Der kulinarische Monatsrückblick August-November 2012

Freitag, 30. November 2012
Tja, da war ich wohl ganz schön nachlässig mit meinen kulinarischen Monatsrückblicken. Aber es ist über die letzten Monaten in Summe in Sachen Rezepte nicht so viel passiert wie das sonst der Fall war, sodass ein monatlicher Überblick wohl eh etwas überdimensioniert gewesen wäre. Doch sind ein paar Sachen zusammengekommen, die ich hier nochmals separat erwähnen möchte. Außerdem habe ich zusammen mit dem kulinarischen Monatsrückblick auch immer meine Rezepte-Seite aktualisiert – tja, das ist eben auch seit Juli nicht mehr passiert und muss auf jeden Fall mal nachgeholt werden.

Der kulinarische Monatsrückblick August-November 2012

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Der perfekte klassische Obst-Pie (inkl. zuckerfreie Rezeptalternative mit Stevia)


Die Rezept-Seite ist auch auf dem aktuellsten Stand!

Ich hoffe, das inspiriert euch, auch während meiner Abwesenheit in der Küche zu experimentieren und neue Sachen auszuprobieren. Ich bin schon gespannt auf eure Berichte!
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Ich bin dann mal weg

Montag, 26. November 2012
Es ist soweit: Der nächste Abschnitt meiner Reise beginnt in 2 Tagen.
Einige von euch wissen schon, was mich erwartet, da ich auf Twitter/Facebook vor 2 oder 3 Wochen verkündet habe, dass bald meine Therapie beginnt. Doch es ist viel mehr als nur eine “normale” Therapie. Ich werde am Mittwoch meinen stationären Aufenthalt in der Sonnenbergklinik beginnen.

Für mich war ab dem Zeitpunkt, an dem ich mich vollständig für Hilfe geöffnet habe, relativ schnell klar, dass ich gerne einen Klinikaufenthalt machen möchte. Ich spürte das Bedürfnis, mich ganz intensiv mit den eigentlichen Ursachen meiner Krankheit auseinandersetzen zu wollen, und ich wusste auch, dass ich dafür nicht zuhause bleiben möchte. Auch wenn ich mein Zuhause liebe, so ist es einfach nicht das richtige Umfeld für mich, um mich vollständig auf die therapeutische Arbeit einzulassen. Ich muss dafür einfach raus!

Gott sei Dank habe ich eine sehr liebe Hausärztin an meiner Seite, die mich die letzten Jahre zu diesem Thema begleitet hat. Sie ist sehr einfühlsam und verständnisvoll, was einfach unglaublich guttut. Sie hat in den ersten Septemberwochen an vielen Stellen im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Initiative ergriffen, was ich von einigen anderen Ärzten leider nicht behaupten kann. Sie war es dann letzten Endes auch, die alles Notwendige für eine Einweisung in die Wege geleitet hat.
Natürlich reich es nicht, wenn einen irgendein Arzt in eine solche Klinik einweist. Bis auf ganz akute Fälle (wobei hier immer die Frage ist, was wirklich akut ist, da z.B. in der Sonnenbergklinik keine Sucht- oder akut selbstmordgefährdeten Patienten aufgenommen werden) wird im Rahmen eines Vorgesprächs in der Klinik entschieden, ob man für die Aufnahme in Frage kommt. So war das bei mir auch. Vor dem Gespräch Mitte Oktober war ich recht aufgeregt, da meine Erfahrung mit Therapeuten in den letzten Monaten leider nicht so gut war. Doch wird in der Sonnenbergklinik primär tiefenpsychologisch gearbeitet und ich habe festgestellt, dass diese Therapieart mir aktuell am besten dabei hilft, zum “Kern des Problems” vorzudringen. Ich hatte während des Gesprächs endlich wieder das Gefühl, verstanden zu werden, und hatte auch bei der Klinik selber einfach ein gutes Gefühl: Sie liegt sehr ruhig im Wald, ich bin zwar von zuhause weg, aber ich bin nicht sehr weit weg, das Therapieangebot hört sich interessant an und mir gefällt auch, wie viele Informationen die Klinik auf ihrer Homepage zur Verfügung stellt.

Eine Woche nach meinem Vorgespräch habe ich die Zusage zur Aufnahme bekommen und vor 3 Wochen kam dann der endgültige Aufnahmetermin. Ich kann euch gar nicht sagen, wie glücklich ich darüber bin! Ich freue mich schon sehr auf die Zeit in der Klinik, weil ich ganz tief in mir spüre, dass es genau das Richtige für mich ist. Ich bin gespannt, was ich alles Neues erfahren und auf welche Menschen ich treffen werde. Und zum ersten Mal seit langem macht es mir überhaupt nichts aus, dass ich keine Ahnung habe, was mich alles erwartet und wie es mir damit gehen wird. Ich weiß nur, dass es eine überaus wichtige Erfahrung für mich sein wird.

Heute und morgen werde ich mit Packen verbringen. Auch ein Thema, das mich sonst immer sehr gestresst hat. Doch jetzt bin ich völlig ruhig. Und das, obwohl ich wirklich viele Sache mitnehmen muss. Der Klinikaufenthalt wird voraussichtlich 6-8 Wochen dauern und da es ja kein Urlaub ist, in dem man eher mal auf das eine oder andere verzichtet, möchte ich einfach gut ausgestattet sein. Ich habe z.B. eine schöne Teeauswahl und meine Teetasse (hauptsächlich mit diesen Tees), eine gute Auswahl an Sportklamotten (man soll auch für Sport draußen etwas dabei haben, was ja jetzt im Winter immer zu jeder Menge Utensilien führen kann), ausreichend Lesestoff, einen Wäschekorb und Waschmittel sowie eine Kuscheldecke eingepackt. Mal schauen, was ich wirklich alles davon brauche.

