Der erste Testlauf mit der Saftpresse

Gestern Morgen haben wir es dann vor unserem “Ausflug” nach Frankfurt (Eheringe kaufen sowie Besuch bei meiner Cousine und meiner Tante) doch nicht geschafft, die Saftpresse auszuprobieren. Daher haben wir das heute Morgen nachgeholt.

Ich habe folgendes Obst und Gemüse vorbereitet:

  • 2 Äpfel
  • 1 Birne
  • 4 Orangen
  • 2 Karotten
  • 1 kleines Stück Ingwer

Und dann ging es auch schon los mit dem Entsaften. Ich habe mit den Orangen angefangen, gefolgt von den Äpfeln. Aus diesem Mix habe ich ein Glas Saft für meinen Schatz gefüllt, da er von den restlichen Zutaten nichts haben wollte.
Weiter ging es dann mit Birne, Karotte und Ingwer.

Die Ausbeute war ein knapper Liter Saft, was ich ganz gut fand.

Und das blieb am Ende an Resten übrig.

Den Saft gab es dann zum Frühstück und er war wirklich sehr lecker! Smiley

Aktuell bin ich nach dieser ersten Anwendung zwar vom Ergebnis überzeugt, aber so richtig vom Hocker gehauen hat mich der ganze Prozess (Entsaften und Putzen) noch nicht – v.a., wenn ich bedenke, was das Gerät kostet. Ich vergleiche es aktuell eben sehr mit meinem Vitamix, der ja auch sehr teuer ist, den ich aber schon nach der ersten Anwendung ins Herz geschlossen hatte – trotz des Preises. Ich habe aber auch gar keine Vergleichsmöglichkeit, da ich noch nie eine andere Saftpresse genutzt habe. Ich war v.a. überrascht, wie feucht und matschig der Trester der Äpfel war. Da wäre bestimmt noch mehr Saft rauszuholen gewesen. Aber mir kam der “Apfelmatsch” teilweise sogar oben durch das Einsteckloch wieder entgegen, obwohl ich mit den 2 verschiedenen Einstellschrauben und unterschiedlichen Feststellgraden der Schrauben gespielt habe. Vielleicht muss ich auch noch etwas mehr “üben” und probieren, bis ich weiß, wie ich welches Obst/Gemüse am besten durch das Gerät lasse.
Ich lasse mich aber von diesem ersten Versuch nicht abschrecken und werde weiterhin fleißig Saftkreationen austesten.

Hat jemand von euch vielleicht noch ein paar Entsafter-Tipps für mich?

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend!

PS: Ich habe am Wochenende auch ein neues Muffin-Rezept kreiert, das nach dem 2. Versuch Gott sei Dank geglückt ist. Es ist wieder voller gesunder Zutaten und ohne extra Zucker! Das Rezept folgt dann in Kürze. Smiley

Hinweis: Der Artikel wurde mir für die Dauer des Produkttests kostenlos zur Verfügung gestellt.

8 Comments

  • Hallo Julia!

    Ich bin auch glückliche Besitzerin eines Entsafters. Leider mehrmals bezahlt, weil ich mich dummerweise am Anfang für eine No-Name Marke entschieden habe, was unerträglich laut war und aus billigsten Plastik zusammengebaut… Selber Schuld! Nun, danach eine echte Jack L. L. gekauft und ich bin seitdem MEHR ALS ZUFRIEDEN!! 😀 Ich benutze das Teil fast jede 2.-3. Tag (Meistens gibt es bei und abwechselnd Nachmittag mal ein-zwei Kekse, mal Saft. So kann ich meinen Mann für frisches Obst und Gemüse begeistern. ;-D ) und es hat mich noch nie im Stich gelassen, ist nicht zu laut und ist einfach zu reinigen. Gerade jetzt im Frühling kommt es noch öfter bei uns zum Einsatz. Zum Beispiel als Apfel-Brennessselkur:

    http://culinariaungaria.blogspot.de/2012/01/brennnessel-pizza-und-apfel.html

    Das einzige was mich stört, das man am Ende den Rest wegschmeißen muss. Ich habe mal versucht daraus einen Salat zu machen, aber es war zu trocken, schmeckte nicht wirklich…

    Ich kann dir ein tolles Buch empfehlen, was nicht viel kostet und sehr gut ist, mit ganz vielen Saftrezepten. Das Buch heißt: Zauberkraft Saft von Anita Höhne und Leonhard Hochenegg. (Heyne Verlag). Ich hoffe, konnte Dir ein bisschen was dazu sagen. 🙂

    Liebe Grüße und noch einen wunderschönen, sonnigen Tag! Krisz! 🙂

  • Hallo Krisz!
    Vielen Dank für die tollen Tipps. 🙂
    Den Entsafter muss ich mir mal anschauen, denn ich bin auf jeden Fall "angefixt" und will unbedingt einen Entsafter haben. Ich würde ihn aber nicht so oft verwenden, da ich einfach meine grünen Smoothies LIEBE. Eine Abwechslung wäre aber sehr schön. Nur muss es dieses Mal nicht das teuerste Gerät sein. 😉

  • Ich verstehe genau was du meinst – warum ein Entsafter, wenn man einen Hochleistungsmixer besitzt. Das geht mir auch so. Du sprichst nur von Smoothies im Vitamix. Kannst Du denn damit auch Saft machen? Wir haben ja einen Blendtec, und da kommen dann einfach Orangen, Karotten, Chiasamen, Ingwer und Wasser rein, und dann habe ich mit dem Juicemodus auch Saft – nur das eben kein Pulp übrig bleibt und der Blendtec extrem leicht sauberzumachen ist.

  • Was ist denn genauer des "Juicemodus" beim Blendtec, von dem du sprichst? Letzten Endes kann der Blendtec, da er doch auch nur ein Standmixer ist, trotzdem alles nur klein hexeln und nicht entsaften, oder?
    Ich kann in den Vitamix natürlich auch Orangen, Äpfel, Ananas etc. reinmachen und mixen, was dann ggf. noch mit etwas mehr Wasser als beim Smoothie verdünnt werden muss, damit es eine saftähnlichere Konsistenz bekommt.

  • Ja, der Blendtec ist "nur" ein Standmixer. Es gibt ca. 25 voreingstellte Programm, die in Dauer und Geschwindigkeit variieren. Der Juicemodus ist z.B. länger und schneller als der Smoothiemodus.
    Ich finds einfach besser, das gesamte Obst plus zusätzliches Wasser zu nehmen für einen Saft anstatt dem Obst Wasser zu entziehen, und dann bleibt noch was übrig. Klar kann ich die "feste" Substanz dann noch weiterverarbeiten, aber irgendwie wiederstrebt mir das ein wenig.

  • Ah, ok, verstehe. 🙂
    Der Vitamix hat ja keine voreingestellten Programme. Meine Smoothies mache ich immer auf voller Leistung.
    Aber ich habe z.B. noch nie probiert, Karotten im Smoothie zu verwenden. Ich werde demnächst mal einen Apfel-Orange-Karotten-Smoothie im Vitamix probieren.

    So ganz überzeugt bin ich auch noch nicht vom Entsafter….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.