles auf Anhieb funktioniert.

Auch wenn ich niemanden belehren oder missionieren möchte, so hoffe ich dennoch, dass ich euch hier auf dem Blog zeigen kann, wie lecker und abwechslungsreich eine vegetarische und vegane Ernährung sein kann. Ich freue mich über jeden, der sich dadurch inspiriert fühlt, etwas experimentierfreudiger in der Küche zu werden und mehr auf sich selbst zu achten.
Pin It

Das Women’s-Run-Wochenende in Köln

Montag, 13. August 2012
So, meine Lieben, heute folgt mein Bericht zu einem wunderschönen Wochenende, das so viel besser war, als ich es mir erhofft hatte. Die Rede ist natürlich vom Women’s Run in Köln und dem damit verbundenen Blogger-Treffen. Bei mir bekommt ihr heute einen langen Post zu allem – macht euch also auf einen etwas längeren Lesespaß gefasst.



Zum Lauf Angemeldet hatte ich mich ja schon vor Monaten und über die Zeit ist die Vorfreude natürlich immer größer geworden. Weniger wegen des Laufs, sondern weil ich mich so sehr darauf gefreut habe, die ganzen Menschen persönlich kennen zu lernen, zu denen der Kontakt über die Blogs, Twitter, Facebook & Co. immer stärker geworden ist. Irgendwie kannte man sich schon recht gut, ohne dass man sich in Realität kannte.

Am Samstagmorgen habe ich mich mit meinem Mann auf den Weg nach Köln gemacht. Die Autofahrt lief bis auf einen Stau wirklich ganz gut. Doch leider hat uns dieser Stau einiges an Zeit geraubt, sodass wir erst um 13:30, eine halbe Stunde später als verabredet, am Tanzbrunnen ankamen. Ich wurde deswegen leicht hibbelig, nicht nur wegen des verspäteten Kennenlernens der anderen, sondern weil ich nur bis um 14 Uhr Zeit hatte, mich von den 8 km auf die 5 km umzumelden.

Wenn ihr euch jetzt fragt, warum ich mich umgemeldet habe, dann muss ich euch leider mitteilen, dass ich schon wieder Probleme mit dem rechten Bein, genauer gesagt mit dem rechten Fuß habe (weswegen ich heute auch beim Arzt war – Diagnose: Fersensporn).
Ihr habt ja schon mitbekommen, dass ich in den letzten Wochen einige Probleme mit meinem rechten Bein hatte: Da war die Entzündung in der Hüfte, Probleme mit dem Knie, Schmerzen im Hüftbeuger – und letzte Woche kamen dann auf einmal Schmerzen im rechten Fuß beim Auftreten dazu. Ich habe wirklich keine Ahnung, was da los ist und warum ich auf einmal so Probleme mit dem Bein habe. Leider wurden die Schmerzen nicht so wirklich besser, sodass ich mich am Samstag dazu entschieden hatte, mich vom 8km-Lauf auf den 5km-Lauf umzumelden. Ich wollte auf jeden Fall laufen (auch wenn ich das NICHT weiterempfehle!), da ich ja schon meinen Halbmarathon absagen musste und ich nicht auf dieses gemeinsame Erlebnis mit den anderen Mädels verzichten wollte. Ich wusste, dass ich eher 5 km als 8 km die Zähne zusammenbeißen konnte – was am Ende auch ganz gut funktioniert hat.

Als wir dann angekommen waren, war also alles leicht chaotisch. Kristin und Anni hatte ich schon getroffen, Mimi und Hannah waren gerade ihre Startunterlagen holen. Und ich musste auch noch in das Getümmel, um meine Startunterlagen zu holen und mich umzumelden. Das Lustige war, dass wir auf einmal alle die 5 km gelaufen sind, obwohl Kristin die einzige war, die sich explizit dafür angemeldet hatte. Ganz ehrlich: Ich habe mich schon echt blöd gefühlt, dass ich schon wieder verletzungsbedingt kürzer treten musste (weswegen ich dazu letzte Woche auch nichts dazu geschrieben hatte). Aber es war auch schön, dass ich mit allen die gleich Anspannung teilen konnte.



Als wir dann alle unsere Startunterlagen zusammen hatten und und bewusst gegenüber standen, war das Eis auch schnell gebrochen und das große Geschnacke ging los. Unsere männlichen Begleiter (mein Mann sowie Kristins und Hannahs Freund) wurden zum Taschentragen und Fotografieren abkommandiert, wobei ich froh war zu sehen, dass die drei sich scheinbar auch gut verstanden haben.



