Die besten Ofenkartoffeln mit selbstgemachtem Ketchup-Dip

Ich muss ein Geständnis machen: Ich liebe Pommes. Pommes sind mein Laster. Wobei ich dieses Laster recht gut im Griff habe. Nicht nur, weil ich mir ab und an einfach eine Portion Pommes gönne, sondern auch, weil ich mit den richtig zubereiteten Ofenkartoffeln eine super leckere – und auch viel gesündere – Alternative gefunden habe.
Natürlich sollt auch ihr in diesen Genuss kommen, sodass ich heute das “Geheimnis” für die meiner Meinung nach besten Ofenkartoffeln lüfte.

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Kartoffeln werden wegen ihres hohen Stärkegehalts leider oft ziemlich schlecht geredet. Ich finde das echt schade! Denn sie schmecken nicht nur gut, sie halten auch lange satt und sind ein toller Nährstofflieferant (sie enthalten nämlich nicht nur Stärke, sondern auch einiges an Mineralstoffen und Vitaminen). Auch wenn Pommes lecker sind: In Fett frittiert verlieren Kartoffeln natürlich ihre positiven Eigenschaften.
Gott sei Dank geht’s auch anders! Denn im Ofen zubereitet können Kartoffeln genau so gut, wenn nicht sogar noch besser schmecken als aus der Fritteuse. Das Entscheidende ist die Ofentemperatur: Der Ofen muss auf höchster Stufe aufgeheizt sein. Bei meinem Elektrobackofen sind das 250°C. Nur dann werden die Kartoffeln nicht nur im Inneren weich, sondern außen richtig schön knusprig. Und genau darauf kommt es für mich an.

Die besten Ofenkartoffeln
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Folgende Zutaten braucht ihr:

  • Kartoffeln
    Ich wähle für Ofenkartoffeln eine vorwiegend festkochende Sorte. Außerdem sollten die Kartoffeln mittelgroß bis groß sein.
  • Gewürze
    Ich verwende meistens nur Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Ab und zu kommen auch Kräuter wie Rosmarin oder Majoran dazu. Es gibt auch leckere Kartoffel-Gewürzmischungen z.B. von Alnatura.
  • Öl
    Ein bisschen Öl muss sein, doch braucht ihr davon nicht viel. Für 500g Kartoffeln reichen max. 1 El.  Ihr solltet auf jeden Fall ein hocherhitzbares Öl verwenden.

Und so geht die Zubereitung:
1. Backofen auf 250°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Kartoffeln waschen, abtrocknen…

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…und schneiden. Je nach Dicke halbiere oder drittel ich die Kartoffeln der Länge nach. Anschließend schneide ich sie in ca. 1cm dicke Streifen.

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3. Zum Würzen kommen die Kartoffelspalten in eine Schüssel. Gewürze und Öl kommen obendrauf. Mit den Händen mische ich alles gut durch.
4. Jetzt kommen die Kartoffeln schön ordentlich aufs Backblech, denn das macht das Wenden nachher viel einfacher.

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5. Ab geht’s in den Ofen für ca. 2 x 15 Minuten.
Nach den ersten 15 Minuten werden alle Kartoffelspalten gewendet. Die letzten paar Minuten verbringe ich dann vor dem Backofen, um meinen gewünschten Bräunungsgrad abzupassen. Ich mag es, wenn die Kartoffeln an den Ecken leicht verkohlt sind, sodass sie nach den zweiten 15 Minuten oft noch ein paar Minuten länger drin bleiben.
Ich finde, das Warten lohnt sich!

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Die Kartoffeln sind frisch aus dem Ofen super heiß und super lecker.

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Doch was wären Ofenkartoffeln ohne was zum Reindippen? Je mehr Sour Cream, Kräuterquark oder Ketchup, desto besser. Doch leider sind die fertigen Dip-Varianten oft nicht die gesündesten Alternativen. Speziell Ketchup enthält ja super viel Zucker, worauf ich gerne verzichten kann.  Daher mache ich mir oft selbst einen Ketchup-Dip. Der ist mit ein paar wenigen Zutaten ganz schnell gezaubert.

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Selbstgemachter Ketchup-Dip
Für eine große Portion Ketchup

Zutaten:

  • 3 El Tomatenmark
  • 2-3 El dunkler Balsamico
  • 1-2 Tl Agavendicksaft
  • Kräutersalz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Chillipulver (optional)
  • Currypulver (optional)

Zubereitung:
Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel mischen und nach Belieben abschmecken.

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Ich hoffe, diese Ofenkartoffeln schmecken euch genauso gut wie mir!

6 Comments

  • Ofenkartoffeln liebe ich ja auch total! Würze sie meist mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Rosmarin, Chiliflocken und Knoblauch 🙂
    Den Dip muss ich uuuunbedingt nachmachen; denn noch lieber als Ofenkartoffeln mag ich Ketchup, den könnte ich zu allem essen..,. Aber wie du schon sagtest, ist der eher nicht so gesunde :-/ Und die Zutaten hab ich auch noch alle zuhause. Ich weiß schon was es in ein paar Tagen geben wird 😉 Balsamico mag ich auch sehr gerne, klingt also perfekt! Danke für die tolle Anregung & schönen Abend noch

  • Der Dip ist sooo lecker, ich hab ihn mit Ahornsirup statt Agavendicksaft gemacht und ihn zu einem ayurvedischen Veggie-Braten mit Kartoffelpüree serviert, perfekt! 🙂

  • Es gibt nicht besseres als Homemade Wedgets. Ich liebe diese Beilage. Die ideale Alternative zum Pommes auf der Fritte.
    Das empfehle ich auch meinen Klienten.

    Ich koche die Kartoffeln etwas vor, damit das garen im Ofen schneller geht. Gekocht werden die Kartoffeln mit Rosmarinzweigen. Damit der Geschmack direkt in die Kartoffeln eindringt.

    LG

    Florian vom Diätflüsterer Blog

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