Wie es während der Klinikzeit hier auf dem Blog weitergeht?
Bis Jahresende ist auf jeden Fall schon einmal vorgesorgt und ihr könnt euch jeden Freitag sowie an Weihnachten (sogar mit einer Weihnachtsüberraschung) und Neujahr auf einen neuen Beitrag von mir freuen. Und danach wird es bis zum Ende meines Klinikaufenthaltes bestimmt auch in der einen oder anderen Form weitergehen – nur da habe ich jetzt noch nicht vorgesorgt.

Ich bin schon sehr gespannt und auch ein bisschen nervös, was mich die nächsten Wochen erwartet. Ich weiß, dass es eine anstrengende Zeit werden wird, ich sehr gefordert werde und mich mit Dingen auseinandersetzen muss, die ich bislang lieber verdrängt habe. Ich weiß auch, dass mit diesem Klinikaufenthalt die Arbeit nicht getan ist und es im Anschluss daran weitergehen wird. Aber das alles ist notwendig, sodass ich das überhaupt nicht negativ sehe. Im Gegenteil: Ich spüre ganz genau, dass dies jetzt mein Weg ist und es keine Ausweichrouten gibt.

Ich wünsche euch allen daher jetzt schon einmal eine schöne Weihnachtszeit! Genießt die besondere Stimmung der nächsten 4 Wochen und lasst euch nicht zu sehr stressen.

Alles Liebe
Julia
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Neue Tee-Quelle: Tee Kontor Kiel

Freitag, 23. November 2012
Winterzeit bedeutet für viele auch Teezeit, denn mit den kälteren Temperaturen haben viele eher Lust auf eine heiße Tassen Tee. Bei mir war das früher natürlich auch so.
Doch seit meiner im Sommer neugefundenen Teeliebe – v.a für grünen Tee – gibt es bei mir dieses Jahr das erste Mal keinen großen Unterschied zwischen Sommer und Winter in Sachen Teekonsum . Über den Sommer habe ich meinen morgendlichen Grüntee auch immer heiß getrunken und ansonsten gab es über den Tag oft selbstgemachten Eistee. Eistee gibt es jetzt natürlich nicht mehr, dafür gibt es öfter mal eine Kanne heißen Früchte- oder Kräutertee.

In meiner Twitter-Timeline finden sich ja einige Teeliebhaber, durch die ich mit dem Teefieber angesteckt wurde. Und natürlich berichtet da jeder gerne darüber, wenn er gerade einen leckeren Tee trinkt oder einen tollen neuen Tee entdeckt hat. So kam ich auch auf den Online-Shop von Tee Kontor Kiel, von dem durch die Bank weg geschwärmt wurde. Natürlich war ich schnell angefixt: Von diversen Grüntee-Sorten gibt es unter anderem auch ganz tolle aromatisierte Tees und Früchtetees. Außerdem habe ich im Kontakt mit Tee Kontor Kiel über Twitter erfahren, dass man auch Wünsche für Teeproben bei der Bestellung abgeben kann. Ich habe daher einfach mein Glück versucht, einige Tees bestellt und alle meine Probierwünsche abgegeben.



Als meine Bestellung ankam, war ich wirklich positiv überrascht. Nicht nur, dass alle bestellten Tees schon mal ganz toll rochen, mir wurden auch alle meine Probierwünsche erfüllt – und das mit sehr großzügigen Mengen. Das nenne ich Service!

Mittlerweile habe ich alles durchprobiert und bin wirklich begeistert. Alle Tees schmecken toll! Natürlich habe ich nur solche Tees gewählt, die sich von der Beschreibung her lecker für mich angehört haben, aber gerade bei aromatisierten Grüntees wurde ich schon oft enttäuscht. Und da ich so glücklich mit meiner Auswahl bin, möchte ich euch heute kurz zeigen, was alles dabei war.

Meine Bestellung
Grüner Chai
Ich bin ein großer Fan von Chai. Ich liebe einfach die Kombination der typischer Weise verwendeten Gewürze wie Zimt, Ingwer, Kardamom und Nelken. Natürlich ist das für viele eher etwas für die Weihnachtszeit (das sind ja typische Weihnachtsgewürze), aber ich mag sie das ganze Jahr über. Chai wird normaler Weise mit Schwarztee zubereitet. Als ich dann gesehen hatte, dass es auch eine Grüntee-Variante gibt, musste ich sie unbedingt probieren.
Man schmeckt hier kaum einen typischen Grünteegeschmack heraus – dafür sind die Gewürze zu dominant. Aber das finde ich super, denn so hat man alle Vorteile eines Grüntees und den klassischen Chai-Geschmack. Ich trinke ihn gerne pur, mit einem Schuss Mandelmilch oder eine kleine, stark aufgebrühte Menge mit viel aufgeschäumter Mandelmilch. Einfach nur köstlich!

Grüntee/Oolong Mandelmilch-Zimt
Von diesem Tee wurde mir auf Twitter ständig vorgeschwärmt. Und wer könnte bei dieser Beschreibung widerstehen?
“Ein herrlicher Crossovermix aus hellem Oolong und Grüntee harmonisch kombiniert mit samtiger Mandelmilch und würzigem Zimt.  Helle zarte Tasse und cremig-würzig im Geschmack mit einer lieblichen Mandelnote im Abgang.”
Ich kann nur sagen: Er hält was er verspricht.
Und wenn ihr mehr erfahren wollt, dann lest den Testbericht auf Teepapst.

Süßer Advent (Apfelschnut)
Dieser Tee war im Angebot, sodass ich ihn mir einfach mal angeschaut habe. Die Adventstees, die man sonst so bekommt, schmecken mir meistens nicht, da sie viel zu stark und unnatürlich aromatisiert sind. Bei diesem Tee haben mich v.a. die Zutaten überzeugt, ihn einfach zu probieren: Apfel, Zimt, Zitrusschalen, Orange, Mandelkerne, Aroma, Kamillenblüten, Rosenblüten, Saflorblüten.
Wie ihr seht, ist weder Hagebutte noch Hibiskus drin, sodass dieser Tee sehr mild und magenschonend ist. Und der Duft in der Packung ist einfach nur umwerfend!