Vor lauter Aufregung haben wir uns dann etwas spät in Richtung Startbereich aufgemacht, sodass wir relativ weit hinten im Pulk standen. Das war leider eine äußerst schlechte Idee, denn die Strecke war für diese Läufermasse überhaupt nicht ausgelegt. Außerdem wurde mir schnell klar, dass das in erster Linie doch ein Spaßlauf ist und es den meisten nicht darum geht, ein bestimmte Zeit zu laufen. Trotzdem war ich schon etwas genervt davon, dass ich auf den ersten beiden Kilometern nicht wirklich richtig laufen konnte. Sie waren eher von Gehen, zur nächsten Lücke Sprinten, Überholen und Durchschlängeln geprägt, denn die Strecke war einfach VIEL ZU VOLL und stellenweise auch VIEL ZU ENG! Und natürlich gab es auch das eine oder andere Grüppchen, das eingehakt gelaufen den ganz Weg versperrt hat oder Mitten im Weg stehen geblieben sind, um Fotos zu machen. Auf der zweiten Hälfte der Strecke war es dann Gott sei Dank etwas besser, doch ich hatte wirklich nur ein Ziel: So schnell wie möglich ankommen, damit das Drama ein Ende hat. Das heiße Wetter und mein Fuß haben mich dabei Gott sei Dank weniger gestört und ich war auch begeistert, wie viele Zuschauer an der Strecke waren. Wenn ich nicht gerade mit Überholen und Vorbeischlängeln beschäftigt war, habe ich versucht, die Streckenkulisse etwas bewusster wahrzunehmen. An sich war es eine schöne Strecke, bei der man über zwei Brücken und entlang am Rhein läuft. Aber ich konnte das für mich nicht so genießen, wie ich das gerne gemacht hätte.
Nach 27:06 Minuten war ich in einer passablen, wenn auch für mich nicht überragenden Zeit im Ziel. Dass diese Zeit für mich aber doch ein gutes Stück Arbeit war, sieht man an meinen Zwischenzeiten pro Kilometer:
  • Kilometer 1: 6:23 Minuten
  • Kilometer 2: 5:33 Minuten
  • Kilometer 3: 5:12 Minuten
  • Kilometer 4: 5:09 Minuten
  • Kilometer 5: 4:49 Minuten
Da habe ich auf der zweiten Hälfte doch einiges an Zeit aufgeholt, sodass es am Ende zu dieser Endzeit gereicht hat. Und am Anfang ging es einfach nicht schneller. Von dem her bin ich mit dem Ergebnis schon zufrieden.

Im Ziel angekommen habe ich zuerst Kristin mit einem alkoholfreien Weizen in Empfang genommen und dann auch die anderen Mädels sowie unsere Männer gefunden. Kurze Zeit später sind dann auch Daniel und Katrin  (beide rechts im Bild) zu uns gestoßen.



Katrin ist dann noch die 8 km in einer traumhaften Zeit als 12. in der Gesamtwertung gelaufen (sie hatte von uns den Tipp bekommen, sich möglichst weit vorne am Start zu platzieren). Viki haben wir leider nicht getroffen (was wir beim nächsten Treffen hoffentlich nachholen können!). Während des 8km-Laufs haben wir unsere Finisher-Taschen geholt und die Gutscheine an den Sponsorenständen eingelöst. Da waren doch ein paar nette Sachen dabei.




Nachdem wir Katrin nach ihrem super Lauf im Ziel in Empfang genommen hatten, haben Kristin, ihr Freund, Anni, mein Mann und ich uns auf den Weg in unser Hotel gemacht, damit wir vor dem Abendessen im Well Being noch duschen konnten.
Zum Essen stießen neben Katrin, Daniel und Mimi noch Manu mit ihrem Partner und Dominique hinzu, sodass wir eine tolle Gruppen beisammen hatten. Der Abend war dank toller Gespräche und leckerem veganen Essen sehr kurzweilig. Es war so schön, sich endlich mal mit ganz vielen Leuten zu den Themen, die mich den ganzen Tag so umtreiben, auszutauschen! In meinem direkten Freundeskreis ist niemand so sport- oder ernährungsverrückt wie ich und es sind auch keine weiteren Vegetarier/Veganer dabei. Es tat so gut, sich über all das auszutauschen, sodass ich vor lauter Reden fast das Essen vergessen hatte (das Fotografieren des Essens ging leider komplett unter). Zum Essen hatte ich übrigens Sommerrollen mit Erdnuss-Soße und Curry Saigon (Bio Tofu, Süßkartoffeln, Bio Kürbis, Kokosmilch, Erdnuss, Zitronengras, leicht scharf) – alles war super lecker!

