Ready to teach, die Zweite – mein BODYBALANCE-Ausbildungswochenende

Dienstag, 22. Juli 2014
Wow, das letzte Wochenende hatte es mal wieder ganz schön in sich! Kennt ihr das, wenn sich drei Tage wie eine ganze Woche anfühlen, weil so viel passiert ist? So erging es mir während meiner BODYBALANCE-Ausbildung, die von Freitag bis Sonntag stattgefunden hat.

Q2 2014 Facebook Bodybalance 
Quelle: LesMills

BODYBALANCE ist ein Yoga-, Tai Chi- und Pilates-inspiriertes Gruppenfitnessprogramm aus der LesMills-Fitnessprogrammfamilie, welches den Körper kräftigt, die Beweglichkeit steigert und gleichzeitig innere Ruhe schafft. Die 60-minütige Stunde hat eine feste Struktur und wird komplett von Musik begleitet. Klingt super, oder?
Ich nehme seit einigen Jahren regelmäßig an den BODYBALANCE-Stunden teil und hatte auch da schon länger mit dem Gedanken gespielt, die Instruktoren-Ausbildung zu machen. Doch schlug mein Herz immer etwas stärker für BODYPUMP. BODYPUMP-Trainer bin ich jetzt schon seit über einem Jahr (und ich liebe es immer noch!) und die Lehrgänge für meine Fitnesstrainer-A-Lizenz sind mittlerweile auch abgeschlossen, sodass es jetzt mit der BODYBALANCE-Ausbildung zeitlich gut gepasst hat. Ab Mitte August übernehme ich dann eine feste BODYBALANCE-Stunde, worauf ich mich schon sehr freue.

Wie bei der BODYPUMP-Ausbildung lieferte auch diese Ausbildung reichlich Theorie- und Praxiswissen:
In der Theorie haben wir uns die fünf Schlüsselelemente für eine erfolgreiche BODYBALANCE-Stunde angeschaut: Choreography, Technique, Coaching, Connecting und Fitness Magic. Das war in den Grundzügen für mich nicht neu, doch hat jedes LesMills-Programm natürlich seine Feinheiten. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie sich die Yoga-, Tai Chi- und Pilates-Einflüsse genau im Programm niederschlagen.
In der Praxis stand das aktuelle BODYBALANCE-Release 65 auf dem Programm. Am ersten Tag haben wir nach der Begrüßung die Masterclass gemacht, angeleitet von unserem tollen Ausbilder Gabriel Tomic. An den nächsten beiden Tagen sind wir dann abwechselnd in die Rolle des Instructors geschlüpft: Im Vorfeld der Ausbildung hat jeder von uns zwei Tracks mitgeteilt bekommen, die man für die Ausbildung vorbereiten sollte. Das war um einiges entspannter als bei der BODYPUMP-Ausbildung, bei der wir unsere Tracks erst bei der Ausbildung gesagt bekommen hatten. Am zweiten und dritten Tag standen jeweils zwei Präsentationen an, bei der wir auch kurz gefilmt wurden. Nach jeder Vorstellung wurde in der Gruppe besprochen, was gut war und wo es Verbesserungspotenzial gibt. Das heißt, wir sind auch dieses Mal das aktuelle Release einige Mal durchlaufen, sodass die Choreographie jetzt schon richtig gut sitzt.
Da die Übungsauswahl für BODYBALANCE weit über das hinausgeht, was im aktuellen Release gemacht wird, haben wir im Techniktraining noch viele weitere Übungen kennengelernt. Auch wenn am dritten Tag die Muskeln schon ziemlich müde waren, waren wir alle erstaunt, wie viel länger als am ersten Tag wir es z.B. im weiten Wu Chi oder der Krieger-2-Position in den Beinen ausgehalten haben. Noch erstaunlicher war für mich, welche Fortschritte einige in Sachen Technik gemacht haben, denn nicht alle hatten schon jahrelange BODYBALANCE- oder Yoga-Erfahrung.


Ich habe bei den Präsentationen bei mir erstaunliche Fortschritte zu letztem Jahr feststellen können. Ich habe viel mehr Selbstvertrauen, sodass ich auch ohne stundenlanges und intensives Vorbereiten, Einstudieren und Proben gut durch die Lieder führen konnte. Ich fühle mich mittlerweile einfach sehr wohl auf der Instructor-Bühne. Doch werde ich auch für dieses Release, bei dem die Choreographie schon sitzt, noch einiges fürs Coaching vorbereiten müssen, bevor ich meine erste eigene Stunde gebe. Man hat z.B. viel mehr Übungswechsel als beim BODYPUMP. Da muss viel genauer und trotzdem kurz und exakt angesagt werden, welches Körperteil wo für die nächste Bewegung hinmuss. Mit mehr Routine und einer guten Vorbereitung wird das aber bestimmt auch bald in Fleisch und Blut übergehen.

