Getestet: Flüssiges Stevia von SteviaKaufen.com

Heute habe ich mal wieder einen Testbericht für euch. Ich habe vor einigen Wochen das flüssige Stevia vom Online-Shop SteviaKaufen.com zur Verfügung gestellt bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe.

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Meine bisherigen Erfahrungen mit Stevia waren eher mäßig: Ich hatte mal Tabs probiert, die ich ganz furchtbar fand, da speziell bei Getränken schon ein Tab auf einen großen Becher für mich viel zu süß war. Außerdem hatte ich auch immer das Problem, dass mir der für Stevia typische bittere Beigeschmack, den ich gar nicht mag, häufig zu dominant war. Da Steviaprodukte auch in kleinen Mengen schon ganz schön teuer sein können, habe ich es irgendwann aufgegeben, neue Produkte zu kaufen. Die Gefahr, wieder Geld für die Tonne ausgegeben haben, war mir dann einfach zu groß, denn es geht ja oft nicht nur um 1 oder 2 €.

Trotzdem war ich von Stevia weiterhin angetan. Ich meine, was könnte es denn besseres geben, als ein pflanzliches Süßungsmittel ohne Kalorien? Ich hatte zwar nie vor, Zucker oder andere natürlichen Süßungsmittel komplett aus meiner Ernährung zu streichen, aber wenn man es an der einen oder anderen Stelle doch ersetzen könnte, wäre das ja nicht schlecht. Als dann das Angebot von SteviaKaufen.com kam, habe ich natürlich nicht Nein gesagt. Ich konnte sogar auswählen, in welcher Form ich Stevia testen möchte. Die flüssige Form hat mich am meisten angesprochen, da ich mir erhofft hatte, dass so die Dosierung noch einfacher geht. Der Shop verspricht außerdem, dass die Produkte keinen Bittergeschmack haben. Als das Testpaket mit einem 50ml-Fläschchen bei mir ankam, war ich schon sehr gespannt aufs Testen.

Die letzten Wochen habe ich also damit verbracht, das flüssige Stevia auf Herz und Nieren zu prüfen – zumindest, soweit das in meinem Rahmen möglich war. Ich habe dabei nämlich festgestellt, wie wenig Zucker/Süßungsmittel ich eigentlich noch verwende. Das ist wirklich nicht mehr viel, denn meistens kommt es beim Backen zum Einsatz – aber dazu später mehr. Doch dort, wo ich bislang z.B. noch mit etwas Agavendicksaft nachgeholfen habe, kommt jetzt nur noch Stevia zum Einsatz. Das ist z.B. beim Matcha Latte der Fall oder wenn mir mein grüner Smoothie trotz genügend Obst zu bitter schmeckt. Aber ich gebe auch ein paar Tropfen in (ungesüßten) Natur-Sojajoghurt und es kam schon in den Kürbiskuchen-Haferbrei. Ich bin wirklich super zufrieden damit! Meist reichen 1-2 Tropfen schon aus, damit ich eine für mich angenehme Süße erreiche, die ohne den bitteren Geschmack auskommt.

Aber natürlich war mir das noch nicht genug. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich das Stevia beim Backen verhält. Dabei muss gesagt sein, dass man nicht jedes Rezept 1:1 in ein “Stevia-Rezept” umwandeln kann, also einfach den Zucker weglässt und eine entsprechende Menge Stevia verwendet. Zucker macht in Rezepten ja ein bestimmtes Volumen aus und hat Einfluss auf die Konsistenz des Teiges. Das heißt, dass man da etwas experimentieren muss und z.B. die verwendete Flüssigkeitsmenge verringern oder von einer anderen trockenen Zutat mehr verwenden muss.
Ich habe mich daher an eines meiner Rezepte gewagt, die eh schon mit wenig Zucker auskommen und bei dem ich ein gutes Gefühl in Sachen Experimentieren hatte: Müsliriegel. Die erste Aufgabe bestand darin, auszurechnen, wie viel Stevia ich in etwa brauchen würde, um die verwendete Zuckermenge (1/4 Becher = ca. 50g) zu ersetzen. Auf den meisten Stevia-Produkten steht, wie viel Haushaltszucker entweder die ganze Packung oder eine bestimmte Menge Stevia ersetzt. Die 50 g Zucker entsprechen ca. 1/2 Tl Stevia. Da die Art, wie Stevia süßt, jedoch anderes ist als bei Zucker, wollte ich hier nicht zu viel riskieren und habe lediglich 1/4 Tl Stevia verwendet. Um das fehlende Zuckervolumen auszugleichen, habe ich anstatt 1/2 Becher Kokosflocken 2/3 Becher verwendet. Das Ergebnis? Super leckere Müsliriegel, bei denen die Süße nur aus Obst und Stevia kommt. Ich bin total begeistert!