Und das war noch nicht alles. Nach einem schönen Abend im Well Being ging es am nächsten Morgen weiter mit einem tollen Brunch im ecco weiter.

IMAG0023

Die Gruppe war zwar etwas kleiner (Kristin, ihr Freund, Mimi, mein Mann und ich), aber es gab dennoch nicht weniger zu reden. Der Brunch war unglaublich lecker und ich werde dazu noch einen separaten Post machen. Eins sei gesagt: Ich beneide die Kölner um dieses tolle Restaurant! Wir haben uns alle die Bäuchen an den Leckereien vollgehauen (der Brunch war ein Mix aus veganen, vegetarischen und fleischhaltigen Speisen – letzteres hat v.a. die Männer gefreut). Nach dem Brunch haben sich Kristin und ihr Freund auf den Heimweg gemacht.


Mimi, mein Mann und ich sind noch ins Stadtzentrum gelaufen, damit mein Mann und ich bei unserem ersten Köln-Besuch wenigstens den Dom zu Gesicht bekommen.



Zu mehr Sightseeing hatten wir aber doch keine Lust und haben es uns dann mit geeistem Kaffee bei Starbucks gemütlich gemacht. Nachmittags ging das Wochenende auch für uns zu Ende und wir haben uns auf den Heimweg gemacht.

Heute bin ich immer noch ganz erfüllt von den schönen Eindrücken, den lieben Menschen, den tollen Gesprächen und dem leckeren Essen. Alles in allem ein perfektes Wochenende! Und ich hoffe, dass wir ganz bald ein weiteres Blogger-Treffen auf die Beine stellen können. Smiley
Pin It

Eine kleine Urlaubspause

Sonntag, 12. August 2012
Hallo meine Lieben!
Es ist geschafft: Am Freitag hatte ich meinen letzten Arbeitstag in meinem alten Job. Aber es hat sich auch ein bisschen so angefühlt an wie der letzte Tag in meinem alten Leben – auch wenn sich nicht alles in meinem Leben ändern wird.

Jetzt steht erst einmal Urlaub an.
Mein Schatz und ich haben jetzt gemeinsam drei Wochen frei. Einen Teil dieser Zeit (nämlich genau 10 Tage) werden wir in New York verbringen. Dass ich mich darauf riesig freue, brauch ich wohl nicht näher zu erläutern, oder? Und auch in der Zeit, in der wir physisch nicht weg sind, möchte ich mir ein bisschen Abstand von der virtuellen Welt gönnen. Ich werde nicht ganz weg sein und bestimmt auch aus New York ab und an mal von mir hören lassen, aber Urlaub bedeutet ja auch, dass man Abstand vom Alltag und von der Arbeit bekommt.
Auch wenn ich mit meinem Blog und allem, was damit zusammenhängt, noch kein Geld verdiene, so ist es für mich doch schon eine Art Beruf geworden. Ich fühle eine gewisse (ok, eine starke) Verpflichtung gegenüber dem, was ich hier tue: Das Schreiben, das Kochen, das Backen, das Fotografieren, das Ausprobieren von neuen Dingen, das Twittern, das Beantworten von Kommentaren und E-Mails etc. Auch wenn es mir so wahnsinnig viel Spaß macht, so brauche ich auch hiervon mal ein bisschen Abstand.
Ich sage absichtlich nur “ein bisschen”, denn ihr werdet in den nächsten Wochen trotzdem einige Posts zu lesen bekommen. Nicht nur ich habe Vorarbeit geleistet, sondern ich konnte auch ein paar Gastbeiträge (und auch eine Verlosung!) für euch organisieren, damit ihr nicht immer nur mich zu lesen bekommt. Ich werde eure Kommentare lesen und Fragen beantworten, aber wahrscheinlich immer mit etwas Zeitverzug. Twitter/Facebook/Instagram möchte ich wirklich stark runterfahren – mal schauen, wie mir das gelingt. Aber das muss wirklich sein! Ihr könnt mich weiterhin kontaktieren, aber ihr müsst ggf. etwas länger auf eine Antwort warten.