Das Highlight dieser Ausbildung war eindeutig die tolle Gruppe an Teilnehmern zusammen mit unserem Ausbilder. Es war von Anfang an eine entspannte und lockere Atmosphäre, was sich z.B. in den tollen Feedbacks, die nach den Präsentationen aus der Gruppe kamen, gezeigt hat. Es war ein schönes Miteinander und ich hatte den Eindruck, dass sich wirklich alle wohlgefühlt haben. Es sind wieder neue Kontakte entstanden und ich bin gespannt, wann man sich mal wieder über den Weg läuft. Denn irgendwie waren die drei Tage doch viel zu kurz und ich hätte gerne viel mehr Zeit gehabt, um meine Mitstreiter neben der Ausbildung kennenzulernen. Daran habe ich dann doch wieder gemerkt, dass keine sieben, sondern nur drei Tage vergangen waren.

Gabriel hat mich mit den Worten “Du bist so was von ready to teach!” aus der Ausbildung entlassen. Das hat mir nochmal mehr darin bestätigt, dass ich gerade auf dem richtigen Weg bin!

PS: Vielen Dank für die Genesungswünsche und Tipps für meinen rauen Hals, die ihr mir übers Wochenende habt zukommen lassen!
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Tägliche Momente der Ruhe

Donnerstag, 17. Juli 2014
MomenteDerRuhe
Ursprüngliche Bildquelle: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Stille ist manchmal ganz schön schwer auszuhalten. Daher neigen wir oft dazu, diesen Zustand so gut es geht zu vermeiden. Ich bin da keine Ausnahme: Wenn ich nicht gerade meinen diversen Beschäftigungen nachgehe, also im Macher-Modus bin, dann läuft entweder Musik, ein Hörbuch, ein YouTube-Video oder eine Serie im Hintergrund – v.a. dann, wenn ich alleine zuhause bin. Stille gepaart mit Alleinsein kann ganz schön beängstigend sein: Man weiß nie, was während eines ruhigen Moments so alles zu Tage tritt, und niemand ist da, der einen im Bedarfsfall in den Arm nehmen kann.
Und doch sind sie so wichtig, diese täglichen Momente der Ruhe. Ich nenne sie ganz gerne Seelenhygiene. Nicht nur, weil es dabei darum geht, Ballast abzuwaschen, sondern auch, weil man sich danach so gut fühlt wie nach einer erfrischenden Dusche oder einem heißen Bad.
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Bauchkiller #2: Weltmeister-Programm

Dienstag, 15. Juli 2014
Ich kann es mir natürlich nicht nehmen lassen, einen Beitrag im Weltmeister-Motto zu schreiben. Es geht zwar heute nicht im Fußball, aber es bleibt trotzdem sportlich mit einem neuen Bauchkiller-Programm.

Bauchkiller2
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Schritt für Schritt zur selbstgemachten Marmelade

Dienstag, 8. Juli 2014
Marmelade selber zu machen ist für mich seit einigen Jahren ein fester Bestandteil der Sommermonate, wenn es frisches und saisonal reifes Obst gibt.
Ich liebe selbstgemachte Marmelade! Sie schmeckt einfach viel besser als die aus dem Supermarkt und ich kann jedem, der noch nie Marmelade gemacht hat, nur empfehlen, es einfach mal zu probieren.


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Die Möglichkeiten, seine eigene Marmelade zu kreieren, sind wirklich endlos: Neben dem Obst könnt ihr mit verschiedenen Gewürzen, Kräutern oder Hochprozentigem experimentieren. Wobei ich zugeben muss, dass ich es in Sachen Marmelade eher klassisch und ohne viel Firlefanz mag. Ich mache immer und fast ausschließlich Erdbeer- und Aprikosenmarmelade. Manchmal gibt es auch Himbeermarmelade, wenn ich günstig an Himbeeren komme. Ich bin daher kein Experte darin, welche Obstsorten sich alle zum Marmelademachen eignen oder was besonders ausgefallene, aber leckere Kombinationen sind.
Doch darum geht es heute ja auch gar nicht.
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Trainingstipps von den Profi-Athleten

Donnerstag, 3. Juli 2014
Ein sportliches Großereignis bestimmt seit 3 Wochen wieder unseren Alltag: Die Fußball-WM in Brasilien. Da schalten selbst die größten Fußball-Muffel die Fernseher ein um sich anzuschauen, wie ihre Mannschaft um den Sieg kämpft.

Wenn ein Profi-Athlet oder eine Mannschaft sportliche Höchstleistungen abruft, dann ist das ein ganz besonderes Erlebnis, mit dem die Sportler für ihre harte Arbeit belohnt werden. Denn genau das ist es: Harte Arbeit. Talent alleine macht einen Sportler noch nicht zum Profi-Athleten! Da steckt so viel Arbeit dahinter, dass es ein großes Team an Trainern, Betreuern, Ärzten, Physiotherapeuten usw. braucht, damit diese Höchstleistung erbracht werden kann.

Auch wir Amateure und Freizeitsportler sehen gerne Ergebnisse von unserem Training. Doch können wir für unser eigenes Training etwas von den Profis lernen, auch wenn wir kein großes Betreuer-Team im Rücken haben? Natürlich!

Trainingstipps_Profi-Athleten
Ursprüngliche Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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