Frühstücksmuffins

Muffins zum Frühstück oder besser gesagt alles “Kuchenartige” zum Frühstück ist eine tolle Sache finde ich, da es einfach so unheimlich lecker schmeckt.. Blöd ist nur, dass man danach entweder ins Zuckerkoma fällt oder nach 1 Stunde schon wieder Hunger hat, da leider nicht immer die besten Zutaten für den Start in den Tag drin sind (zu viel Zucker, zu wenig Nährstoffe).

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Was ich während der 4 Wochen mit Eat-Clean-Diet-Stripped-Plan am meisten vermisst habe, waren Cookies, Muffins, Brownies & Co., denn meine “normalen” Rezepte haben einfach nicht den Vorgaben des Ernährungsplans entsprochen. Nicht nur, weil ich sie gern gegessen hätte, sondern weil mir das Backerlebnis gefehlt hat – ich backe einfach gerne. Smiley
Leider hatte ich auch zu wenig Zeit für viele Backexperimente, sonst hätte ich bestimmt noch mehr passende Rezepte gezaubert. Trotzdem hatte ich in Woche 3 so Lust auf Muffins, dass ich es dennoch versucht habe, ein einigermaßen konformes Rezept zu kreieren – aber auch das hat 2 Anläufe gebraucht. Versuch 1 war geschmacklich wunderbar, aber die Konsistenz war viel zu feucht. Nach ein paar Anpassungen im 2. Lauf habe ich gehofft, dass es dann ein zufriedenstellendes Ergebnis bringt. Und ich kann euch sagen, dass es das getan hat!

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Ich habe die Muffins deswegen Frühstücksmuffins getauft, da sie wirklich super zum Frühstück gegessen werden können. Sie sind voller guter Zutaten wie Vollkornmehl, Haferflocken, Nüsse, Leinsamen Bananen und Karotten, kommen nur mit Fruchtsüße aus und sind auch schnell für unterwegs eingepackt. Z.B. Noch einen Joghurt dazu und fertig ist ein ausgewogenes Frühstück. Da sie relativ feucht sind, halten sie sich auch gut ein paar Tage aufbewahrt im Kühlschrank, ohne alt zu werden. Natürlich kann man sie auch zu jeder anderen Tageszeit essen – nachmittags zu einer Tasse Kaffee oder Tee sind sie genau so lecker und geben euch Energie für den restlichen Tag. Smiley

Frühstücksmuffins
Für 12 Muffins

Zutaten:

Trocken:

  • 1 1/2 Becher Vollkorn-Dinkelmehl
  • 1/2 Becher Haferflocken
  • 1/2 Becher gemahlene Haselnüsse
  • 2 El gemahlene Leinsamen
  • 2 Tl Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 1 Pr. Salz
  • 1/2 Tl Zimt
  • 1/2 Tl Ingwerpulver

Flüssig:

  • 1 El gemahlene Leinsamen
  • 3 El warmes Wasser
  • 2 reife Bananen
  • 1 Karotte, fein geraspelt
  • 1/4 Becher Dattelcreme
  • 1 El Rapsöl
  • 1/2 Becher Milch oder Milchalternative eurer Wahl
  • 1 Tl Zitronensaft

Optional:
Kokosraspeln zum Garnieren

Hinweis: 1 Becher = 250 ml

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200°C vorheizen und eine Muffinform, wenn notwendig, einfetten (bei meiner Silikonbackform muss ich das nicht machen) oder mir Muffinförmchen auslegen.
  2. Als erstes bereitet ihr das Leinsamen-Ei vor: 1 El Leinsamen und 3 El warmes Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren und und min. 5 Minuten quellen lassen.
  3. Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen.
  4. Die beiden Bananen in die Schüssel mit dem Leinsamen-Ei geben und mit einer Gabel zerdrücken.
  5. Die restlichen flüssigen Zutaten dazugeben und gut verrühren.
  6. Jetzt gebt ihr die flüssigen Zutaten zu den trockenen in die große Schüssel und verrührt alles nur so lange, bis der Teige gerade zusammenhält.
  7. Den Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden der Muffinform verteilen, optional mit Kokosraspeln bestreuen und in den Backofen schieben.
  8. Für ca. 25 Minuten backen.
  9. Nach dem Backen die Muffins min. 10 Minuten auskühlen lassen, bevor ihr die Muffins aus der Form löst.