Oma’s Pfannkuchen
Dieser Tee wurde auch hochgelobt von meinen Twitter-Kontakten. In der Tat ist es für mich ein toller Früchtetee für den Winter, von dem ich schon einige Kannen genossen habe. Mir gefällt v.a. der Vanille-Geschmack, der nach dem Schlucken im Mund verbleibt.

Sleepytime Vanilla
Abends greife ich gerne auf Kräutertee zurück, denn ich versuche, nach 17 oder 18 Uhr möglichst kein Koffein mehr zu mir zu nehmen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Dieser Tee schmeckt minzig-kamillig mit einem Hauch von Vanille und wurde schon an einigen Abenden getrunken.

Meine ausgewählten Proben
Gyokuro
Der Gyokuro ist einer der feinsten Tees Japans. Entsprechend ist er auch etwas teurer. Daher wollte ich zunächst probieren, ob er auch meinen Geschmack trifft. Ich muss dabei sagen, dass ich gerne Grüntees trinke, die einen starken Umami-Geschmack haben, sodass ich hier voll auf meine Kosten gekommen bin, wobei er dennoch sehr fein schmeckt.
Bei einem so hochwertigen Tee sollte man sich aber nicht zu sehr vom Preis abschrecken lassen, denn der Tee kann mindestens 4 Mal aufgegossen werden, sodass man aus einer Portion Teeblätter, z.B. für eine Tasse, die 4-fache Menge Tee bekommt. Da relativiert sich das ganze oft wieder.

Seogwang
Der Seogwang stand auch schon lange auf meiner Probierliste. Die meisten puren Grüntees, die ich in den letzten Monaten getrunken habe, waren japanische Tees, sodass ich neugierig was, wie dieser koreanische Tee schmecken würde. Für mich hat er wieder den richtigen Umami-Geschmack und eine tolle Frische. Sehr lecker!

Thé à la Marrakesh
Mein liebster Kräutertee ist Minztee. Und Nana-Minze, die auch in dieser Kreation verwendet wird, ist einfach die leckerste für Tee! Als ich dann gesehen habe, dass es das Ganze in Kombination mit Grüntee gibt, war ich auf der einen Seite total begeistert, auf der anderen Seite aber auch kritisch, ob das denn schmecken könnte. Daher gab es nur eine Probe davon. Mein Fazit: Nächstes Mal gibt’s nen großen Pack davon, denn das ist auch ein toller Tee für den Sommer.
Auch für diesen Tee gibt es wieder einen Testbericht auf Teepapst.

Earl Green
Hier trifft das selbe wie auch den Green Chai und den Thé à la Marrakesh zu: Ich war total begeistert, dass es vom Earl Grey auch eine Grüntee-Variante gibt. Aber da ich mich für den Chai in der großen Packung entschieden hatte, habe ich hier nur die Probe gewählt.
Hier schmeckt man meiner Meinung nach schon einen stärkeren Unterschied zur klassischen Schwarztee-Variante als beim Chai, aber dennoch ist es ein sehr feiner Tee mit leckerem Bergamotte-Aroma.

Kakaotee Vanille-Schoko
Kennt ihr Kakaotee? Ich habe schon einen von Yogi Tee zuhause, der zwar ganz gut, aber eben nicht überragend schmeckt. Nachdem ich den Testbericht auf Teepapst gelesen hatte, wurde ich natürlich neugierig. Und ich kann euch nur sagen: Dieser Tee ist ein Traum für alle Kakao- und Schokoliebhaber. Der Geschmack ist richtig schön reichhaltig im Mund und mit einem Schuss Mandelmilch ist er fast wie ein Dessert.

Ihr seht also: Ich konnte wirklich kein schlechtes Wort über die gelieferten Tees verlieren, weil sie einfach alle super lecker sind!
Wenn ihr also auf der Suche nach einer neuen Teequelle seid, dann schaut doch mal beim Tee Kontor Kiel vorbei.
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Kürbis-Hafer-Frühstücksauflauf

Mittwoch, 21. November 2012
Und weiter geht’s mit dem Kürbis-Wahnsinn!
Ich weiß, die Kürbiszeit ist schon fast vorbei, aber ich muss trotzdem noch einige meine Rezeptideen mit euch teilen – v.a. da die meisten eh mit Kürbispüree gemacht sind, von dem ihr ja jetzt das ganze Jahr zehren könnt. Also alles halb so wild, oder?

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Ein weiterer Grund, warum ich das heutige Rezept mit euch teilen möchte, ist, weil es endlich mal wieder ein Frühstücksrezept ist! Das letzte Frühstücksrezept habe ich – lasst mich mal kurz nachschauen – im Mai gepostet. Könnt ihr das glauben, dass ich so lange untätig in Sachen Frühstück war? Mir fällt das wirklich schwer. Daher wird es auf jeden Fall Zeit, Abhilfe zu schaffen.

Außerdem habe ich heute wieder eine neue Frühstücksidee für euch, die ich schon oft auf einigen US-Blogs gesehen, aber noch nie ausprobiert hatte: den Frühstücksauflauf.
Im Prinzip ist es nichts anderes als ein Haferbrei, der im Backofen gebacken wurde. Aber manchmal hat so ein kleiner Unterschied in der Zubereitungsweise eben eine große Wirkung. Zudem ist das ein Frühstück, das ihr super für die Woche vorbereiten könnt! Einfach am Wochenende einen entsprechen großen Vorrat zubereiten und ihr habt die ganze Woche über ein fertiges Frühstück parat, das sowohl warm als auch kalt schmeckt. Oder ihr esst eine kleine Portion als Nachmittagssnack. Und wenn ihr zum Frühstück einladet (oder zum Frühstück eingeladen seid und etwas mitbringen wollt), dann ist das ein wunderbares Gericht, das ihr super vorbereiten könnt. Denn niemand will ja um 6 Uhr morgens aufstehen, nur damit bis zum Frühstück um 9 oder 10 Uhr alles fertig wird.

