Bananenbrot

Donnerstag, 28. März 2013
Ihr kennt ja das Spiel: Da hat man mal wieder zu viele Bananen gekauft und so langsam sind sie schon zu reif, als dass man sie noch pur essen möchte. Und dann stellt sich die Frage, was man damit anfangen soll. Die Zeiten, als ich reife Bananen weggeworfen habe, sind schon seit langem vorbei, denn es gibt so viele Möglichkeiten, sie zu verarbeiten: Im Übernacht-Müsli oder frisch gekochten Haferbrei schmecken reife Bananen noch ausgezeichnet, Brownies oder Muffins lassen sich daraus auch noch wunderbar zaubern und – wenn alle Stricke reißen – kann man sie immer noch einfrieren. Doch habe ich noch einen großen Vorrat an eingefrorenen Bananen und die bessere Hälfte hat nach einem Bananenkuchen verlangt. Na, dieser Bitte geht man doch gerne nach.

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Aber natürlich hatte ich nicht nur einen “normalen” deutschen Rührkuchen im Sinn, sondern Bananenbrot. Für alle, die sich jetzt wundern, was das ist: Ich würde es als den Muffin unter den Bananen-Rührkuchen bezeichnen. Es hat also eine etwas gröbere, festere Konsistenz, wie Muffins sie auch im Unterschied zu Cupcakes haben. Es ist super saftig und bleibt durch den hohen Fruchtanteil einige Tage frisch.

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Letzten Endes hat es dann aber doch ca. eine Woche nach Abgabe des “Ich backe Bananenbrot”-Versprechens gedauert, bis ich es endlich gebacken habe. Ups. Die Bananen hatte ich Gott sei Dank schon in den Kühlschrank gelegt, denn dort halten sich auch überreife Bananen noch ein paar Tage, bevor sie ganz schlecht werden. Naja, lieber spät als nie. Und das Ergebnis war eine gute Entschädigung für die lange Wartezeit.

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Bananenbrot
Für eine Kastenform

Zutaten:
  • 1 El gemahlene Leinsamen
  • 3 El warmes Wasser
  • 1 1/2 Becher Vollkorn-Weizenmehl
  • 1/2 Becher Haferflocken
  • 1/2 Becher Vollrohrzucker
  • 1 Tl Zimt
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Becher gehackte Nüsse, z.B. Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse oder eine Mischung verschiedener Nüsse
  • 4 sehr reife Bananen
  • 1/2 Becher ungesüßtes Apfelmus
  • 2 El Öl

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen und eine Kastenform einfetten.
  2. Für das Leinsamen-Ei Leinsamen mit Wasser in einer kleinen Schüssel mischen und min. 5 Minuten quellen lassen.
  3. In einer großen Schüssel Vollkornmehl, Haferflocken, Backpulver, Salz, Zimt, Zucker und gehackte Nüsse mischen.
  4. Die Bananen in der Schüssel mit dem Leinsamen-Ei mit einer Gabel zerdrücken.
  5. Apfelmus und Öl zu den Bananen geben und gut verrühren.
  6. Die Bananen-Mischung in die Schüssel mit den trockenen Zutaten geben.
  7. Alles miteinander verrühren, bis der Teig gerade so zusammenhält.
  8. Den Teig in die Kastenform geben und in den Backofen schieben.
  9. Für ca. 45 Minuten backen.
  10. Nach dem Backen min. 30 Minuten auskühlen lassen, bevor man den das Bananenbrot aus der Form löst.

Ich denke, dass man aus dem Teig auch Muffins machen kann, aber das habe ich noch nicht probiert. Kann euch also nicht sagen, wie viele Muffins das geben würde. Die Backzeit wäre aber wohl so um die 15-20 Minuten.

