Brezelknödel mit Erbsen-Pilzragout

Dieses Gericht ist ein weiterer Beweis dafür, dass veganes Essen nichts an Geschmack vermissen lässt.
Außerdem ist es ein weiteres Gericht, dass für mich in die Festtagsgericht-Kategorie gehört, auf die ich in der kälteren Jahreszeit so Lust habe.

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Das ursprünglich Semmelknödel-Rezept, welches Basis für die Brezelknödel war, war aber weder vegetarisch, noch vegan.
Vegetarisch ließ sich durch das Weglassen des Specks leicht lösen.
Ob die Knödel aber mit Leinsamen-Ei anstelle von Hühnereiern genauso gut werden würde, war die große Frage.
Aber, probieren geht über studieren.
Wenn das Experiment missglückt wäre, hätte ich halt noch Nudeln oder Reis gekocht. Man muss einfach immer eine Alternative haben. Zwinkerndes Smiley

Für das Erbsen-Pilzragout habe ich eine Abwandlung der veganen “Braten”-Soße verwendet.
Gerade jetzt, wo es viele frisch Pilze gibt, muss man die Gelegenheit nutzen, um frische Pilzgerichte zu machen.
Am liebsten verwende ich dann ein Mischung verschiedener Pilze. In diesem Gericht kamen Champignons und Pfifferlinge zum Einsatz.

Ich denke, dass sich dieses Gericht auch toll eignen würde, wenn man für Vegetarier und Nicht-Vegetarier kocht.
Als Fleischbeilage könnte man z.B. Putenschnitzel oder ein Schweinefilet machen, ohne, dass man zweierlei Soßen kochen muss.

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Brezelknödel mit Erbsen-Pilzragout
Für 2-3 Personen

Brezelknödel
Für ca. 7 Knödel

Zutaten:

  • 2 El gemahlene Leinsamen
  • 6 El/90 ml warmes Wasser
  • 120 g Brezelwürfel, aus altbackenen Brezeln
  • 170 ml Milch oder Milchalternative eurer Wahl oder Wasser
  • 100 g Vollkornmehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • gehackte Petersilie

Zubereitung:

  1. Leinsamen und warmes Wasser in einer kleinen Schüssel mischen, gut verrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.
  2. Nun alle Zutaten in eine große Schüssel geben, vermischen (am besten mit den Händen) und 30 Minuten ziehen lassen.
  3. Anschließend kann es sein, dass man noch etwas mehr Flüssigkeit oder Mehl hinzugeben muss, je nachdem , ob der Knödelteig nach dem Ziehenlassen noch zu feucht oder zu trocken ist.
  4. Den Teig nochmals abschmecken.
    Er muss gut gewürzt sein.
  5. In einen mittelgroßen Topf das Wasser zum Kochen erhitzen. Das Kochwasser salzen.
  6. Wenn das Wasser kocht, zunächst mit feuchten Händen nur einen Knödel formen und vorsichtig in das Kochwasser geben und schauen, ob er zusammenhält.
    Wenn er auseinanderfällt, muss man den Teig fester machen, indem man etwas mehr Mehl hinzugibt.
  7. Hält der Probeknödel, formt man die restlichen Knödel, gibt sie ins Kochwasser und lässt sie ohne Deckel 20 Minuten ziehen.

Erbsen-Pilzragout

Zutaten:

  • 250 g Champignons
  • 250 g Pfifferlinge
  • 150 g TK-Erbsen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 El Olivenöl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Becher Nährhefe
  • 2 El Senf
  • 1 El Sojasoße
  • 1 El Tahini
  • 2 El Balsamico
  • 1 Tl Agavendicksaft
  • gehackte Petersilie
  • 2 El Stärkemehl

Zubereitung:

  1. Pilze grob hacken, Knoblauch fein hacken
  2. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen.
  3. Knoblauch hinzugeben und kurz anrösten.
  4. Dann die Pilze hinzugeben und solange anbraten, bis sie richtig schön braun sind und das ganze Wasser, das sie enthalten, verdampft ist.
  5. In einer separaten Schüssel alle restlichen Zutaten für die Soße glattrühren und mit den TK-Erbsen zu den Pilzen in die Pfanne geben.
  6. Zum Kochen bringen.
  7. Die Temperatur runterdrehen und die Soße köcheln lassen, bis sie eingedickt ist.
  8. Wer möchte, kann noch mit Salz, Pfeffer, Paprika und Kräutern nachwürzen
  9. Falls die Soße zu dick wird, einfach Wasser nachgießen.

Mit der Zubereitung des Erbsen-Pilzragouts fängt man am besten an, wenn man die Knödel zum Ziehenlassen zur Seite stellt.

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2 Comments

  • Hallo,
    habe heute dieses Rezept entdeckt und gedacht "Hm… hast doch noch ne Dose Erbsen im Schrank rumliegen". Jaja… böses Dosenfutter, aber egal. Jedenfalls hat beim Nachkochen alles ziemlich gut funktioniert. Ich habe allerdings 12 statt 7 Knödel gebastelt. Sogar das Timing hat gestimmt.
    Wirklich ne super Anleitung und ein superleckeres Rezept!
    Vielen Dank fürs Posten ^__^

  • Das freut mich, dass dir das Rezept geschmeckt uns beim Kochen alles geklappt hat. Bei Knödeln ist das ja immer so eine Sache – die fallen gerne mal auseinander beim kochen, auch wenn man alles nach Rezept gemacht hat.

    Ich hoffe, du findest noch weitere Rezepte auf meinem Blog, die dir gefallen!

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