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Ich für meinen Teil habe von dieser Ration einige leckere Frühstücke gehabt und sogar noch Sue bei einem unserer letzten Treffen etwas zum Probieren mitgebracht. Ich bin in Sachen Kürbis ja immer froh, wenn ich noch einen weiteren Test-Esser habe und mich nicht immer nur auf meinen eigenen Geschmack verlassen muss (auch wenn dieser sehr verlässlich ist), denn mein Schatz verweigert Kürbis immer noch. Tja, hat er halt Pech gehabt und Sue hat sich dieses Mal gefreut.

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Kürbis-Hafer-Frühstücksauflauf
Für eine 27x18cm-Auflaufform
Basierend auf dem Baked Banana Oatmeal gefunden auf katheats.com

Zutaten:
  • 1 El gemahlene Leinsamen
  • 3 El warmes Wasser
  • 2 Becher Haferflocken*
  • 1/2 Becher getrocknete Cranberries
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Tl Kürbiskuchengewürz
  • 1 Prise Salz
  • 1 Banane
  • 1/2 Becher Kürbispüree
  • 1 1/2 Becher Milch oder pflanzliche Milchalternative eurer Wahl

Hinweis: 1 Becher =225 ml
*Damit es garantiert glutenfrei wird, am besten zertifiziert glutenfreie Haferflocken oder andere glutenfreie Flocken, wie z.B. Hirseflocken, verwenden.

Zubereitung:
  1. Backofen auf 200°C vorheizen und die Backform etwas einfetten.
  2. Für das Leinsamen-Ei Leinsamen mit Wasser in einer kleinen Schüssel mischen und min. 5 Minuten quellen lassen.
  3. In eine mittelgroßen Schüssel Haferflocken, Cranberries, Backpulver, Kürbiskuchengewürz und Salz mischen.
  4. Die Bananen in der Schüssel mit dem Leinsamen-Ei mit einer Gabel zerdrücken, die Milch dazugeben und alles miteinander verrühren.
  5. Die Bananen-Mischung in die Schüssel mit den trockenen Zutaten geben und alles miteinander verrühren.
  6. Masse in die Auflaufform füllen und in den Ofen stellen.
  7. Für ca. 25-30 Minuten backen.
  8. Wenn ihr den Auflauf gleich essen wollt, nach dem Backen 5-10 Minuten abkühlen lassen und dann in Stücke schneiden.
    Zum Aufbewahren nach dem Abkühlen abgedeckt in der Auflaufform oder in einer Plastikdose in den Kühlschrank stellen.

Und natürlich ist bei mir ein solches Frühstück nur dann komplett, wenn noch was obendrauf kommt, wie z.B. Soja-Joghurt, Erdnussbutter und Ahornsirup. Ich kann einfach nicht anders.

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Ach ja, Ofenäpfel schmecken übrigens auch total super dazu. Gut, dass ich heute Morgen eine neue Ration zusammen mit Pflaumen gemacht habe.
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Der neue Haselnussdrink von Provamel und mein liebstes Kakao-Rezept

Sonntag, 18. November 2012
Provamel ist vor Kurzem mit zwei neuen pflanzlichen Milchalternativen an den Start gegangen: Mit dem Haselnuss- und dem Reis-Kokos-Drink.


Ich muss sagen, dass mich beide Sorten total ansprechen! Ich stehe total auf Kokos und bei Haselnuss denke ich sofort an leckeren Nougat. Auch wenn ich zumindest Nussmilch komplett selber mache, war ich natürlich sehr neugierig, wie diese beiden Sorten schmecken.
Für den Haselnussdrink wurden Testtrinker gesucht und ich hatte das Glück, dass meine Bewerbung ausgewählt wurde. So bekam ich letzte Woche ein Paket mit 2 Packungen Haselnuss-Drink zugeschickt.

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Ich habe nach Erhalt des Pakets gar nicht lang gewartet und sofort eine Packung aufgemacht, um einen Schluck zu probieren. Ich wurde nicht enttäuscht: Der Haselnussdrink hat schon ungekühlt und pur super lecker geschmeckt. Voraussetzung, dass einem dieser Drink jedoch schmeckt, ist, dass man Haselnüsse mag. Das versteht sich wahrscheinlich von selbst, aber ich möchte das noch mal betonen, denn der Haselnussgeschmack ist schon intensiv. Da finde ich den Mandelgeschmack in der Mandelmilch viel neutraler. Wer also Haselnüsse oder Nougat mag, der wird bei diesem Drink voll auf seine Kosten kommen.

Mittlerweile habe ich ihn auch schon vielfältig eingesetzt: Im Matcha Latte (lässt sich super aufschäumen!), im Smoothie, im Haferbrei, im Müsli, im Pudding und zum Kochen (lecker in Suppen und Soßen!). Aber unschlagbar ist er einfach als Kakao, denn er verwandelt ihn in flüssigen Nougat!
Ich mache Kakao mittlerweile nach meinem eigenen kleinen “Rezept”, sodass kein Kakaogetränkepulver mehr zum Einsatz kommt. Ich kann euch das wirklich nur empfehlen, da ihr dadurch auch wieder volle Kontrolle über die Zutaten habt und es einfach viel besser schmeckt. Das nennet man wohl eine Win-Win-Situation, oder? Ist doppelt gut. Zwinkerndes Smiley

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Mein liebster Kakao
Für 1 großen Becher Kakao

Zutaten:
  • 350 ml Haselnussdrink oder Mandelmilch
  • 1-2 El Kakaopulver
  • 1 El Carobpulver (optional – wenn ihr kein Carobpulver habt, einfach mehr Kakaopulver nehmen)
  • Zimt, nach Geschmack
  • Vanille, nach Geschmack
  • Etwas zu Süßen, z.B. Stevia, Agavendicksaft oder Ahornsirup
  • Einfacher oder doppelter Espresso (optional)

Zubereitung:
  1. Alle Zutaten in einem großen Becher mischen und in der Mikrowelle aufwärmen ODER alle Zutaten in einem kleinen Topf mischen, auf dem Herd unter Rühren aufkochen und zum Trinken in einen großen Becher füllen.
  2. Nach dem Aufwärmen könnt ihr den Kakao auch mit einem Milchaufschäumerstab etwas aufschäumen.
  3. Die Kaffeetrinker unter euch können gerne noch einen einfachen oder doppelten Espresso dazugeben. So wird das Ganze der perfekte Nachmittagstief-Killer!