Es wird also etwas ruhiger hier – und ich hoffe, dass ich nach meinem Urlaub wieder mit neuer Energie und voller Tatendrang in meine neue Zukunft starten kann.
Ich wünsche euch allen einen tollen restlichen August und genießt die Zeit!
Pin It

Inkongruent – oder: Warum die Kündigung der richtige Schritt für mich war.

Freitag, 10. August 2012
Inkongruent. Nichtübereinstimmend.
So habe ich mich die meiste Zeit in dem Jahr vor meiner Kündigung gefühlt. Und dieses Gefühl wurde in dieser Zeit immer stärker.
Es war die Inkongruenz zwischen dem, was ich nach außen vorgab zu sein, und dem, wie ich mich innerlich gefühlt habe.

Mit der ganzen Entwicklung, die ich im letzten Jahr durchlaufen habe, wurde das Gefühl immer stärker, dass der Karriereweg, den ich gewählt hatte, einfach nicht zu mir passte. Aber was sollte denn sonst zu mir passen? Waren die Schritte, die ich davor gegangen war, nicht richtig? War das doch nicht mein Weg? Ich meine, niemand hatte mich zu irgendetwas gezwungen. Ich hatte selbst mein Studium gewählt und danach auch meine Berufsrichtung. Das hat sich alles immer richtig so angehört. Aber das war es wohl für mich nur auf den ersten Anschein.

Es ist eine bittere Pille, wenn man erkennt, dass das, auf was man jahrelang hingearbeitet hatte, einen nicht ans Ziel bringt. Und mit Ziel meine ich nicht, dass man gut verdient oder einen toll klingenden Beruf hat. Mit Ziel meine ich Erfüllung im Beruf, Zufriedenheit, Leidenschaft für das, was man tut, das Gefühl, dass man genau dort den richtigen Platz für sich gefunden hat. Rückblickend betrachtet habe ich schon lange einiges an Energie aufgebracht, um mich für die Hülle bzw. Form meines Berufes passend zu machen. Ich hatte mich oft gefragt, wann es denn jetzt endlich losgeht, so richtig viel Spaß zu machen, mich komplett zu überzeugen. Bis letztes Jahr war ich immer der Meinung, dass ich diejenige bin, an der etwas nicht stimmt, dass ich an mir etwas ändern muss, damit ich passend werde für diesen Job.

Und dann war sie auf einmal da. Die Erkenntnis, dass nicht ich unpassend für diesen Job bin, sondern der Job unpassend für mich ist. Dass also nicht ich mich ändern muss, sondern der Beruf sich ändern muss. Das war schon mal ein wichtiger Schritt für mich. Es war erleichternd zu erkennen, dass ich so in Ordnung bin, wie ich eben bin, und dass daran auch gar nichts geändert werden muss. Aber natürlich hat mich diese Erkenntnis vor ein weiteres Problem gestellt: Wenn es das nicht weiter sein soll, was ich bislang gemacht hatte, was sollte es dann sein?
Tja, das war und ist die große Preisfrage. Und bis ich diese beantwortet hatte, wollte ich natürlich nicht, dass irgendjemand bei der Arbeit mitbekommt, dass ich mir gerade solche Fragen stellte. Ich wollte nicht dabei ertappt werden, dass mir die Arbeit keinen Spaß macht und sie mir eigentlich total egal ist. Ich war nicht mit dem Herz bei der Sache und habe mich auch nicht so reingehängt, wie ich es eigentlich gerne für meinen Beruf tun würde. Daher hatte ich immer die Angst, dass irgendwann mal jemand auf mich zukommt und sagt: “Also, Julia, deine Leistung lässt echt zu wünschen übrig. So geht das nicht weiter. Was ist den los mit dir?” Da ich auf diese Frage keine zufriedenstellende Antwort parat hatte, wollte ich auf keinen Fall, dass man sie mir stellt. Das wäre mein größter Horror gewesen – aus welchem Grund auch immer. Daher habe ich schön meine Rolle gespielt. Dass mir das sehr gut gelungen ist, konnte ich an den erstaunten Gesichtern erkennen, als ich gekündigt hatte. Niemand hat gemerkt, was in mir vorging.