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Das Bananenbrot ist einfach nur herrlich!
Und auch total vielseitig: Da es nicht so süß ist und super Zutaten enthält, kann man es zum Frühstück, als Snack oder zum Kaffee essen. Es schmeckt pur genauso lecker wie mit etwas Nussbutter oder Margarine bestrichen. Man kann es auch gut toasten, da es recht fest ist und im Toaster nicht auseinanderfällt. Außerdem schmeckt es super, wenn man es in Joghurt hineinbröckelt.

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Wenn ihr das Bananenbrot mal ausprobiert, dann würde ich mich freuen zu hören, wie es euch geschmeckt hat!
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Trainingsintensität – weniger ist oft mehr

Montag, 25. März 2013
Ich versuche gerade, in vielen Dingen wieder zu einer ausgewogenen Balance zurückzukehren. Bei manchen Dingen bedeutet das, wieder in eine gewissen Regelmäßigkeit zu kommen – wie z.B. beim Bloggen. Bei anderen Dingen ist die Regelmäßigkeit zwar schon da, aber ich muss aufpassen, dass es nicht wieder zu viel wird. Hierzu zählt bei mir eindeutig der Sport.

Sport war auch während der ganz akuten Phase meiner Depression letzten Herbst eine der wenigen Aktivitäten, auf die ich noch Lust hatte. Es hat mir einfach ein gutes Gefühl gegeben mich zu bewegen und ich habe mir die notwendige Flexibilität gegönnt, damit kein Stress für mich entsteht. Außerdem hat mir mein Körper schon deutlich gezeigt, was ihm guttut und was nicht.
Ich habe in den letzten Monaten natürlich auch viel über die Bedeutung des Sports in meinem Leben nachgedacht. Und wer mich kennt bzw. meinen Blog liest, der weiß, das Sport ein wichtiger Teil meines Lebens ist. Dennoch wurde es auch da letztes Jahr einfach zu viel für mich. So wie in einigen anderen Bereichen meines Lebens bin ich beim Sport in einen Teufelskreis hineingeraten: Es musste immer das scheinbare Optimum herausgeholt werden frei nach dem Motto “Viel hilft viel”. Das hatte nicht nur negative Auswirkungen auf meinen emotionalen Zustand. Auch körperlich hat es seine Spuren hinterlassen. Die Folge: Übertraining.

Nun ist es aber so, dass ich einfach ein sehr ambitionierter und ehrgeiziger Mensch bin, der – sobald die Leidenschaft für eine Sache geweckt ist – auch gerne seine Grenzen austestet. Beim Sport gestaltet sich das daher oft so, dass eine Trainingseinheit nur dann als sehr gut kategorisiert wird, wenn ich mich danach nicht mehr bewegen kann. Dass das auf Dauer alles andere als förderlich ist, v.a. wenn man fast jeden Tag Sport treibt und keine Betreuung wie ein Profisportler hat, ist nicht verwunderlich. Der Körper braucht einfach Zeit zur Regeneration – je höher die Trainingsintensität, desto länger ist auch die Regenerationszeit.
Ich musste aber feststellen, dass es für mich nicht leicht ist, hier die richtige Balance zu finden. Ich mache nicht nur aus Spaß an der Freude Sport, sondern ich möchte auch einen Trainingseffekt erzielen, z.B. schneller werden beim Laufen oder Muskeln aufbauen. Doch wie viel Intensität ist notwendig für ein effektives Training? Meine Herangehensweise, um auf Nummer sicher zu gehen, war, dass man am besten schon während des Trainings spüren muss, dass man im Grenzgebiet der Leistungsfähigkeit ist. Doch so kann und möchte ich nicht weiter machen. Also ist ein Umdenken notwendig.