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Ich trinke den heißen Kakao mittlerweile am liebsten mit Nussmilch – das ist einfach die perfekte Kombination! In der Weihnachtszeit könnt ihr statt Zimt z.B. auch Lebkuchengewürz verwenden. Das ergibt dann einen leckeren Lebkuchen-Kakao, der wunderbar zu meinem Schokolebkuchen-Haferbrei passt. Zwinkerndes Smiley

Werde ich also langfristig auf den Haselnussdrink umsteigen?
So lecker er ist, ich werde dennoch weiterhin hauptsächlich auf meine selbstgemachte Mandelmilch setzen. Ich mag den Haselnussgeschmack wirklich gerne, aber für jeden Tag wäre er glaube ich nichts für mich – da hätte ich wohl ziemlich schnell keine Lust mehr drauf. Ich denke, dass ich eher ab und zu mal eine Packung kaufe bzw. einfach selber Haselnussmilch mache (das geht genauso wie bei der Mandelmilch). Wer aber immer noch auf der Suche nach der perfekten Milchalternative ist und bislang noch nicht fündig wurde, der sollte mal den Haselnussdrink auf jeden Fall mal probieren.

Hat von euch schon jemand den Haselnuss- oder Reis-Kokos-Drink probiert? Wie ist eure Meinung?

Hinweis: Die Artikel wurden mir für den Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt.
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Ein neues Körpergefühl

Donnerstag, 15. November 2012
Die letzten zweieinhalb Monate waren für mich eine wirklich aufregende Zeit – im positiven wie im negativen Sinn.
Ende August/Anfang September hatte ich das Gefühl, so richtig am Boden zu sein. Ich war das bestimmt schon davor eine ganze Weile, doch habe ich es erst dann so richtig zugelassen, mich so zu fühlen, wie es mir wirklich ging: kraftlos und unendlich erschöpft. Auch wenn ich die Gefühle nun zuließ, akzeptieren konnte ich es trotzdem nicht so richtig. Ich war noch in meinen alten Mustern von “Ich muss” und “Ich sollte”, wie z.B. “Ich muss jetzt noch mehr auf meine Ernährung achten, damit ich nicht zu viel esse.” oder “Ich sollte auf jeden Fall genügend Sport machen, jetzt, wo ich den Rest des Tages so wenig Bewegung bekomme.” Ich dachte auch, dass es doch wohl ausreichen sollte, nachts 8 Stunden zu schlafen, und dass ich doch morgens recht früh aufstehen sollte, damit ich was vom Tag hatte. Natürlich war das Gegenteil der Fall: Der Versuch aufzustehen, obwohl ich noch todmüde war, hat mich noch mehr in einen wandelnden Zombie verwandelt.

Ich habe mich körperlich richtig krank gefühlt.
Ich konnte einfach nicht auf meinen Körper hören.
Ich konnte einfach nicht loslassen und darauf vertrauen, dass mein Körper weiß, was er gerade braucht und was gut für uns ist.
Natürlich hat er mir ganz klare Signale geschickt, um mir genau das zu zeigen: Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe.

Ich habe Anfang September damit begonnen, das Buch Body Blessing zu lesen, von dem Sue so geschwärmt und mir schon viel erzählt hatte.

 
Für mich war es in meiner Situation ein Geschenk des Himmels, denn es hat mir aufgezeigt, dass es nie falsch sein kann, auf die Signale seines Körpers zu hören. Ganz im Gegenteil: Es ist IMMER richtig, dies zu tun, doch leider haben die meisten von uns – mich eingeschlossen – es verlernt. Wir machen es erst dann, wenn der Körper die Notbremse zieht und wir z.B. krank werden oder eine ganz schlimme Migräne bekommen. Ich möchte jedoch gar nicht so sehr darauf eingehen, über was die Autorin Sabrina Fox in diesem Buch alles schreibt, sondern eher, was es in mir bewirkt hat. Nur so viel sei gesagt: Es ist ein tolles Buch, das wahnsinnig persönlich und liebevoll geschrieben ist.

