Besser-als-Blut-Saft

Heute habe ich für euch das Rezept für einen meiner aktuellen Lieblingssäfte. Ich nenne ihn Besser-als-Blut-Saft. Ihr könnt euch sicherlich denken, wie ich auf diesen Namen gekommen bin.

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Eigentlich ist es ein Rote-Bete-Karotte-Apfel-Zitronen-Ingwer-Saft, aber das klingt nicht ansatzweise so gut.

Wenn ihr mir auf den diversen Kanälen folgt (Twitter/Facebook/Instagram), dann habt ihr diesen Saft schon häufiger gesehen. Ich trinke ihn wirklich gerne, da er nicht nur wegen seiner Farbe etwas besonderes ist. Er schmeckt auch super und hat tolle Inhaltsstoffe. Man könnte ihn auch Gut-fürs-Blut-Saft nennen, denn die rote Beete bringt Eisen und die Zitrone bringt Vitamin C mit, was zusammen gut für die Blutproduktion ist. Aber das sind nur 2 der vielen Inhaltsstoffe dieses Safts.

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Die Herstellung ist durch die rote Bete etwas heikler als bei sonstigen Säften. Wenn ich rote Bete verarbeite, dann habe ich zum einen IMMER Handschuhe sowie eine Schürze an und zum anderen IMMER einen Lappen parat. Außerdem arbeite ich besonders vorsichtig, damit nicht irgendwo etwas hintropft, was nicht oder nur schwer wieder sauber zu bekommen ist. Ich finde aber, dass sich der kleine Zusatzaufwand auf jeden Fall lohnt.

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Besser-als-Blut-Saft
Für ca. 400 ml Saft

Zutaten:

  • 2 rote Beten
  • 2 Karotten
  • 1 Apfel
  • 1/4 Zitrone
  • 1 Stück Ingwer

Zubereitung:

  1. Die rote Bete vom Blattgrün befreien und schälen.
  2. Die Karotten vom Strunk befreien – schälen ist nicht zwingend notwendig.
  3. Die Zitrone schälen.
  4. Das Saftgut passend für euren Entsafter zerkleinern.
  5. Alles mit einer Saftpresse entsaften und – wer möchte – auf Eis servieren.

Allein die Farbe ist schon ein Genuss!

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Und wer fragt, was man den mit dem Safttrester machen soll, für den habe ich auch einen Tipp: Einfach zusammen mit z.B. weißen Bohnen zu einem Dipp verarbeiten.

Dipp

Ich finde, dass sich nicht jeder Safttrester zum Weiterverarbeiten eignet, v.a. nicht, wenn viel Obst drin ist (v.a. Zitrusfrüchte) oder wenn er zu matschig ist. Aber diesen Trester kann man gut weiterverarbeiten. Er hat in dem Dipp wunderbar geschmeckt. Aber man könnte ihn z.B. auch als Basis für Gemüsebratlinge verwenden.

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