Genau mit dieser Taktik habe ich mir selbst ein Bein gestellt. Denn das Spielen dieser Rolle hat mich wahnsinnig viel Kraft gekostet. Ich war innerlich so zerrissen und hatte meinen Geist nie wirklich frei, um den wichtigen Fragen auf die Spur zu kommen. Irgendwann war ich an einem Punkt angelangt, an dem ich völlig festgefahren war. Den Wunsch, einen Schlussstrich zu ziehen, hatte ich ja schon lange. Leider war ich aber nicht in der Lage, mir parallel etwas Neues aufzubauen, solange ich noch in diesem Job war. Für manche mag das gehen, für mich ging es nicht. Vielleicht geht es eher, wenn man nicht so viel Kraft aufwenden muss, um eine Rolle zu spielen, und man – auch wenn man sich verändern möchte – in seinem aktuellen Beruf dennoch Spaß hat. Ich habe diesen Schlussstrich einfach gebraucht.
Es gibt hier kein grundlegendes Richtig oder Falsch. Das ist eine ganz persönliche Angelegenheit, die von vielen Faktoren abhängen kann. Natürlich steht dabei auch die Frage im Raum, ob und wie man sich diesen Schlussstrich leisten kann. Ja, ich habe mich arbeitslos gemeldet, um eine gewissen finanzielle Sicherheit zu haben. Ich weiß, dass es einige gibt, denen diese Entscheidung missfällt, da sie der Meinung sind, ich würde meine Selbstfindung mit öffentlichen Geldern finanzieren. Diese Einstellung ist völlig in Ordnung. Jeder muss es so machen, wie er es für richtig hält. Außerdem ist es ja nicht so, dass es diese Unterstützung ohne Gegenleistung gibt. Natürlich brauche in eine Übergangslösung, die mir einen gewissen finanziellen Spielraum für den Aufbau meiner neuen Karriere liefert. Und diese werde ich ab September in Angriff nehmen. Aber es wird dann eben genau das sein: eine Übergangslösung. Nicht die neue Karriere. Einfach nur ein Job als finanzielles Rettungsboot. Und genauso, wie ich im letzten Jahr keine wirkliche Klarheit bezüglich meiner Neuorientierung erlangen konnte, so konnte ich mir keine Gedanken zu möglichen Übergangslösungen machen. Es ging einfach nicht. Aber ich merke, wie es jetzt schon etwas klarer für mich wird.

Ich musste diesen ersten Schritt gehen, bevor ich mir über die nächsten Schritte klar werden kann. So ist mein Weg. Euer Weg mag anders aussehen – und das ist völlig in Ordnung, solange er sich für euch richtig anfühlt.
Und heute ist der Schlussstrich für mich Realität geworden. Ich hatte heute meinen letzten Arbeitstag (offiziell ist dieser natürlich am 31.08., aber bis dahin habe ich ab jetzt Urlaub). Ich hatte meinen Übergabetermin in der Personalabteilung und habe meine Arbeitsmittel abgegeben. Im Gespräch mit der HR-Kollegin habe ich nochmal erzählt, was mich zu diesem Schritt gebracht hat. Und sie sagte dann: “Du warst eben nie verliebt in diesen Job.” Und genau so ist es! Nicht mal am Anfang war ich verliebt! Aber genau das möchte ich sein, genau das möchte ich irgendwann einmal fühlen.

Wie ich mich jetzt gerade fühle? Zumindest schon ein bisschen freier.
Pin It

Mein Basisrezept für grüne Wraps

Donnerstag, 9. August 2012
Grüne Wraps waren für mich DIE Entdeckung während des Crazy Sexy Detox.

DSC_1442

Doch was verbirgt sich eigentlich genau dahinter?
Für mich liegt der Unterschied zu normalen Wraps weniger in der Füllung, sondern im eigentlich Wrap selber, also dem, in was die Füllung eingewickelt wird. In der Regel sind das Teigfladen, wie z.B. Tortillas. Doch leider bekommt man diese bei uns in Deutschland oft nur aus weißem und nicht aus Vollkornmehl, sodass ich darauf nicht so gerne zurückgreife.
Auf amerikanischen Blogs sind mir schon häufig “lettuce wraps” oder “collard wraps” begegnet. Bei ersteren sind die Wraps aus Salatblättern, bei letzteren aus Kohlblättern. Die Kohlblätter gibt es z.B. in den USA separat im Bund zu kaufen. Da diese recht groß und robust sind, eignen sie sich wunderbar für Wraps.