Das Umdenken wurde bei mir durch den Lehrgang zur Fitnesstrainer-B-Lizenz eingeleitet. V.a. während der 4-tägigen Präsenzphase sind mir einige Dinge klar geworden, die ich vorher so nicht ganz verstanden hatte und die ich gerne mit euch teilen möchte. Dazu müssen wir ein bisschen in die Trainingslehre einsteigen und uns das Prinzip des trainingswirksamen Reizes anschauen.
Das grundsätzliche Ziel eines Trainings ist es, die körperliche  Leistungsfähigkeit zu verbessern. Um dies zu erreichen, muss der Körper optimal überschwelligen Muskelspannungen ausgesetzt werden, damit am Organismus die entsprechenden Anpassungserscheinungen zum Tragen kommen, die zu einer Leistungssteigerung führen.
Die überschwelligen Muskelspannungen erreicht man durch entsprechende Reize von außen, z.B. durch Krafttraining. Diese Reize werden auch als trainingswirksame Reize bezeichnet. Doch wie hoch, also wie intensiv muss ein solcher Reiz sein, damit er optimal überschwellig ist? Genau das ist die entscheidende Frage. Ist der Reiz nur schwach überschwellig, so wird lediglich der Status Quo erhalten, da der Reiz nicht stark genug ist, um die notwendigen Anpassungsprozesse anzustoßen. Das ist z.B. bei den Alltagsbewegungen der Fall. Ist der Reiz zu stark überschwellig, wenn er also im maximalen Bereich ist, kann es zu einer Beeinträchtigung der Körperfunktionen und einer Reduzierung der Leistungsfähigkeit kommen. Einen bekannten Vertreter dieses Phänomens kennt ihr bestimmt: den Muskelkater.

TrainingswirksamerReiz

Irgendwo dazwischen liegt also der optimal überschwellige Trainingsreiz. Wenn man von der bewusst abrufbaren maximalen Leistungsfähigkeit ausgeht (der Mensch verfügt natürlich über geschützte Reserven, die nur im Notfall abgerufen werden können), so liegt er im Bereich von ca. 50-95% der bewusst abrufbaren maximalen Leistungsfähigkeit. Für Trainingsanfänger ist schon ein Trainingsreiz von 50% dieser maximalen Leistungsfähigkeit ausreichend, wohingegen ein Fortgeschrittener eher im Bereich ab 70% trainieren muss. Ihr seht also, dass nicht immer das Maximum notwendig ist – und das trifft fürs Krafttraining genauso zu wie fürs Ausdauertraining.
In meinem neuen Krafttrainingsplan (den ich nach der Individuellen-Leistungsbild-Methode erstellt habe) beginne ich z.B. mit 60% der maximalen Leistungsfähigkeit und steigere mich in den nächsten Wochen auf 80% (für die Ermittlung der maximalen Leistungsfähigkeit gibt es unterschiedliche Methoden, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte). Während des Trainings hatte ich natürlich das Gefühl, dass das ja viel zu lasch ist, doch am nächsten Tag hatte ich dieses gute “Ich spüre, dass ich was gemacht habe”-Gefühl in den Muskeln. Ähnlich verhält es sich auch, wenn ich meinen Puls beim Cycling konsequent im Blick habe oder ich zum Nordic Walking gehe: Während des Trainings merke ich zwar, dass noch Luft nach oben ist, und ich bin nach dem Training nicht total erschöpft. Am nächsten Tag spüre ich aber, dass ich was gemacht habe.

Ich bin davon überzeugt, dass mir dieses Wissen dabei hilft, mein Training in Zukunft ausgewogener zu gestalten, ohne dass es Einbußen in Sachen Effektivität auf der einen Seite und potenzielles Übertraining auf der anderen Seite gibt. Ich finde diese Erkenntnis auch sehr wichtig bezüglich meiner zukünftigen Arbeit als Trainer, denn ich weiß, dass es viele gibt, die in Sachen Training auch eher die “Viel hilft viel”-Methode verfolgen. Daher finde ich es wichtig, auch diesen Aspekt meinen Fitnesskunden nahezubringen. Hier auf dem Blog kann ich das ja schon mal üben, indem ich darüber schreibe. Daher wird es in Zukunft bestimmt noch ein paar weitere Posts geben, in denen ich meine Erkenntnisse aus der Trainerausbildung mit euch teilen werde.

