Kokos-Curry-Kürbissuppe mit roten Linsen

Könnt ihr euch noch an diesen Kollegen hier erinnern???

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Der Butternut-Kürbis war schnell gegessen (gewürfelt und im Backofen geröstet).
Doch den Hokkaido-Kürbis wollte ich aufheben, um Kürbissuppe zu machen.

Eine heiße Suppe ist einfach was Feines, wenn es draußen kälter wird.
Ich mag dann am liebsten pürierte, cremige Gemüsesuppen, die richtig satt machen und von innen wärmen.

Kürbissuppe ist da eine meiner Favoriten.
Ich mag den Geschmack von Kürbis und dass man ihn mit so vielen verschiedenen Geschmacksnoten kombinieren kann, von fruchtig bis scharf.

Als ich mich dann endlich letzte Woche daran gemacht habe, dem Hokkaido-Kürbis zu seiner letzten Bestimmung zu verhelfen, da hatte ich Lust auf eine Thai-inspirierte Kürbissuppe.
Thai-inspiriert bedeutet für mich die Kombination aus Kokosmilch, Currypaste, Ingwer und Zitronengras.
Zitronengras hatte ich aber leider nicht da, das musste also wegbleiben.
Trotzdem ist mir eine Kürbissuppe gelungen, die einzigartig lecker schmeckt und dank der Linsen schön cremig und sättigend ist.

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Kokos-Curry-Kürbissuppe mit roten Linsen
Für ca. 4 Personen

Zutaten:

  • 650 g Kürbisfleisch
  • 1 El Kokosöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 großes Stück Ingwer (min. 2 cm)
  • 1 El Currypaste
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 100 g rote Linsen, ungekocht
  • Salz
  • Cayenne-Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Kürbis von Strunk, Stiel und “Innereien” (Kerne und Fasern) befreien.
    Was danach übrig geblieben ist, habe ich gewogen, und es ergab 650 g.
    Beim Hokkaido-Kürbis kann die Schale gegessen werden, daher bleibt sie dran.
  2. Das Kürbisfleisch in kleine Würfel schneiden.
  3. Das Kokosöl in einem großen Topf heiß werden lassen.
  4. Knoblauchzehe und Ingwer fein hacken und in das heiße Öl geben und kurz anrösten.
  5. Anschließend die Currypaste dazugeben und anschwitzen lassen. Mit dem Öl, dem Knoblauch und dem Ingwer zu einer cremigen Paste verrühren.
  6. Die Kürbiswürfel dazugeben und diese ein paar Minuten unter stetigem Wenden anbraten.
  7. Kokosmilch und Gemüsebrühe angießen.
  8. Alles aufkochen und anschließend die Temperatur runterstellen, sodass die Flüssigkeit noch leicht köchelt.
  9. Ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Kürbisstücke richtig weich sind; sie können im Prinzip schon verkocht sein.
  10. Wenn der Kürbis weich ist, wird die Suppe püriert, z.B. im Topf mit dem Stabmixer.
    Die Suppe wird jetzt noch relativ flüssig sein, was aber gewollt ist.
  11. Nach dem Pürieren die Suppe nochmals zum Kochen bringen.
  12. Nun werden die Linsen hinzugegeben und in die Suppe eingerührt.
    Vorsicht, denn die Linsen können leicht am Topfboden festkleben, wenn man nicht gut durchrührt.
  13. Bei niedriger Temperatur solange weiterköcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Immer wieder umrühren.
    Durch das Kochen der Linsen wird die Suppe schon dickflüssig und cremig. Sollte sie zu dick werden, nochmals etwas Wasser oder Brühe angießen.
  14. Abschließend mit Salz und Cayenne-Pfeffer würzen.

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Auch hier kann ich nur empfehlen, dass ihr euch einen großen Vorrat kocht und Reste z.B. einfriert.
Es gibt doch nichts schöneres, als wenn man nach einem Herbst- oder Winterspaziergang eine leckere Suppe zum Aufwärmen griffbereit hat. Smiley

3 Comments

  • Ach Mensch… komme bei deinen ganzen tollen Tipps nicht mehr hinterher alles auszuprobieren 😉
    Dieses tolle Rezept werde ich auf jeden Fall am Wochenende ausprobieren 😉

    Danke Dir u ich freu mich jetzt schon auf deine "noch kommenden" Kreationen!!!

    Liebe Grüße
    Nancy

  • Hallo Nancy,

    ich kann dir nur empfehlen, das Rezept zu probieren. 🙂
    Ich war selber total erstaunt, dass es so lecker geworden ist – ist ja nicht so, dass alle meine Küchenexperimente auch ein gutes Ende haben. 😉

    Noch ein Tipp: Wenn man die Suppe dickflüssiger lässt (also nur 250 ml Brühe verwendet), dann hätte man eine super Basis für ein Curry-Gericht, das lecker zu Reis oder Hirse schmecken würde.

    Liebe Grüße
    Julia

  • Liebe Julia,
    ich hatte heute meine erste Kokos-Curry-Kürbissuppe gekocht und ich kann nur sagen, es war ein riesiger Erfolg 😉
    Sie wurde super lecker und es war noch nicht einmal schwer! Mein Besuch war auch sehr begeistert!!!
    Was jedoch etwas negativ war, war danach der Anblick meines Herdes. Nach dem Pürieren spritzt die Suppe ja enorm. In dem Moment hatte ich mir noch gedacht, dass ich das nicht noch einmal so schnell koche… jetzt nach dem Essen, finde ich das sich diese Sauerei gelohnt hat und ich werde nächste Woche gleich noch einmal die Suppe kochen. Diesmal aber mit deinem Tipp, die Suppe etwas dickflüssiger werden zu lassen.

    Also vielen Dank und ich hoffe das Du für den Herbst noch ein paar weitere leckere Suppen parat hast!

    Grüße und ein schönes Wochenende,
    Nancy

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