Das Tolle an dieser Wrap-Variante?
  • Man hat nochmal eine Möglichkeit, mehr rohes Grünzeug in seine Ernährung zu integrieren.
  • Man muss nicht auf Getreide-Wraps zurückgreifen, was v.a. dann praktisch ist, wenn man z.B. abends auf Kohlehydrate mit hohem Stärkegehalt verzichten möchte.
  • Sie schmecken super frisch und lecker! (Das wäre wohl des wichtigste Vorteil Zwinkerndes Smiley )

DSC_1440

Ich habe in den letzten Wochen viel mit verschiedenem Blattgrün experimentiert, um das für mich beste “Wrap-Material” zu finden. Das ist gar nicht so einfach, denn die Blätter sollten
  • eine gewisse Größe haben, sonst lassen sie sich nicht zusammenfalten,
  • am besten eine glatte Oberfläche haben und
  • sie sollten zwar robust sein, damit sie nicht so leicht reißen, aber auch nicht zu fest, denn sonst brechen sie.

Ihr seht schon, dass das keine einfache Aufgabe war. Daher möchte ich euch meine Favoriten vorstellen:
  1. Kohlrabiblätter:
    Diese kommen den “collard greens” glaube ich am nächsten und sind meine Nummer 1 in Sachen Wraps.
    Der Nachteil: Man kann sie nicht im Bund kaufen, sondern man muss sie sich stibitzen. Dadurch ist nicht immer gesichert, dass man gute Blätter bekommt, also Blätter, die die richtige Größe haben. Ich schaue einfach immer, was andere Leute so in der Kohlrabikiste zurücklassen (die meisten reißen die Blätter ja ab und nehmen nur die Knolle mit) und was noch so an den anderen Kohlrabis dran ist. Bislang hat mich noch nie jemand blöd angemacht, weil ich hier und da noch ein Blatt von einem Kohlrabi wegmache.
    Der Vorteil: Wenn man Blätter in eine guten Größe bekommt, sind sie die besten Wraps – und man bekommt sie immer umsonst, weil sie als “Hasenfutter” durchgehen.
  2. Kopfsalat:
    Jetzt im Sommer bekommt man ja ganz tolle große Kopfsalate. Die äußeren größten Blätter können gut für Wraps verwendet werden, aber man muss schon etwas vorsichtiger sein beim Wickeln. Leider eignet sich aber nicht der ganze Salatkopf für Wraps.
  3. Romanasalat:
    Romanasalat ist auch toll, da die Blatter von Romanasalat eigentlich komplett relativ groß sind. Nur ist Romanasalat nicht immer so leicht zu bekommen.
  4. Mangold:
    Mangoldblätter kann man auch nicht gut für Wraps verwenden, wenn man den harten weißen Strunk ausschneidet, der ja teilweise relativ weit in die Blätter hineinreicht.

Für Wraps verwende ich kein festes Rezept, sondern schaue einfach, was sich aus dem Kühlschrank gut einwickeln lässt. Doch habe ich natürlich mit der Zeit ein gewisses “Wrap-Basisrezept” für mich entwickelt, mit welchem mir immer leckere Wraps gelingen. Dieses möchte ich euch heute vorstellen.

Das Wrap-Basisrezept

1. Das Blattgrün vorbereiten
Das Blattgrün, welches zum Einsatz kommen soll, waschen und trockentupfen.
Wenn ihr Kohlrabiblätter besorgt habt, dann trennt für die Aufbewahrung den grünen Stängel ab (den könnt ihr dann z.B. in Smoothies verwenden) und legt die Blätter flach aufeinander. So bleiben sie am längsten frisch und bekommen keine ungewollten Risse. Diese könnt ihr dann in einer Plastiktüte oder Plastikbox im Kühlschrank aufbewahren.



2. Füllmaterial zubereiten
Das heißt eigentlich nur, dass ihr all das kleinscheiden müsst, was ihr in eure Wraps machen wollt. Am besten eignet sich dafür die Stift- oder Julienne-Form.

Und was ihr reinmachen könnt?
Alles, was euch schmeckt: Rohes und gegartes Gemüse, Tofu, Burger, Zucchinipuffer, Sprossen, aber natürlich auch Eier, Käse, Schinken, Räucherlachs (um ein paar nicht-vegane/nicht-vegetarische Alternativen zu nennen).