Ich war eigentlich der Meinung, dass ich meinen Körper ganz gut behandle und auch ein gutes Körperbild habe. Immerhin ernähre ich mich gut, mache Sport und finde meinen Anblick im Spiegel ganz gut. Ich habe akzeptiert, dass bestimmte Ideale, die ich früher erreichen wollte, einfach nichts für mich sind und bin erstaunt, was mein Körper so alles leisten kann. Doch würde ich nicht behaupten, dass ich für meinen Körper tiefe Liebe und Dankbarkeit gespürt habe. Speziell in den letzten zwei Jahren habe ich hauptsächlich eins von meinem Körper erwartet: Dass er funktioniert. Ich habe ihn gefordert, was sich natürlich oft gut angefühlt hat. Aber ich habe allzu oft seinen Ruf nach Ruhe ignoriert. Beim Lesen von Body Blessing ist mir das immer bewusster geworden.
Ich habe meinem Körper nicht dafür gedankt, wenn er mir gezeigt hat, dass er lieber einen ruhigen Spaziergang als das Tempotraining gemacht hätte. Sollte er an einem Tag unvorhergesehen nach einer Pause verlangt haben, dann nahm ich mir natürlich fest vor, am eigentlich geplanten Ruhetag die versäumte Trainingseinheit nachzuholen. Doch nun gab ich bzw. mein Ego, inspiriert durch Body Blessing, einfach nach. Ich hatte damit begonnen, immer öfter in meinen Körper hineinzuhören und zu spüren, was ihm guttun würde. In den ersten Septemberwochen war das meistens Schlafen und Ausruhen. Meine Batterien waren so leer, dass ich trotz vielen Schlafens fast jeden Tag total erschöpft aufgewacht bin. Aber das sollte nun mal so sein. Gleichzeitig habe ich damit begonnen, alle äußeren Stressfaktoren zu eliminieren und nur das zu tun, was sich gerade gut anfühlt. Ich habe gegessen, wenn ich Appetit hatte, ich habe Sport gemacht, wenn ich dazu Lust hatte, und mich ausgeruht, wenn es notwendig war. Ich bin immer mehr in den Einklang mit meinem Körper zurückgekehrt und siehe da, es ging mir merklich besser. Ich war total erstaunt zu sehen, wie sich mein Körper selbst regulierte, ohne dass ich mit meinem Ego nennenswert eingreifen musste. Ich habe automatisch weniger gegessen, da ich ja auch weniger aktiv war. Mein Körper verlangte nach Bewegung, aber eben nicht immer nach einer intensiven Sporteinheit, sodass ich seitdem oft spazieren gehe. Und wenn ich einfach akzeptiere, dass an vielen Tagen eben nicht so viel geht, wie ich das von früher gewohnt bin, freue ich mich viel mehr über das, was ich schaffe.

Ich bin achtsamer und verständnisvoller für meinen Körper geworden. Ich fühle jetzt, dass mein Körper es nie böse mit mir meint oder mich für etwas bestrafen will. Er zeigt mir einfach nur, was er gerade braucht, was ihm guttut und was ihm nicht guttut. Natürlich kann ich v.a. die unangenehmen Signale eine Weile ignorieren, aber ich helfe mir damit keineswegs und ich beweise dadurch auch keine Stärke. Am Anfang braucht das alles ein bisschen Übung und man denkt vielleicht “Ist das jetzt wirklich Ruhe, die mein Körper braucht, oder ist das mein innerer Schweinehund, der sich da zu Wort meldet.”. Aber die Stimme des Körpers wird immer klarer und man kann die Zeichen immer besser deuten. Für mich bedeutet das z.B. zur Zeit, dass ich mir nur noch ganz selten etwas bestimmtes in Sachen Sport vornehme und an den meisten Tagen spontan entscheide, was ich mache. So spontan sogar, dass ich mir nicht einmal morgens etwas bestimmtes für den Tag vornehme. Natürlich weiß ich, wenn z.B. abends ein Body Pump- oder Spinning-Kurs ansteht, aber ich entschließe mich oft erst kurz davor, ob ich gehe oder nicht (beim Spinning bedeutet das, dass ich mir zwar einen Platz reserviere – das muss man in meinem Fitnessstudio – , welche ich dann wieder absage, wenn ich nicht gehen möchte). So komme ich dann doch fast jeden Tag zu irgendeiner Form von Bewegung und genieße auch die Tage, an denen ich wirklich total faul bin und mir, meinem Körper und meiner Seele absolute Ruhe gönne.

Ich weiß, dass ich gerade in einer sehr außergewöhnlichen Situation bin, in der ich sehr kurzfristig auf die Signale meines Körpers reagieren kann (mich z.B. gleich hinlegen kann, wenn ich müde bin). Doch ist es für mich auch das einzige gewesen, das ich in den letzten Wochen selbst unternehmen konnte, um meine akuten körperlichen Symptome zu lindern. Dafür bin ich überaus dankbar. Doch soll das nicht heißen, dass man nicht auch im normalen Alltag damit anfangen kann, auf sein Körpergefühl zu hören. Das geht schon mit Kleinigkeiten, z.B. vor dem Einschlafen mal in seinen Körper reinzuhören oder statt einer geplanten Sporteinheit das zu machen, was sich gerade wirklich gut anfühlt. Man kann auch über den Tag seinem Körper ein Versprechen geben, wenn man z.B. müde ist, dass man sich Zeit für die Wünsche des Körpers nimmt, wenn man von der Arbeit zuhause ist.

Ich hoffe, dass ich mich auch in Zukunft immer an folgendes erinnern werde:

Ich bin dankbar für meinen Körper.
Ich liebe ihn und möchte ihn gut behandeln.
Nur durch ihn lebe ich und kann all diese tollen Erfahrungen machen.

Ich hoffe, dass auch ihr wieder zu eurem Körpergefühl zurückfindet, wenn ihr das Gefühl haben solltet, dass ihr es verloren habt. Hört auf, euren Körper verstehen zu wollen und fangt an, ihn wieder zu fühlen.
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Kürbispüree portionsweise einfrieren

Sonntag, 11. November 2012
Anfang der Woche habe ich ja auf Twitter/Facebook schon erwähnt, dass ich Kürbis geschenkt bekommen habe.

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Ich nehme ja immer gerne Obst- und Gemüsegeschenke an und habe deswegen auch den Gefrierschrank voll mit eingefrorenem, kleingeschnittenem Obst.
Zu meinen 1 1/2 Hokkaido-Kürbissen, die ich bereits zuhause hatte, gesellten sich also noch 4 Mini Hokkaidos, 1 Butternut-Kürbis (den ich schon vernichtet habe) und ein nicht weiter identifizierter Kürbis, der aber lecker sein soll.