Hinweis: Als Quelle für die Informationen in diesem Post habe ich die Unterlagen des Lehrgangs zur Fitnesstrainer-B-Lizenz verwendet.
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Endspurt für die Fitnesstrainer-B-Lizenz

Freitag, 22. März 2013
Es dauert nicht mehr lange, dann habe ich hoffentlich das Zertifikat für meine Fitnesstrainer-B-Lizenz in der Hand. Genauer gesagt werde ich am 16.05. mit der schriftlichen und praktischen Prüfung der Lehrgang (hoffentlich) abschließen.


Daher möchte ich euch heute berichten, was diesbezüglich in den letzten Monaten so passiert ist.
Bevor ich in die Klinik gegangen bin, habe ich bereits mit dem Durcharbeiten des Lehrbriefs angefangen. Doch ich habe mir damit keinen großen Stress gemacht, da ziemlich schnell klar wurde, dass ich an der ursprünglich geplanten Präsenzphase im Dezember nicht teilnehmen werde. Trotzdem war es für mich in dieser Zeit gut, etwas zu haben, mit dem ich mich über den Tag beschäftigen konnte und was mir ein bisschen Ablenkung verschafft hat. Als ich in die Klinik ging, habe ich die Unterlagen zwar mitgenommen, aber ich habe sehr schnell festgestellt, dass ich während des Klinikaufenthalts dafür keinen Kopf haben werde. Daher hatte ich erst einmal eine Pause eingelegt.
Doch kaum war ich wieder zuhause, stand der Abschluss des Lehrgangs wieder weit oben auf meiner Liste, da ich möglichst schnell etwas Handfestes haben wollte, das mir den Einstieg in die Fitnessbranche erleichtern würde. Der nächstmögliche Termin für die Präsenzphase im Raum Stuttgart war vom 14.-17.03., sodass ich mich daran gemacht habe, die Unterlagen vollends durchzuarbeiten. Auch hier war es für mich wieder mehr als das reine Aneignen von neuem Wissen, denn das Lernen hat mir wieder eine Aufgabe gegeben und es mir erleichtert, in eine geregelte Tagesstruktur zurückzukehren.

Letzte Woche stand dann endlich die Präsenzphase an. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, da es einfach nochmal etwas anderes ist, wenn man die Inhalte des Lehrgangs mit einem erfahrenen Referenten durchspricht und gleichzeitig noch ein bisschen Praxiswissen mit auf den Weg bekommt. Meine Erwartungen wurden hier voll und ganz erfüllt! Ich fand v.a. super, dass wir uns die Anatomie nochmals etwas tiefer angeschaut haben. Zwar findet man in den Unterlagen z.B. zu den verschiedenen Muskeln lauter Abbildungen, doch hat das für mich irgendwie nicht immer ausgereicht, um zu verstehen, wie genau die Muskeln im Körper sitzen. Wenn man das an einem großen Skelett gezeigt und gleichzeitig mögliche Besonderheiten erklärt bekommt, ist das eben nochmal etwas anderes. In den praktischen Teilen ging es hauptsächlich darum, wie man als Trainer dem Kunden gegenüber auftritt und z.B. die Einweisung für eine Übung macht. Wir haben ganz viele Informationen bekommen, die mir zu einem viel besseren Gesamtverständnis verholfen und Zusammenhänge klarer gemacht haben.
Kaum aus der Präsenzphase zurück, habe ich mich sofort an die Hausarbeit gemacht. Die Hausarbeit muss 6 Wochen vor dem gewünschten Prüfungstermin bei der BSA eingereicht sein, sodass ich noch bis zum 04.04. Zeit für die Fertigstellung habe. Ich bin aber überrascht, wie viel ich diese Woche schon geschafft habe. Das Thema der Hausarbeit ist die Erstellung eines Trainingsplans für eine reale oder fiktive Person. Zusätzlich müssen noch ein paar theoretische Dinge beschrieben werden. Ich war einfach mal so frei und habe mich selbst als Beispielkunde genommen, da ich erstens gerne wieder einen Plan fürs Krafttraining im Studio haben wollte und ich zweitens gerne die in den Unterlagen beschrieben Trainingsmethode (die Individuelle-Leistungsbild-Methode) selbst testen möchte. Meinen langfristigen Trainingsplan für die nächsten Monate steht und ich habe mir schon mein Programm für die nächsten 6 Wochen zusammengestellt. Wenn ihr gerne mehr über die Trainingsmethode und meinen Plan erfahren möchtet, dann kann ich gerne was darüber schreiben. Ich finde das nämlich alles gerade super spannend und ich freue mich, das Gelernte weiterzuverarbeiten!

