Endspurt für die Fitnesstrainer-B-Lizenz

Es dauert nicht mehr lange, dann habe ich hoffentlich das Zertifikat für meine Fitnesstrainer-B-Lizenz in der Hand. Genauer gesagt werde ich am 16.05. mit der schriftlichen und praktischen Prüfung der Lehrgang (hoffentlich) abschließen.

Daher möchte ich euch heute berichten, was diesbezüglich in den letzten Monaten so passiert ist.
Bevor ich in die Klinik gegangen bin, habe ich bereits mit dem Durcharbeiten des Lehrbriefs angefangen. Doch ich habe mir damit keinen großen Stress gemacht, da ziemlich schnell klar wurde, dass ich an der ursprünglich geplanten Präsenzphase im Dezember nicht teilnehmen werde. Trotzdem war es für mich in dieser Zeit gut, etwas zu haben, mit dem ich mich über den Tag beschäftigen konnte und was mir ein bisschen Ablenkung verschafft hat. Als ich in die Klinik ging, habe ich die Unterlagen zwar mitgenommen, aber ich habe sehr schnell festgestellt, dass ich während des Klinikaufenthalts dafür keinen Kopf haben werde. Daher hatte ich erst einmal eine Pause eingelegt.
Doch kaum war ich wieder zuhause, stand der Abschluss des Lehrgangs wieder weit oben auf meiner Liste, da ich möglichst schnell etwas Handfestes haben wollte, das mir den Einstieg in die Fitnessbranche erleichtern würde. Der nächstmögliche Termin für die Präsenzphase im Raum Stuttgart war vom 14.-17.03., sodass ich mich daran gemacht habe, die Unterlagen vollends durchzuarbeiten. Auch hier war es für mich wieder mehr als das reine Aneignen von neuem Wissen, denn das Lernen hat mir wieder eine Aufgabe gegeben und es mir erleichtert, in eine geregelte Tagesstruktur zurückzukehren.

Letzte Woche stand dann endlich die Präsenzphase an. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, da es einfach nochmal etwas anderes ist, wenn man die Inhalte des Lehrgangs mit einem erfahrenen Referenten durchspricht und gleichzeitig noch ein bisschen Praxiswissen mit auf den Weg bekommt. Meine Erwartungen wurden hier voll und ganz erfüllt! Ich fand v.a. super, dass wir uns die Anatomie nochmals etwas tiefer angeschaut haben. Zwar findet man in den Unterlagen z.B. zu den verschiedenen Muskeln lauter Abbildungen, doch hat das für mich irgendwie nicht immer ausgereicht, um zu verstehen, wie genau die Muskeln im Körper sitzen. Wenn man das an einem großen Skelett gezeigt und gleichzeitig mögliche Besonderheiten erklärt bekommt, ist das eben nochmal etwas anderes. In den praktischen Teilen ging es hauptsächlich darum, wie man als Trainer dem Kunden gegenüber auftritt und z.B. die Einweisung für eine Übung macht. Wir haben ganz viele Informationen bekommen, die mir zu einem viel besseren Gesamtverständnis verholfen und Zusammenhänge klarer gemacht haben.
Kaum aus der Präsenzphase zurück, habe ich mich sofort an die Hausarbeit gemacht. Die Hausarbeit muss 6 Wochen vor dem gewünschten Prüfungstermin bei der BSA eingereicht sein, sodass ich noch bis zum 04.04. Zeit für die Fertigstellung habe. Ich bin aber überrascht, wie viel ich diese Woche schon geschafft habe. Das Thema der Hausarbeit ist die Erstellung eines Trainingsplans für eine reale oder fiktive Person. Zusätzlich müssen noch ein paar theoretische Dinge beschrieben werden. Ich war einfach mal so frei und habe mich selbst als Beispielkunde genommen, da ich erstens gerne wieder einen Plan fürs Krafttraining im Studio haben wollte und ich zweitens gerne die in den Unterlagen beschrieben Trainingsmethode (die Individuelle-Leistungsbild-Methode) selbst testen möchte. Meinen langfristigen Trainingsplan für die nächsten Monate steht und ich habe mir schon mein Programm für die nächsten 6 Wochen zusammengestellt. Wenn ihr gerne mehr über die Trainingsmethode und meinen Plan erfahren möchtet, dann kann ich gerne was darüber schreiben. Ich finde das nämlich alles gerade super spannend und ich freue mich, das Gelernte weiterzuverarbeiten!

Wenn die Hausarbeit fertig ist, werde ich mich vorerst ein paar anderen Themen widmen – wie ihr vielleicht auf Twitter/Facebook gelesen habt, gibt es noch weitere tolle Neuigkeiten bei mir (mehr dazu in einem anderen Post) – und dann werde ich so 2 Wochen vor der Prüfung mit der intensiven Prüfungsvorbereitung beginnen. Da ist auch viel Auswendiglernen dabei, aber das ist ok für mich. Irgendwie muss das ganze Basiswissen, v.a. in Sachen Anatomie, eben mal in die Birne.

Ich freue mich total, dass es hier vorangeht und ich hoffe, dass ich bald meine ersten Fitnesskunden betreuen kann. Smiley

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