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Das Tolle an Kürbis ist ja, dass er kühl aufbewahrt lange haltbar ist. Er kann bis zu mehreren Wochen gelagert werden. Aber, ganz ehrlich, mir reichen auch ein paar Wochen nicht. Denn es ist nun mal nicht das ganze Jahr Kürbiszeit.
Eine Möglichkeit, um das ganze Jahr über in Kürbisgenuss zu kommen, ist, Kürbispüree portionsweise einzufrieren. Kürbispüree ist für ganz viele leckere Gerichte einsetzbar. ich denke da z.B. an Kürbissuppe, Kürbiskuchen-Haferbrei, Kürbis im Smoothie, Kürbis-Pancakes, Pumpkin Spice Latte etc. Ich hab es letztes Jahr das erste Mal gemacht und möchte euch heute zeigen, wie das Ganze funktioniert. Es ist eigentlich gar kein großes Hexenwerk, denn Kürbispüree ist ganz einfach und schnell zubereitet. Doch wie soll man das dann Einfrieren? Die “Geheimwaffe” dafür sind Eiswürfelbehälter, die man mit dem Kürbispüree füllt, um Kürbiseiswürfel zu machen.

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Wir haben 2 Eiswürfelbehälter von Tupper, die ich unheimlich praktisch finde, da sie eine “Rausdrück-Vorrichtung” haben. Die kleinen Mulden am Boden sind aus Silikon, mit denen sich die Eiswürfel ganz einfach rausdrücken lassen.

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Für das Kochen des Kürbisses kommt ein weitere kleiner Küchenhelfer zum Einsatz: Der Dampfgareinsatz. Meiner Meinung nach ein unerlässliches Küchenutensil! Der so gegarte Kürbis bleibt um einiges aromatischer als normal im Wasser gekocht. Außerdem bleiben vielmehr Nährstoffe enthalten.

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Wie viel Kürbis ihr einfrieren wollt, bleibt natürlich euch überlassen. Daher gibt es hier keine Mengenangaben oder so. Ich halte es meistens so, dass ich einen Teil des Kürbispürees im Kühlschrank aufbewahre, da ich es innerhalb der nächsten Tage verwenden möchte, und den Rest einfriere.
Genauso bleibt es euch überlassen, welche Kürbissorte ihr nehmt. Ich verwende meisten Hokkaido-Kürbis, da ich ihn so praktisch in der Zubereitung finde – kein Schälen und dadurch geringere Verletzungsgefahr. Ich schneide das Kürbisfleisch fürs Garen in relativ kleine Würfel, damit es schnell geht.

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Bevor der Kürbis in den Topf kommt, setze ich den Dampfgareinsatz ein, fülle den Topf bis zum Boden des Dampfgareinsatzes mit Wasser und lasse das Wasser aufkochen. Beim Dampfgaren sollte das Gemüse erst in den Topf, wenn es auch schon Dampf gibt.

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Die Garzeit variiert natürlich je nach Kürbissorte und Größe der Würfel. Bei mir war der Kürbis nach ca. 10 Minuten fertig.
Dann habe ich den Dampfgareinsatz  aus dem Topf genommen, das Wasser weggeleert, die Kürbiswürfel wieder in den Topf gegeben und mit dem Pürierstab püriert.

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Wie ihr seht, habe ich das Kürbispüree nicht gewürzt. Da ist noch nicht mal Salz dran. Und trotzdem schmeckt es pur schon so lecker. Ich muss mich da echt zusammenreißen, um nicht den Topf einfach so leer zu essen.
Daher schnell das Kürbispüree in den Eiswürfelbehälter füllen und abkühlen lassen, bevor ihr es dann in den Gefrierschrank stellt.

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Sobald die Kürbiseiswürfel gefroren sind (einfach nach 1 oder 2 Stunden prüfen, ob sie schon fest sind), kommen die Eiswürfel vom Behälter…

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… in einen Gefrierbeutel.

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Das hat den Vorteil, dass ihr jetzt im Eiswürfelbehälter weiteres Kürbispüree einfrieren könnt, falls ihr eine größere Menge zubereitet habt, und dass die Eiswürfelbehälter auch wieder zu ihrem ursprünglichen Zweck eingesetzt werden können und nicht von den Kürbiseiswürfeln belegt bleiben.

So eingefroren könnt ihr das Kürbispüree mehrere Monate aufbewahren. Ich weiß jetzt nicht, was die Höchstdauer für die Einfrierzeit ist, aber ich habe meine letzten Kürbiseiswürfel im August oder September aufgebraucht und sie waren noch gut.
Die Verwendung der Kürbiseiswürfel ist wirklich einfach. Wenn ihr sie z.B. in einem Haferbrei oder einer Suppe verwenden möchtet, müsst ihr sie nicht einmal vorher auftauen. Ich gebe sie einfach in die heiße Flüssigkeit. Wenn ihr das Kürbispüree in einem Teig verwenden möchtet, z.B. für Pancakes, dann müsst ihr sie natürlich vorher auftauen, was durch die Eiswürfelform aber recht schnell geht (auch in der Mikrowelle).

Jetzt könnt ihr also das ganze Jahr über in Kürbisgenuss kommen.
Ich hoffe, ihr könnt daher das Ende der Kürbiszeit etwas besser verkraften!
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21 Day Meditation Challenge Herbst 2012 von Deepak Chopra

Montag, 5. November 2012
Heute startet sie wieder: die 21 Day Meditation Challenge von Deepak Chopra.


Ich bin Anfang des Jahres auf die Meditation Challenges von Deepak Chopra gestoßen und war von den beiden, die bislang dieses Jahr stattgefunden haben, restlos begeistert. Jede Challenge ist einem bestimmten Thema gewidmet. Dieses Mal geht es um “Creating Abundance” – also um die Erschaffung von Reichtum in unserem Leben. Dabei geht es nicht nur um finanziellen Wohlstand, wobei das natürlich ein Teil von Reichtum sein kann. Während dieser Challenge wird der wahren Bedeutung von Reichtum auf die Spur gegangen und wie wir Reichtum aus uns selbst heraus erzeugen können.