Wenn die Hausarbeit fertig ist, werde ich mich vorerst ein paar anderen Themen widmen – wie ihr vielleicht auf Twitter/Facebook gelesen habt, gibt es noch weitere tolle Neuigkeiten bei mir (mehr dazu in einem anderen Post) – und dann werde ich so 2 Wochen vor der Prüfung mit der intensiven Prüfungsvorbereitung beginnen. Da ist auch viel Auswendiglernen dabei, aber das ist ok für mich. Irgendwie muss das ganze Basiswissen, v.a. in Sachen Anatomie, eben mal in die Birne.

Ich freue mich total, dass es hier vorangeht und ich hoffe, dass ich bald meine ersten Fitnesskunden betreuen kann. Smiley
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Cremige Kichererbsensuppe

Dienstag, 12. März 2013
Ich hätte ja nicht gedacht, dass wir nach dem  Frühlingstraum von letzter Woche nochmal so ein widerliches Wetter bekommen. Bei uns ist es nass-kalt, regnet und heute Abend hat es angefangen zu schneien. Ich sag euch: Das ist für mich das schlimmste Wetter! Aber es kann ja nicht mehr lange so weitergehen, oder?

Immerhin kann man dem Wetter ja ein bisschen trotzen, indem man sich z.B. schöne Frühjahrsblumen ins Haus holt oder die Nägel in fröhlichen Farben lackiert (letzteres ist meine gewählte Strategie). Und eine wärmende Suppe in einer leuchtenden Farbe kann da auch nicht schaden.

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Seit dem 5 Day Slim Down versuche ich, meinen Verzehr von stärkehaltigen Kohlehydraten weiterhin gering zu halten. Darunter fallen z.B. Brot, Kartoffeln, Reis und Nudeln. Das klappt schon ganz gut, aber es ist eine große Umstellung, da ich v.a. abends komplett darauf verzichten möchte (Ausnahmen – v.a. am Wochenende – bestätigen die Regel). Ich esse eben doch abends gerne ein Brot zu meinem Rohkostteller oder ein bisschen Müsli, da ich das Gefühl habe, dass mich das besser sättigt.  Jetzt bin ich also auf der Suche nach Alternativen.

Suppen mache mir ja schon seit langem gerne zum Abendessen, da sie leicht bekömmlich und schnell zubereitet sind. Nun kam mir die Idee, meine “normale” Vitamix-Gemüsesuppe etwas aufzupeppen, damit ich nicht das Bedürfnis nach der extra Scheibe Brot habe. Die Lösung: Hülsenfrüchte. Sie enthalten zwar auch Kohlehydrate, sind aber nicht so stärkehaltig und enthalten auch viel Eiweiß, was zusätzlich satt hält.

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Eigentlich wollte ich das Rezept schon letzte Woche posten, aber irgendwie kam ich dann doch nicht dazu. Jetzt bin ich sogar froh drüber, denn letzte Woche hätte es einfach nicht so gut gepasst wie diese Woche.

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Cremige Kichererbsensuppe
Für 2-3 Personen

Zutaten:
  • 2 Becher Kichererbsen, gekocht oder aus der Dose
  • 4 mittelgroße Karotten, geschält und grob gewürfelt
  • 3 Becher Gemüsebrühe
  • 1/4 Becher Kokosmilch
  • 1 Schuss Orangensaft
  • 1 cm dickes Stück Ingwer
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilipulver/Tabasco (optional)

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:
  • Alle Zutaten in einen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitze solange köcheln lassen, bis die Karotten weich sind.
  • Anschließend die Suppe pürieren, ggf. noch mit etwas Wasser verdünnen und abschmecken.