3. Den Wrap füllen
Ich bestreiche meinen Wrap immer zuerst mit etwas Cremigem wie z.B. Hummus, einem Dip oder einer Avocadocreme (aka Joghurt-Guacamole). Ich finde, ohne das schmeckt es viel zu trocken. Ihr könnt dafür  auch Kräuterquark oder Frischkäse verwenden.



Wenn ich noch etwas gekochtes Getreide in den Wrap machen möchte, wie z.B. Hirse, Reis oder Quinoa, dann gebe ich das direkt auf die Creme.


Jetzt folgen die kleingeschnittenen Zutaten. Der einzige Rat, den ich euch hier geben kann: Nicht zu voll machen!




Oft mache ich auf die kleingeschnittenen Zutaten noch etwas Tomatenmark, Pesto oder Senf – das gibt einfach einen tollen Geschmack!



4. Das Falten
Das ist der schwierigste Teil, denn das Blattgrün kommt ja nicht in einer Standardgröße. Wenn ich große und längliche Blätter habe, dann gehe ich in der Regel wie folg vor:
Zuerst unten einklappen…



… dann die Seiten…



… und zum Schluss oben.



So halten die Wraps eigentlich immer ganz gut. Wobei ich euch nicht sagen muss, dass das Essen von Wraps großes Sauerei-Potenzial hat. Also immer schön die Serviette griffbereit haben und über dem Teller essen! Zwinkerndes Smiley

Wenn ich irgendetwas nicht in die Wraps bekommen habe, dann esse ich es einfach als Beilage.

DSC_1441

Seid ihr auch schon auf den Grünen-Wrap-Geschmack gekommen? Mit was füllt ihr eure Wraps am liebsten?
Pin It

Aromatisches Kichererbsenbrot

Dienstag, 7. August 2012
Bevor ich während des Crazy Sexy Detox auf eine glutenfreie Ernährung umgestellt habe, hatte ich doch einiges über das Thema gelesen. Dabei bin ich nicht nur auf Informationen gestoßen, bei denen es um die rein gesundheitlichen Aspekte der Glutenunverträglichkeit/-Sensibilität geht. Die glutenfreie Ernährung wird mittlerweile sogar als neuer Diät-Trend gefeiert, den Stars wie Gwyneth Paltrow oder Miley Cyrus zum Abnehmen nutzen.
Doch der Abnehmeffekt tritt nicht aufgrund des Weglassens von Gluten an sich ein, sondern eher, weil man durch der Weglassen der glutenhaltigen Lebensmittel, wie z.B. normales Brot oder Nudeln, auf sehr kohlehydratreiche Lebensmittel verzichtet und diese oft nicht zwingend im selben Maße durch glutenfreie Pendants ersetzt werden. Die glutenfreie Diät ist also in diesem Fall eher was wie eine Low-Carb-Diät. Und wie bei vielen Diäten nimmt man nicht aufgrund des speziellen “Schlüsselfaktors” der Diät ab – sei das nun Low-Carb, Low-Fat, Schlank-im-Schlaf oder Trennkost –, sondern weil man sich im Rahmen der Diät bewusster ernährt. Genau dieses Bewusstsein ist der Schlüssel für eine langfristig angelegte Ernährungsumstellung ohne Jo-Jo-Effekt.

Während des Crazy Sexy Detox konnte ich nur ansatzweise erfahren, wie schwierig eine glutenfreien Ernährung sein kann, speziell, wenn man unterwegs etwas essen möchte. Natürlich hat sich da schon einiges getan und es gibt immer mehr glutenfreie Produkte zu kaufen – aber die haben eben auch ihren Preis. Daher ist es immer noch die günstigste Alternative, so viel wie möglich selbst zu machen, v.a. in Bezug auf glutenfreies Brot. Und es gibt doch kaum was besseres, als wenn der Duft von frisch gebackenem Brot aus der Küche strömt – egal, ob das Brot nun glutenfrei ist oder nicht.

DSC_1445

Ich habe euch hier auf dem Blog ja schon zwei glutenfreie Brot-Rezepte vorgestellt, die aber von ihrer Form her nicht unbedingt an “normales” Brot erinnern. Da ich während des Detox noch ein bisschen mit glutenfreien Brot-Rezepten experimentiert hatte, habe ich noch ein weiteres super leckeres Brot für euch, bei dem es nicht nur mit der Brotform geklappt hat.