Wenn ihr also dabei sein wollt – sei es als Wiederholungstäter oder Einsteiger – dann könnt ihr euch hier ganz einfach z.B. unter Verwendung eines Facebook-Accounts anmelden. Jeden Tag gibt es dann eine neue Meditation und einen begleitenden Text. Die Meditationen sind jeweils 7 Tage lang online, sodass es nicht schlimm ist, wenn ihr mal einen Tag verpasst oder ein paar Tage später anfangt.
Passend dazu ging es in der letzten Folge von Oprah's Super Soul Sunday mit Deepak Chopra auch um Meditation.Wenn ihr also mehr Informationen dazu haben möchtet, könnt ihr euch die Folge in voller Länger hier anschauen.

Neben der Meditation Challenge möchte ich noch auf zwei weitere Challenges im November aufmerksam machen:
  • Sue von HappyIch beginnt heute mit der Challenge Ich-Zeit. Ihr Ziel:
    “Nach Innen gehen, das Innen füttern und aufladen, sich selbst in dieser Zeit, in der es kaum Ablenkung von außen gibt, bewusst wahrnehmen. Sich selbst Zeit mit sich schenken, achtsam sein und sich um das eigene Selbst kümmern.” Die Challenge dauert 4 Wochen und ihr könnt hier mehr dazu erfahren.
  • Wer eine sportliche Herausforderung such: Kristin von Selbsbewusstleben hat schon am 1. November mit einer Neuauflage ihrer Workout-Challenge begonnen, welche zwei Wochen dauert. Aber natürlich könnt ihr auch jetzt noch damit beginnen.

Ich selbst belasse es bei der Meditation Challenge, da es aktuell nicht zu meiner Lebenssituation passt, zu viele Verpflichtungen einzugehen. Aber auf die Meditation Challenge kann ich mich mit gutem Gefühl einlassen und es ist doch ganz schön, dem November, der ja leider ein etwas grauer und nicht sehr aufregender Monat ist, ein bisschen mehr Glanz zu verleihen.

Macht ihr diesen Monat bei einer Challenge mit? Wenn ja, bei welcher?
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Herbstliche Quinoa-Gemüsepfanne

Sonntag, 4. November 2012
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Ich hatte euch ja bei der Fotobuchverlosung ein neues Quinoa-Rezept versprochen und möchte euch jetzt nicht weiter auf die Folter spannen.

Mein Ziel war es, ein schnelles, einfaches Gericht zu zaubern, dass gesund und herrlich aromatisch ist.
Ich esse in der kalten Jahreszeit gerne Gerichte, in denen sich süße und herzhafte Geschmacksnoten ergänzen. Ganz oben auf der Liste stehen da z.B. Apfel-Rotkraut oder die Preiselbeersoße, die unglaublich gut zum Linsenbraten passt. Daher mussten unbedingt Äpfel und Rosinen zum Einsatz kommen, denn dies sind zwei meiner Lieblinge, wenn es um solche Gerichte geht. Doch zum besonderen Aroma tragen auch die Gewürze bei: Nelke, Zimt und Piment schaffen für mich die perfekte Verbindung zwischen den süßen und herzhaften Zutaten.

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Die Quinoa-Pfanne kann als eigenständiges Gericht gegessen werden, denn es ist alles drin, was man so braucht. Aber sie eignet sich auch wunderbar als Beilage und kann sich bei jedem Festtagsgericht sehen lassen.

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Herbstliche Quinoa-Gemüsepfanne
Für ca. 2 Personen als Hauptgericht

Zutaten:
  • 1/2 Becher Quinoa
  • 1 Becher Gemüsebrühe (bei Bedarf glutenfrei)
  • 1/4 Becher Walnüsse, gehackt
  • 1 El Olivenöl
  • 250 g Pilze
  • 1  Karotte
  • 1 Apfel
  • 1/3 Becher Rosinen
  • 100 g Blattspinat
  • 1/4 Becher Apfelsaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zimt
  • 1 Msp. Nelkenpulver
  • 1 Msp. Piment

Hinweis: 1 Becher = 225ml

Zubereitung:
  1. Quinoa in ein feinmaschiges Sieb geben und mit warmem Wasser abspülen, um die Bitterstoffe zu entfernen.
  2. Anschließend zusammen mit der Gemüsebrühe in einen kleinen Topf geben, aufkochen und ca. 10-15 Minute köcheln lassen, bis es weich ist.
  3. Eine Pfanne (mit Deckel) auf dem Herd heiß werden lassen und die gehackten Walnüsse darin kurz anrösten.
  4. Die Walnüsse aus der Pfanne in eine kleine Schüssel geben und das Öl in der Pfanne heiß werden lassen.
  5. Die Pilze klein würfeln und in die Pfanne geben. Solange anbraten/dünsten, bis sie all ihre Feuchtigkeit verloren haben.
  6. Die Karotte grob raspeln sowie den Apfel würfeln und beides zu den Pilzen geben. Weiter andünsten lassen, bis die Apfelwürfel weich sind.
  7. Den Blattspinat grob hacken und zusammen mit den Rosinen und dem Apfelsaft in die Pfanne geben.
  8. Nun kommt der Deckel drauf, damit der Spinat im Dampf zusammenfallen kann.
  9. Wenn das Quinoa fertig ist, gebt ihr es direkt zum Gemüse in die Pfanne und würzt das Ganze.
    Mit dem Nelkenpulver und Piment etwas vorsichtig umgehen, da diese Gewürze sehr intensiv sind.
  10. Vor dem Servieren gebt ihr noch die gerösteten Walnüsse dazu.

Ich sag euch: Das war ganz schön lecker! So ein Gericht ist genau das Richtige an kalten, unbehaglichen Herbst- und natürlich auch Wintertagen. Daher bekommt es eindeutig das “Comfort Food”-Etikett!
Wer Quinoa nicht mag, der kann diese Pfanne natürlich auch mit Hirse oder Naturreis zubereiten und z.B. mit geräuchertem Tofu anreichern (fürs Eiweiß).

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Ich hoffe, dass ihr dieses herrliche Essen mal ausprobiert.
Für mich ist es mal wieder der Beweis, wie lecker eine gesunde, schnelle und vegane Mahlzeit sein kann. Smiley
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