  • Für die Zubereitung im Vitamix alle Zutaten in den Vitamix geben und bei höchster Stufe solange laufen lassen, bis die Suppe heiß ist (ca. 5-7 Minuten).
  • Ggf. noch mit etwas Wasser verdünnen und abschmecken.

  • Wer möchte garniert die Suppe mit extra Kokosmilch.

Ach ja, Suppe ist einfach toll. Ich finde v.a. Suppelöffeln total beruhigend. Und diese Suppe schmeckt nicht nur super lecker, sondern hält auch ganz toll satt.

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Damit trotz des grauen Wetters auch beim Essen ein bisschen mehr Farbe ins Spiel kommt, kann man buntes Geschirr und Tischsets verwenden. Das kann auf jeden Fall nicht schaden. Zwinkerndes Smiley

Ich hoffe, ihr kommt gut durch die kalten Tage!
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Favoriten des Monats – Februar 2013

Sonntag, 3. März 2013
Wow, mein letzter Favoritenpost ist ja ewig her. Dabei mache ich diese Posts wirklich gerne. Sie machen mir irgendwie immer gute Laune, da es einfach nur um Dinge geht, die mir Freude gemacht haben. Aber in der Zeit vor und während der Klinik hatte ich dafür absolut keinen Kopf. Doch jetzt bin ich seit einem Monat wieder zuhause und speziell diese Woche ging es bei mir gefühlsmäßig super steil bergauf, sodass ich richtig in Stimmung für einen solchen Post war.

Dann legen wir also los – macht euch auf eine laaaaange Liste gefasst:

>> Wieder zuhause zu sein ist wohl ganz oben auf meiner Favoritenliste.
Nicht, weil es in der Klinik so schlimm war, denn es war ja im Gegenteil eine tolle Zeit für mich, die ich nicht missen möchte. Sondern eher, weil ich in den letzten Wochen auch einige Fortschritte in meinem Alltag zuhause gemacht habe: Ich habe mich z.B. an eine gewisse Tagesroutine gewöhnt, habe eine Therapeutin für die ambulante Therapie gefunden und komme auch besser mit den Tagen zurecht, an denen es mir nicht so gut geht.

>> Body Pump!
Ach, was habe ich Body Pump vermisst. Es ist einfach mein liebstes intensives Krafttraining und ich liebe es, mich dabei richtig zu verausgaben. Und es gibt dazu auch noch eine tolle Neuigkeit: Ich werde in absehbarer Zeit (ich weiß noch nicht genau wann) die Trainerlizenz für Body Pump machen, was ein weiterer Baustein in meinem Karriere-Baukasten sein wird.
Und in diesem Bereich gibt es noch eine weitere tolle Neuigkeit zu berichten: Ich habe mich für die Ausbildung zum Cycling-Trainer angemeldet, die am ersten Aprilwochenende stattfindet!

>> Stricken.

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Mit dem Stricken habe ich in der Klinik angefangen und seitdem wurden einige Stücke gestrickt. Ich finde es einfach toll, dass ich mir schöne Strickaccessoires selber machen kann – oft sogar um einiges günstiger als das, was man in entsprechender Wollqualität kaufen kann. In der Klinik war es für mich außerdem ein Ventil für kreatives Schaffen und ich konnte die häufigen Wartezeiten sinnvoll füllen.

>> Lernen für meine Fitnesstrainer-B-Lizenz.
Da meine Präsenzphase im März ansteht und ich in der Klinik keinen Blick in meine Unterlagen geworfen habe, habe ich mich im Februar dahinter gesetzt, mir den Stoff zu erarbeiten. Ich habe wirklich so viel gelernt und fand v.a. die anatomischen Grundlagen super interessant.