DSC_1457

Eine weitere Besonderheit bei diesem Brot ist, dass ich kein normales glutenfreies (Pseudo-)Getreide wie Hirse oder Reis verwendet habe, sondern Kichererbsen! Ihr wisst ja, dass Kichererbsen besonders eiweißreich sind und – wie alle Hülsenfrüchte – vor allem bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung eine große Rollen spielen (speziell wenn man sich nicht zu sehr auf Sojaprodukte stürzen möchte). Dieses Brot ist also nicht nur toll für Menschen mit Glutenunverträglichkeit, sondern auch für Vegetarier/Veganer.

Aromatisches Kichererbsenbrot
Für eine 30cm-Kastenform

Zutaten:
  • 4 Becher Kichererbsenmehl, z.B. gemahlen aus 500g getrockneten Kichererbsen
  • 1/2 Becher + 1 El Sojamehl
  • 1/2 Becher Kokosraspel
  • 1/3 Becher Leinsamen
  • 1 TL Kümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 2 TL Salz
  • 3 1/3 Becher Sprudelwasser
  • Pflanzenöl deiner Wahl zum Bestreichen

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
  1. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Die Verwendung von Backpapier anstelle von Einfetten ist wichtig für die weitere Zubereitung!
  2. Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen.
  3. Anschließend das Wasser hinzugeben und solange rühren, bis sich eine klebrige Teigmasse ergibt.
  4. Teig in die Kastenform füllen und im NICHT vorgeheizten Backofen bei 150°C 90 Minuten backen.
  5. Nach 90 Minuten holt man das Brot aus dem Backofen, nimmt es vorsichtig aus der Form und zieht das Backpapier ab.
    Durch die Verwendung von Backpapier geht das viel einfach, als wenn die Form eingefettet geworden wäre. Außerdem ist hier das das Risiko geringer, dass das Brot bricht, weil es sich nicht aus der Form löst.
  6. Jetzt werden alle Seiten des Brots mit Öl bestrichen. Je mehr Öl man verwendet, desto knuspriger wird das Brot.
  7. Nun setzt man das eingestrichene Brot auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lässt es nochmals 30 Minuten backen.
  8. Fertig ist das leckere Brot, das für ALLE geeignet ist!

Warum ihr mir glauben könnt, dass das Brot echt lecker ist? Weil ich schon fast die Hälfte gegessen hatte, bevor ich es endlich fotografiert habe. Zwinkerndes Smiley

DSC_1430

Tja, das sind die Nachteile, wenn man selber so etwas Gutes macht.
Natürlich habe ich das halbe Brot nicht am Stück gegessen. Aber bis ich einen ruhigen Moment für die Foto-Session hatte, war eben schon einiges weg.
Geschmacklich ist es nicht komplett neutral, da die Kichererbsen ein intensives Aroma geben. Aber mich hat das nicht weiter gestört, denn ich LIEBE Kichererbsen! Ich habe auch kein Problem damit, eher herzhaft schmeckendes Brot sowohl süß also auch salzig zu bestreichen/belegen. Es war gleichermaßen lecker mit Nussbutter und Bananen als auch mit Guacamole – ihr ersteht, was ich meine. Zwinkerndes Smiley

Die Konsistenz ist natürlich nicht wie normales Brot. Sie hat mich eher an einen festen Rührkuchen erinnert, wobei das Brot weder trocken noch krümelig war.

DSC_1434

Dadurch ließ es sich sehr gut in Scheiben schneiden und sogar toasten.

DSC_1454

Ich weiß, dieses Brot ist nicht mal schnell gemacht, da es eine relativ lange Backzeit hat – was auch schon der einzige Nachteil ist, den der Teig ist schnell zusammengerührt.
Wenn ihr aber eure erste frische Scheibe, am besten mit Margarine oder Butter bestrichen esst, wisst ihr, dass es sich gelohnt hat.

DSC_1459
DSC_1466

Einfach lecker!

Und wer jetzt auf den Geschmack des Brotbackens gekommen ist und sich so wie ich immer mal wieder ein bisschen Arbeit sparen will, für den lohnt sich vielleicht die Anschaffung eines Brotbackautomaten.


Wir haben immer Phasen, in denen wir unser Brot hauptsächlich selber machen, und ich bin dann immer froh, wenn ich einfach nur den Brotbackautomaten dafür rausholen muss. Falls euch das interessiert, findet ihr auf dieser Seite hier eine Vergleichstabelle mit verschiedenen Automaten – da gibt es sogar welche, mit glutenfreien Backprogrammen.

Happy Baking!
Pin It
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...