Wenn ich die Muffins nicht im Rahmen des Eat-Clean-Diet-Stripped-Plansgemacht hätte, wo ich ja auch auf die Menge an Fruchtsüße geachtet habe, dann hätte ich auf jeden Fall noch Trockenobst, wie z.B. Rosinen oder getrocknete Aprikosen reingemacht. Wenn ich die Muffins das nächste Mal mache, dann werde ich wahrscheinlich so einen halben Becher kleingeschnittenes Trockenobst verwenden (Rosinen muss man natürlich nicht klein schneiden), was sie noch saftiger und aromatischer macht. Und Schokochips wären natürlich auch mal eine feine Extra-Zutat. Zwinkerndes Smiley

Zudem rate ich euch, die Muffins immer min. 1 Nacht durchziehen zu lassen, bevor ihr sie esst. Ganz frisch aus dem Ofen haben sie ihren Geschmack noch nicht voll entwickelt. Das ist aber häufig so, wenn man anstelle von Fett mit Obst (Bananen, Apfelmus) im Teig arbeitet. Daher lieber etwas im Voraus planen, damit sie auch richtig gut schmecken.

Aufbewahren tue ich sie in einer Plastik-Box im Kühlschrank. Unbedingt in den Kühlschrank stellen, denn durch den feuchten Teig fangen die Muffins bei Zimmertemperatur schneller an zu schimmeln!

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Also, schnell in die Küche und loslegen, damit ihr für die kommende Woche leckere Muffins zum Frühstück habt!

Ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende! Smiley

14 Comments

  • Wow****die sehen ja super lecker aus und duften fast durch den Computer bei all den tollen Zutaten:::::::::Dattelcreme:::::mmmhhhhh lecker!!!!
    Wann kann ich zum Frühstück kommen?????????

  • Oh, dieser Post wurde mir gar nicht via eMail geschickt, … sehr lecker, … wenn ich doch nur einen richtigen Backofen hätte, bei Gas ist backen kein Spaß

  • Das Zusammenwürfeln klappt bei mir auch nicht immer aufs erste Mal. Manche Rezepte braucht 2-3 Anläufe, bis sie es auf den Blog schaffen – und manche schaffen es dann gar nicht. 😉

  • Klasse Rezept. Habe die Muffins gestern nachgebacken mit minimalen Abwandlungen: nur 1 grosse Banane statt 2, Apfelkompott statt Dattelmus, geschrotete Leinsamen, 2 Eier (statt des Leinsamenei's). Superlecker, das ganze. Faszinierend, dass es trotz des fehlenden Zuckers so süss schmeckt. Gibts bestimmt öfters jetzt 🙂

  • Hallo Julia. Habe soeben deine Muffins gebacken. Sie duften schon unglaublich gut. Ich habe die gemahlenen Haselnüsse gegen Mandeln ausgetauscht und noch kleingehackte Datteln hinzugefügt. Meine Frage: Wie lange halten sie sich im Kühlschrank? Habe jetzt nur 6 Stück gebacken aber wenn sie so schmecken wie sie riechen, würde ich einen Wochenvorrat backen 😉 Viele Grüße, Annika

  • Hallo Annika,

    bei mir halten die Muffins in einer gut verschlossenen Dose im Kühlschrank immer einige Tage.
    Ich hoffe, sie haben dir jetzt auch geschmeckt. 🙂

    Viele Grüße
    Julia

  • Ja, ich konnte nicht abwarten und habe direkt 2 gegessen. Superlecker! Und vor allem gesunde Nervennahrung beim Examensarbeit schreiben….Danke für das Rezept!

  • Hallo Susanne,

    ich zähle keine Kalorien und kann dir daher nicht sagen, wie viele ein Muffin hat. Das müsstest du dir anhand der Zutaten selber ausrechnen.

    Viele Grüße
    Julia

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