>> Die Lavera-Duschgele aus der Wellnesspflege-Serie und die dazugehörigen Body Lotions.

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Ich habe aus dieser Serie die Duftrichtung Coconut Dream und sie ist einfach unglaublich! An den anderen habe ich natürlich auch schon geschnüffelt und ich hätte sie gerne alle.

>> Die Origins Ginger Rush Intensly Hydrating Body  Cream

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Diese Creme gibt es immer wieder als limitiertes Produkt. Ich habe sie mir in der Weihnachtszeit gegönnt (da teuer), weil ich den Duft so großartig finde: Es richtig würzig-frisch und erinnert mich irgendwie an Cola-Brause. Der Tiegel steht auf meinem Nachttisch und dient als Handcreme vor dem Schlafengehen. Aus der Ginger-Serie von Origins gibt es noch zahlreiche andere tolle Produkte.

>> Das Argan-Gesichtsöl von Primavera

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Es handelt sich hierbei um reines Arganöl, welches tolle pflegende Eigenschaften hat. Ich nutze dieses Öl als Nachtpflege und massiere es in meine Gesichtshaut ein. Außerdem verwende ich es ab und an als intensive Haarspitzenpflege.

>> Der 5 Day Slim Down.

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Yes! Ich habe den 5 Day Slim Down diese Woche erfolgreich hinter mich gebracht und es lief viel besser als erwartet. Nicht nur in Sachen Ernährung, sondern auch mit den zwei Workouts am Tag.

>> Meine neu gestaltete Schlafzimmerecke.

Schlafzimmer
Klangschale Lichtwecker

Wir haben einige kleine “Schöner Wohnen”-Aktivitäten in den letzten Wochen umgesetzt. Eines davon war meine Schlafzimmerecke, in der die beiden neuen Glasregale für mehr Ordnung sorgen. Außerdem habe ich so Platz für meine Alabaster-Skulptur (in der Klinik entstanden) und eine Klangschale geschaffen. Der Lichtwecker von Philips macht es mir noch einfacher morgens aufzustehen.

>> Ein heißes Bad.

Badewanne

Ich gehe wirklich gern in die Badewanne, doch habe  ich das früher total selten gemacht. Warum? Ich habe weniger den Entspannungs- und mehr den Zeitfaktor in den Vordergrund gestellt. Duschen geht halt einfach schneller. In der Klinik bin ich dann dazu übergegangen, 2-3 Mal die Woche zu baden, weil es so wahnsinnig wohltuend war. Ich mag Wärme einfach sehr und gehe z.B. auch gerne in die Sauna. Da ich das in meinem Fitnessstudio nach dem Training oft mache (i.d.R. mache ich nach jedem Training einen Saunagang) bekomme ich da schon viel Wärme und Erholung, sodass ich nicht mehr drei Mal die Woche in die Wanne muss. Aber ein Mal sollte schon drin sein. Es gehört einfach zu den Dingen, die mir guttun, die ich aber leicht mal unter den Tisch fallen lasse. Daher nehme ich mir das jetzt bewusst vor.

>> Und zu guter Letzt: Abends neben meinem Schatz einschlafen, morgens neben meinem Schatz aufwachen, die Küche, mein Bett, die Katzi, grüne Smoothies, die Couch usw. usw. Zwinkerndes Smiley

Ich freue mich nun wahnsinnig auf den Frühling! Seit gestern können wir hier in Stuttgart und Umgebung schon viel Sonne genießen – auch wenn es abends dann wieder sofort bitterkalt wird. Die nächsten Wochen werden sehr aufregend für mich: Neben der Präsenzphase für die Trainer-Lizenz muss ich mich auch an die Hausarbeit dafür machen und klären, wann mögliche Prüfungstermine sind. Außerdem steht die Stellensuche auf dem Programm und ich habe auch für den Blog noch ein paar Dinge aufzuarbeiten. Ich freue mich wirklich sehr auf das, was kommt!

Was hat euch im Februar Freude bereitet?
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