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Ich werde hier auf jeden Fall noch weiter experimentieren, denn viele meiner Backrezepte eignen sich meiner Meinung nach gut für eine Umstellung auf Stevia. Sollte ich hier Erfolge zu vermelden haben, werde ich die Rezepte mit einer zusätzlichen, alternativen Zutatenliste versehen. Für die Müsliriegel habe ich das bereits getan. Achtet aber bitte darauf, dass die Mengenangabe für das Stevia nicht allgemeingültig sind, sondern sich auf das von mir verwendete Stevia beziehen. Ihr müsst hier ggf. die Menge anpassen, damit es für das Stevia-Produkt passt, das ihr verwendet.

Mein Fazit: Das flüssige Stevia von SteviaKaufen.com hat mich überzeugt!

Weitere Informationen zu Stevia findet ihr auch hier: http://www.steviakaufen.com/infothek

Hinweis: Der Artikel wurde mir für den Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt.

7 Comments

  • Vielen Dank für den Test! Ich hatte bislang nur Tabs zum Süßen von Tee, wobei ich meinen Tee (außer vielleicht Früchtetee) gar nicht mehr süße. An Pulver und Fluid habe ich mich bislang noch nicht versucht. Die Tatsache, dass es ziemliche Unterschiede bei den Anbietern/Produkten gibt, schreckt mich doch noch etwas ab. Vor allem, weil es ja noch nicht ganz so viele Rezepte gibt (egal ob Bücher oder Internet) und dann immer unterschiedliche Produkte verwendet werden… Ich bin echt gespannt, was du noch so alles auf Stevia umstellt. Schonmal vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße,
    Manu

  • Auch von mir ein großes Danke, dass du so viel experimentierst und deine
    Ergebnisse mit uns teilst! Ich finde Stevia (allein schon deshalb, weil
    es in meinem Studium immer öfter erwähnt wird) sehr interessant, aber
    bislang hatte ich wenig Zeit und Lust, so lange zu vergleichen und
    später damit zu backen, etc. Aber wenn du noch weitere Erfolge
    hast, dann werde ich mir wahrscheinlich doch mal das flüssige Stevia
    zulegen. Also danke, dass du mir das quasi abgenommen hast 🙂 Könntest du vielleicht schreiben, wie lange das Fläschen gehalten hat? Also, ich nehme an, das wird erst Ende des Jahres sein, aber bei 9euro sollte es auch ergiebig sein. Eventuell einfach erwähnen, wann ca. die Hälfte aufgebraucht ist.
    Liebe Grüße!

  • Ich möchte ab dem 1. Oktober ein drei wöchiges Entgiftungsprogramm à la "Crazy Sexy Detox" machen. Allerdings weiß ich nicht, ob ich das so gut in meinen Arbeitsalltag integrieren / es umsetzen kann. Wie hast du das geschafft? Und hast du vor es nochmal zu machen?

  • Hallo Elena,

    ich hoffe, ich denke daran, mal wieder zu erwähnen, wie viel ich von dem Stevia aufgebraucht habe. Ich denke, das wird mir eine ganze Weile reichen!

    Liebe Grüße
    Julia

  • Hallo Johanna,

    für mich war es kein großes Problem, den Detox in den Arbeitsalltag zu integrieren. Das lag bestimmt auch daran, dass ich eh schon daran gewöhnt war, mir immer mein Essen für den ganzen Tag zur Arbeit mitzunehmen, denn darum wirst du glaube ich kaum drum rum kommen. Aber ich halte es mit meinen Mahlzeiten unter der Woche immer einfach und bereite oft auf Vorrat zu, damit es abends schnell geht bei der Vorbereitung.
    Schau dir doch einfach meine Tagesberichte zum Crazy Sexy Detox an, wenn du noch ein bisschen Inspiration brauchst.

    Aktuell habe ich nicht den Bedarf nach einem Detox-Programm, aber ich möchte nicht ausschließen, dass ich sowas nochmal mache. Es hat mir auf jeden Fall viel Spaß gemacht und es war für mich auch der richtige Zeitpunkt dafür.

    Ich wünsche dir viel Spaß bei deinem Detox!

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